Gibt es wirklich Leute, die einen BDSM-Vertrag abschließen?

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5 Antworten

Ja, gibt es. Viele devote Menschen mögen es, sich unterzuordnen und als eine Art Besitz angesehen zu werden. Genauso stehen einige darauf, auf die eine oder andere Weise erniedrigt zu werden. Für "Sklaven" ist das genauso ein Grundbedürfnis, wie für "normale" Menschen das Kuscheln. Für Außenstehende sicher kaub bis gar nicht nachvollziehbar.

Durch einen schriftlichen Vertrag wird das alles noch "handfester". Die Regeln sind klipp und klar festgelegt und daran muss man sich halten. Außerdem steigert das enorm das Gefühl, jemandem zu "gehören" und dienen zu "müssen".

Oft werden die Regeln aber einfach mündlich festgehalten. Wie genau dieser Vertrag dann aussiet, bzw was er alles beinhaltet, ist natürlich bei jedem Paar unterschiedlich und sind im beidseitigen Interesse.

Ich lebe selbst BDSM aus. Für mich gehört eine Partnerschaft und Sex dazu. Es gibt aber mehr als genug Leute, bei denen das anders ist und die Neigung auf rein platonischer Ebene ausgelebt wird.

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Ja das gibt es im Bereich des BDSM durchaus. Manche mögen eben einen festen Rahmen für ihre Beziehung und halten Vereinbarungen und Absprachen schriftlich fest.

Allerdings sollte gesagt werden, dass ein solcher "Vertrag" rein symbolische Bedeutung hat und kein rechtskräftiges Dokument ist. Es handelt sich also nicht um einen "Freifahrtschein" für ungestraften Missbrauch.

Manche Paare führen statt eines ausformulierten Vertrags mit Rechten und Pflichten einfach eine Liste mit Vorlieben und jenen Tabus, die nicht überschritten werden dürfen.

Entsprechende Musterverträge, oder Multiple-Choice-Vordrucke für Vorliebe/Tabu-Checklisten, finden sich auch im Internet.

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Es gibt sogenannte "Sklavenverträge" z. B. zwischen Sklave und Herrin. Es ist für den Sklaven eine gewollte besondere Erniederigung, weil er der Herrin durch diesen Vertrag absolut ausgeliefert und ihr Eigentum ist.

Rechtlich haben diese Verträge allerdings keinerlei Bestand, bedeutet sie sind vor dem Gesetzgeber ungültig.

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Kommentar von Schlauerfuchs
10.03.2016, 22:34

Hinsichtlich einem möglichen Honorar schon ,aber z.B als Beweis bei Anzeige dass es keine Vergewaltigung war schon.

Dennoch schützt sein Vertrag nicht wenn es doch zu weit geht und z.B zu einer massiven Körpervetzung kommt vor Strafe.

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Ja ist möglich um sich juristisch abzusichern und klar zu definieren was man möchte und was nicht.

Aber das ist en in einer Beziehung ,schon eher in der Szene um das Ausleben der Neigung klar zu regeln.

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Kommentar von Schlauerfuchs
10.03.2016, 22:30

In einer Beziehung allerdings eher selten.

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Ja,sowas gibt das.Das hat aber mehr einen sexuellen Hintergrund.Wie Du schon schreibst,jeder hat seine eigenen sexuellen Vorlieben und die sollte man respektieren.

Wer BDSM auf diese Weise ausleben möchte,ok,aber mein Gusto wäre sowas nicht,auch nicht das meiner Frau,wir sind normallos.

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Kommentar von ASRvw
07.02.2016, 17:47

Moin.

Was ist normal?

ASRvw de André

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