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Gibt es Therapien/Behandlungsprogramme für "ältere" Cannabis-Abhängige!?

gefragt von mia68mia68 am 06.02.2008 um 17:05 Uhr

Ein Freund von mir (41 J.) hat mir vor ein paar Monaten offenbart, dass er seit seinem 16. Lebensjahr kifft. Auf Grund dieser langen Zeit ist das für ihn schon der "Normalzustand", inkl. der Symptome, die es da gibt. In meinen Augen steckt er tief in einer Sucht. Ab und zu startet er Alleingänge, um da raus zu kommen, aber es klappt nicht. Therapieformen richten sich vornehmlich an Jugendliche, junge Kiffer, stelle ich fest. Weiß jemand da mehr als ich!?


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Birte312
beantwortet von Birte312 am 6. Februar 2008 17:08
1x
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Ich weiß zwar nicht welche Therapien es da gibt, aber er sollte mal zu seinem Hausarzt. Dieser wird ihn dann entweder zu einem Facharzt überweisen oder kann sogar selber helfen. Viel Glück!

Kommentar von E92a3f433138e79150c7f6e629b47520smallmia68 am 6. Februar 2008 17:38

...leider hat er sowas wie ´ne "Ärzte-Phobie"; der geht nirgendwo hin, wenn er nicht unbedingt muss... (hat lt. eigener Aussage zuviele "schlechte Erfahrungen" mit Ärzten) Gut wäre eine Adresse/ein Kontakt, den er erst mal unverbindlich aufnehmen kann, um sich dem ganzen Thema langsam zu nähern. Da gibt es nämlich auch schon so was wie eine "soziale Phobie": Er nähert sich grundsätzlich nur ungern anderen Menschen, ist ein extremer Einzelgänger. Nicht ganz einfach...

Kommentar von 1f55cefafd560076a08f30cbce80efbfsmallcaitya am 6. Februar 2008 17:39

Eine Möglichkeit wäre eine Selbsthilfegruppe, da anonym. Oder die Drogenberatungsstelle müsste da weiterhelfen können.

Kommentar von E92a3f433138e79150c7f6e629b47520smallmia68 am 6. Februar 2008 21:25

...auch da geht er nicht ihn, wegen: s.o. Ist wirklich nicht leicht, ich weiß. Aber danke euch trotzdem!


anonym
beantwortet von daniella28 am 7. Februar 2008 12:54
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Hallo, Darf ich fragen welche Symptome dein Freund aufweist??Es ist bewiesen das Canabis nicht körperlich sondern pysisch abhänig macht.Es ist also eine reine Kopfsache.Es muß bei ihm klick machen sonst wirst du wenig chancen haben ihn davon los zubekommmen.Ich habe viele Jahre mit Suchtkranken zusammengearbeitet und kenne auch sehr viele Leute die Kiffen in allen Altersklassen und sozialen Schichten.Das Problem ist es spielt sich im Kopf ab wenn er meint jetzt keinen Joint zurauchen wird er nervös und so ist aber nicht so.Und wenn er diese Gedanken aus dem Kopf bekommt wird er auch bald ohne Canabis leben können. in Amerika und in der Schweiz wird Vanabis als Medikament verschrieben um Ms oder Krebspatienten das Leiden und Schmerz zuveringern.Ich hoffe für deinen Freund das er den richtigen Weg findet aber wenn Du ihn unter Druck setzt wird es keinen geben.Und mal ganz ehrlich gesagt scheinst du deinen Freund ja schon länger zukennen und hast den Konsum nicht mitbekommen weil er vielleicht nicht wie du vielleicht dekst völlig zugedröhnt durch die Welt rennt!!!

Kommentar von E92a3f433138e79150c7f6e629b47520smallmia68 am 7. Februar 2008 13:57

...ich kenne ihn noch nicht sehr lange, auch erst seit ein paar Monaten; wobei er mir sehr bald eröffnet hat, dass er eben kifft. Er ist keinesfalls "zugedröhnt", wie du sagst, das ist es ja... Aber er ist ständig und latent missmutig, mit depressiven Zügen (und ich denke eben, dass dies nicht nur eine Charakterfrage ist), hat tatsächlich so was wie eine soziale Phobie entwickelt (meidet Menschen auf jede nur erdenkliche Art; arbeitet noch dazu als freiberuflicher Webdesigner fast ausschließlich am PC, was der Sache nicht gerade zuträglich ist), und hat Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, Dinge zu merken etc., was auch seine Arbeit noch mehr erschwert... Momentan ist er knapp bei Kasse, und drosselt das Kiffen eher zwangsläufig denn aus innerer Motivation. Mir ist auch klar, dass nur er entscheidet, ob und wann er aufhören möchte. Mein Gedanke war halt nur, ihm evtl. einen Weg auzuzeigen über irgendeinen Kontakt. Bislang findet er immer eine Ausrede dafür, nichts zu tun: doofe Ärzte, sagen alle dasselbe, würden ihm auch nicht helfen, zu therapien hat er keine Zeit, kein Geld undsoweiterundsofort. Wie gesagt: Für mich erscheint eben genau das als so bedrohlich, dass dieser Konsum ihn schon soweit verändert haben könnte über die Jahre, dass er selbst es gar nicht mehr wahrnimmt und keinen Leidensdruck in dem Sinne verspürt. Ich sehe ihn aber an, und habe den Eindruck, dass viel weniger in Ordnung ist, als er sich eingestehen möchte.





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