Niklaus am 17.08.2007 um 22:08 Uhr
Darf man mit so einem Segelschein auch auf dem offenen Meer segeln?

Der Sportküstenschifferschein (SKS) ist ein freiwilliger, amtlicher Schein. Die Ausbildung zum SKS umfasst alle Kenntnisse, die zum sicheren Führen einer Yacht in Küstengewässern nötig sind. Vor der Prüfung müssen 300 Seemeilen Ausbildung auf dem Meer nachgewiesen werden. Der SKS ist gesetzlich NICHT vorgeschrieben, wird aber von den verantwortungvollen Charterunternehmen als Nachweis ausreichender Segelkenntnisse verlangt. Auch im Schadensfall ist es günstig, den SKS gegenüber den Versicherungen vorweisen zu können. Der SKS kann erst nach bestandenem SBS abgelegt werden. Der SKS gilt im Bereich bis 12 sm Abstand von der Küste. Der frühere BR-Schein war ein freiwilliger, nichtamtlicher Schein des DSV. Der BR-Schein wird nicht mehr ausgestellt. Er wurde ersetzt durch den SKS.

Es gibt keine Verpflichtung, überhaupt irgendeinen Segelschein zu haben, ausser bei Regatten.
Allenfalls brauchst Du einen Sportbootführerschein, wenn das Boot einen Hilfsmotor von mehr als 5 PS hat.

Nein, da braucht man den BR-Schein, der hieß jedenfalls früher so. Und den Sportbootführerschein, wegen dem Motor. Der ist sogar wichtiger.
Niklaus am 17. August 2007 22:15 Was ist der BR-Schein?
Luise am 17. August 2007 22:20 Ein Segelschein, mit dem man eben im Meer innerhalb der 12-Meilen-Zone segeln darf. Er wird in einer meist 2-wöchigen Segelausbildung mti 300 Seemeilen und einer darauf folgenden amtlichen Prüfung erteilt. Den Sportbootführerschein braucht man dazu wegen dem Motor an Bord. Der BR-Schein hat aber einen neuen Namen, habe meinen schon 1989 gemacht.
Prima, Du weisst es. Muss meinen mal umschreiben lassen, wenn das noch geht.