Frage von Markus143, 48

Gibt es wissenschaftliche Erfahrungswerte, welche Hobbies/welche Art von Beschäftigung für Kinder besonders förderlich für den Aufbau einer Berufskarriere sind?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Tasha, 27

Hobbys, die ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechen. Damit üben sie dann besagte Fähigkeiten. Erzwungene Hobbys dürften eher kontraproduktiv sein. Mit einem Hobby bzw. Spiel übt das Kind Fertigkeiten, die es später braucht, ohne dass das Hobby oder Spiel direkt diese späteren Fertigkeiten enthalten muss. 

Das Kind sollte seinen Interessen nachgehen und möglichst viel selbst entscheiden und erleben können, also kreativ und körperlich tätig sein. Dabei ist egal, ob es malt, bastelt, etwas baut, sich etwas ausdenkt, etwas einübt (Sport/ Theater etc.) - bei fast jedem Hobby, das aktiv ausgeübt wird, lernt man etwas, das man später ausbauen kann. Je passiver das Hobby ist, desto weniger lernt man, aktiv mit Situationen umzugehen. Ausnahmen könnten Filme oder Computerspiele sein, die später vom Kind weitergedacht werden oder Computerspiele, die dazu anregen, später selbst ähnliche Spiele (weiter-) zu entwickeln.

Antwort
von Turbomann, 18

@Markus143

Kann ich mir nicht vorstellen, denn jedes Kind hat andere Eigenschaften und Anlagen.

Aufmerksame Eltern die ihre Kinder kennen, werden erst mal ihre Kinder noch Kinder sein lassen und sie nicht schon zu früh in irgend eine Ecke drängen, nur weil sie meinen, dass sie evtl. studieren sollten, oder den Berufswunsch ihrer Eltern befriedigen, obwohl sie dafür keine Anlagen haben.

Besondere Anlagen kann man bei Kindern ab einem gewissen Alter fördern, aber man sollte ihnen auch gleichzeitig noch den Freiraum lassen, dass sie sich noch frei entwickeln und dann entscheiden können, welche berufliche Laufbahn sie mal einschlagen wollen.

Mich wundert es nicht, dass heute schon viel zu viele Kinder beim Psychiater sitzen, weil sei schon viel zu früh von überall her den Druck bekommen.

Kommentar von Markus143 ,

Teile absolut deinen Standpunkt. Ich muss nur eine wissenschaftliche Arbeit verfassen und das ist mein zugewiesenes Thema. 

Ich habe eine sehr liberale Ansicht zu diesem Thema. 

Es geht mir wie gesagt nur darum, ob es Studien gibt, die z.B. sagen, dass jungen Menschen, die bereits im Alter von 5 Jahren Klavier gespielt haben eine 30 % höhere Aussicht auf beruflichen Erfolg haben - so in etwa.

Antwort
von TahanyBBB, 21

Es gibt mit Sicherheit zig Wissenschaftler, die ihre eigenen Theorien nach außen vertreten und jeder von ihnen ist von etwas anderem überzeugt.

Im Kindesalter sollte man nicht an die Berufskarriere denken. Jedes Kind zeigt von selbst, wofür es sich besonders interessiert und wo die angeborenen Begabungen liegen. Es ist nicht von Belang, ob ein Kind gerne mit Bauklötzen spielt und hohe Türme baut - für manche Eltern wahrscheinlich ein Anzeichen für den Bauingenieurberuf - oder ob es lieber still in der Ecke sitzt und sein Haustier streichelt - als möglicher späterer Tierpfleger, Biologe oder Hundetrainer - Kinder müssen sich ausprobieren können, das allein ist wichtig. 

Ist eine Berufskarriere tatsächlich in der Kindheit planbar? Und welchen Nutzen sollte dies bringen? Würde einem Kind nicht ein großer Erfahrungsschatz vieler anderer Gebiete verwehrt bleiben, wenn es von Anfang an nur in eine Richtung gelenkt würde?

Antwort
von FouLou, 13

Das kind viel ausprobieren lassen. Talente erkennen und talente fördern.

Ohne zwang. Erzwungene hobbys bringen nichts.

Dennoch kann man sein kind animieren defizite auszugleichen.

Ich kenne keine aber es gibt bestimmt studien dazu.

was sprachen angeht. Kinder lernen die am besten vor der schule weil sie da noch die besondere fähigkeit haben durch hören sprachen zu erlernen.

Daher das kind auch schon früh mit englisch in kontakt bringen. Auch hier spielerisch und ohne zwang.

Antwort
von Kuhlmann26, 12

Dazu bedarf es eigentlich keiner Wissenschaft. Wenn man Kinder spielen lässt - das Spielen ist nichts anderes als zu lernen - entdecken sie ganz von allein ihre Interessen. Selbstverständlich können diese sich im Laufe des Lebens ändern. Aus den Interessen werden Hobbys und im Idealfall der Beruf. Beruf kommt von Berufung. Man tut also etwas, wozu man sich berufen fühlt.

Immer dann, wenn sie etwas tun SOLLEN, können sie nicht lernen; somit fehlt ihnen die Gelegenheit, ihre Berufung zu finden.

Gruß Matti

Antwort
von KateKoko, 18

Ich kann mir nicht vorstellen dass man das so pauschalisieren kann. Es kommt natürlich ganz auf die Interessen der Kinder drauf an, welche sich auch wärend der Zeit ändern. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, man sollte Kinder darin fördern wo es auch Sinn macht. Meine Tochter ist 8 und geht seit 2 Jahren ins Balett und besucht seit August den Geigenunterricht. Ihr Wunsch ist es mal Theater zu spielen und sie nimmt ihre Hobbys sehr ernst. Ich fördere sie indem ich ihr den Wunsch erfülle ihre Hobbys auszuführen. Es würde wenig Sinn machen wenn ich ihr etwas aufzwinge, nur weil es mein Wunsch ist für ihre spätere Karriere. Ich denke mal dass es wichtig ist den Kindern die Freiheit zu geben sich selbst zu entfalten. Wenn mal ein Interesse für eine Richtung entsteht dann kann man es so fördern. Kinder haben oft die verschiedensten Wünsche und das wird sich mit der Zeit bestimmt noch paar mal ändern.

Antwort
von JackBl, 13

Am sinnvollsten ist es wahrscheinlich, einfach die Interessen zu fördern. Will es gerne fotografieren, musizieren oder im Wald nach allem möglichen Getier suchen.

Was aus diesem Forscherdrang mal wird, kann man ja nicht mit Sicherheit sagen, auch viele Top Wissenschaftler haben sich oft für andere Dinge mehr interessiert als die Schule.

Antwort
von BigDreams007, 19

Ja da gibt es etliche....

Die einen sagen, dass Kinder bereits im Kiga Chinesisch lernen sollen, die anderen sollen Ballett lernen und und und - wenn es dich wirklich intetessiert kannst du ja mal Googlen da findest du massig zu dem Thema!

ABER

Ich finde Eltern die mit diesem Gedanken an Kinder bzw. Hobbys rangehen schrecklich.

Kinder sollen das machen was ihnen Spass macht - und nicht das was irgend eine Studie für besonders "gut" hält.

Kommentar von Markus143 ,

Stimme ich dir zu. Ist auch nicht meine Absicht, mein Kind dahingehend "zu nötigen", sondern es hier um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung zu diesem Thema. Ich habe noch nicht angefangen zu recherchieren und wollte vorab hören, ob jemand bereits Studien gelesen hat und wo diese eventuell veröffentlicht sind.

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