Frage von bachforelle49, 18

Gibt es Wutbürger auch bei uns in Deutschland?

in USA haben die Wutbürger den Trump gewählt.. Gibt es diese Wutbürger auch bei uns?

Antwort
von Busverpasser, 15

Wutbürger ist eine Erfindung der in Deutschland im Übermaßen vorhandenen "politisch korrekten", weil es ist viel einfacher, Menschen die nicht so denken wie ich und deren Meinung ich nicht Teile in die Wutbürgerschublade zu stecken, anstatt zu versuchen sie wirklich zu verstehen! ;-)

Ich mag die Afd auch nicht und bin auch anderer Meinung als der durchschnittliche Afd Wähler...dennoch, die Ängste und Bedenken sind berechtigt und dürfen nicht einfach als absurd abgetan werden und die Menschen den Wutbürgerstempel auf den Kopf gestempelt bekommen.

Kommentar von Crack ,

weil es ist viel einfacher, Menschen die nicht so denken wie ich und deren Meinung ich nicht Teile in die Wutbürgerschublade zu stecken, anstatt zu versuchen sie wirklich zu verstehen!

War es nicht eher der "politisch völlig unzufriedene" Teil der Bevölkerung der den Begriff "Gutmensch" neu erfand und für sich instrumentalisierte um Andersdenkenden eine Merkel-Nähe und naive Dummheit zu unterstellen? Der Begriff "Wutbürger war dann erst die Antwort darauf.
Der Versuch "Gutmenschen" verstehen zu wollen wurde sicher auch nicht sehr oft gemacht...



Kommentar von Busverpasser ,

Der Begriff Gutmensch ist genau so doof wie Wutbürger...genau die selbe Sch**ße halt nur anderesherum das stimmt... Finde ich genauso wenig gut... ;-) Weiß nicht welcher Begriff zu erst da war...Wutbürger gabs jedenfalls schon vor Jahrzehnten als Begriff... ;-)

Antwort
von exxonvaldez, 14

Wo hast du die letzten Jahre gelebt, als AfD und PEGIGA waren?

https://www.google.de/search?q=waschsalon+spandau&sa=G&gbv=2&sei=nNY...

Kommentar von striepe2 ,

Vielleicht mitten unter ihnen?

Kommentar von ersterFcKathas ,

hatte ja auch geschrieben... VOR  ALLEM  IN  DEN  OST- DEUTSCHEN   BUNDESLÄNDERN.. ( also auch im weste ) nur nicht soo erfolgreich

Antwort
von Jogi57L, 10

hm...

was sollten den "Wutbürger" sein ?

Wut ist eher in kurzfristiger, emotional und durch Neurotransmitter bedingter Zustand, der innerhalb weniger Minuten wieder nach lässt....

...dieser Zustand würde sich schon alleine durch den kleinen Fußweg ins Wahllokal auflösen....

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Das ist nur eine Propaganda....

Selten wählt jemand aus "Wut"... sondern viel mehr deswegen, weil jemand mit bestehehenden Zuständen nicht einverstanden ist....

( ob eine "Wahl" was verändert..sei mal dahingestellt...)

Es schweift ja auch das Wort "protestwähler" umher... aber auch das ist Nonsens...

JEDER Wähler/in äußert den prtotest... gegen andere parteien, indem er7sie die partei wählt, die er/sie eben wählt...

Dass aus "wut" welche wählen gehen, würde ich sogar abstreiten... (zu 98 %)... die würden eher aus "Wut" NICHT wählen gehen.... oder ihre "Wut" erstmal an der nächsten Wand abreagieren....

Antwort
von JeIion, 9

Ich glaube das Wut ein falscher Audruck ist. Wut bezeichnet eine kurze emotionale Gefühlsebene, das wird beim Wählen kaum ein Punkt sein.

Viel eher, finde ich, passt der Ausdruck Protestwähler.

Und diese gibt es natürlich in Deutschland, wie sonst könnte die AFD in den Umfragen die 3. stärkste Partei sein?

Aber ich glaube die wirklich wütenden, gehen allein aus Protest schon nicht zur Wahl

Naja LG Jelion

Antwort
von voayager, 4

Aber ja doch, noch nicht mitbekommen, dass die NPD, PEGIDA sowie AfD davon nur so strotzen.

Antwort
von archibaldesel, 8

Ich habe das Gefühl, die wurden hier erfunden....

Antwort
von schwarzwaldkarl, 5

klar, die wählen dann die AfD... 

Antwort
von Mietzie, 7

Äh, Pegida? AfD? Was meinst du, was wohl nächstest Jahr bei uns los ist? Es zeichnet sich ein weltweiter Trend ab, in dem die Populisten und Rechten immer mehr Zulauf haben.

Kommentar von Busverpasser ,

Ja aber warum muss man sich doch fragen? Ich denke solche Leute haben nicht ohne Grund zulauf... ;-)

Kommentar von Mietzie ,

Aber wer meint mit Parolen und "einfachen" Lösungen wäre uns geholfen ist leider auf dem falschen Dampfer. Leider glauben viele, Überschriften lesen reicht. Zuwenige interessieren sich für komplexe Zusammenhänge.

Antwort
von Akka2323, 7

Gab es, sie haben Hitler gewählt.

Kommentar von bachforelle49 ,

wieso muß eigentlich immer der Adolf herhalten, wenn was schief läuft.. selbst die Gemäßigten und Studierten tun das immer wieder, wenn sie nicht weiter wissen oder um was zu erklären.. diese braune Vergangenheit liegt mind. 80 Jahre zurück und Oma und Opa leben nicht mehr

Kommentar von Mietzie ,

Wie sagte Berthold Brecht "der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch". Leider scheint diese Fruchtbarkeit nie zu enden. Der Mensch ist leider ziemlich kurzsichtig und vergesslich.

Kommentar von Akka2323 ,

Die Menschheit lernt nun mal nichts dazu und die Geschichte wiederholt sich manchmal. Bei Hitler waren es die Juden, bei Trump sind es die Latinos.  

Kommentar von Akka2323 ,

Stimmt leider.

Antwort
von Barolo88, 6

bei uns heißen die Pegida oder AfD-Wähler

Kommentar von juergen63225 ,

Links gibts das Phänomen auch ... in Oskar Lafontaine findet zwar Trump nicht wirklich gut .. aber seine Wahl zeige nur den Bankrott des kapitalistischen Systems .... 

Also alles mal zerschlagen und dann sehen ob irendwas besser wird ... im letzten Jahrhundert hat gesehen wo es hingeführt hat .. (Kommunismus und Faschismus hatten auch mehr Gemeinsamkeiten als viele wahrhaben wollen). 

Leider scheint die Menschheit nicht wirklich aus der Geschichte zu lernen.

Antwort
von ersterFcKathas, 7

das sind die , die die rechtsradikalen vor allen in den ostdeutschen ländern gewählt haben. die haben sich von der wiedervereinigung zu viel versprochen... die große kohle haben die westdeutschen investoren und die insider gemacht... kommischerweise waren das fast alles politiker :o)

Kommentar von Crack ,

vor allen in den ostdeutschen ländern gewählt haben.

Auch in Nicht-Ostdeutschen-Ländern hat die AfD hohe Wahlergebnisse erreicht.

Antwort
von Silmoo, 6

Ja und Nein, seit Neustem werden Wutbürger als eine neue Opposition respektiert im Bezug auf die  Amerika Wahl.

Antwort
von BlueBubble99, 6

Natürlich

Antwort
von kubamax, 11

Leider. Sie vergiften die Stimmung in Deutschland und verschlechtern die Lebensqualität.

Kommentar von Busverpasser ,

Ich denke, dass die übertriebene politische Korrektness und die Etekettierung als Wutbürger oder Dumm, wenn jemand nicht dem politischen Konsens folgt, die Stimmung hier viel mehr vergiftet und Populismus damit erstmal so richtig Nährboden bereitet.

Ich mag die Afd auch nicht und es gibt viele Meinungen, die ich nicht teile...aber diese Leute einfach als Wutbürger abzustempeln und am besten aus der Geselltschaft zu drängen, anstatt eine Diskussion zu suchen und sich zu Fragen warum diese Menschen Ängste haben und daher so denken...das wird irgendwann noch wirklich gefährlich und das Land spalten....

Kommentar von kubamax ,

Wer hat die afd gemeint? Ich dachte an die Stammtisch Chauvinisten, die durch das Internet so wichtig werden.

Antwort
von DoktorBlues, 5

Wutbürger ???

Was sind Wutbürger???

Kommentar von suziesext10 ,

vielleicht der Gegensatz zu Jubelbürgern?   :D

Kommentar von voayager ,

Ein Wutbürger ist einer, der auf reaktionäre Weise in Aktion tritt, was er sonst so treibt jenseits seiner Wut ist hierbei ohne Belang, denn da ist er ja dann politisch unauffällig.

Gegenbeispiel: es gibt im bürgerlichen Lager den Ausdruck Chaoten, womit bestimmte linke Leute etikettiert werden. Sicherlich entfällt die Etikettierung rasch, wenn mal keine Demos sind, wenn also die sogenannten Chaoten ihren ganz normalen Werkelalltag tätigen.

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