Frage von FuerstVerres, 204

Gibt es wirklich nur noch so wenige ,,reife" Kinder?

Ich erläutere meine Frage hier:

Die meisten Kinder sind entweder nicht kommunikationsfähig, schüchtern oder absolut unreif und beherrschen, augenscheinlich jedenfalls, kein Benehmen.

Aber nicht alle, ich nenne einmal einen Fall.

Ich war auf dem Land in einem kleinen Dorf wegen kirchlichen Angelegenheiten und kam an einem alten Bauernhof vorbei. Da saß ein Junge, so 11 Jahre alt, traurig auf den Dielen der Terasse. Und grüßte mich, woraufhin ich es ihm gleich tat und kurz zu ihm ging und fragte, ob er hier gerne wohnt usw. .Er sagte dann, dass er oft Alpträume hat und ich ihm, dass ich auch oft welche habe und was ich dagegen tue. Und so haben wir uns sehr gut unterhalten, auf einer wirklich wunderbaren Ebene und das in einer Art und Weise, die ich selbst bei vielen Erwachsenen nicht mehr sehe. Wenn ihr also versteht was ich meine. Liegt es an der Erziehung.? Ich denke, es ist nicht entscheidend, ob man introvertiert odert extrovertiert ist, tiefsinnige Gespräche sind mir aber wirklich so wie das genannte selten bei Kindern möglich.

Antwort
von Machtnix53, 50

Wenn ein Mensch reift, dann an der Auseinandersetzung mit der Welt.

Leider ist es mehr und mehr so, dass die Kindern von der wirklichen Welt ferngehalten werden und ihnen dafür eine pädagogisierte Pseudowelt vorgesetzt wird. Eine Art Schutzhaft unter ständiger Aufsicht. Die Bildschirme sind dann die Fenster in diesem Gefängnis, sie zeigen eine andere Welt, die aber auch nicht real ist.

Aber wie soll man ohne Freiheit erfahren, was Verantwortung ist? Man erfährt sie aus den unmittelbaren Folgen eigenen freien Handelns, nicht aus den Zurechtweisungen der Pädagogen.

Die Folge sind völlig verunsicherte Kinder und Jugendliche, die dann mit dem 18. Geburtstag plötzlich das sein sollen, was sie bisher nie üben durften, nämlich frei, selbstverantwortlich und erwachsen zu sein.

Kommentar von FuerstVerres ,

Richtig. Da sehne ich mich nach den Zeiten, als Kinder noch Abenteuer erleben konnten, einfach hinausgehen konnten in die Natur. Das kommt mir schier vor wie eine Utopie in dieser Zeit. Diese Entwicklung ist mir nichts mehr als ein wahrer Graus, ein ALptraum.

Kommentar von Machtnix53 ,

Wofür ich meinen Eltern im Nachhinein am meisten dankbar bin, ist  das Vertrauen, dass sie uns gewährt haben. Selbst wenn wir zerrissen oder verletzt nach Hause kamen, es war selbstverständlich, dass wir wieder hinaus durften zu neuen Abenteuern.

Heute würden sie vielleicht als Rabeneltern gelten, die es zulassen, dass sich ihre Kinder in Gefahr begeben. Aber für uns Kinder war es ein großes Glück, solche Eltern zu haben.

Kommentar von gamine ,

Ich könnte heulen, wenn ich das lese, weil du sicher Recht hast. Vielen Kindern ergeht es so.

Ich würde dennoch nicht schwarzmalen. Ich erfahre Kinder auch oft selbstbewusst, phantasievoll, philosophisch und auch gesprächig. Allerdings bin ich nicht fremd für die Kinder, mit denen ich zu tun habe (beruflich).

Ich wohne und arbeite allerdings im hintersten Winkel auf dem Lande. Die Situation für Kinder in den Städten sieht sicherlich anders aus.

Antwort
von Gatomon13, 70

Kommt dadrauf wie man aufwuchs und sein charakter. Manche haben smartphones und pc´s im jungen alter aber das muss nicht heissen das sie unverschämt sind! Die eltern sind einfach manchmal zu nett und geben den vieles was andre kinder nicht haben. Auch wenn man verwöhnt ist kann man es sehr schwer in seinem leben haben. Also die eltern ziehen die kinder auf und müssten gegen probleme etwas tuhn

Antwort
von pingu72, 79

Kinder lernen heute nicht mehr zu "reden", weil sie nur noch über Whatsapp und ähnlichem schreiben. Das liest man hier immer wieder...

Es liegt mit Sicherheit viel an der Erziehung, aber die Schule und der Freundeskreis spielen auch eine wichtige Rolle. 

Das Internet trägt auch viel dazu bei, da viele Kinder nur noch vor dem PC sitzen und spielen. 

Kommentar von FuerstVerres ,

Danke, irgendwie wurde mir das gerade wieder klar, als Du es erwähntest.

Kommentar von Marc8chick ,

Wenn die Kinder es wirklich übertreiben, dann ist das natürlich auch ein Grund.

Antwort
von AylaLina, 63

Oftmals sind jungere Kinder besonders dann reif, wenn ihr familiäres Umfeld sie in früher Jugend unterbewusst dazu twang, sehr stark und erwachsen zu sein.
Besonders reife Kinder, sind im Inneren oft unglückliche Kinder.

Nicht alle, selbstverständlich nicht. Aber häufig. Und wenn du sehr tiefsinnige Gespräche führen möchtest, dann stellt sich mir die Frage, warum du dies mit Kindern tun möchtest? Gebildete Erwachsene sind sehr wohl meistens imstande tiefer gehende Gespräche zu haben.

Lass doch Kinder einfach Kinder sein. ;)

PS: bei ersterem spreche ich aus Erfahrung

- LG Weiblich 15

Kommentar von FuerstVerres ,

Ich rede natürlich auch mit vielen Erwachsenen, muss ich sogar.

Aber mit Kindern ist es eben etwas anderes, da sie oft erstens unschuldig sind, zweitens keine bösen Hintergedanken haben, drittens nicht alles sexualisieren, viertens Ratschläge und Antworten geben, die erstaunen können und fünftens, der wichtigste grund, für mich als Christ sind Kinder ein großes Vorbild, denn das Himmelreich kann nur der betreten, der wie ein Kind ist :) Von daher lerne ich von Kindern so einiges.

Kommentar von Marc8chick ,

Bei 3. muss ich irgendwie lachen 😁😁😁 

Kommentar von AylaLina ,

Ich verstehe ja, was du meinst. Aber für mich sind sehr reife Kinder doch auch wieder sehr erwachsen. Und das bedeutet für mich im Umkehrschluss, dass sie auch weniger kindlich sind, wenn du verstehst, was ich meine? Allerdings habe ich mit Kindern auch schon viele Gespräche geführt, die wirklich schön waren und das, obwohl sie sehr klein waren und das Gesprochene nicht tiefer gehend war. Wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf und wie alt sind denn die Kinder mit denen du dich unterhältst?

Kommentar von FuerstVerres ,

Mein Alter möchte ich nicht konkret sagen, aber ich bin nicht wirklich alt, also noch nicht lange erwachsen ;).

Das mit den Kindern ist unterschiedlich, manche so 8-12 aber auch viele 12-13 oder 14 so, dass kommt darauf an.

Ich bin eben oft mit Kindern auch beruflich zusammen.

Kommentar von AylaLina ,

@Marc8chick Was genau meinst du?

Antwort
von Marc8chick, 79

Das stimmt tatsächlich. Ich bin 14 jahre alt und gehe auf ein gymnasium. Es stimmt wahrscheinlich wirklich, dass die wenigsten kinder dazu in der lage sind (ich denke bei mir geht das auch nur bei wenigen dingen). Das ist vielleicht schade, aber meiner meinung nach gibt es auch wichtigeres.

Kommentar von FuerstVerres ,

Vielen Dank, dass Du dich dazu geäußert hast.

Das wichtigste ist, dass Du weißt, wann es darauf ankommt und immer den schmalen Grad zwischen Ernsthaftigkeit und eher lockerem Verhalten erkennst.

Kommentar von Marc8chick ,

Einw weiterer Grund ist auch das von vielen Kindern nur verlangt wird, dass sie machen, was sie machen sollen und ünerhaupt nicht das Interresse besteht, wirklich mit ihnen zu sprechen.

Kommentar von FuerstVerres ,

Das stimmt. Es fängt schon damit an, dass Erwachsene vor Kindern über die Kinder in der 3.Person reden. Das finde ich absolut unanständig.

Antwort
von vanillakusss, 62

Ich habe eine erwachsene Tochter aber ich kann trotzdem antworten.

Es kommt natürlich auch auf den Charakter des Kindes an, natürlich. Aber auch darauf, wie es aufgewachsen ist. Ein Kind, um das man sich kümmert, es fördert, es bestärkt, wird anders in die Welt gucken als ein Kind, das vernachlässigt wird.

Und dann tun die Leute, die mit dem Kind zu tun haben, auch etwas dazu. Ich war die erste in unserem Bekannten- und Freundeskreis, die ein Kind bekommen hat, ich war keine 22 Jahre alt.

Und ich habe meine Tochter überall hin mitgenommen, sie hatte immer Leute um sich, verschiedene Charaktere, jeder hat sich mit ihr beschäftigt.

Ich bin extrovertiert, rede und lache viel, habe immer Leute um mich rum und genauso ist meine Tochter.

Kommentar von FuerstVerres ,

Das verstehe ich. Es ist natürlich bedauerlich, wenn einem Kind diese Möglichkeit nicht gegeben wird. Die Frage ist, ob man im späteren Alter noch diese Dinge beigebracht bekommen kann bzw. sich selbst aneigenen kann.

Kommentar von vanillakusss ,

Bestimmt. Man ist auch im späteren Alter verschiedenen Menschen "ausgesetzt", man lernt neue Leute kennen, man lernt, man entwickelt sich weiter. Somit kann man auch Dinge nachholen die man in der Kindheit nicht gelernt hat.

Kommentar von FuerstVerres ,

Ja, ein trauriger aber gleichzeitig auch hoffnungsvoller Umstand.

Antwort
von SeifenkistenBOB, 40

Die Erziehung spielt definitiv eine große Rolle. Aber auch das soziale Umfeld in der Schule prägt und verändert das heranwachsende Kind ungemein. Dann hängt das Verhalten der Gruppe natürlich auch wiederum stark von der Erziehung der Zugehörigen ab.

Ich kann deine Beobachtungen nur bestätigen. Ich fahre täglich in einem Bus voller jüngerer Schüler (ca. 10-14 Jahre) einer Gesamtschule. Kein Benehmen, kein Respekt und eine widerliche Sprache, wenn sie nicht gerade allzu beschäftigt sind mit ihrem 800€ Smartphone.

Aber auch ich habe schon einige Ausnahmen erlebt. Ein etwa 12 jähriger Junge sprach mich einst aus heiterem Himmel im Bus an und wir haben eine gesittete und nette Konversation geführt. Es war kein tiefsinniges Gespräch aber ich war von seiner Ausdrucksweise und seinem Verhalten doch sehr positiv überrascht.


Kommentar von FuerstVerres ,

Ja, genau so etwas meine ich. Dieses spontane, was mir persönlich unsagbare Freude verleiht.

Wahrscheinlich ist es einfach diese Generation , ich hoffe nur, dass sich wenigstens einige aus diesem Strudel der Unsitten entziehen können.

Antwort
von Zeitnot, 89

Ich schätze, dass es heute an der zunehmenden "Verdummung" durch diverse Medien und Geräte wie Smartphones liegt, die schon im frühen Kindesalter an die Kinder ausgehändigt werden. Folglich schwindet die Fähigkeit, sich gewählt und angemessen auszudrücken erheblich... Auch die Erziehung spielt dabei sicherlich eine wichtige Rolle, denn so wie es die Eltern vorleben, danach richtet sich auch oft unterbewusst das Kind.. Natürlich spielt auch die Bildung eine entscheidende Rolle. Viele Faktoren, die so etwas beeinflussen.

Jedenfalls schwindet der Respekt vor den älteren :-/

Kommentar von illerchillerYT ,

genau

Kommentar von Marc8chick ,

An dem punkt sind dinge wie handys tatsächlich mitverantwortlich. Es liegt aber nicht an den handys selbst sondern eher daran wie die eltern damit umgehen. Natürlich hat es auch wenn man es nicht übertreibt noch minimale Auswirkungen, die aber dadurch, dass die Kinder auch etwas dabei lernen ausgeglichen werden.

Kommentar von Zeitnot ,

Eben. Aber vor allem das Kommunikationsverhalten leider unter der zunehmenden Smartphone-Welt, welche immer weiter in das Kindesalter vordringt. Da stellt sich unsereins die Frage, ob es wirklich sein muss, dass 10-jährige mit den neuesten iPhones durch die Gegend stolzieren. Nicht umsonst sieht man in allen möglichen Foren, sozialen Netzwerken, etc. ein unreifes, unbedachtes Kommentar nach dem anderen ....

Kommentar von FuerstVerres ,

Ja, dass ist richtig.

Erstens lernen Kinder dann nur noch diese SMS-Sprache, die Grammatik und alles weitere völlig außer Acht lässt.

Und zweitens schwindet die Achtung von anderen enorm, dadurch, dass man dem Gegenüber nicht gegenüber steht und anonym auftritt.

Da liegt es eben an den Erziehungsberechtigten, einzugreifen.

Kommentar von Zeitnot ,

Perfekt auf den Punkt gebracht. Leider kümmert sich heutzutage kaum jemand von den Erziehungsberechtigten mehr darum... Da müsste man frühzeitig gegensteuern.. Müsste ...

Kommentar von FuerstVerres ,

Ja, was wohl kaum der Fall sein wird. Ich habe diese Naivität der Eltern schon viel zu oft mit ansehen müssen, wie sie den Kindern Internet und alles mögliche geben (nach langem Flehen) und die Kinder dann damit alleine lassen, wo sie natürlich dann mit allem möglichen konfrontiert werden. Da ist es kein Unterschied mehr, ob man die Kinder nachts auf die Straße lässt oder ob sie im Kinderzimmer auf zwielichtigen Internetseiten verkehren.

Kommentar von Zeitnot ,

Ja, du bringst es auf den Punkt. Das Internet hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und ich denke, dass sich da viele Eltern gar nicht im Klaren drüber sind, was dort alles für das eigene Kind zugänglich ist und sich infolgedessen völlig verschätzen. Das würde natürlich niemand zugeben wollen, man möchte ja "nur das beste" für sein Kind und steht im Konkurrenzwettbewerb mit anderen Eltern um das beste Kind... Traurige neue Welt ..:-//

Kommentar von FuerstVerres ,

Es ist wirklich eine traurige Welt, jedenfalls in Deutschland. Wie es woanders aussieht, weiß ich nicht.

Es bedürfte eines lauten Apells an alle Eltern diesbezüglich, um sie einfach einmal wachzurütteln.

Kommentar von Zeitnot ,

Wahrscheinlich nicht nur in Deutschland, wobei das auch an dem Konsumverhalten liegen könnte, an das wir hier gewöhnt sind..

Na ob das wirklich noch helfen würde? Da würde sich wahrscheinlich niemand angesprochen fühlen und es auf die anderen Eltern schieben. Man selbst möchte sich doch keine Fehler eingestehen ...

Kommentar von FuerstVerres ,

Ja, dass dürfte sich als äußert diffizil gestalten, dahingehend spürbare Veränderungen zu erzeugen.

Ich würde am liebsten einfach nur aufwachen und feststellen, alles war nur ein böser Traum. Weil es mich alles so traurig macht.

Meine Hoffung: Dass die Kinder sich späteren Alters der wahren Werte bewusst werden, die Etikette sozusagen sich selbst beibringen und sich von elterlicher Seite her grundlegende Moralvorstellungen selbst erarbeiten, wenn sie vielleicht sehen, dass ihnen das fehlt und das es aber genau darauf ankommt.

Kommentar von Zeitnot ,

In der Tat.

Ja, das wäre wirklich wünschenswert, scheint mir aber nach heutigen Maßstäben leider nicht mehr möglich zu sein oder nur noch im Ausnahmefall geschehen :-//

Kommentar von FuerstVerres ,

Vielen Dank für den angenehmen Wortaustausch :).

Es ist schön mit jemandem zu schreiben, der einen versteht.

Einen angenehmen Abend wünsche ich noch.

Kommentar von Zeitnot ,

Aber gern doch :-)

Dito, kann ich nur zurückgeben !

Den wünsche ich dir auch !:-))

Antwort
von AlterEgo1, 80

Das liegt nun mal an der Natur eines Kindes, dass es erst noch zum Erwachsenen reifen muss..! ;) Sonst wären es ja bloß kleine Erwachsene!

Kommentar von AlterEgo1 ,

*in

Kommentar von FuerstVerres ,

Und was ist mit den Kindern, die ich kenne, mit denen ich wunderbar sprechen kann? Die sind auch noch Kinder und spielen und toben und lachen, aber wenn es darauf ankommt, dass ist das was zählt, dann können sie auch ganz anders.

Kommentar von Seeehrguterrat ,

jedes Kind ist anders . und du kennst diese Kinder auch nicht zu 100%. in anderen Lebensbereichen sind sie möglicherweise weniger reif . jeder hat ja seine Stärken und Schwächen; ) auch als Kind

Kommentar von FuerstVerres ,

Sicherlich. Aber ich war ein Fremder für sie. Und wenn sie sich so gegenüber Fremden benehmen, dann scheinen sie schon mal aus keinem schlechten Elternhaus zu kommen,.

Kommentar von AlterEgo1 ,

Findest du denn, das jeder Erwachsene sich "reif" benimmt? Da ist es doch dasselbe, wie bei den Kindern!

Kommentar von FuerstVerres ,

Nein, ich sehe äußerst selten reife Erwachsene, wenn ich ehrlich bin. Ja sicherlich, du hast Recht.

Antwort
von BB8FAN, 44

Kinder müssen spielen, und nicht mit fremden über träume reden.

Kommentar von FuerstVerres ,

Kinder müssen schon mal garnicht, außerdem hat er gespielt, als er aufgemuntert war. Du hast garnicht verstanden, was ich gemeint habe.,

Kommentar von BB8FAN ,

ich denke schon, kinder müssen nichts aber warum ,,müssen,, sie dann reif sein?

Kommentar von FuerstVerres ,

Ich verlange doch nichts unmögliches. Ach es ist schwer zu  beschreiben, wahrscheinlich nur noch Nostalgie.

Antwort
von illerchillerYT, 61

Ja das liegt an der immer schlechter werdenden Erziehung.

Kommentar von FuerstVerres ,

Da stimme ich zweifelfrei zu.

Kommentar von illerchillerYT ,

ja leider :(

Antwort
von Seeehrguterrat, 62

Hast du als Kind denn "tiefgründige " Gespräche geführt ?
Und reife kommt mit dem Alter, als Kind muss man das nicht sein

Kommentar von FuerstVerres ,

Ja, an einige kann ich mich erinnern.

Antwort
von GTH2014, 8

Wenn du tiefsinnige und intellektuelle Gespräche mit einem kleinen Kind führen kannst, ist entweder das Kind sehr schlau oder du extrem dumm.

Antwort
von Lauraaa104, 49

"Die meisten Kinder sind [...] absolut unreif"

Liegt daran, dass es Kinder sind?

Ebenfalls behaupte ich einfach mal, dass viele Kinder einfach schüchtern gegenüber fremden, erwachsenen Personen sind. Scheint ja auch gar nicht so abwegig, oder?

Kommentar von FuerstVerres ,

Wo ist da ein Widerspruch zwischen geistiger Reife und einem Kind?

Kommentar von Lauraaa104 ,

Die geistige Reife entwickelt sich nun mal im Alter durch Erfahrungen etc.. Mag sein, dass einige Kinder schon in der Lage sind sich mit Erwachsenen auf einer gewissen intelektuellen Ebene zu unterhalten, das wäre dann jedoch eher selten der Fall.

Kommentar von FuerstVerres ,

Aber gehört es nicht zu einer vernünftigen Erziehung dazu, dem Kind beizubringen wie man mit Fremden spricht, natürlich dabei eine gewisse Diskretion und sichere Distanz habend.

Ob nun reif oder nicht, müsste man dann ja eigentlich nur in Erinnerung rufen, wie man ordentlich mit jemandem spricht.

Kommentar von Lauraaa104 ,

Klar, dem Kind beizubringen wie er/sie einen respektvollen Umgang mit seinen Mitmenschen pflegt ist wichtig in der Erziehung. Das steht ja ausser Frage. Aber es gibt ja einen Unterschied zwischen einem respektvollem Umgang und einem intelektuellen Gespräch. Und ich würde von keinem Kind erwarten, dass es tiefgründige Gespräche führt. Schon gar nicht mit Fremden!

Kommentar von FuerstVerres ,

Tiefgründigkeit verlange ich ja garnicht, auch keine besondere Ausdrucksweise oder dergleichen.

Und natürlich verstehe ich, dass es mit Fremden schwierig ist, jedenfalls in Deutschland.

Ich war in ländern, in denen Kinder vollkommen anders sind im Umgang mit Fremden, einen zum Spielen einladen usw.

Aber ich verstehe deinen Standpunkt, gut.

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