Frage von vesparoller 12.02.2011

Gibt es wirklich "Kinderlärm"?

  • Hilfreichste Antwort von Saarland60 12.02.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jeder ist doch schließlich selbst mal Kind gewesen! Und habt Ihr da selbst nicht mal Dinge gemacht, die der "älteren Generation" nicht paßten?

    Richtig! Ich habe LÄRM gemacht.

  • Antwort von Biggi2000 12.02.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kinderlachen und "Kinderrufe" gehören zum alltäglichen Leben und sind ein Ausdruck von Lebensfreude. Ich finde den Vorstoß von Leonhard Kuckart in Sachen Kinderlärm beschämend . Die älteren Schwelmer Bürger schämen sich für ihren Mitbürger und CDU - Senior Kuckart.

  • Antwort von BlackFelidae 12.02.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Klar ist es Lärm, aber hallo, das sind Kinder! Die toben und spielen. Das ist doch das Allerletzte, gegen nen Kinderspielplatz Unterschriften zu sammeln. Das ist sowas von realitätsfremd und egoistisch...solche Leute haben längst vergessen, wie es war, ein Kind zu sein. Okay, es ist was anderes, wenn die Kinder aus Prinzip (wegen falscher Erziehung) nur Rumschreien und keinen normalen Umgangston kennen (haben wir hier gegenüber...schlimme Eltern...). Aber das ist doch was anderes.

  • Antwort von Leichnam69 12.02.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kleinkinder lassen sich nicht (noch nicht) auf lautlos einstellen. Die anderen Hausbewohner müssen Babyschreien ertragen. Selbst in Ruhezeiten - es sei denn, den Eltern ist im Einzelfall eine Schuld nachzuweisen. Auch das Spielen ist ein elementares Bedürfnis eines jeden Kindes. Die dabei entstehenden Geräusche "... sind grundsätzlich allen anderen Menschen zumutbar. Wer Kinderlärm als lästig empfindet, hat selbst eine falsche Einstellung zu Kindern...", erklärte immerhin ein höheres deutsches Gericht.(www)

  • Antwort von vompechverfolgt 12.02.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    mal ehrlich... ja, kinder sollen spielen und toben. sie dürfen auch mal lärmen und schreien. aber irgendwann wird es einfach zuviel des guten. ich habe selber 3 kinder und bin nicht zimperlich. aber trotzdem... ja, auch die eigenen kinder können durchaus mal nerven mit ihrem krach. und wer da was anderes behauptet, der lügt meiner meinung nach. und ja, auch kinder sollten lernen, das man zum einen auch spielen kann, ohne die ganze nachbarschaft zu unterhalten, und zum anderen dürfen auch kinder lernen, sich an gewisse ruhezeiten zu halten. das heisst nicht, das man kinder nicht hören darf. aber alles in einem normalen und für alle erträglichen maß.

    natürlich gehören kinderspielplätz in wohngebiete. wo sollen die kinder denn sonst spielen? aber ich finde trotzdem, dass in den ruhezeiten auch leise gespielt werden kann, ohne gekreische.

  • Antwort von Linzerin83 13.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also wer eine Unterschriftenaktion gegen Kinderspielplätze startet, der muss einen Knall haben. Normal kann der nicht sein.

    Es gibt doch nichts Schöneres als Kinder spielen zu hören.

    Und es ist auch wichtig für die Kinder, dass sie spielen und herum tollen dürfen.

    Von dem abgesehen sind Kinder vom Ruhestörungsgesetz ausgeschlossen. Ruhezeiten gelten also für Kinder nicht.

    Ich frage mich nur, wie jemand so wenig Verständnis haben kann. Schließlich war JEDER mal ein Kind.

    Vermutlich haben diejenigen ihre Kindheit selbr nicht richtig ausleben dürfen, und können es somit anderen Kindern nicht gönnen.

  • Antwort von YJYjY 12.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ein Spielplatz ist natürlich zur freien Entfaltung da, damit sich die Kids austoben können und vorallem ihrem Bewegungsdrang freien Spielraum geben können. Unterschriftensammlung gegen einen Spielplatz ist übertrieben und egoistisch derjenigen, die keinen Bewegungsdrang mehr haben. Aber: Ein Wohngebiet funktioniert eben nur mit gegenseitiger Rücksichtsnahme. Von daher tendiere ich dazu, das Ruhezeiten eingehalten werden. Während der Ruhezeiten nimmt man Rücksicht auf die Leute, die Ruhe wollen, außerhalb dieser Zeiten nimmt man Rücksicht auf die Kids. Das wäre fair und auch realistisch. Klettern, rutschen und schaukeln ist ja auch ohne Lärm möglich!

  • Antwort von Nordseefan 12.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Klar jeder ist mal selbst Kind gewesen. Aber viele "vergessen" das halt. Zum Glück gehen Gerichet immer mehr dazu über Kinder"lärm" nicht mehr als Lärm einzustufen. Soweit ich weiss soll das sogar ganz abegeschafft werden. Es ist auch nicht die feine Art Unterschriftenlisten zu sammeln ohen vorher mal mit den Eltern gesprochen zu haben. Kinder kennen auf Spielplätzen keine Ruhezeiten. Anders sehe ich die sache nur wenn Jugendliche auf Kinderspielplätzen lärmen denn die haben dort eigentlich nichts zu suchen. Nicht so ganz ernst gemeint aber ihr Eltern könnt ja untershcirftenlisten gegen die Nörgler sammeln. Und sie ihnen dan in den Briefkasten werfen. Dann sehen sie mal wie das ist wenn man nicht erwünscht ist. So nach dem Motto: Nörgler raus euch wollen wir hier nicht haben.

  • Antwort von Dea2010 12.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Was kommt denn als nächstes?

    Ein Verbot für Teenies/Möchtegernteenies, die bei Auftritten von Stars in wirklich ohrenbetäubende Frequenzen kreischen?

    Ein Verbot für die Fans des örtlichen, sportlich völlig unbedeutenden Kickerclubs, die bei Spielen nicht mit Schlachtgegröhle und Presslufttröten sparen?

    Deutschland ist in Europa da kinderfeindlichste Land, das ich kenne!

  • Antwort von MichaelSelm 02.07.2011

    Gerichtsverfahren gegen Kinderlärm wird es künftig in Deutschland kaum noch geben: Nach dem Bundestag beschloss am Freitag 17.06.2011, auch der Bundesrat in Berlin abschließend, Klagen gegen Lärm, der aus Kindergärten, Kitas und von Spielplätzen dringt, praktisch auszuschließen. Dazu wird das Bundesimmissionsschutzgesetz geändert.

    Bisher war das Lärmen von Kindern als schädliche Umwelteinwirkung definiert worden, das wird künftig nicht mehr der Fall sein.

    Aber, geben Erwachsene denn ein entsprechendes Vorbild ab?

    Es heisst ja immer, das Kinder sich Erwachsene zum Vorbild nehmen sollen.

    Die Erwachsenen etwa die bei Rot über die Strasse gehen?

    Die Erwachsenen etwa die Kindern die Türen vor der Nase zu knallen, anstatt sie auf zu halten.

    Die Erwachsenen die ihren Müll, ihre Zgaretten und sonst etwas einfach auf die Strasse werfen?

    Das könnte man noch lange, lange weiter führen an dieser Stelle.

    Kinder machen das, was ihnen Ihre Umwelt vorlebt, leider.

    Da kam man als Eltern daheim noch so aufpassen, und dann geht man mit den Kindern durch die Stadt und erlebt sowas. Leider!!!

    Da sollten sich die Erwachsenen erstmal an die Nase fassen, Kinder können vieles noch nicht wissen - Erwachsene Menschen sollten allerdings wissen was falsch und was richtig ist.

    Und, waren wir nicht alle mal Kinder und wollten spielen & toben?

    Scheinheiligkeit der Erwachsenen ist der Fall. Toleranz ist die eine Seite der Medaille, die andere wiegt aber wohl viel schwerer - Eltern, Erzieher und Lehrer, die die ihnen gegeben Aufgaben, Pflichten und Verantwortungen gegenüber den Heranwachsenden und der Gesellschaft in keinster Art und Weise gerecht werden. Dieses Fehlverhalten wird dann als "Freie" Erziehung, Erlebnispädagogik und ähnlicher Schwachsinn vermarktet.

    Kurzum, wir brauchen keine permanenten Nörgler, die vergessen haben, dass sie mal Kinder waren,.

    Damit entfällt der entsprechende Klagegrund. Das Gesetz kann nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten wahrscheinlich bald in Kraft treten. Als flankierende Maßnahme soll das Bauplanungsrecht so geändert werden, dass in reinen Wohngebieten Kindertageseinrichtungen generell zuzulassen sind. Bund und Länder wollen so beitragen zu einer kinderfreundlicheren Gesellschaft.

    Anlass für die Neuregelung waren Gerichtsverfahren, die Anwohner von Kindereinrichtungen angestrengt hatten und die teilweise zur Schließung von Kitas führten. Der für die Neuregelung zuständige Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte wiederholt betont, Kinder hätten das Recht, in ihrem Kindsein akzeptiert und toleriert zu werden. Geräuschfreie Kinder seien nicht gewollt.

    Aber auch gegen Lärm von Einrichtungen wie zum Beispiel Bolzplätzen könnten Klagen nun schwieriger werden - dafür fehlt dem Bund aber die Gesetzgebungskompetenz. „Hier sind die Länder gefordert“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken im Bundesrat. Rheinland-Pfalz habe wie Berlin darauf reagiert und eine Privilegierung des verhaltensbezogenen Kinderlärms in seinem Landes-Immissionsschutzgesetz festgeschrieben.

  • Antwort von Nachtflug 12.02.2011

    Ja, das gibt es. Kinder kreischen manchmal in recht schmerzhaften Frequenzen. Besonders extrem hört man es in öffentlichen Freibädern. Aber das gehört eben dazu. Und Unterschriften dagegen zu sammeln, ist affig. Wer das nicht aushält, soll eben nicht an einem Spielplatz wohnen.

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