Gilt die Faustregel: Intelligenz ist proportional Hirngröße ?
Nein, es geht nicht um eine Geschlechterdiskussion und kleine Gramm-Unterschiede.
Es sind 3 Fragen:
bei ähnlichen Tieren: Ist das mit dem größeren Schädel das potentiell Klügere, ein Bernhardiner immer klüger als ein Handtaschenhund? Ein Tiger klüger als eine Hauskatze? Oder ist das kleine Hirn trainierbar und auf gleiche Leistung zu bringen?
Hängt Klugheit immer von der Anzahl der vernetzten Nervenzellen ab und geht das mit halb so großen Nervenzellen nicht mehr?
Kann menschliche Intelligenz in einem kleineren Kopf überhaupt existieren? Könnte man einen Australopithecus in der Schule so schlau machen wie einen Homo sapiens sapiens und würde der Neanderthaler vorschnell graduieren?
Zusatzfrage: Müssten außeridische Besucher dann mindestens so große Köpfe haben wie Menschen oder würde unter anderen Schwerkraftbedingungen sich alles anders entwickeln?
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Es zählt v.a. die Anzahl der Neuronenzellkörper. Diese nennt man Graue Substanz, da sie grau erscheinen und liegen v.a. im Kortex, d.h. an der Oberfläche des Grosshirns. Ausserdem die Anzahl Verbindungen dieser Neurone untereinander. Da Frauen aufgrund ihres generell i.d.R. kleineren Körpers ein kleineres Gehirn besitzen wird dies kompenisert, in dem die Kortex Oberfläche stärker gewunden ist.
Diese Hardware Strukturen werden noch ergänzt durch die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit der Neurone, sprich der Grad an Myelinisierung, Verteilung der Ionen und Ionenkanäle, Produktion von Neurotransmittern etc. Die Software spielt aber auch eine Rolle: Nämlich die Aufteilung in funktionale Gebiete.1) Das Hirnwachstum des Menschen hat auch mit gestiegener Intelligenz zu tun. Dennoch ist es schwierig die Intelligenz in Relation zur Grösse des Gehirns zu setzen (Elefanten haben viel grössere Hirne als wir). Am ehesten geht noch der relative Anteil Gehirn am Körpergewicht, aber natürlich könnte eine Fliege damit trotzdem kein Genie sein. Bei Hunden und Katzen würde ich sagen sieht man den Unterschied schon: Hunde lassen sich besser Konditionieren. Ausserdem haben viele Hunde erstaunliche Fähigkeiten (Menschen retten, Gegenstände merken), sodass man hier schon sagen kann die grössere Art beherrscht etwas komplexere Dinge als die weniger komplexe. Wie schlau Grosskatzen sind weiss ich allerdings nicht genau...
2) Siehe oben
3) Die Art hat einen höheren Einfluss als der individuelle Unterschied hier. Ein Australopithecus würde wohl ziemlich Mühe haben mitzuhalten. Ein Neanderthaler hat zwar mehr Hirnmasse, doch es lässt sich nicht sagen, ob er intelligenter oder sogar weniger intelligenter war. Immerhin ist er ausgestorben....Z) Die Grundlage von Ausserirdischen kann völlig anders sein als unsere, insofern herrschen andere biochemische Platzverhältnisse. Trotzdem müsste wohl irgendwo ein zentrales Steuerungsorgan sein mit einer annehmlichen Komplexität, also bestimmt auch nicht winzig. Von der Schwerkraft würde das insofern abhängen, als dass man stärkere Kräfte braucht bei mehr Gravitation, daher müsste der Skelettbau etc. anders sein. Aber das Wachstum des Gehrins an sich wäre davon unbeeinflusst, ausser eben dass der gesamte Körper kleiner oder grösser sein könnte.
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hätte ich mir denken können , das du diese Frage(n) gestellt hast^^. Irgendwie verweigert mein Denkapparat die Beschränkung auf Funktionalität. Ist es nicht eher so , das Stammhirnfunktionen bei den Menschen , die sich noch mit Keulen und Steinen beschäftigt haben ,viel besser ausgeprägt waren ? der damalige Mensch hatte z.Bsp. noch wesentlich mehr Riechzellen, als ein heute lebender Mitteleuropäer. Sonst müsste man ja ableiten, das die Menschen aus der Steinzeit eine wesentlich größere Nase hatten;-) war aber nicht. Andererseits spielen auch Gehirnteile wie der Mandelkern und der Thalamus eine entscheidende Rolle. (Was nützt der große Kopf wenn ich Situationen nicht rechtzeitig einordnen kann und rechtzeitig die Flucht ergreife) oder anders ausgedrückt :Ich sehe einen sibirischen Tiger auf mich zu kommen , kann ihn einordnen, klassifizieren, messen, beschreiben ,aber nicht rechtzeitig die Flucht vor ihm ergreifen. ? Die Zusatzfrage klammere ich aus ,weil für mich nicht interessant.
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012Ich verstehe deine Argumentation, aber ich möchte in größerem Rahmen denken. Nicht das Größenverhältnis von 1:2 interessiert mich (obwohl das Hinweise geben könnte), sondern 1:10 bzw. die allgemeine Tendenz. Irgendwo muss man abstrahieren von den unterschiedlcihen Bauweisen von Gehirnen. Bei Walen könnte ich einfach sagen, dass die wesentlichen Bestandteile nicht größer sind als beim Menschen und vieles nur unstrukturiertes Gewebe zum Druckausgleich ist. Aber das löst nicht das Problem beim Elefanten.
Prinzipiell will ich aber gerade auf die letzte Frage hinaus, um ein Klischee zu knacken: Bei allen Science-Fiction-Serien sind die Gegner oder die außerirdischen Besatzungsmitglicher (mit den Gummiknubbeln auf der Glatze) etwa menschengroß. Wie weit könnte man sie verkleinern, ohne dass es unglaubwürdig wäre? Hobbits? Ein Kapuzineräffchen hat nun einmal nicht den gleichen Intellekt wie ein Schimpanse. Ich kenne keine ähnlichen Tierarten, wo das größere Wesen das Dümmere ist. Nur beim tapferen Schneiderlein gibts das.
Nun mache man daraus mal eine Regel. Wenn die Menschheit in Jahrtausenden klüger wird, wächst ihr Kopfumfang, während das Gebiss verkümmert. (Mars attacks!) Das kann nicht so falsch sein, da das von Wissenschaftlern vorhergesagt wird. Die reden nicht von natürlicher stärkerer Vernetzung. Diese muss immer noch durch Lernen erreicht werden.
Wir suchen nach Intelligenzen im All. (SETI) Wir winken sogar. Wenn DIE uns besuchen kommen, dann müssten die - wenn sich das Leben überall nach gleichen Gesetzmäßigkeiten entwickelt - Riesengehirne haben (wie die Struktur im einzelnen aussieht, sei dahingestellt), weil wir sie nicht besuchen können.
Nun kommt die nächste Frage: Wenn eine gewisse Größe vorgegeben ist, kann man einige Planeten ausschließen, weil unter gewissen Schwerkraftverhältnissen keine größeren Entwicklungen möglich sind? Oder umgekehrt: Kann man auf bestimmten Planeten Superintelligenzen erwarten und sie gezielt anfunken? (per Laser) Ist das überhaupt ratsam oder sind wir für die minderwertig? Könnten "verrückte" Gentechniker Supermenschen erschaffen? Wären die dann gottähnlich intelligent?
Wie du siehst, ist das ein Riesengebiet, wenn die Lawine ins Rollen kommt und am Ende tangieren wir theologische Fragen, wie groß Gottes Gerhirn sein muss.
So wie man von einem Saurierknochen das halbe Wesen errechnen kann, so kann man vielleicht auch die Größe solcher Außerirdischen berechnen. (lassen wir Götter lieber beiseite) Wie groß müsste ihr Raumschiff sein? Könnten wir ihnen überhaupt auf gleicher Augenhöhe begegnen?
Seit man über außerirdisches Leben spekuliert, orientiert man sich an unserer Körpergröße! Wieso? Nur weil das billiger ist für die Filmindustrie? Vielleicht aber sind SIE schon unter uns, viel kleiner, und beobachten uns aus den Augen von Mücken? Manche behaupten ja, fremdgesteuert zu werden, reden von Gespenstern ...
Kann man irgendeine Mindestgröße formulieren? Das wäre für die Ghostbusters eine wertvolle Information.
Kommentar von xeinefragenochxxeinefragenochx 12.09.2012Nun mache man daraus mal eine Regel. Wenn die Menschheit in Jahrtausenden klüger wird, wächst ihr Kopfumfang, während das Gebiss verkümmert. (Mars attacks!) Das kann nicht so falsch sein, da das von Wissenschaftlern vorhergesagt wird. Die reden nicht von natürlicher stärkerer Vernetzung. Diese muss immer noch durch Lernen erreicht werden.
angenommen das stimmte, wäre es ein Prozess , der nur den Menschen in dieser Zeit widerfahren würde. Wer sagt ,das ,wenn es Ausserirdische geben würde ,diese sich in dem gleichen Zeitfenster wie wir bewegen? nur mal so angenommen .....
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012DAS steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber dies bliebe weiß, wenn man nicht diese eine Annahme machen würde. Man könnte nun vom ewigen Werden und Vergehen der Zivilisationen sprechen oder dass auf Erden schon 2x Intelligenz entstanden und verschwunden ist (Möglichkeit), aber die SF-Storys GIBT es ja und die könnten mal etwas mehr Realismus vertragen.
Klar könnte es sein, dass wir in unserem Zeitfenster mutterseelen allein sind. Was uns eine noch größere Verantwortung gibt. Oder wir wurden schon vor Jahrtausenden kontaktiert oder sind gar die Saat ... DAS ist nun wirklich Spekulation, aber man kann versuchen, sie einzugrenzen. Daran ist nichts Dummes.
PS: die korrekte Reihenfolge ist: Satzzeichen, Leerzeichen, nächstes Wort :-)
Kommentar von Theddy99Theddy99 12.09.2012Ich kenne keine ähnlichen Tierarten, wo das größere Wesen das Dümmere ist.
Gerade dazu: Gorillas sind die größten Primaten sind aber "dümmer" als andere Primaten wie z.B. Menschen oder auch Schimpansen und Bonobos.
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012Ziemlich naseweis und spitzfindig! ;-)
Ungefähr 450 cm3 beim Schimpansen sind auf Gewicht und Größe bezogen mehr als etwa 530 cm3 beim Gorilla. Die Werte sind ja in etwa gleich, wenn man das mit den Menschen vergleicht (rund 1500 cm3). Man könnte sagen, dass der Gorilla mehr zur Verwaltung seinen Körpers braucht, aber ich schrieb ja bereits, dass ich nicht um wenige Prozente feilschen will.
Da haben Spezialisierungen der Hirnareale noch größere Auswirkungen und verzerren den Vergleich. Ich würde auch nicht Zebras und Ponys vergleichen.
Den Menschen würde ich jetzt nicht ganz so mit in denselben Topf werfen, da sich die Arten ja vorher auseinander entwickelt haben. Hunde wären vielleicht vergleichbarer, da erst in kurzer Zeit auseinander gezüchtet und auch noch untereinander kreuzbar (was man von Mensch und Gorilla gar nicht behaupten will)
Meinst du nicht, dass ein Minimum an Nervenzellen nötig ist und die einzelne Zelle nicht beliebig klein sein kann, ohne dass sie ihrer Funktion nicht mehr gerecht werden kann? Erst dann kannst du optimal vernetzen und an den Lebensraum anpassen und und und.
Ich denke, beim Unterschreiten einer bestimmten physikalischen Mindest-Größe müsste ein anderer Aufbau des Denkapparates her. Niemals wird man ein Ameisenhirn um 1000%tunen können!
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Also 1. muss man sich mal das Gehirn genau anschauen: das was die Intelligenz ausmacht, was ich jetzt mal als Denkleistung und Gedächtnis interpretiere, hängt fast ausschließlich vom Großhirn ab. Das Kleinhirn spielt zwar auch eine Rolle bei der Sprachenerlernung und sozialem Lernen, ist aber unwichtiger. Der Rest des Gehirns dient der Koordination der Muskeln, Reflexe usw. Das heißt das Gehirnvolumen gibt nicht Aufschluss über die Intelligenz, sondern höchstens das Volumen des Großhirns bzw. die Proportionen der Bereiche.
Jetzt kommen wir zum wesentlichen: das Gehirnvolumen hat sich im laufe der Evolution vergrößert und die Menschen (bzw. ihre Vorfahren) sind intelligenter geworden, Punkt für diese Regel. Allerdings haben sich die Menschen seit ihrer Existenz vor ca. 10 000 Jahren in ihrem Zusammenleben, ihrer Denkweise etc. enorm Verändert (Verbessert) während ihr Gehirnvolumen nicht stärker zum heutigen Variierte als heutzutage die Individuellen Unterschiede.
Also ist die Intelligenz eher von etwas anderem Abhängig. Ich denke das ist die weise wie die Neutonen miteinander Verknüpft werden bzw. mit wieviel Neuronen sie sich verknüpfen. Diese Eigenschaft hat sich vermutlich über die Zeit verändert, ist aber nicht nachzuweisen da man das ja nicht anhand von Fossilien überprüfen kann. Theoretisch würde das dann auch bedeuten dass die Intelligenz von der Gehirngröße abhängt, also von der Anzahl an Neuronen. Praktisch ist es aber nicht möglich das "Potential" jedes Neurons voll auszunutzen (also die maximal Möglichen Verknüpfungen), da die benötigte Zeit dafür unsere Lebensspanne überschreitet.PS: Du stellst die tiefgründigsten Fragen in der ganzen Community :)
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012Vielleicht ist die theoretische Zahl der Verknüpfungen nicht in der Praxis machbar, weil sie sich gegenseitig im Weg wären?
Ich könnte mir schon vorstellen, dass immer Standardneuronen verwendet worden sind und zunächst nur die Hardware gewachsen ist. Dann kamen vor 10000 Jahren die Turboneuronen auf ...
ABER diesen Qualitätsunterschied müsste man doch durch Vergleich mit Tierhirnen finden können?
Mich gruselt bei der Vorstellung, dass Däniken doch Recht haben könnte mit der Behauptung, dass sich erst Außeridische mit den Frühmenschen paaren mussten, um sie intelligent zu machen.
Übrigens bitte ich, nicht so auf dem Begriff "Intelligenz" herumzureiten. Ich bitte um Verbesserungsvorschläge, denn was gemeint ist, sollte aus dem Kontext hervorgehen.
PS: Danke. Die allertiefsten werden regelmäßig gelöscht. Da kommt jemand wahrscheinlich nicht mit.
Kommentar von Theddy99Theddy99 12.09.2012Ich glaub nicht dass sich die Neuronen im Weg sind, im Gegenteil. Wenn sie näher aneinander sind bedeitet das das die Signale schneller übertragen werden und man damit auch schneller denkt. Dann hätte sich eben mit der Zeit die Dichte der Neuronen erhöht, was den Menschen einen Vorteil bietet.
Zum Thema Qualitätsunterschied. Es gibt ja im Gehirn Neuronen und Gliazellen und beide sind wichtig für die Intelligenz. Tatsächlich haben Menschen wesentlich mehr Gliazellen als Tiere, was auch ein Grund für die Intelligenz sein kann.
Dass dieser Däniken Recht mit seiner Behauptung hat halte ich jedoch für unwahrscheinlich denn erstens ist hohe Intelligenz nicht abwägig, da es ein Selektionsfaktor ist und sich dementsprechend im Laufe der Evolution herausbildet wenn es genug Vorteile bietet. Außerdem, woher haben dann die Außerirdischen ihre Intelligenz, durch die Evolution würde bedeuten dass es evoutionär Möglich wäre, von anderen Außerirdischen würde bedeuten dass es so weiter geht bis es wieder zur Evolution kommt (Religion außen vor gelassen), also ist das die einzige Möglichkeit. -
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Intelligenz ist nicht das abfragbare Wissen, Intelligenz ist neue unbekannte Probleme zu lösen. Klugheit ist die Menge an belesenem und lexikalischem Abfragewissen. Wenn die Nervenzellen im Gehirn nicht richtig vernetzt sind kommt es zu Störungen, unabhängig von der Hirngröße.
Über außerirdische Intelligenz nachzudenken ist müßig, da wir keine Ahnung von andersartiger Biologie und Botanik haben. Vielleicht "denken" Aliens anders, kompakter oder abschweifend. Chemisch oder physikalisch auf andere Art.
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012Das sind eine Menge Statements. Nimms mir nicht übel, wenn ich trotzdem weiter über Dinge nachdenke, die du für nutzlos hältst.
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kommt ja nicht allein auf die substanz und deren gewicht an, sondern darauf, wie optimal das gehirn vernetzt und gefurcht ist.......
und was ist schon intelligenz ...... nun ja, die körpertemperatur ist einfacher bestimmbar..... ein iq wird eher herbeiorakelt anhand eines fragekataloges um die menschen in raster pressen..... immer neigt der mensch dazu, sich und alles vergleichen zu müssen....
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 13.09.2012Nenne mir einfach ein anderes Wort für "Intelligenz", meinetwegen "Umweltwiderspieglungsfähigkeit des Zentralnervensystems". Mir egal. Es geht mal nicht um den IQ. Aber dass Katzen Dosen nicht aufbekommen und Ameisen keine interstellaren Flugkörper bauen können, ist hoffentlich einzusehen. Und der zugrundeliegenden Fähigkeit musste ich nun einmal einen Namen geben.
Ich dachte, mit dem Begriff "Intelligenz" weiß jeder, was gemeint ist. Aber die Deutschen neigen sehr dazu, über Begriffe zu diskutieren und das Problem zu vergessen. Das zieht sich bis in die Regierung. Amerikaner sind Pragmatiker. Die nennen einen elektrischen Speicher einfach "Memory" und alle finden es gut. Und auf solchen Grundlagen aufbauend sind sie schon auf dem Mond gewesen, während die Deutschen noch herumdiskutieren, ob schwere Panzer in Afghanistan nicht zu aggressiv aussehen und ob man nicht Blümchen in die Gewehrläufe stecken sollte.
Kommentar von UndsonstsoUndsonstso 13.09.2012hm.... jetzt kommst du aber auch etwas vom thema ab ;-)
"man merkt, du bist ein guter deutscher" ;-)
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 13.09.2012Was ist denn das Thema? Ich bin gestern erst wieder von so einem selbsternannten Bürokraten gerügt worden, dass hier nur "persönlicher Rat" gesucht wird und keine Diskussion. Also warte ich auf die Antworten von Spezialisten.
Ich bin nur einen halben Satz lang von Thema abgekommen und habe dann sofort voll schlechten Gewissens gestoppt :-)
Kommentar von UndsonstsoUndsonstso 13.09.2012nun ja.... ich hoffe mal, dass dir die dikrepanz zwischen selbstwahrnehmung (man sieht sich als spezialist) und sicht der anderen, der einen nicht als fachmann sieht, aufgefallen...... und bürokraten sind eh ein sonderfall der selbtsicht, wertigkeit und nützlichkeit
** vllt. hilft dir ja ein ratgeberheld...... vllt. ist das mehr wert...... weil, den titel muss man sich verdienen.... ;-) **
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 13.09.2012Danke. - Ach, hatte ich erwähnt, dass man bei IBM einfach Daten- und Adress-Busse zum Hafen geführt hat, während man in Deutschland lieber diskutiert hat, ob man Joystick überhaupt übersetzen sollte? (Die Mouse wurde schon als Disney-Werbetrick schief angesehen, was aber - wie bei Mäusen üblich - ihrer Verbreitung nicht geschadet hat.)
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Nein.
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012Nein auf welchen Teil der Fragen?
Kommentar von adavanadavan 12.09.2012Auf deine Hauptfrage
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... und welchen Rat suchst du?
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012sind wir hier bei Gute-Frage oder beim Guten-Rat?
Die Frage steht in der Überschrift und endet mit einem Fragezeichen.
Kommentar von RheinflipRheinflip 12.09.2012Es geht um hier um persönlichen Rat und nicht um Diskussionen und Spekulationen....
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012Die Leute bemühen sich redlich, zu helfen. Du solltest ihre Mühe nicht mit Füßen treten. Vielleicht meldet sich auch noch ein Wissenschaftler. Ich habe meine Suchbegriffe zu diesem Zwecke ordentlich ausgewiesen.
Spekulationen wären erst die Folge. Manchmal ist es nötig, sie zu erklären. Aber sie sind nicht das Ziel der Frage.
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eins: nein
zwei: ja
drei: ja
vier: das gehirn ist in verschiedene areale aufgeteilt. das stammhirn ist das ur-hirn. der denkende teil ist ausschlaggebend und seine entwicklung.
zusatzfrage: nein zur kopfgrösse - hühner haben ja auch die hälfte ihres hirns im rückenmark. schwerkraft: vermutlich ja, wenn deren sich von der hiesigen unterscheidet.
lg
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Antwort von Uhllati5 12.09.2012
Nein, die Größe des Kopfes hat auf jeden Fall nichts mit der Intelligenz zu tun.
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012Warum wurde dann der menschliche Schädel immer dicker? Viele Frauen haben diese Strecke der Evolution mit dem Leben bezahlt. Und noch immer werden die Babys früh und verletzlich geboren, weil der Schädel sonst nicht mehr durchs Becken passen würde. (was übrigens ein Beweis für Evolution ist - ein konstruierender Gott hätte den Ausgang besser angeordnet)
Wenn die Menschwerdung auch mit walnussgroßem Gehirn möglich gewesen wäre, dann wären solche Kraftakte nicht nötig gewesen.
Und jetzt bitte deine Argumente für
auf jeden Fall nichts
Kommentar von stubenkueckenstubenkuecken 12.09.2012Die Schädeldecke eines Babys ist noch formbar, kein Kind muss mit Kaiserschnitt geholt werden weil es zu klug geboren wurde. Die Intelligenz kommt nach und während der Pubertät, wenn die Nervenbahnen neu vernetzt werden. Der Schädelknochen des modernen Menschen ist dünner als der unserer Vorfahren.
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012Ist das jetzt Ergänzung oder Entgegnung?
Kind muss mit Kaiserschnitt geholt werden weil es zu klug geboren wurde.
Das habe ich jedenfalls nicht behauptet.
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zu 1. dann wären die wale elefanten ja schlauer als wir und das scheint nicht so zu sein (zumindest würden wir es dann nicht erkennen)
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Antwort: Nein
Die Zahl der Verknüfungen ist deutlich wichtiger, als die Zahl oder die Größe der Zellen.
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012Die Verknüpfungen habe ich bereits berücksichtigt. Siehe 2.)
Aus wenig Material lässt sich trotzdem nicht viel stricken.
Kommentar von bruno84bruno84 12.09.2012Wenig Material ist eben relativ.
Auch aus einem zehntel der menschlichen Hirnzellen könnte man das hundertfache an Verknüpfungen realisieren.
Eine Veränderung der Hirnmasse um das doppelte macht daher keinen relevanten Effekt.
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012Warum sind dann dir Köpfe gewachsen statt die Verknüpfungen effektiver werden zu lassen? - Meine Antwort wäre gewesen: Wir haben eben leider keine Prozessoren.
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012blöder Tippfehler:
Warum sind dann die Köpfe gewachsen ...
War nicht so gemeint. "r" liegt neben "e".
Nachtrag: Grösserer Körper bedeutet auch mehr Sinneszellen und damit mehr Information die verarbietet werden muss. Daher sind grössere Tiere auf grössere Gehirne angewiesen. Aber wenn diese dann nur mit reinen simplen Verarbeitungsmechanismen beschäftigt sind nützt das überhaupt nichts.
Hab auch kürzlich ne Studie gelesen, die behauptet, dass das menschliche Gehirn optimal ist und grösser würde die Vernetzungswege vergrössern und somit ineffizient machen.
Danke für die umfassende Antwort. Ungeklärt ist nur noch die Frage, wieso die menschlichen Gehirne bei der Evolution nicht einfach komplexer geworden sind, anstatt anzuwachsen und Geburtsprobleme zu bereiten.
Vielleicht findet sich ja noch jemand, der diesen Punkt ergänzt.