Frage von matthi75,

Gibt es wirklich kein 14 Tag Widerrufsrecht bei Abschluss eines Vertrages bei Vodafone....

... in Media Markt. Ist das irgendwo gesetzlich geregelt, dass es dort nicht gilt?

Antwort von laith31,

Landgericht Lüneburg entscheidet: Subventionierte Handy-Verträge können widerrufen werden

http://www.internetrecht-rostock.de/widerrufsrecht-bei-handyvertrag-im-laden.htm

Antwort von winni54,

Ich bin der Meinung das auch hier das Widerrufsrecht greift. Bei Haustürengeschäfte und Versand, gibt es da ganz sicher. lese Dich noch mal in aller Ruhe deinen Vertrag durch. Hier müsste der Vertrag, das Widerrufsrecht eindeutig aussagen. Ansonsten, ganz schnell RA, ect.

Antwort von FordPrefect,

Ein Widerrufsrecht gibt es regelmäßig nur im Fernabsatz Telefon, Internet). Schließt Du einen regulären Kaufvertrag jedoch vor Ort / im Laden ab, greift die Regelung zum Fernabsatz logischerweise auch nicht, da gibt es kein Widerrufsrecht.

Antwort von Reservist,

Widerruf gilt nur im Versandhandel

Antwort von treckertom,

Nope.

Für Verträge mit Wodaphon gilt das: http://www.arcor.de/pdf/arcor/privat/kundenrechte.pdf

War es wirklich Fodaphone selbst oder ein Weiterverkäufer?

Antwort von Reservist,

Widerruf gilt nur im Versandhandel

Antwort von Rayv1,

Doch das ist normal.Du hast FAST immer 14 Tage widerruftsrecht. § 355 BGB

Kommentar von Reservist,

Quatsch

Antwort von ITDAU,

Ja, denn ein Rücktrittsrecht gibt es grundsätzlich nicht im Deutschen Recht. Ausnahmen sind Haustürgeschäft und Fernabsatz (also Versand o.ä.) oder irgendwelche Mängel.

Kaufhäuser, Aldi und Co. sind einfach tolerant und gewähren es trotzdem. Müssen aber nicht.

Kommentar von tdillens,

Ein Rücktrittsrecht gibt es ganz sicher im Deutschen Recht, s. §§346, 323ff BGB (für den Kaufvertrag §437 mit entsprechendem Hinweis). Ein Widerrufsrecht ist auch kein Rücktrittsrecht, sondern das sind ganz verschiedene Rechtsinstitute mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Folgen.

Zu der eigentlichen Frage: Ein Widerrufsrecht für den Verbraucher gibt nur in eng definierten Fällen. In diesem Fall könnte sich ein Widerrufsrecht dann ergeben, wenn zum Beispiel mit dem Kauf des Handys gleichzeitig ein Ratenzahlungsvertrag (Darlehen, Finanzierungshilfe) abgeschlossen wurde. Denn dann handelt es sich um einen verbundenen Vertrag, für den wiederum §355 BGB gilt.

Weiter ist hier zu überprüfen, ob nicht vielleicht ein Fall des Irrtums bei dem Kauf vorgelegen hat (Der VK hat arglistig getäuscht oder der Käufer wusste nicht, was er kauft - aber es reicht nicht aus, wenn nachträglich der Preis zu hoch erscheint oder man sich aus anderen Motiven am Vertrag nicht mehr binden lassen möchte).

Oder liegt vielleicht ein Wirksamkeitshindernis vor (fehlende Geschäftsfähigkeit, bei gleichzeitigen Abschluss eines Ratenkredits die Form nicht beachtet usw.)

Wenn das alles nicht greift, dann gilt pacta sunt servanda - man muss sich an dem vertrag festhalten lassen, den man abschließen wollte.

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