Frage von Youareme, 79

Gilt das schon als gefährliche Impulshandlungen?

Ich bin auf dem Weg zurück zur Klinik (bin in Behandlung) an der letzten Bushaltestelle ausgestiegen und impulsiv über die Strasse gerannt, wäre da nicht plötzlich das hupende Auto gewesen, wäre ich darunter gerannt. Dabei wäre ich fast angefahren worden, wobei mein falsches Handeln durch einen starken "mir ist sowieso alles egal" Impuls gesteuert wurde. War das vielleicht unbewusst einen SVV-Drang oder einfach Zufall? Habe Angst das so etwas noch einmal passieren könnte. Ich war schliesslich schon mehr als einmal dabei mich zu töten.

Antwort
von Laurena94, 24

Hallo 

Gefährlich War das auf jeden Fall. 

Wenn dir die folgen egal War dann kann es schon sein das es eine Art Absicht War.  Das muss aber jetzt nicht auf bewussten Selbstmord hingehen. Das ist Einen vielleicht nicht so bewusst. Daher kann es auch sein das du unbewusst vielleicht mit Einen Auto gerechnet hättest dabei aber nicht zu sterben erwartet hättest. 

Gib dein Leben nicht auf. Auch wenn du es jetzt noch nicht siehst aber das Leben kann schön sein. Und du bist es definitiv wert dieses schöne leben zu erleben. 

Du solltest übrigens in der  Klinik darüber reden was War.  Vielleicht können Sie dir da helfen. 

Du könntest auch Selbstbewusstseins stärkende Übungen machen. Oder deine Freunde fragen was sie an dir mögen. Oder rede mit Freunden. Mach was lustiges. Unternimm etwas. Alles was dich ablenkt aber nicht selbstschädigend ist. 

Und falls du schreiben magst kannst du dich auch gerne bei mir melden. 

Ansonsten wünsche ich dir alles gute 

Kommentar von Youareme ,

Ich habe keine Freunde, mit denen ich etwas unternehmen kann. Ich lebe alleine vor mich hin.

Kommentar von Laurena94 ,

Interessen Hobbys? Tritt irgendwo bei wo du zumindest einmal die Woche rauskommst. Da lernt man auch Leute mit den gleichen Hobbys kennen und Freundet sich an. Magst du Tiere? Dann schau mal beim Tierheim vorbei. Dort werden immer Leute gesucht. 

Es wird nichts besser wenn man nur Zuhause herumsitzt sich bemitleidet und sterben will.  Man muss auch was dafür tun. Auch wenn du keine Kraft oder Lust hast. Versuche es einfach. Was hast du zu verlieren? Wenn du so weiter machst hast du nur zwei Optionen. Entweder bringst du dich irgendwann um oder du vegetierst weiter vor doch hin. 

Also ändere was. Fang an dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Denn dann stehen dir alle Wege zur Verfügung.  

Antwort
von Spuky7, 35

Deine Gleichgültigkeit zeigt mir, dass du dich noch nicht für das Leben entschieden hast. Mach das mal und pass in Zukunft besser auf dich auf.

Kommentar von Youareme ,

Du hast recht, obwohl ich in Therapie bin, bin ich mir über gar nichts sicher. Häufig kommen diese Gedanken: " komm lass dein Leben sausen", "du bist es nicht wert und für andere musst du dich nicht opfern" , "warum bist du eigentlich noch nicht tot". Diese Gedanken verfolgen mich, wobei ich schon meine innere Stimme entwickelt habe. Häufig sagt diese Stimme, dass ich nich umbringen soll, wobei ich schon davor stand, mich zu töten, bis irgendetwas, egal ob von mir oder durch andere hochprojeziert mich noch gerettet hat. Irgendwie komm ich mit allem nicht klar.

Kommentar von Spuky7 ,

1. Schritt : Kapituliere mal. Sag folgendes: ich bin am Ende und weiß nicht weiter. Ich bin überfordert und hilflos. Ich kapituliere!! // Danach kommt der 2. Schritt: Ich vertraue auf eine höhere Macht! Das kann Gott sein oder etwas anderes, an das du glaubst. Sprich: Ich vertraue mich einer höheren Macht ( oder Gott ) an! Er wird mir weiterhelfen. Ich will , dass er mein Leben lenkt und mich auf den guten Weg zurückführt.  / Das sind zwei erste Schritte aus dem Zwölfschritteprogramm ( Therapie). 

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