Frage von Schwedenmami, 203

Gibt es weitere Unterstützung der Krankenkasse (AOK) bei bettnässenden Kindern/ Jugendlichen?

Viele Beiträge, Foren und Google habe ich schon durchforstet, aber nichts Aktuelles und wirklich Zutreffendes bezüglich meines Sohnes gefunden. Er ist eigentlich schon immer Bettnässer, es gab mal Phasen, wo er 4-5 Wochen nicht und dann wieder mal zwei Tage eingenässt hat... dann wieder 3-4 Monate am Stück. Ziemlich wechselhaft halt. Inzwischen ist er 11,5 Jahre und nässt ca.28-30 Nächte im Monat ein. Wir haben insgesamt 3 Jungs und er ist der Älteste. Er und der Mittlere haben einen sehr sehr tiefen Schlaf (diverse Tests haben das auch bestätigt). Der Mittlere hatte das gleiche Problem, aber nicht in der Intensivität. Mittlerweile ist er 8 und nässt maximal einmal im Monat ein. Bei ihm ist es der Stress, meist Ferienende und Schule geht los... Nun ist es seit etwa zwei Jahren so, dass unser Große jede Nacht einnässt und das nicht nur einmal, d.h. wir haben jeden Morgen etwa 4-5 Maschinen nur Bettwäsche. Abgesehen vom enormen Zeitaufwand (wir sind beide berufstätig), haben wir hier kaum Möglichkeit die Wäsche zu trocknen. Platz für einen Wäschetrockner ist in unserer Mietswohnung nicht. Das ist der erste Winter in der neuen Wohnung und ich habe schon jetzt 3x Bettwäsche in der Wanne liegen, morgen früh wird es noch mehr sein... Mein Sohn wünscht sich zu Weihnachten endlich trocken zu sein. In der Familie bekommt er eigentlich keinen Stress weiter, außer dass er sieht wie überfordert ich beim Wäschewaschen, aufhängen und dem allen bin. Ich bin nervlich echt am Ende. Diverse Windelhosentrainer haben nichts gebracht, da wir das Klingeln nie hörten bzw. wenn, dann es immer zu spät war (was ja am Anfang auch normal ist)...aber nach einem Jahr keine Besserung. Nur unruhige Nächte, da es ja mehrmals nachts passiert. Einnässprotokolle, die wir mehrmals aufgestellt haben und mit Urologen durchgesprochen haben zeigten, dass seine Niere nie die Urinproduktion zum Abend runterregelt, sondern fleißig weiter produziert. Das heißt er pullert nachts mindestens einen halben Liter ins Bett (haben wir gewogen). Windeln von DryNights o.ä.haben das noch nie abgehalten. Einlagen waren immer verrutscht. Medikamente hat er auch schon oft bekommen Minirin, aber das half alles nicht oder nur mal ein oder zwei Nächte im Monat ... wie vorher eben auch. Ich dachte mal, das Einnässen hat mit dem "alltäglichen Stress" zu tun, aber es passiert auch bei den lieben Omas. An sich trinkt nicht besonders viel, nach 18 Uhr maximal ein Schluck gegen den trockenen Mund. Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen, denn ich weiß nicht mehr weiter. Vor allem wann ich die ganzen Wäscheberge waschen soll (Gummibezüge für Kopfkissen und Zudeckbett habe ich jetzt zwei Mal für VIIIIIEEEEELL Geld - insgesamt um die 300,00 € -besorgt)? Abgesehen davon, dass wír unser erspartes Geld nun die lezten zwei Jahre fast aufgebraucht haben (Windeln etwa 50,00€ im Monat, Waschmittel, Wasser,...). Bekommt außer Medikamenten, Ultraschalluntersuchungen etc. auch prakt. Hilfe von der KK (Windelzuschuss, ....)?

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von Pfanny1994, 73

Ja ihr könnt "Unterstützung" von der Krankenkasse bekommen, wie die jeweils ausfällt hängt von der Krankenkasse ab, soweit ich weiss habt ihr bei der AOK sehr gute changen darauf eine "Erstattung" zu bekommen. Wir sind bei der TK und bekommen unsere  Windeln auch von der Krankenkasse, mann kann sich nur nicht immer aussuche welche Sorte (Marke) mann bekommt, wir konnten aber etwas mit der KK "aushandeln" das wier mit einer zuzahlung sogar die Windeln bekommen die für uns die "besten" sind, bzw. die uns am besten gefallen( muss mann dann aber schohn bischen für "kämpfen"), die jeweiligen "Standart Windeln der KK" solte es in der regel aber immer geben, zur not etwas druck machen.

Kommentar von Schwedenmami ,

Danke, das klingt ja schon mal gut!

Kommentar von Pfanny1994 ,

Ja, versucht es, ich denke das es auf jedem fall was bringen wird.

Antwort
von BastianM, 87

Bei der AOK hast du sehr gute Chancen, dass die Windeln von der Krankenkasse bezahlt werden. Generell ist die Kasse ohnehin verpflichtet, die Windeln zu bezahlen, wenn ein Kind nach dem fünften Geburtstag nachts noch einnässt, lass dir da also nichts anderes erzählen. 

Was dann tatsächlich übernommen wird, ist leider sehr unterschiedlich, viele Kassen arbeiten mittlerweile mit Monatspauschalen und nur noch mit festen Vertragspartnern zusammen, du hast also nicht die Möglichkeit, das Sanitätshaus deiner Wahl zu nehmen. Zum Thema ärztliche Verordnung empfehle ich dir einen Blick auf diese Seite:

http://www.kiwisto.de/rezeptabrechnung

Dein zweites Thema sind die Wäscheberge, ich vermute mal, dass ihr die falschen Windeln habt. Bei der Menge, die er nachts pillert, sind Höschen wie die drynites hoffnungslos überfordert. Für Kinder in seinem Alter gibt es aber deutlich saugstärkere Windeln, die sein Bett trocken halten und zumindest an dieser Front die eine deutliche Entspannung sorgen. Frag einfach mal beim oben genannten Link nach. Kleiner Hinweis: du brauchst den Hüftumfang deines Sohnes. 

Anschließend noch etwas zum Bettschutz. Erst mit einer Pflegestufe wird sowas bezahlt, allerdings dann auch von der Pflegekasse. Mit den richtigen Windeln wird aber auch kein so starker Schutz mehr nötig sein. 

Vielleicht könnt ihr den Stress und die finanzielle Belastung so erstmal reduzieren und ein schönes Weihnachtsfest feiern, auch wenn das Bettnässen noch nicht überwunden ist. 

Kommentar von Schwedenmami ,

Vielen Dank auch dir!!! Obwohl unsere Kinderärztin sehr nett ist und sich intensiv mit den Kindern beschäftigt, habe ich bis jetzt auch keinen Ratschlag diesbezüglich bekommen, obwohl ich schon vor etwa einem Jahr eine Phase hatte, wo ich nicht mehr weiter wusste. Aber an Sanitätshäuser und so hatte ich nie gedacht - in den Apotheken fand ich immer nur solche Vorlagen und das Nachfragen war mir auch immer etwas unangenehm. Inzwischen  habe ich aber entsprechenden Bettschutz organisiert, der ja aber bei den passenden Windeln fast überflüssig ist. Windelproben habe ich jetzt im Internet bestellt und Mo wende ich mich an die Kinderärztin zwecks Rezept!

Antwort
von Unterhosen96, 62

Bei solch einem Problem, was auch mit dem Arzt durchgesprochen wurde, übernimmt die Krankenkasse im Normalfall die Windelkosten. Meist stellt der Arzt dann ein Attest aus und dann könnt ihr zum Sanitätshaus gehen und vernünftige, dicke, Saugstarke Windeln in der richtigen Größe aussuchen.

Aber das einfachste um die Unterstützung der Krankenkasse in solch einem Fall herauszufinden wäre natürlich ein Anruf bei der Krankenkasse. Dort weiß man am besten Bescheid und kann bestimmt auch noch über andere Möglicheiten der Unterstützung bescheid geben...

Kommentar von Schwedenmami ,

Das werde ich gleich am Montag machen. Ich hatte Inder Vergangenheit nie darüber nachgedacht, ob eben sowas auch unterstützt wird. Aber als meine ehemalige Nachbarin jetzt wieder berichtete, was sie für ihre körperlich leicht behinderte Tochter alles bekommt, dachte ich eben mal etwas mehr darüber nach. Mein Sohn ist ja zum Glück selbständig und hilft mir ja, da gibt es viel viel Schlimmeres... da haben wir auch schon ein  paar dramatische, lange und Grenzen gehende Krankenhausaufenthalte mit unserem Mittlerem hinter uns. Aber im Alltag belastet mich und auch meinen Sohn besonders.

Kommentar von Unterhosen96 ,

Alleine um den alltäglichen Stress zu vermeiden und auch ein schöneres Gefühl für den Jungen zu haben, in einem trockenem Bett aufzuwachen würde ich Windeln empfehlen. Auch wenn da kosten auf einen zukommen lohnt es sich, denn man spart einiges an Bettwäsche und Wasser- sowie Stromkosten. Auch wenn man denkt es ist gar nicht so viel summiert sich das bei tag täglichem Waschen ziemlich schnell auf.

Dabei würde ich nicht auf die DryNites aus dem Supermakrt zurückgreifen, sondern auf vernünftige, für die Urinmenge ausgelegte, Windelslips aus der Apotheke oder dem Sanitätshaus zurückgreifen, denn die halten dicht, laufen nicht aus und dein Sohn kann beruhigt schlafen...

Antwort
von windelprinz, 12

Guten Abend ich bin Marko komme aus Berlin und beruflich bin ich Sozialberater habe gerade Ihre Frage gelesen um darauf eine Antwort geben zu können müsste ich wissen ob man schon untersucht hat aus welchem Grund ihr Kind Bettnässer ist und bin ihrer Meinung nach die Unterstützung der krasse aussehen soll um die Qualität ihres Kindes am Leben zu verbessern wenn sie weitere Informationen haben möchten schreiben Sie mich doch mal bitte an gegebenenfalls sende ich Ihnen meine Telefonnummer zu und wir reden mal was es für Möglichkeiten gibt.

Antwort
von blumenkanne, 77

wenn organisch was nicht organisch was nicht in ordnung ist, dann würde ich den arzt wechseln, wenn da nix passiert. weiterhin schalte einen psychiater dazwischen, ein kind merkt normalerweise wenn es auf klo muss. für sonderzulagen erkundige dich beim sozialamt über hilfen zur pflege etc und zur krankenkasse würde ich persönlich vorsprechen.

Kommentar von blumenkanne ,

^^ein organisch wegdenken

Kommentar von Schwedenmami ,

Sicher kommt irgendwann die Zeit, wo sein Gehirn ihn nachts alarmiert: "ich muss pullern". Er schläft halt schon immer so fest. Ich konnte ihn und seinen jüngeren  Bruder nicht stillen, weil er so tief geschlafen hat. 5 mal saugen, dann schlafen, wecken, wieder 3 mal saugen, und so weiter.... Der Jüngst ist in dem Bezug genau das Gegenteil. Er ist total schnell wach. Auch nachts, wenn Tim auf Toilette geht/duschen.

Auch wenn es leichte und Tiefschlafphasen gibt... ihn Nachts zu wecken ist eine Qual. Tragen kann ich ihn nicht mehr. Er schläft ja so fest, dass er nicht weiß wo oben und unten ist, wenn er einmal steht. So schlimm, dass er komplett sich auszieht, sein Bett abzieht, ( ich beziehe es dann zusammen mit ihm) sich wäscht und auf Toilette geht und danach problemlos weiterschläft und am nächsten Morgen weiß er davon nichts... Fragt mich dann immer: Habe ich schon wieder eingepullert? Die Kinderärztin sagt, es sei ein sogenanntes Tiefschläfer-Syndrom. Das begünstigt natürlich nicht besonders seine unkontrollierte Harnproduktion.

Antwort
von Mignon2, 83

Mein Sohn wünscht sich zu Weihnachten endlich trocken zu sein. In der Familie bekommt er eigentlich keinen Stress weiter, außer dass er sieht wie überfordert ich beim Wäschewaschen, aufhängen und dem allen bin.

Ich denke, euer Sohn hat ganz erhebliche psychische Probleme, die ihm und auch euch als Eltern bisher verborgen geblieben sind. Warum konsultiert ihr keinen Kinderpsychologen?

Zusätzlich zu diesen psychischen Problemen kommt der Stress durch die Einnässerei hinzu. Er beobachtet täglich, unter welchem Zeitdruck du seinetwegen leidest und wie viele Mühe und Geld er euch kostet. Das belastet ihn natürlich sehr - daran zu erkennen, dass er sich zu Weihnachten wünscht, nachts das Bett nicht mehr einzunässen. Ich glaube, du unterschätzt den Stressfaktor, den dein Sohn hat, vollkommen!

Ich habe auch den Eindruck, dass es dir mehr um die zusätzliche Arbeit, das Geld und die schlechte Situation mit der Wäsche (kein Wäschetrockner etc) geht, als um das Wohl des Jungen. Das ist nicht böese gemeint. So, wie du das schilderst, stehst du im Mittelpunkt. Ich kann natürlich verstehen, dass du als Berufstätige kaum Zeit für die Zusatzarbeit hast. Aber dennoch ist es nach meiner Auffassung der falsche Ansatz.

Da nicht nur dieser Sohn, sondern auch sein Bruder dasselbe Problem hat/gehabt hat, solltet ihr Eltern euch fragen, was in eurer Familie schiefläuft, wobei ich wieder bei den psychischen Problemen der Kinder bin. Möglicherweise habt ihr durch eure Berufstätigkeit zu wenig Zeit für die Kinder. Durch das Bettnässen könnte es sein, dass die beiden Jungs unbewußt die Aufmerksamkeit der Eltern auf sich ziehen möchten. Dies ist nur eine Möglichkeit für das Bettnässen. Ein Psychologe wird euch weiterhelfen. Auch wenn du keine Zeit hast, ist vielleicht eine Familientherapie angesagt.

Im Sinne und zum Wohl eurer beiden Söhne müßt ihr die Probleme an der Wurzel (psychische Probleme) anpacken und nicht nur an die Behebung der Symptome (Wäsche waschen, Geld für Windeln ausgeben usw.) denken!

Inwieweit sich die Krankenkasse an den Kosten beteiligt, weiß ich leider nicht. Sorry.

Kommentar von Schwedenmami ,

Du hast Recht. In diesem Bericht stehe ich im Mittelpunkt. Weil das eben aus der Frage resultiert. Ich war bis vor einem halben Jahr fast zwei Jahre zu Hause (Elternzeit)... da hatte ich definitiv mehr Zeit und konnte mich intensiver um alles kümmern. Der Papa meines Sohnes war auch bis 17 Bettnässer, hatte aber auch keine organischen Schäden. Ich selbst hatte auch bis ca. 7 ein Problem.

An sich haben wir kein Problem in der Familie... er wird nicht geneckt oder ausgelacht oder Ähnliches. Wir unterstützen ihn wo es geht und freuen uns mit ihm, wenn das Bett trocken war. An sich habe ich ihm auch kein Druck gemacht. Der Wäsche wurde von ihm Kommentarlos ins Bad gebracht und von mir gewaschen. Da wir schon bei Kinderpsychologen (Kur) waren, meinten sie auch, dass es vielen Familien so geht und man das nicht so Thema werden lassen sollte. Drüber sprechen bei Problemen: JA, aber nicht ständig nachfragen wieso,weshalb, warum???

Ich liebe meine 3 Jungs und verbringe nach der Arbeit sehr viel Zeit mit Ihnen. Wir kochen gemeinsam, machen zusammen Musik, basteln, lesen jeden Abend eine Geschichte, wir fahren viel Fahrrad oder gehen wandern... wir reden viel über Probleme, das Schöne am Leben... Im Ganzen sind wir doch schon sehr verantwortungsbewusst und vorbildlich für manch andere junge Familien. Unsere Wohnung muss nicht penibel sauber sein, wenn die Fenster ein Mal im Halbjahr geputzt sind reicht mir das (wohnen nicht an der Hauptstraße) - lieber verbringe ich Zeit mit den Jungs. Die beiden Großen gehen auch zum Bogensportverein. Der Große lernt nun seit einem halben Jahr Klavier und besucht den Schulchor. Er ist ein total lieber Junge und trotzdem ein kleiner Rabauke, der im Garten durch Pfützen springt, auf Bäumen klettert oder mit seinen Kumpels mit den Fahrrädern die Gegend unsicher macht. Er ist auf dem Gymnasium und bringt auch gute Leistungen mit nach Hause.

Nur: zur Zeit merke ich eben, dass ich am Ende meiner Kräfte bin. Ich bin nun mal diejenige die für alle da ist, immer gute Laune hat, Ideen zum Spielen mitbringt. Mit dem Mittleren bin ich zusätzlich jeweils einmal wöchentlich noch beim Logopäden und Physiotherapeuten. Die monatlichen Kontrollen beim Urologen, KA usw stehen ebenfalls an.

Entschuldigung, dass es den Eindruck weckt, ich wäre egoistisch...aber jetzt nach den ganzen Jahren melde ich mich einmal zu Wort und nun ja...ich habe Tränen in den Augen...

Kommentar von Mignon2 ,

Ich wollte dir keineswegs Vorwürfe machen! Es tut mir leid, wenn du meinen Beitrag missverstanden hast bzw. ich mich missverständlich ausgedrückt haben sollte. Das war nicht meine Absicht!

Vielleicht solltest du mal deinen Ehemann bitten, sich mehr am Familiengeschehen und insbesondere der Hausarbeit zu beteiligen. Es kann nicht sein, dass bei einer 5-köpfigen Familie plus Berufstätigkeit alles auf dir lastet. Klar, dass du am Ende bist.

Kommentar von Schwedenmami ,

PS: Also Psychologen waren
wir schon und hieß es, dass er ein sehr aufgeweckter und neugieríger Kerl ist,
der alles um sich herum aufsaugt (sicher nicht nur alles Positive,
sondern dann auch Stress) und des Öfteren mit den Gedanken abschweift. Er
ist ein Träumer, ein Denker,... er ist seeehr sozial und fühlt mit seinen
Mitmenschen extrem mit. Ein Beispiel: Letztens kam er nach Hause mit einem Eddingstrich
auf dem neuen Pullover. Ich fragte ihn wie der dahin kommt und er meinte, dass es ein Mitschüler war. Ein paar Tage später hatte er wieder Stricke auf seinerLieblingsjacke und ich sprach ihn wieder darauf an. Als er mir sagte, dass es wieder der Mitschüler war, meinte ich, dass es doch so nicht geht und man doch nicht von den anderen die Sachen "kaputt" machen kann. Mein Sohn sagte aber: " Du Mami, weißt du was der B* durchmacht? Seine Eltern haben
ihn verlassen und er lebt nur noch bei seinen Großeltern. Die schlagen ihn auch manchmal. Die Eltern schicken ihm zum Geburtstag nur eine Postkarte... die kommen ihn nicht einmal besuchen. Weißt du wie unendlich traurig er sein muss und ist?" (er fing an zu weinen)

"Wenn ich mir vorstelle, dass ihr mich weggeben würdet... dann weiß ich auch nicht... dann wöllte ich nicht mehr leben. Ich habe dich soooooo lieb, Mami... bis zum Mond und wieder zurück". Das waren seine Worte.. habe ich mir in meinem kleinen Anekdotenbüchlein aufgeschrieben.

Ich will einfach nur, dass mir durch das ganze Drumherum keine Zeit mehr für das eigentlich Wichtige bleibt: meine Kinder! (vielleicht habe ich mich jetzt etwas besser

ausgedrückt).

 

Kommentar von Mignon2 ,

Alle diese Hintergrundinformationen hatte ich natürlich bei meinem ersten Kommentar nicht. Dein Sohn hat wirklich ganz lieb, verständnis- und rücksichtsvoll auf den anderen Jungen reagiert. Du kannst stolz auf ihn sein!

Kommentar von Schwedenmami ,

Das bin ich auf jeden Fall!

Kommentar von Schwedenmami ,

Mein Mann ist Handwerker und kommt eben auch erst abends gegen 17/18 Uhr nach Hause. Er hilft  mir auch und nimmt den Kleinen und spielt mit ihm Lego, wenn ich mit den Großen Schularbeiten mache oder Wäsche wasche. Staub saugt grundsätzlich er und die Schnitte schmieren wir früh meist zusammen. Also wir unterstützen uns schon. Wir sind ein Team, quasi Eheleute, Eltern und beste Freunde in einem. Aber: es ist halt alles zuuu viel. Eine Oma die tagsüber die Wäsche wäscht haben wir auch nicht in der Nähe, jemanden Fremdes können wir nicht bezahlen. Außerdem gibt es keine Möglichkeit die Wäsche aufzuhängen. Zur Zeit hängt sie eben nicht nur auf der Wäscheleine, sondern auch in allen Zimmern breit zum Trocknen. Das fühlen wir uns absolut unwohl. Und unser Großer bestimmt noch mehr!!!

Kommentar von Mignon2 ,

Du kannst versuchen, bei deiner Krankenkasse eine Kur zu beantragen, damit du mal aus dem täglichen Stress kommst. Sprich mal mit einem Arzt darüber. Danach sieht die Welt wieder anders für dich aus.

Kommentar von Schwedenmami ,

Habe leider erst vor 1,5 Monaten meinen Arbeitgeber gewechselt und bin als Schwangerenvertretung eingesetzt. Aber danach werde ich das sicher mal ins Visier nehmen.

Kommentar von Mignon2 ,

Ich wünsche dir und deiner Familie auf jeden Fall alles Liebe für 2016. Du wirst dich während der bevorstehenden Feiertage etwas erholen können. Ich muss jetzt leider offline gehen. Das Leben ruft. :-)

Kommentar von Mignon2 ,

Ihr scheint eine supertolle Familie zu sein. Daumen hoch! (Das ist ernst gemeint!) :-)

Kommentar von Schwedenmami ,

Ich weiß nicht, ob man das so aus der Ferne beurteilen kann. Deshalb mag ich auch keine schlechte Kritik (Vorurteile), wenn man Jemanden überhaupt nicht kennt. Aber trotzdem vielen Dank und Danke für deine Zeit, die du dir genommen hast, um mir zu helfen.

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