Gibt es Unterschiede zwischen einem Beschäftigungsverbot das von AG ausgesprochen wird gegenüber einem BV vom Arzt in der Scheangerschaft?

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3 Antworten

Unabhängig davon, ob ein individuelles oder ein generelles Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird, hat die Schwangere gegen ihren Arbeitgeber Anspruch auf zeitlich unbegrenzte Zahlung des vollen Arbeitsentgelts (Mutterschutzlohn). Dieses bekommt der Arbeitgeber auf Antrag über das Umlageverfahren 2 (U2-Verfahren) von deiner Krankenkasse erstattet.

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Da einer Schwangeren laut Gesetz durch ihre Schwangerschaft keinerlei finanziellen Nachteile entstehen dürfen, gehe ich davon aus, dass es für die Schwangere in diesem Sinne "egal" ist, wer von beiden sagt, dass sie nicht arbeiten darf.

Bei einem individuellen BV durch den FA könnte ich mir höchstens vorstellen, dass es etwas mehr Papierkram ist, da dieses BV selten von Anfang bis Ende für die komplette Schwangerschaft ausgestellt wird, sondern häufig für bestimmte Zeitabstände und dann muss es ggf. erneuert werden, wenn laut FA weiterhin ein Grund für ein BV vorliegt.

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Beides ist ein BV und wird auch entsprechend bezahlt.

Hat ein AG keinen Arbeitsplatz der Schwangerengerecht ist muß er halt selbst das BV aussprechen.

An einer Tankstelle zB müßte die Belastung von Benzoldämpfen gemessen werden. Über mehrere Wochen. Ist keine Belastung vorhanden kann die Schwangere wieder arbeiten gehen. 

In der Regel spricht der Tankstellenpächter gleich ein BV aus.

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