Suche eine Kamera für meinen Sohn. Aber keine Kindercamera, die machen nicht wirklich gute Fotos. Würde mich über Produktempfehlungen freuen.
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Um das Fotografieren zu lernen und auch zu verstehen, was man da tut, ist eine (digitale) Kamera ungeeignet, wenn sie keine manuelle Einstellungsmöglichkeit bietet. Man muss große/kleine Blende, Tiefenschärfe usw. ausprobieren können, um sie richtig zu verstehen. Digital bzw. automatisch kommt danach. Meinem Sohn habe ich eine robuste DDR-Praktika geschenkt, als er 7 war. Vielleicht gibt es sowas noch. Es war genau das Richtige.Er versteht inzwischen eine Menge davon und fotografiert inzwischen SR und digital nebeneinander.
Das Problem ist nur, dass mein Sohn schon mit unserer Kamera fotografiert und es gewohnt ist, sich die Bilder gleich ansehen zu können. Dazu kommen noch die Kosten für das Entwickeln der Fotos, da mein Sohn sehr viel fotografiert. Deshalb fände ich eine digitale Kamera einfach besser.
cyberoma am 18. Juni 2008 22:47 Vielleicht kannst du eine mechanische Kamera für eine Weile ausleihen, bis er das Nötige verstanden hat, und ihm dann eine einfache Nikon kaufen.
Ich will ja kein Spielverderber sein, aber wenn man gleich eine Riesen-Bilderflut haben will, wird man eher ein Knipser als ein Fotograf. Das wäre schade. (Ich bin leidenschaftliche Fotografin und sehe es daher vielleicht nicht locker genug.)

Wie alt ist denn der Sohn? Die optimale Kamera für meine Tochter (6) ist eine "uralte" Olympus Camedia C-2500L. Sie ist nicht zu schwer, wird mit vier AA-Zellen betrieben, hat einen optischen Sucher und ein Zoomobjektiv, das groß genug ist, um die Kamera ruhig zu halten. Ab und zu gibt es die Camedia für wenig Geld auf einschlägigen Auktionsplattformen. Und - egal, was in der aktuellen Prospektwerbung von Blödiageiz steht - 2,5 Megapixel sind völlig ausreichend!