Es heißt immer, man solle sein Bett nicht in der Nähe von einer Steckdose oder anderen elektrischen Geräten aufstellen wegen dem Elektrosmog. Gibt es sowas wirklich? Bzw merkt ihr den Elektrosmog oder ist davon viel nur Panikmache?
So was ist für mich Unfug, es wurden schon viele Versuche gemacht, und die haben zu keinem Ergebnis geführt, auch nicht bei angeblich Elektroempfindliche, aber Einbildung kann manche Menschen verrückt machen!¡

Den "Elektrosmog" gibt es natürlich. Er ist ja messtechnisch nachzuweisen.
Nicht jeder Mensch (auch Tiere) reagieren aber gleich empfindlich. Wenn man keine direkten Auswirkungen feststellen kann, bedeutet es jedoch nicht, daß sich keine Langzeitwirkungen bemerkbar machen können.
Oftmals sind es die ganz geringen Spannungen, die im Bereich der Muskel- und Hirnströme sind, welche kurz- oder auch langfristig gesundheitliche Störungen verursachen können.
Es gibt natürlich auch Panikmache, worüber sich Händler für alle möglichen Geräte zur Strahlenableitung und -Abschirmung freuen.
"Elektrosmog" gibt es. Das sind elektrische Felder. Sie sind um so stärker, je höher die Spannung, der fließende Strom oder die Frequenz des Wechselstroms in der Quelle sind (Maxwellsche Gesetze). Felder verlieren mit dem Quadrat des Abstandes von der Quelle an Energie.
Felder können Gewebe erwärmen und Sauerstoffradikale bilden. Das kann bei hohen Feldstärken und gering durchblutetem Gewebe zur Überhitzung (z.B. im Auge, dann Erblindung) oder zur Zellkernschädigung (Ozon beschädigt die DNA, Krebsentstehung) führen. Es ist also besser, sein Schlafzimmer nicht direkt unter einer Hochspannungsleitung oder unter einem Umspanntrafo zu haben. Für Elektrosmog gibt es Grenzwerte. Die werden fast immer eingehalten. Jeder reagiert jedoch unterschiedlich empfindlich auf eine solche Belastung, da hochfrequenter Elektrosmog nur sehr schwer genau gemessen werden kann. Die beschädigten Zellen werden normalerweise vom Immunsystem abgeschaltet und entsorgt. Und hier setzt die psychische Situation der betroffenen Person ein: das Immunsystem funktioniert besser bei glücklichen und zufriedenen Menschen. Das ist auch bei der Wirkung von radioaktiver Strahlung nachweisbar. Dort funktioniert die Erkrankung genauso, bloß viel viel intensiver.
Vor Haushaltsgeräten und Stromleitungen braucht man normalerweise keine Angst zu haben. Die Energie dieser Störfelder ist sehr gering. Bei Funktelefonen ist auf Grund der hohen Frequenzen und der Pulspaketübertragung bei langen Gesprächen eine Erwärmung des Kopfes und eine nachgelassene Konzentration durch Elektrosmog nachweisbar. Man sollte daher Telefone mit geringen Strahlungswerten nutzen und das normale gute alte Schnurtelefon nutzen, wo es ausreicht.

Sogar das "Bundesamt für Strahlenschutz" mag dieses Wort überhaupt nicht. Soviel dazu:
Was versteht man unter "Elektrosmog"?
Das Wort Elektro-"Smog" ist ein Kunstwort aus den englischen Wörtern "smoke" (Rauch) und "fog" (Nebel). Es ist ein Ausdruck für das Vorkommen künstlicher elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder in unserer Umgebung im Zusammenhang mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und wird vielfach in den Medien und in der öffentlichen Diskussion verwendet.
Diese Wortwahl ist auf Grund ihres nebulösen Charakters nicht sehr glücklich, zumal viele Menschen durch die Tatsache, dass sie elektromagnetische Felder nicht spüren und die Wirkung auf die Gesundheit nicht beurteilen können, beunruhigt sind. Berichte in den Medien, bei denen solche "Schlagwörter" Verwendung finden, tragen somit zur allgemeinen Verunsicherung bei.

es gibt elektrosmog. schlimme quellen davon sind zb schnurlose telefone, laufende fernseher, dimmerschalter.
Oh ja, und die sind auch noch überzeugt davon und machen andere auch noch verrückt.