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Auf den ersten Blick sehen sie aus wie dicke, bunte Kugelschreiber. Doch bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass diese Stifte mehr können. Die meisten tragen Dosierrädchen, einige Digitalanzeigen. Und beschriftet sind sie mit Namen, die man sonst nur aus der Apotheke kennt.
Für Diabetiker – und das sind immerhin rund sechs Millionen Menschen in Deutschland – können diese Stifte lebenswichtig sein. Die Insulinpens („Pen“ steht für Stift) helfen ihnen, sich regelmäßig mit Insulin (siehe Kasten) zu versorgen und damit ihren Blutzuckerspiegel zu regulieren. Bei neun von zehn insulinpflichtigen Diabetikern ersetzen sie inzwischen die Spritze. „Die Pens sind einfacher in der Handhabung und genauer in der Dosierung als Spritzen“, sagt Martina Gehrenbeck-Brückner, Inhaberin der Praxis für Diabetologie am Klinikum Nürnberg-Nord.












