Frage von Freigeist8322, 468

Gibt gute Gründe gegen die Homoehe?

Was wären gute Gründe gegen die Homoehe? Gibt es auch für Atheisten Gründe gegen die Homoehe zu sein? Oder gitb es eigentlich nicht wirklich einen guten Grund gegen die Homoehe zu sein? Und daher ist es idiotisch gegen die Homoehe zu sein? Viele Religiöse Menschen sind ja gegen die Homoehe, also gerade Muslime und Christen. Aber haben die wirklich gute Argumente dagegen? Und gibt es auch Atheisten die gegen die Homoehe sind? Wenn ja warum?

Antwort
von Agentpony, 83

Es gibt keine stichhaltigen Argumente dagegen.

Wer dies behauptet, versteht nicht, daß die Ehe ein soziales Konstrukt ist, und daher wie ALLES dem Wandel der Zeit unterworfen ist.

Wenn die Argumentation dagegen nicht auf tausende Jahren alten Märchen basiert, dann basiert sie häufig auf einer unbotmäßigen Vermischung von Ehe und Familie. Aber abgesehen davon, daß die Argumentation bereits an der schon immerwährenden Lebenswirklichkeit scheitert (Alleinerziehende oder Stiefeltern zum Beispiel sind ja nun keine neuen Erscheinungen), ist eine Ehe heute weder Voraussetzung, noch Garant für eine Familie.

Auch die Familien-  beziehungsweise Fortpflanzungsförderung ist heute nicht an eine Ehe gebunden. Wer damit argumentiert, vergißt, daß es sich hierbei um rein politische Mittel handelt, die sogar noch viel einfacher mit einfachen Beschlüssen des Gesetzgebers an neue Umstände angepasst werden können.

Eine Ehe ist heute grundlegend nur noch der Wandel zweier Menschen zu einer begrenzten rechtlichen Einheit. Und es gibt keinen guten Grund, warum man das auf bestimmte Geschlechterkombinationen reduzieren muss. Umgekehrt müsste man einen ganzen Rattenschwanz an veralteten Gesetzen neu ordnen, um einem Nicht-Ehepaar einen vergleichbaren rechtlichen Status zu gewähren.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Versuch das mal einem Christen, oder noch schwieriger einem muslim zu erklären.

Kommentar von Agentpony ,

Du kommentierst immer wieder das Gleiche. Übrigens vergisst auch Du, daß diese Religionen dem Wandel der Zeit unterworfen sind, und auch Gläubige einen freien Willen haben. 

So ist zum Beispiel die aktuell populäre fundamentalistische Auslebung des Islam eigentlich eine neuzeitliche Mode.

Nur die wenigsten Christen und Muslime in unserem Kulturkreis verwerfen wirklich alle säkular-progressiven Ideen, und akzeptieren ausschließlich ihre religiösen Denkmuster.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Aber manche durchaus.

Kommentar von mrauscher ,

Ich bin Christ und diskriminiere keine Homesexuellen, habe viele Freunde, die Homo sind und das spielt für eine sehr gute Freundschaft gar keine Rolle.

Kommentar von AndyG66 ,

@mrauscher
Endlich mal eine vernüftige Aussage von dir :-)
Du hast eine tolle Familie (Fotos irgendwo hier gesehen).. gratuliere.

Was denkst du den über Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien ? 

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article130049287/Kindern-gleichgeschl...

Gegen was ich eben Ankämpfe ist die Stigmatisierung gleichgeschlechtlichter Eltern. Dies ist das einzig wahre Problem für die Kinder.

Und man sieht ja auch in den Antworten diverser Teilnehmer hier - Das deren Vorurteile das einzige Argument dagegen ist.

Deine Meinung ?

Antwort
von Lopri, 16

Potenziell kann man argumentieren, dass es unnatürlich ist. ich denke mir immer leben nd leben lassen, aber ich hab mal einen ganz simplen gedanken gehabt: pedophil zu sein wird als unnatürlich und krank angesehen. warum? sexuelle attraktion zu kindern bevor sie in der pubertät sind. bevor sie in der pubertät sind, können sie keine kinder bekommen, daher ist es unnatürlich sexuell zu ihnen angezogen zu sein. Das Selbe kann man jetzt auch für homo-ehe sagen: "es ist unnatürlich, da männer keine kinder mit männern machen können und frauen keine kinder mit frauen, deshalb sollte es verboten sein". ist jetzt nicht meine meinung, dass es verboten sein soll, aber es ist definitiv nicht natürlich und sollte so um ehrlich zu sein auch nicht behandelt werden.

Kommentar von jackthegiant ,

Homosexualität ist nicht unnatürlich ,sonst würde dies doch garnicht in der Naturs vorkommen ,oder ?Das es auch "homosexuelle" Tiere gibt ist bereits bekannt und lässt sich durch einmal Googlen bestätigen. 


Antwort
von AndyG66, 116

Die Ehe als solches schüzt hauptsächlich die beiden Partner/innen - ohne Leistungen vom Staat.

Das Ehegesetz regelt Erbfolge und Trennung und Vollmacht im Falle von Krankheit oder Unzurechenschaft eines Partners...

Wieso sollten diese Rechte für homosexuelle Paare nicht gelten?

Du musst dir Fälle vorstellen wo der Lebenspartner seinen im Sterben liegenden Partner nicht auf der Intensivstation besuchen darf.... 

Sein Erbe zurück an seine Eltern/Geschwister geht, welche ihn/sie als Homosexuellen vielleicht sogar verstossen haben... 

usw... Sind nur ein paar Beispiele.. Sollten aber zum Nachdenken anregen.

Ausser religiöse Gründe spricht absolut nichts dagegen. Und wir wollten doch Kirche vom Staat getrennt haben - oder nicht ?

Kommentar von Freigeist8322 ,

Naja nicht alle wollen einen säkulären Staat, Muslime nicht und Christen nicht.

Kommentar von AndyG66 ,

Nein das wollen sie nicht - Wir haben ein paar hundert Jahre für diese Freiheit gekämpft in Europa. Und nun wird es Zeit wirklichen Freigeist auch zu leben :-) Und ALLEN gleiche Rechte und Pflichten zu geben.

Oder bist du nicht gleicher Meinung trotz deines Avatars ? 

Kommentar von Freigeist8322 ,

 Doch manche wollen eine Theokratie, Muslime sowieso.

Kommentar von AndyG66 ,

Ja die Gefahr besteht - Und desshalb ist Aufklärung nötig! Man muss die friedliebenden Moslems vor sich selber schützen - wie man es bei den Christen auch musste in der Vergangenheit.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Islam heisst Eroberung, unterwerfung, es besteht auch die Gefahr das sich das Christentum wieder radikalisiert.

Kommentar von AndyG66 ,

Die Gefahr ist mir durchaus bewusst. Ich weiss auch wo sie endet wenn nichts dagegen unternommen wird. 

Auf welcher Seite stehst du ?

Kommentar von Freigeist8322 ,

Auf seite der Atheisten, allerdigns halte ich genausowenig von den Atheisten die den Islam verteidigne, wir Atheisten sollten uns gegen den religiösen Extremismus wehren, auf beiden Seiten.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Freigeist? Nein das bist du nicht du bist ein Extremist unter der Tarnkappe!

Kommentar von AndyG66 ,

@Ursusmaritimus

An wen richtest du dein Kommentar? 

Kommentar von Freigeist8322 ,

Wohl an mich, warum sollte ich ein Extremist sein? Ich bin gegen den Islam, aber auch gegen das Christentum, und allgemein gegen Religionen und kruden Ideologien. Ich bin kein Extremist.

Kommentar von AndyG66 ,

Ich bin gegen jedes fundamentalistische Gedankengut. Ob religiös oder politisch spielt keine Rolle.

Desshalb ist Aufklärung bitter nötig. Man muss die Gefahr beim Namen nennen dürfen ! 

Und zwar ohne Absegnung durch christliche/islamische Theologen.

Das fängt in der Schule an. Da wird auf ganzer Linie versagt bis jetzt.

Kommentar von Meatwad ,

wir Atheisten

"Uns Atheisten" gibt es nicht. Das ist auch gut so.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Was ist an meiner Aussage falsch? Wer sich Atheist nennt aber zb. den Islam in Schutz nimmt ist kein wahrer Atheist.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Warum kann ein Nichtgläubiger keinen Glauben schützen?

Frei nach Rosa Luxemberg:

Ich bin nicht deiner Meinung aber ich werde dafür kämpfen das du deine Meinung sagen darfst

Solange der Gläubige auch mich respektiert und das Dogma der Rechtsprechung akzeptiert.....

Kommentar von Freigeist8322 ,

 

Also wenn er dazu aufruft ungläubige zu töten würdest du das ok finden? Nur als Beispiel? Oder Schwule töten? Oder was weiss ich.

Kommentar von FouLou ,

Das sehe ich grundsätzlich mal anders.

Atheist bedeutet ersteinmal nichts anderes als für sich Persönlich glaubenslehren abzulehnen. Mehr nicht.

Darüber ob man glauben toleriert oder nicht sagt der begriff gar nichts aus.

Im gegensatz zu Religionen ist atheismus nicht organisiert. Zumindest nicht einheitlich im gleichen sinne. Daher ist der begriff wir Atheisten eher unpassend.

Kommentar von mrauscher ,

Ich bin Christ aber kein Extremist. Das ist wohl ein Vorurteil von Dir, Freigeist. Extremisten sind die Kirchen, Religionen und Sekten, die wiederum widersprechen der Bibel, entweder ohne es zu merken, oder mit Absicht. Diese sind keine Christen, sondern Extremisten. Ich kenne genügend viele Muslime und Christen, die echt sind und Toleranz haben im biblischen Sinne. Also bitte keine Vorurteile gegen die echten Glaubenden an den Schöpfer. 

Kommentar von Viktor1 ,
Das Ehegesetz regelt Erbfolge und Trennung und 
Vollmacht im Falle von Krankheit oder
Unzurechenschaft eines Partners...

Um dies zwischen zwei Partnern zu regeln bedarf es nicht den Status der Ehe.
Außerdem wird Vollmacht  nicht durch Ehegesetze geregelt. Diese oder eine Patientenverfügung bedarf immer der vorherigen Willenserklärung des Betroffenen.


Kommentar von AndyG66 ,

@Viktor1

Ja das ist seit einigen Jahren so in Deutschland. Aber noch längst nicht überall auf der Welt...

Dir ist also lieber.. das zum Beispiel  Frauen Kinder alleine aufziehen anstatt in einer eingetragenen lesbischen Partnerschaft ? 

Dich stört wohl einzig der Gedanke das zwei Männer Kinder aufziehen - oder seh ich das falsch?

Ein alleinerziehender Vater ist aber ein viel kleineres Problem ? 

Kommentar von Viktor1 ,
Dir ist also lieber.. das zum Beispiel  .......

Und das soll also ein Grund für die Homoehe sein ?
Jede(r) alleinstehende der ein Kind hat kann doch mit jedem Partner zusammenziehen wie er will.
Natürliche Familien mit Familienzugehörigkeit (auch über die zwei Partner hinaus) der Kinder können jedenfalls aus einer Homoehe nicht entstehen.

Kommentar von AndyG66 ,

Der Punkt ist - es gibt keinen GRUND dagegen - Ausser dein Vorurteil. Das einzige Problem was Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien haben - ist die STIGMATISIERUNG durch die Gesellschaft und Menschen wie dich.

Dazu gibt es Studien.

Antwort
von xXSnowWhiteXx, 37

Es ist total einfach:

"Es gibt keine guten, rationalen Gründe gegen Homosexualität und Homo-Ehe." Punkt. Alkes andere ist homophobes Gelaber.

Ehe ist erstmal eines: Ein soziales, von Menschenhand geschaffenes, Konstrukt, um dem "Zusammenleben" zwischen zwei sich liebenden erwachsenen Menschen einen Namen zu geben. Kein Biolige, der bei geistigem Verstande ist, wird heute noch auf Grund unserer Erkenntnisse sagen, Homosexualität sei eine psychische Krankheit oder unnatürlich. Unnatürlich schonmal überhaupt nicht, da es ja in der "Natur" (!) vorkommt.

Einige Studien haben sogar mehrfach nachgewiesen, dass Kinder in Homosexuellen Familien genauso gut (bedingt sogar besser!) aufwachsen können, wie in hetero-Beziehungen.

Nichts spricht gegen Homosexualität und Homo-Ehe. Das einzige was dem im Weg steht sind solche elendigen Kreuzräger und Teppichsitzer mit Buch und ihren seltsamen Moralen. Sorry not sorry, aber ist so. Und wenn man hier schon Sachen liest wie "Nur weil das alle gut finden, muss ich das ja nicht auch gut finden..." könnte ich 'n großen Bogen reiern.

Ganz ehrlich, ich mag Rosenkohl auch nicht, weil es einfach nicht mein Geschmack ist. Und ja ich könnte mich beim Gedanken daran übergeben, aber das heißt nicht das Rosenkohl zwangsweise gleich schlecht ist. Ist nur einfach nicht meins. Und wenn andere daran Freude und Appetit finden, dann sollte es mich doch freuen, dass sie sich freuen oder? Ich nehme an normale Menschen tun soetwas.

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

* Sorry für Rechtschreibfehler ♡

Kommentar von Mpischi ,

Zitat: "Nur weil das alle gut finden, muss ich das ja nicht auch gut finden..." könnte ich 'n großen Bogen reiern.

Ich fühle mich jetzt mal angesprochen da dies meine Worte sind. Du könntest dich also übergeben?

Zitat:Ganz ehrlich, ich mag Rosenkohl auch nicht, weil es einfach nicht mein Geschmack ist. Und ja ich könnte mich beim Gedanken daran übergeben, aber das heißt nicht das Rosenkohl zwangsweise gleich schlecht ist.

Und wenn der ganze Mainstream sagt Rosenkohl ist aber lecker? Was  unterscheidet deine Aussage gegenüber meine? Nur weil die Mehrheit den Mag, deswegen änderst du doch nicht deine Meinung oder? 

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

Du könntest dich also übergeben?

Naja vielleicht war das ein wenig zu harsch geschrieben, aber die innere "Ablehnung" bleibt. Ich könnte niemals wirklich aus Liebe oder sexueller Hingabe eine Frau küssen. Sehe ich einfach nicht für mich. Aber man sollte zwischen einem einfachen Schmatzer aus Spaß oder Freundschaft und einem richtigen Kuss unterscheiden. 

Was unterscheidet deine Aussage gegenüber meine? Nur weil die Mehrheit den Mag, deswegen änderst du doch nicht deine Meinung oder?

Du sagst, du tolerierst es, findest aber nicht gut. Tolerieren bedeutet aushalten. Du hältst etwas aus, was du nicht gut findest. Und ich finde etwas gut, was ich nicht für mich aushalte. Aber wenn sich andere daran erfreuen, dann ist das doch ne gute Sache. Das hat nichts mit Mainstream zutun, sondern mit Menschlichkeit. Wer bin ich, f*cking Liebe zwischen zwei Menschen zu verurteilen? Dazu habe ich nicht das Recht, und bringen tut es mir sowieso nichts. Das ist der unterschied. 

Antwort
von FouLou, 162

Ich persönlich kenne keine ernsthaften argumente. Familiengründung ist für mich ein schmarrn. Für kinder gibt es vom staat kndergeld etc. Zumal das kinderlose ehepaare genauso unter kritik stellen müsste. Was aber nicht passiert.

Bei religiösen menschen liegt es meist daran das in der religion homosexualität an sich schon verpönt ist und ehe zumindest im christlichen als gottesbund zwischen mann und frau definiert ist.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Im Islam ist man auch gegen Homosexualität.

Kommentar von SturerEsel ,

Aber erst seit dem 18. Jahrhundert. Davor wurde es toleriert.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Haha das glaubst du doch selbst nicht.

Kommentar von Viktor1 ,
Haha das glaubst du doch selbst nicht. 

Sture Esel beharren auch gegen besseres Wissen auf dem, was sie rüber bringen wollen, das ist das was sie "auszeichnet".
Aber wir wissen ja Bescheid.

Kommentar von SturerEsel ,

Ich fürchte, dein "Wissen" ist (sehr) begrenzt.

Kommentar von SturerEsel ,

Nunja, ich glaube den Quellen im Internet:

Nach Aussage des Islamwissenschaftlers Thomas Bauer ist der Islam mehr als tausend Jahre lang tolerant mit homosexuellen Menschen umgegangen. Bauer betont, dass sich in der arabisch-islamischen Kulturgeschichte zwischen 800 und 1800 „keine Spur von Homophobie“ feststellen lasse.[1] Aus der islamischen Literatur sind zahlreiche homoerotische Gedichte überliefert. Laut Bauer habe erst im 19. Jahrhundert der Westen im Zuge der Kolonialisierung den „Kampf gegen den unordentlichen Sex“ im Nahen Osten eingeführt. Vor dem Jahr 1979 sei in tausend Jahren kein Fall im islamischen Nahen Osten und Nordafrika bekannt, in dem ein Mann aufgrund von einvernehmlichem Sex mit einem anderen Mann strafrechtlich angeklagt worden sei.

https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_im_Islam#Geschichte

Kommentar von Freigeist8322 ,

Ach der Westen is wiedermal Schuld ja? Also das ist absurd. Frag doch mal einen muslim, er wird dir sagen das Homosexualität eine Sünde ist!

Kommentar von Meatwad ,

Ach der Westen is wiedermal Schuld ja?

Warum denn nicht "Frei"geist8322? Der Westen bzw Europa ist erwiesenermaßen an einem Großteil der Probleme der heutigen Welt Schuld. Hast du ein Problem damit? Das macht eine weitere, sachliche Unterhaltung schwierig.

Kommentar von AndyG66 ,

@Freigeist8322

Also hier muss ich sturer Esel recht geben. Homosexuelle Praktiken waren im Nahen Osten/Orient sehr verbreitet - Etwa so wie sie es vor 2000 Jahren in Griechenland und Rom waren...

Noch heute gilt Maroko/Tunesien als Schwulendestination.

Historisch und bis ins 19 Jahrhundert - allerdings eben mit dem Unterschied das der penetrierende Part als nicht schwul gilt... 

Homosexualität wurde also traditionell eher mit jungen Sklaven/Lustknaben ausgelebt.

Kommentar von realsausi2 ,

Im Islam ist man auch gegen Homosexualität.

Unter anderem deswegen sollte man sich davon fernhalten.

Kommentar von realsausi2 ,

Die monotheistischen Religionen sind ja schon gegen Heterosexualität. Zumindest gegen deren Praktizierung.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Nein?

Kommentar von realsausi2 ,

Hä?

Kommentar von mrauscher ,

Das sind die großen Kirchen nicht. Insbesondere die katholische. Die vergreifen sich auch an männliche Kinder, weil sie vor den Erwachsenen Männern ja angst haben. Und dann geben sie jedem Opfer (die Kinder) 20.000 EUR und gut ist. Das ist doch Prostituion pur. Oder? Warum werden die Kirchen nicht geschlossen, bis diese Pest geheilt ist? Kurioserweise ist einer der wenigen vernünftigen Papst Franziskus. - Das Gesezt im Vatikan erlaubt den Sex mit 13 jährigem Kindern, egal ob Junge oder Mädchen. Wie können wir da noch zusehen und so Schlimmes über das Christentum bringen? Denn das echte Christentum ist ja nicht die Kirche, nicht die Sekten. Es sind, die die Bibel verstehen und auch noch die Wissenschaft hinter sich haben, das es einen Schöpfer gibt. Gott ist gegen die Homosexualtität, aber das letzte Urteil spricht er und nicht wir Menschen. Daher sollten wir Männer, die Männern lieben und Frauen, die Frauen lieben nicht diskriminieren, dort bestehe ich als Christ auf Gleichberechtigung, bis das Thema von unserem Schöpfer klargemacht wird. Wie, wissen wir noch nicht.

Kommentar von FouLou ,

Meiner meinung nach wäre die richtige haltung der kirche über die missbrauchskandale die exkommunizierung der entsprechenden täter gewesen. Das sie für ihre taten dazu noch vorm staat grade stehen müssen ist klar.

So hätte auch die kirche ihr gesicht wahren können und einen entsprechenden standpunkt gesetzt.

Antwort
von Fabricio87, 18

Von der Natur aus gibt es von allem Geschöpfen Paare. Beim Tieren, Pflanzen, Tag/Nach, Gut/Böse, Plus/Minus. usw.

Es ist unnatürlich wenn Mann mit Mann oder Frau mit Frau. Schu dir die Geschlechtstteile der Menschen an, die sind perfekt aufeinander abgestimmt.

Und stell dir mal vor wenn jetzt die Mehrheit der Menschen Homos sind, wie würde da die Zukunft der Menschen aussehen?!

Antwort
von SturerEsel, 54

Auch wenn es den Theisten nicht passt: Es gibt Männer, die sich in Männer verlieben und Frauen in Frauen. Die sexuelle Ausrichtung ist m.E. genetisch festgelegt. Niemand kann seine Sexualität ändern, allenfalls unterdrücken.

Es spricht absolut nichts dagegen, diesen Paaren einen eheähnlichen Status mit allen Steuervorteilen zu gewähren. Das Argument, dass diese Paare keine Kinder bekommen können und ihnen gleichbedeutend keinen vollwertigen Status als Eltern anzuerkennen, ist obsolet.

Auch homosexuelle Paare sollten Kinder adoptieren oder in Pflege nehmen können. Kinder brauchen ein liebevolles Elternhaus, Zuwendung, Verständnis, Erziehung und manchmal Grenzen. Warum sollten dies zwei Männer oder zwei Frauen nicht ebenso gut leisten können?

Homosexualität war im Islam übrigens bis zum 18. Jahrhundert absolut toleriert. Es ist sehr schade, dass sich der Islam in den vergangenen 200 Jahren derart radikalisiert hat, besonders ggü. Menschen des gleichen Glaubens.

Diese Antwort schreibt dir übrigens ein heterosexueller Atheist. :)

Kommentar von Freigeist8322 ,

Nein war es nicht, fragt mal einen Muslim, er wird dir sagen das Homosexualität eine Sünde ist, udn es schon immer war im Islam!! 

Kommentar von SturerEsel ,

Das Wiki-Zitat habe ich bereits gepostet, hast du ein Problem damit? Es gibt weitere Quellen dazu:

Wie gingen Muslime früher mit Schwulen um?

Körperliche Liebe zwischen Männern war zwischen dem 8. und 18. Jahrhundert in der islamischen Welt so selbstverständlich, dass es das Label "schwul" eigentlich nicht gab. Die Einteilung von Liebe und Sex in eine "homosexuelle" und eine "hetereosexuelle" Sphäre ist ein ziemlich modernes Phänomen – auch im Westen.

http://www.bento.de/politik/wie-der-islam-wirklich-mit-homosexualitaet-umgeht-63...

Auch heute noch gibt es homosexuelle Aktivitäten im Islam, natürlich streng verborgen.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Frag doch mal einen Muslim der wird dir etwasg anz anderes erzählen, aber sei gewarnt, Muslime mögen es gar nicht wenn man solchen Schwachsinn über den Islam erzählt, Muslime haben NIE Schwule toleriert. Mag sein das es Schwule liebe gab, aber nur im vebrorgenen, wirklich toleriert wurde es NIE!

Kommentar von SturerEsel ,

Völlig richtig, heutige Muslime mögen nichts davon hören. Sie wurden seit 200 Jahren indoktriniert und seit Kindesalter konditioniert.

Was macht dich so sicher, dass es früher nicht so war?

Antwort
von Tragosso, 87

Es gibt absolut kein sinnvolles Argument gegen die Homoehe.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Das denke ich auch, jedenfalls keine rationalen.

Kommentar von realsausi2 ,

Argumente können nur rational sein. Emotionen haben da nichts zu suchen.

Kommentar von RonnyFunk ,

"Es gibt absolut kein sinnvolles Argument gegen die Homoehe."

Zumindest keins, zu dem der Homophile nicht sagen würde "homophob"...

Antwort
von Viktor1, 81

Gibt es gute Gründe für die Homoehe ?
Es bleibt jedem unbenommen seine Partnerschaft, egal mit wem" (drei Männer, drei Frauen, eine Frau vier Männer usw.) "segnen" oder eintragen zu lassen wenn dies eine Religion oder ein Staat möglich macht.
Aber dies als "Ehe" zu bezeichnen - da muß man wohl nicht dafür sein.

Kommentar von AndyG66 ,

Das kann man auch umkehren. Gibt es gute Gründe für die Ehe bei Heterosexuellen? Wenn ja - welche ?

Kommentar von Viktor1 ,

Diese guten Gründe haben sich schon seit tausenden von Jahren gestaltet und bewährt und brauchen nicht hinterfragt werden.

Kommentar von AndyG66 ,

Ja Sklavenhaltung hat sich auch seit tausenden Jahren bewährt. Wurde aber trotzdem dann mal endlich und zwar erst vor 200 Jahren hinterfragt.

Kommentar von Viktor1 ,

Ziemlich bescheuerter Vergleich. Nun - nicht jeder hat's drauf

Kommentar von AndyG66 ,

@Viktor1..

Das war kein Vergleich - das war eine Umkehrung - Intelligenz drückt sich dadurch aus dass man einen Standpunkt von allen Seiten betrachtet.

Aber das solltest du doch erkennen können.. tss :-)

Wenn ein Partnerschaftsvertrag aussreicht - Was sind dann noch die Gründe für den Status Ehe ?

Kommentar von Viktor1 ,
Das war kein Vergleich - das war eine Umkehrung

Als "Umkehrung" ist dies noch bescheuerter, da passt nichts.
Mit solchen Sprüchen kann man alles bezweifeln was menschliche Werte selbstverständlich macht.

Antwort
von Raubkatze45, 66

Es gibt einen ganz natürlichen Grund gegen die Homoehe: Sie ist ebenso widernatürlich wie das Ausleben einer homos. Neigung.  Das ist unschwer schon biologisch zu erkennen, dass nur Mann und Frau sich körperlich ergänzen können. Das ist ein Grund, den auch Atheisten mittragen könnten.

Aus christlicher Sicht gibt es den Grund, dass Mann und Frau auf einander hin erschaffen wurden und dies nicht nur um der Zeugung von Nachkommen willen, sondern auch als Akt der Liebe, die nach Vereinigung strebt. Für Mann und Frau gibt es damit zwei Ehezwecke: Die Liebe, die nicht nur geistig, sondern auch körperlich nach Einheit strebt und die Teilnahme am Schöpfungswerk Gottes. Jesus Christus hat die Verbindung zwischen Mann und Frau geheiligt und das "ein Fleisch werden" ganz deutlich mit der Ehe verbunden.

Mann und Mann, Frau und Frau vollziehen diese Einheit auf eine Art und Weise, die nicht natürlich und gottgewollt ist und daran kann auch eine Adoption von Kindern nichts ändern. Eine normale Familie ist es nicht, auch wenn man es gerne so sehen möchte.




Kommentar von SturerEsel ,

Als heterosexueller Atheist trage ich deine streng-konservativen Ansichten nicht.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Wenn dein Statement einen natürlichen Grund bieten soll, warum gibt es dann Homosexualität als Teil der Natur?

Kommentar von KaeteK ,

Willst du dich mit Tieren auf gleiche Stufe stellen?

Kommentar von Freigeist8322 ,

Menschen SIND Tiere.

Kommentar von Agentpony ,

Wir SIND Tiere mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion, einem ausgeprägten Kehlkopf, gegenüberliegenden Daumen und exzellenter Feinmotorik.

Wir sind die Gewinner einer evolutionären Kette, aber im weiteren Sinne weder vollendet noch einzigartig.

Kommentar von SturerEsel ,

@Ursusmaritimus: Ich verstehe diese Frage nicht. Ich habe mich aktiv für die Gleichstellung homosexueller Paare ausgesprochen.

Kommentar von Gritti ,

Weil dem Menschen die Schöpfung anvertraut ist. Das bedeutet, dass die ganze Schöpfung vom Verhalten des Menschen mit betroffen ist. Ein Sprichwort sagt m.E. treffend: Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.

Kommentar von stefanbluemchen ,

Ursusmarzidimus, ich denke, du siehst einiges verkehrt. Denn wenn  es so sussieht, als wären Tiere homosexuell, ist dies ein dominantes Verhalten. Dabei geht es keinesfalls um Sex. 

Kommentar von realsausi2 ,

Ich verkneife mir, inhaltlich auf Dein widerliches Geseiere einzugehen.

Es bleibt zu hoffen, dass Du keine Kinder haben wirst, denen Du mit diesem menschenverachtenden Unsinn die Köpfe verseuchen kannst. Hier wäre Zwangssterilisation ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

Kommentar von Raubkatze45 ,

Auch wenn der Fragesteller selbst Atheist ist, kann ich in seiner Frage kein Redeverbot für katholische Christen erkennen . Deshalb wird dir wohl auch nichts anderes übrig bleiben, als das auszuhalten. Ob du dir dabei was  verkneifen musst oder nicht, ist eher dein Problem. Sowohl bei GF als auch in unserem Land herrscht immer noch Meinungsfreiheit – auch zu diesem Thema. Davon unterscheiden sich nämlich die Sklaven von den Freien, dass sie sich nicht zwangsmissionieren lassen von einer Minderheit, die sich für die Mehrheit hält.

Zwangssterilisation hat es bereits vor nicht allzu langer Zeit gegeben, wer sie schon für Andersdenkende zu diesem Thema fordert, zeigt
nur das Niveau seines Gedankengutes und was man zu erwarten hätte, denn: Auch wenn sich viele mundtot machen lassen durch die „Indoktrination“ von Medien und dieser Art von Totschlagsverbalismus, sind weit mehr Menschen „homophob“ (um dieses Schimpfwort mal hier zu nennen), als es allgemein hingestellt wird.

Auch ohne dein Einverständnis gebe ich als Katholikin meine
Meinung zu diesem Thema an meine Nachkommen weiter und dies mit der gleichen Gewissensfreiheit mit der du dein christliches Patenkind vom Glauben abzubringen gedenkst.

Kommentar von RonnyFunk ,

realsausi2, mit anderen Worten, Du meinst, wir sollten die Nazi-Methoden rausholen?

Also irgendwie will jemand den Eindruck erwecken, Homophilie sei eine Religion...

Antwort
von kjklol, 117

Also Christen und Muslime sind dagegen, weil nach deren Religion Homosexualität eine Sünde ist und Sünden kann man nicht unterstützen. Dann gibt es auch eher rechts angehauchte Atheisten, die meinen, dass es keine Homoehe z.B. Deutschland geben sollte, da aus einer Homoehe keine Kinder hervorgehen können. Denn es gibt Steuervorteile, die auch darauf begründet sind das aus eiener Ehe Kinder hervorgehen können.

Kommentar von Freigeist8322 ,

 

 Du meinst konservative Atheisten.

Antwort
von Meatwad, 45

Gründe, gegen die Eheschließung von Homosexuellen zu sein, gibt es. Gute Gründe gibt es keine.

Viele Religiöse Menschen sind ja gegen die Homoehe, also gerade Muslime und Christen. Aber haben die wirklich gute Argumente dagegen?

Nein. Noch nicht einmal ansatzweise.

Und gibt es auch Atheisten die gegen die Homoehe sind?

Sicherlich gibt es auch solche. Ein Atheist glaubt lediglich nicht an fiktive Göttergestalten. Alles andere stet auf einem anderen Blatt.

Wenn ja warum?

Musst du die fragen! Dummheit kennt keine Grenzen.

Antwort
von pinkyitalycsb, 12

Für g;äubige Menschen sind biblische Schriftstellen wie diese sehr wichtig:

1. Mose 1, 27 (EÜ): Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. 

3. Mose 18, 22 (EÜ): Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräuel.

Römer 1, 26-27 (EÜ): Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;  27 ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.

1. Korinther 6, 9 (HFA): Habt ihr vergessen, dass für Menschen, die Unrecht tun, in Gottes neuer Welt kein Platz sein wird? Täuscht euch nicht: Wer verbotene sexuelle Beziehungen eingeht, andere Götter anbetet, die Ehe bricht, wer sich von seinen Begierden treiben lässt und homosexuell verkehrt, wird nicht in Gottes neue Welt kommen;

Antwort
von stefanbluemchen, 13

1. Timotheus 1: 8  Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9  in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger,    10  Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre+entgegengesetzt ist, 11  gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin. 

So wird es in Gottes Wort beantwortet. 

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 57

Meiner Meinung nach beruht die Ablehnung der so genannten "Homo-Ehe" vor allem auf erzkonservativen, veralteten und unzeitgemäßen Moralvorstellungen, die Homosexualität als "Perversion" ansehen.

Die sind zwar nicht nur bei religiösen Menschen zu finden, aber die ablehnende bis feindselige  Haltung einiger Religionen gegen praktizierte Homosexualität begünstigt die Vorbehalte natürlich.

Islam

Im Islam wird aufgrund von Quran-Passagen Hadithen gegen Geschlechtsverkehr unter Männern (liwat) bzw. zwischen Frauen (sihaq) argumentiert.

Dort wird beispielsweise Analverkehr als eine der Gründe genannt, weshalb Gott die Städte Sodom und Gomorrah zerstörte.

Lot versuchte sie von ihrem Verhalten abzubringen, doch sie wollten ihre Sitten nicht ändern und stattdessen Lot und seine Familie vertreiben.

Sure 7 (al-Araf) Vers 80-84 berichtet:

Und (Wir sandten) Lūṭ, als er zu seinem Volk sagte: „Wollt ihr denn das Abscheuliche begehen, wie es vor euch niemand von den Weltenbewohnern  begangen hat?

Ihr laßt euch doch wahrlich in Begierde mit den Männern ein anstatt mit den Frauen. Aber nein! Ihr seid maßlose Leute

Die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sagten: „Vertreibt sie aus eurer Stadt! Das sind Menschen, die sich rein halten.“

Da retteten Wir ihn und seine Angehörigen, außer seiner Frau; Sie gehörte zu denjenigen, die zurückblieben.

Und Wir ließen einen Regen (aus Steinen) auf sie niedergehen. So schau, wie das Ende der Übeltäter war!

Das ist also eine der Passagen aus dem Quran, mit denen die Homosexualität verurteilt wird.

Judentum/Christentum

Im Judentum und Christentum beruht die Ablehnung vor allem auf Aussagen wie dem 3. Buch Mose 20,13. Dort heißt es:

"Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen

Derartige Texte sind für konservative Gläubige dann zum Teil ausreichend Grund, sich gegen Homosexualität zu stellen.

Abschließend noch zu deiner Frage

Aber haben die wirklich gute Argumente dagegen?

Konservative Gläubige brauchen keine rationalen Argumente und logischen Begründungen für die Ablehnung von Homosexualität und deren rechtlicher Gleichstellung mit der Ehe.

Für sie ist es ausreichend, dass es in heiligen Schriften mit dem Anspruch auf absolute Wahrheit steht, um Menschen zu diskriminieren, oder sogar zu töten.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Gerade Muslime verstehen da keinen Spass.

Kommentar von Enzylexikon ,

Oh es gibt da auch Christen, die alles andere als liberal sind und mit denen man nicht vernünftig diskutieren kann.

Allerdings gibt es auch zeitgemäß denkende Gläubige. So geht etwa der evangelische Pastor Nils Christiansen sogar so weit zu sagen "Homosexuelle auszuschließen ist evangeliumsfeindlich"

http://www.evangelisch.de/inhalte/84019/03-06-2013/homosexuelle-auszuschliessen-...

Er plädiert dafür, Passagen der Bibel, die ganz offensichtlich aus einer anderen Zeit stammen und nicht mehr praktikabel oder sinnvoll sind, zu ignorieren.

Kommentar von Freigeist8322 ,

 

 Da kann er auch gleich Atheist werden.

Kommentar von realsausi2 ,

Ja. Das ist die große Hoffnung. Das dieses Betondenken in alten Kategorien auf Dauer so abstoßend wird, dass immer mehr Menschen wieder zu Verstand kommen und der Religion den Allerwertesten zuwenden.

Kommentar von Viktor1 ,
"Homosexuelle auszuschließen ist 
evangeliumsfeindlich"

Meint er hier von der christlichen Ehe auszuschließen ?
Es war hier die Frage nach der "Ehe" .

Antwort
von latricolore, 21

Nein, gibt es nicht.

Alles, was da von den Gegnern angeführt wird, fällt bei mir unter Unaufgeklärtheit und Angst, irgendwelche Privilegien zu verlieren.

Dazu kommt noch, dass ich es generell als unzulässige, weil unerhörte Einmischung in die Privatsphäre anderer empfinde, wenn man jemandem vorschreiben will, wie er sein Leben zu leben hat.

Antwort
von Ursusmaritimus, 154

Es mag ein paar (vorgeblich) religiöse Eiferer geben welche in ihren Schriften ein paar Passagen finden welche gegen Homosexuallität gemünzt werden.

Es mag auch ein paar atheistische Eiferer geben welche aus homophoben oder einem engstirnigen Weltbild Gründe gegen Homosexualität finden.

Aber eine offene Gesellschaft welche Wert auf die Individualität und ihre Vielfalt legt muss so etwas aushalten und trotzdem ihren freien Weg gehen.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Gerade Muslime tolerieren auf keinen Fall schwule, im Islam ist es eines der schlimmsten Sünden die Homosexualität auszuleben.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

...und zumindest in der türkischen Sicht auf die Homosexualität ist nur der Homosexuell welcher sich penetrieren lässt, nicht jedoch der Penetrierer....auch das lässt eine interessante Sicht auf Auslegungsmöglichkeiten im Koran frei.

Auch gibt es nicht nur den Islam welcher Religionsregeln gegen Homosexualität verwendet. Das findet auch in christlichen  Glaubensrichtungen statt

Kommentar von Freigeist8322 ,

 

 Wahre Muslime würden es als Sünde ansehen. Homosexualität darf im Islam nicht ausgelebt werden ,was ist daran so schwer zu verstehen? in vielen islamischen Ländern werden Schwule getötet. Und Lesben.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Was ist deiner Überzeugung nach den ein wahrer Muslim, ein wahrer Christ, ein wahrer Buddhist/Hindu/Shintoist/Jude u.s.w.

Kommentar von Freigeist8322 ,

 

 Du kannst den Koran nicht beliebig auslegen, glaub mir ich kenne mich im Islam ein wenig aus.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Worauf willst du hinaus? Rumtrollen? Homobashen?

Kommentar von Freigeist8322 ,

Homosexualität ist im Islam eine schwere Sünde! Wenn man sie auslebt.

Kommentar von realsausi2 ,

Ja und? Wer kein Moslem ist, kann ja keine Sünde gegen deren Regeln begehen.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Aber sie sehen es als Sünde an, auch bei nichtmuslimen, da kann es sei ndas sie gewalttätig werden, zumindets wen nsie Fanatiker sind.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

In diesem Fall verstoßen sie gegen geltendes Recht in Deutschland und werden vor Gericht zur Rechenschaft gezogen. So wie es üblich ist......

Religion und die Ausübung der Religion endet vor den Paragraphen der Rechtsprechung

Kommentar von Freigeist8322 ,

Viele Atheisten nehmen den Islam in Schutz, warum? Habt ihr etwa Angst vor Muslimen?

Kommentar von realsausi2 ,

Viele Atheisten nehmen den Islam in Schutz,

Ist mir noch nicht aufgefallen. Wo hat das stattgefunden?

Mir ist der Islam ebenso widerlich wie jede andere Ideologie.

Kommentar von latricolore ,

Viele Atheisten nehmen den Islam in Schutz, warum? Habt ihr etwa Angst vor Muslimen? 

Beispiele hast du auch für deine Aussage?

Kommentar von mrauscher ,

Wir Christen mögen die Muslime sehr. Sie sind friedlich gemäß dem Koran, glauben an Gott und das alte Testament. Schon hat man vieles gemeinsam. Und ich habe nicht gezählt, ob ich mehr muslime oder christliche Freunde habe. Etwa die Waage. Nur die Atheisten sind in der Minderheit, aber es gibt sie, die intelligenten Atheisten, die ja wissen, dass ihr Glaube der einzig nicht beweisbare Glaube ist. Hier hat noch niemand einen brauchbaren Beweis für den tiefen Glauben an den Atheismus gebracht. Wirklich Nichts. Und das ist nicht viel.

Kommentar von realsausi2 ,

Hier hat noch niemand einen brauchbaren Beweis für den tiefen Glauben an den Atheismus gebracht.

Weil es das nicht gibt. Es gibt keinen Glauben, der sich im Atheimus manifestieren würde. Wie oft muss man Dir das erklären, ehe Du es begreifst?

Zudem ist es ein logisches Prinzip, dass der, der eine Behauptung aufstellt, die Beweislast trägt.

Atheisten stellen keine Behauptung auf sondern nehmen die spezifische Behauptung, dass es Götter gäbe, nicht vor.

Da ist gar nichts zu beweisen.

Aber wir können ja einen Deal machen. Wenn Du mir beweist, dass Dein Glaube, es gäbe keine Zahnfee, richtig ist.

Kommentar von realsausi2 ,

Aber sie sehen es als Sünde an, auch bei nichtmuslimen,

Spinner gibt es halt überall. Wer einen Sport nicht ausübt, ist auch nicht an dessen Regeln gebunden. Ein Fußballer muss die Abseitsregel kennen und beherrschen. Mir ist das völlig Schnuppe.

Antwort
von Susanne88, 43

Ich meine, es gibt keine vernüftigen Argumenten gegen die Homoehe. Eine Ehe bedeutet rechtlich sehr viel. Der einzige Unterschied zu einer Heteroehe ist, dass Homosexuelle miteinander keine Kinder zeugen könnnen.

Wie kann allein dieser Umstand als vernünftiges Argument dagegen dienen?

Kommentar von Freigeist8322 ,

Naja den meisten religiösen reicht dies.

Kommentar von Susanne88 ,

Ich sprach von vernünftigen Argumenten...

Antwort
von nowka20, 8

es gibt KEINE guten gründe!

Antwort
von realsausi2, 47

Es gibt keine guten Gründe gegen die Homoehe.

Das hat auch mit Atheismus nichts zu tun, sondern einfach mit Respekt vor Menschen, Achtung der Menschenwürde und der nötigen Diskretion, nicht in anderer Leute Schlafzimmer zu schauen.

Antwort
von Schewi, 104

Ich persönlich finde, dass der Zweck einer Ehe eine festere Bindung zur Gründung einer Familie ist. Dadurch sind die Partner durch den anderen abgesichert und werden auch steuerlich zusammen veranlagt.
Leute die eine Homo Ehe haben, kriegen bekanntlich aber keine Kinder und gründen nur selten eine Familie.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Bist du Atheist?

Kommentar von FouLou ,

Und was ist dann mit den ganzen kinderlosen verheirateten paaren? Die auch keine kinder wollen?

Kommentar von realsausi2 ,

Leute die eine Homo Ehe haben, kriegen bekanntlich aber keine Kinder

Das ist so nicht ganz richtig. Lesben können durchaus Kinder austragen und viele Schwule würden gerne Kinder adoptieren, wenn man sie ließe.

Das ist also überhaupt kein guter Grund.

Kommentar von Meatwad ,

Lesben können durchaus Kinder austragen und viele Schwule würden gerne Kinder adoptieren

Und es soll ja sogar schwule Männer geben, die Kinder gezeugt haben. ;)

Antwort
von fricktorel, 8

Ja (3.Mose 18,22; Röm.1,19-26).

Antwort
von DetlefRuchatz, 108

In einer Ehe werden normalerweise Kinder gezeugt, welche für den Fortbestand der Gesellschaft unerlässlich sind. Daher gehen mit der Ehe besondere Rechte und besonderer Schutz einher. Schwule und Lesben können untereinander keine Kinder zeugen. Somit gibt es keinen Grund, ihnen Sonderrechte zu gewähren. Von mir aus können sie unter sich Zeremonien veranstalten, die sie Ehe nennen, und dann in einer Wohngemeinschaft leben – aber ohne die staatlichen Sonderrechte, wie sie echte Familien verdienen.

Kommentar von Freigeist8322 ,

 

 Weil es Unfair währe?

Kommentar von DetlefRuchatz ,

Weil sie nicht zum Fortbestand der Gesellschaft beitragen. Mit Rechten gehen Pflichten einher, welche in Schwulen- und Lesben-Ehen aus biologischen Gründen nicht erfüllt werden können.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Bist du Atheist?

Kommentar von DetlefRuchatz ,

Das geht dich nichts an, tut nichts zur Sache und hat nichts mit deiner ursprünglichen Frage zu tun. Wenn du chatten willst, benutze WhatsApp.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Das war eine ganz normale Frage.

Kommentar von AndyG66 ,

Du weisst aber schon das es viele Lesben/Homosexuelle gibt welche Kinder haben? Und das es auch um Adoptionsrechte geht - weil dazu muss ja zuerst die Ehe anerkannt sein... 

Kommentar von DetlefRuchatz ,

Ich schrieb vom Kinder zeugen, nicht Kinder großziehen. Kinder können auch in Kinderheimen großgezogen werden, was den dort tätigen Erziehern noch lange keine Sonderrechte wie in der Ehe einräumt.

Kommentar von realsausi2 ,

Du stellst also eine Kindheit im Heim gleich mit einer in einer gesunden Beziehung? Ganz schön brutal.

Außerdem können Lesben durchaus Kinder austragen. Wird auch gemacht.

Wo aber diese Argumentation vor die Wand fährt, ist, dass ein Heteropaar auch ohne Kinder in den Genuss von Privilegien kommt. Warum sollte das für die Homeehe nicht gleichermaßen gelten?

Kommentar von DetlefRuchatz ,

Hallo? Ein Kind, dass von zwei Männern oder zwei Frauen aufgezogen wird, nennst du eine gesunde Beziehung? Für ein Kind ist es optimal, sowohl eine Mutter als auch einen Vater zu haben. So wurde es von der Natur eingerichtet. Es mag neu für dich sein, aber Männer und Frauen verhalten sich unterschiedlich, reagieren unterschiedlich und gehen unterschiedlich mit Kindern um. Ein Kind braucht beides. Ich war im Heim und würde viel lieber in einem Heim aufwachsen als in einer Homo-Ehe. Es macht nicht einmal einen großen Unterschied zwischen Heim und gewöhnlichen Adoptiveltern. Der entscheidende Unterschied für das optimale Gedeihen eines Kindes ist, bei leiblichem Vater und Mutter aufzuwachsen.

Kommentar von AndyG66 ,

@DetlefRuchatz
 
Nun wenn die Steuervorteile nur für das Kinderzeugen aber nicht fürs Aufziehen gedacht sind - Sollte man da nicht Geld für jede Zeugung bekommen - Auch als Mann mein ich?  Vielleicht ein Bonus ab dem 10 Kind welches man im Heim abgiebt ? :-) 

Kommentar von DetlefRuchatz ,

Warum fragst du mich das? Stelle diese Frage der Gute-Frage-Gemeinde – als eigenständigen Beitrag von dir. Ich habe keine Lust, mit Klugscheißern zu diskutieren, denen meine Antworten auf die Frage von Freigeist8322 nicht passen. Wenn du glaubst, die richtige Antwort auf die Frage von Freigeist8322 zu haben, gib sie an der korrekten Stelle und gehe mir nicht mit deinem Blödsinn auf die Nerven.

Kommentar von AndyG66 ,

oh du hast weiter oben aber auf meinen Beitrag geantwortet  (Kinder zeugen/Kinderheim)- da nehm ich mir aber schon das Recht mit schwarzem Humor dein Konzept weiter zu spinnen. Jedenfalls war das die korrekte Stelle.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Sowenig, wie es Grund gibt, Frauen ab .. so ca. 45 Jahren die Sonderrechte einer Ehe zu gewähren. Oder jüngern, unfruchtbaren Frauen / Männern. Und warum sollten kranke Menschen, die keine Kinder bekommen können, oder arme Menschen, die ihre Kinder nicht versorgen können, heiraten dürfen?

Disclaimer: Nein, das ist nicht meine Meinung, aber das logische Resultat aus Deiner.

Kommentar von DetlefRuchatz ,

Gut, für diejenige, die es so genau mit den Privilegien nehmen: Lieber würde ich kinderlosen Ehen ihre Privilegien nehmen, als sie Homo-Ehen zuzugestehen, und ich würde derartige Gesetzesänderungen begrüßen. Der Rest meiner Argumentation bleibt wie gehabt.

Kommentar von Meatwad ,

Schwule und Lesben können untereinander keine Kinder zeugen.

Untereinander nicht. Aber Kinder zeugen können sie ohne weiteres. Wenn also ein homosexuelles Paar ein Kind großzieht, welches von einem der beiden Partner gezeugt wurde, dann dürfte es deiner Ansicht nach doch in Ordnung sein, ihnen diese Rechte zu gewähren.

Kommentar von DetlefRuchatz ,

Nein. Siehe meinen vorherigen Kommentar, der mit „Hallo?“ beginnt.

Kommentar von Meatwad ,

Nein. Siehe meinen vorherigen Kommentar, der mit „Hallo?“ beginnt.

Das war nicht Teil deiner ursprünglichen Argumentation. Du springst von einem Argument zum nächsten, sobald eines entkräftet wurde. Siehe meinen vorherigen Kommentar, der mit "Diese beiden Aussagen genügen" beginnt.

Kommentar von DetlefRuchatz ,

Ich hätte nicht gedacht, dass einige Leute geistig so schwerfällig sind, dass ich in jedes Detail eingehen muss, damit sie begreifen, was ich meine. Sorry, nächstes mal mache ich es besser.

Kommentar von realsausi2 ,

damit sie begreifen, was ich meine.

Ach, das liegt einfach daran, dass Deine Ansichten so lebensfern, unmenschlich und zynisch sind. Auf diese Wellenlänge kann man sich als Philantrop so schlecht einschwingen.

Kommentar von Meatwad ,

Ich war im Heim und würde viel lieber in einem Heim aufwachsen als in einer Homo-Ehe.

Lieber würde ich kinderlosen Ehen ihre Privilegien nehmen, als sie Homo-Ehen zuzugestehen, und ich würde derartige Gesetzesänderungen begrüßen.

Diese beiden Aussagen genügen, um jedem zweifelsfrei zu zeigen, daß das Problem einzig und allein bei dir liegt. Du ein grundsätzliches, persönliches Problem mit Homosexuellen. Ohne wenn und aber. Danke!

Kommentar von DetlefRuchatz ,

Hahahaha! Frage mal einen Homosexuellen in meinem Umfeld, ob ich ein Problem mit ihm oder ihr hätte. Er/sie würde dich auslachen.

Kommentar von Meatwad ,

Dann weiß ich nicht, was da oben bei dir im Detail schief läuft. Jedenfalls bezweifle ich, daß ein Kind zweier homosexueller Elternteile, welches bei voller geistiger Gesundheit ist, und dessen Erziehung liebevoll war, jemals einen Stuss wie "Da wäre ich lieber im Heim aufgewachsen" sagen würde. Und ich bezweifle ebenso, daß du dies gesagt hättest, wenn das bei dir der Fall gewesen wäre.

Antwort
von augsburgchris, 95

Es gibt keine Gründe dagegen zu sein.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Wirklich nicht? Warum sind dann so viele dagegen? Gerade Christen und Muslime?

Kommentar von realsausi2 ,

Dummheit, Engstirnigkeit, Indoktrination.

Aber in vielen Fällen ist es einfach auch die Verdrängung der eigenen latenten Homosexualität. Viele Homophobe sind selbst Homosexuell.

Kommentar von KaeteK ,

 Beleidigungen sind die primitivsten Argumente. Du erwartest, dass alle so denken wie du? Na dann...

Kommentar von Freigeist8322 ,

Wobei Muslime schlimmer sind als Christen. Christen können zwar nervig sein, Muslime dagegen sind oft gefährlich. Was ist wohl schlimmer?

Kommentar von realsausi2 ,

Wer hat wen womit beleidigt?

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