Frage von agneshein, 86

Gibt es wirksame Medizin gegen Inkontinenz?

Oder was kann man da generell machen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo agneshein,

Schau mal bitte hier:
Medizin Windeln

Antwort
von dipa2000, 38

"Generell"  kann man gar nichts gegen Inkontinenz machen, denn dafür muss die Ursache für die Inkontinenz feststehen. Bei körperlichen Ursachen kann man diesen oftmals entgegenwirken.  Das kann zum Beispiel durch simple Beckenbodengymnastik oder aber auch durch operative Eingriffe erfolgen. Aber auch bei körperlichen Ursachen gibt es natürlich Grenzen. Manche Defekte, zum Beispiel Nervenschäden lassen sich nicht mehr reparieren.  Hier kann man dann nur versuchen mit entsprechenden Hilfsmitteln  wie Windeln und Vorlagen oder auch technischen Geräten, die künstlichen Schließmuskel, Blasenschrittmacher u.s.w.,  ein möglichst normales und unbeschwertes Leben zu ermöglichen. 

Auch psychische Probleme können Ursache für eine Inkontinenz sein. Auch hier gibt es keine pauschale Behandlungsmöglichkeit. Wenn die Ursache fest steht kann eine  entsprechende Psychotherapie eventuell helfen. 

Antwort
von Amelie1963, 2

Gegen Inkontinenz hilft in der Regel sowohl EMS- Training und auch Vibrationstraining. Bei beiden Trainingsformen werden auch tiefe Muskelgruppen trainiert, die für das Halten verantwortlich ist. Emsly ist ein Studio in Düsseldorf, dass beide Trainingsformen anbietet.

Antwort
von SANAG2016, 30

Hallo, grundsätzlich gibt es folgende Behandlungsmöglichkeiten:

Blasentraining/Verhaltenstraining/Toilettentraining:  Ziel ist eine Steigerung der Blasenkapazität. Bei leicht inkontinenten Frauen, aber auch anderen Formen der Harninkontinenz. Toilettentraining für Patientinnen mit Gehbehinderungen, d.h. fixe Zeiten für Blasenentleerung unabhängig vom Harndrang.


Beckenbodentraining (nach dem Erfinder Arnold Kegel auch „Kegelübungen“ genannt):  Besserung bzw. Verhinderung einer Verschlechterung der Harninkontinenz sowie auch Stuhlinkontinenz und sexueller Funktionsstörungen. Auch wichtigste Präventionsmaßnahme, Erstanleitung möglichst durch geschulte Physiotherapeutin.
Zur Unterstützung des Muskeltrainings: Biofeedback  Durch verschiedene Studien wurde der Nachweis erbracht, dass Biofeedback bei manchen Patientinnen den Effekt des Beckenbodentrainings verstärken kann.
Hormonbehandlung:  Östrogengaben in der Postmenopause bei immer wieder auftretenden Blasenentzündungen zum Aufbau der Schleimhaut in der Scheide, Harnröhre und Blase (v.a. lokale Anwendungen), um Infektionen der Harnwege vorzubeugen. 
Medikamente:  Medikamentöse Therapien werden laufend entwickelt. Darüber informiert Sie gerne Ihr/e Arzt/Ärztin des Vertrauens.
Operation:  Nur wenn sowohl physiotherapeutische als auch medikamentöse Behandlungen bereits erfolglos waren. Es gibt sehr viele verschiedene Operationsverfahren, die in Österreich am häufigsten angewendeten Methoden sind: Stabilisierung der Harnröhre durch: Legen einer Schlinge aus gewebsfreundlichem Kunststoff um die Harnröhre (sogenannte TVT-Operation)Fixierung mit Nähten am Beckenknochen (sogenannte Kolposuspension) 

Alternative kann ich dir nur verschiedene Unterlagen für dein Bett empfehlen oder passende Einlagen oder Windelhosen. Hier findest du einige dieser Dinge: https://www.sanag.at/produkte/healthcare/inkontinenz

Liebe Grüße



Antwort
von Silo123, 40

Erstma wäre schon alleine die Art der Inkoninenz nicht ganz unwesentlich:

Belastungsinkontinenz oder Dranginkontinenz.?

Neben  der schon genannten Beckenbodengymnastik: die auch schon genannten Kürbispräperate ; die helfen tatsächlich ein wenig.

Bei der Dranginkontinenz hat man noch eine weitere  medikamentöse Option: die Spasmolytika ,z.B Trospiumchlorid. Bewirkt oft eine deutliche Besserung

Sollte eine Blasenentzündung mitbeteiligt sein, wäre diese zu behandeln.

Antwort
von MariaguteFrage1, 8

Hallo agneshein,

ich kann mich nur den anderen Antworten anschließen und dir raten, dich beim Urologen untersuchen zu lassen. Nur ein Facharzt kann die Ursache deiner Inkontinenz finden und dich richtig behandeln. Davor könntest du aber noch auf der Internetseite blase-ok.de vorbeischauen. Dort findest du unter anderem einen Selbsttest und weitere Informationen zur Inkontinenz. Zudem kannst du dir ein Starterpaket holen, welches dir hilft, genaue Informationenen über deine Blasenfunktion zu bekommen.

Zur Behandlung selbst kann ich dir das Medikament Vesikur empfehlen. Das habe ich selber ca. 3 Monate lang eingenommen und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ohne Nebenwirkungen zu zeigen, wurde mit Vesikur meine Reizblase immer besser und ich habe damit meine Inkontinenz in den Griff bekommen.

LG Maria

Antwort
von huberknall, 21

Hallo, deine Frage ist natürlich ein wenig unspezfisch. Aber ich möchte die bisherigen Antworten mal um einen Aspekt erweitern: Die akute Behandlung. Also was tun, wenn du (nehmen wir mal ein), unter Inkontinenz leidest.

Da ist

1. Der Arztbesuch sehr anzuraten. Man könnte auch sagen: unverzichtbar.

2. Ab in die Apotheke und Inkontinenzvorlagen kaufen (oder, wenn du skeptisch bist, einfach mal Muster bestellen, beispielsweise von Param - www.param.de; das geht telefonisch oder via E-Mail. Wichtig ist vor allem, dass du die "Stärke" der Inkontinenz beschreibst und deine Konfektionsgröße mit angibst).

3. In der Apotheke bekommest du bei diagnostizierte Inkontinenz auch eine gute Beratung, bei Pflegestufe einen Zuschuss.

Antwort
von stbsmmlr, 36

Wie wäre es mit Beckenbodengymnastik, gibt es für Frauen und Männer.

Wichtig ist natürlich auch Bauchmuskeltraining! 

Antwort
von niram, 15

Nach einer Untersuchung bekam ich Vesikur. Seit mehr als einem Jahr. Aber bis jetzt trage ich nur Slip Einlagen. . 

Antwort
von Deichgoettin, 26

Nein, gibt es nicht.
Es gibt viele Gründe für eine Inkontinenz. Diese ist zu beheben. Ein Arzt wird Dir weiterhelfen können.

Antwort
von Griesuh, 38

Es gibt freiverküfliche Mittelchen, deren Wirkung jedoch zweifelhaft ist.

Was Hilft ist Beckenbodengymnastik.

Antwort
von Alsterstern, 26

Wer hat die Diagnose gestellt?

Antwort
von qaysert, 20

Mir hat Urivesc (vom Urologen ) sehr gut geholfen.

Antwort
von Schuesselchen, 33

Ein Arzt und Kürbistabletten.
LG, 🐱

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