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Gibt es viele Patienten mit "Grauem Star"?

gefragt von Monikadoma am 16.03.2009 um 18:42 Uhr

War vor 'ner Weile beim Augenarzt zur Vorsorge. Man erkannte, ich hätte Grauen Star. Hab dann innerhalb von 3 Monaten beide Augen machen lassen (neue Linsen) Entgegen meinen Erwartungen wurde meine Sehkraft nicht einen Deut besser. Habe nun Fern- und Nahbrillen.Das ist aber nicht der Punkt. Bei meinen Arzttermienen viel mir auf, dass von 10 Patienten immer 8 'nen Grauen Star hatten und 'ne OP beevorstand oder sie waren schon operirt und zur Nachsorge da. Mie zwingt sich der Verdacht auf, dass das Methode ist und vielleicht nicht so oft notwendig. Früher (ich bin 65) warso eine Diagnose eher selten in meiner immerhin recht zahlreichen Verwandschaft. Was sagt ihr dazu? Ist Euch das auch aufgefallen und woran liegt's? Eure Meinung interessiert mich sehr! L.G. Moni

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Gesundheit x 60.668 Grauer Star x 30

evistie
beantwortet von evistie am 16. März 2009 18:50
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Ich nehme an, Du bist bei einem Augenarzt aus und ein gegangen, der sich auf diese OP spezialisiert hat. Da sieht man natürlich überdurchschnittlich viele Patienten vor, zur und nach der OP.

Ich habe andere Erfahrungen gemacht. Ich mußte viel zu lange warten, bis mir die Krankenkasse endlich zwei neue Linsen bezahlte (unter 60 % Sehkraft beider Augen). Aber mich hat keiner gedrängt oder überreden müssen.

Meine erste neue Linse ist schon mal ein voller Erfolg (auch wenn ich weiterhin eine Brille benötigen werde), übermorgen bekomme ich die zweite - aber das Problem mit dem Dämmerungssehen und der übermäßigen Blendung bei Dunkelheit ist jetzt schon besser und - hoffe ich - nach der zweiten OP kein Problem mehr.


fabielle
beantwortet von fabielle am 16. März 2009 18:47
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Hi Moni- ich glaub das liegt vorallem an der neuen Lasertechnik. Die macht's anscheinend möglich, auch zu operieren, wenn man früher vielleicht noch gar nicht so für nötig empfunden hätte. Der Wahn der Technik geht ja heut so weit, daß viele denken, eben ALLES damit lösen zu können, was aber anscheinend eben gar nicht der Fall ist. Die Frage an Deinen nachbehandelnden Arzt wäre ja in diesem Falle: Wie wäre es denn OHNE OP gelaufen?


Lockenzaehler
beantwortet von Lockenzaehler am 16. März 2009 18:46
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Beim grauen Star wird doch die Linse trüber - das kann jetzt nicht mehr passieren. Ist doch gut. Ein Grund für grauer Star ist dauerhafter Bluthochdruck - vielleicht gibt den jetzt häufiger, weil darunter viele leiden?

Abzocke kann es natürlich in Einzelfällen auch sein.


tvontheradio
beantwortet von tvontheradio am 16. März 2009 18:44
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Vielleicht ist eine OP nicht immer notwendig, ABER sie wird durchgeführt, denn es ist für einen Arzt heutzutage eine 0815 OP ca. wie Blinddarm rausnehmen. Meine Großeltern hatten auch grad eine OP. Finde eine mögliche steigende Diagnose nicht weiter schlimm, da nur positiv und geringes Risiko.


anonym
beantwortet von leseratte1 am 30. Juni 2009 14:47
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Hallo, es gibt verschiedene Ursachen für den grauen Star, die weitaus häufigste ist aber schlicht das Alter. Da wir alle ja immer älter werden, steigt auch die Zahl derer, die an einem grauen Star leiden.

Zum Operieren: Zeitpunkt der OP bestimmt der Patient, wenn er sich im täglichen Leben durch das vernebelte Sehen eingeschränkt fühlt, sollte operiert werden.


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