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Gibt es seriöse Modelle für die Wohnungsfinanzierung ohne Eigenkapital?

gefragt von boesefrageboesefrage am 24.02.2008 um 19:36 Uhr

Kann man als Normalverdiener eine Eigentumswohnung (fast) ohne Startkapital finanzieren?


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Hypothekenteam
beantwortet von Hypothekenteam am 25. Februar 2008 09:30
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Na, hier geht es ja ganz schön rund! 40%, 20%, 0% Eigenkapital, ja was denn nun? Wir vermitteln bundesweit als unabhängiger Finanzierungsmakler Immobilendarlehen, daher spreche ich mal aus der täglichen Praxis. Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist ohne weiteres möglich, aber natürlich durchleuchtet einen die Bank genauer und der Zins ist wegen des höheren Risikos auch höher. Dennoch ist auch bei einem Normalverdiener so eine Finanzierung ohne weiteres möglich. Verwundert hat mich allerdings, daß keiner der Ratgeber hier nach Eckdaten fragt, es ist ja schließlich ein Unterschied, ob jemand mit 1.800 Euro netto eine ETW in München für 250.000 Euro finanzieren möchte oder eine ETW in Bremen für 90.000 Euro! Und dann muß man klar sagen: zumindest die Kaufnebenkosten (Notar 1,5%, Grunderwerbsteuer 3,5% und ggf. Makler) sollte man bar aufbringen können. Geht auch ohne, aber der Zins ist halt hoch. Daher die Frage an boesefrage: wie hoch ist das Nettoeinkommen, wie hoch der Kaufpreis, wie viele Personen im Haushalt? Oder Sie wenden sich an einen unabhängigen Fachmann, wenn Sie sowas nicht im Forum ausbreiten wollen. Alexander Solya www......

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 25. Februar 2008 12:25

Ist das hier eine Werbeplattform.

Ich denke das 100 % Finanzierungen nicht in Ordnung sind. Die Vergangenheit hat es gezeigt. Wenn die Kredite faul werden, werden Sie einfach weiterverkauft.

Kommentar von Bafa66ac1583838b5ce2752890ab5656smallHypothekenteam am 25. Februar 2008 12:55

Hmm, was heißt denn, "wenn die Kredite faul werden"? Die faulen ja nicht weil sie nicht regelmäßig gelüftet werden :), sondern Sie meinen, daß die Kunden nicht mehr zahlen können. Das kann aber bei einer 100%-Finanzierung ebenso passieren, wie bei einer 50%-Finanzierung. Sie sollten das schon differenziert betrachten. Und ob mir nun meine Hausbank die Immobilie versteigert, wenn ich nicht mehr zahlen kann oder eine fremde Bank, kommt auf's gleiche raus.

Kommentar von support am 25. Februar 2008 14:57

Lieber Alexander,

Fragen und Antworten dürfen auf gutefrage.net nicht dazu genutzt werden eigene kommerzielle Dienstleistungen anzubieten. Die URL wurde deshalb aus dem Beitrag gelöscht.

Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Herzliche Grüße

Verena vom gutefrage.net-Support


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 24. Februar 2008 19:40
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Das wäre falsch. Gottseidank machen das auch die Banken nciht mehr.

Jeder Finanzierung sollte ein Konzept zugrunde liegen. Nicht nur ein 08/15 Annuitätendarlehen wie es die banken Anbieten.

Kommentar von Simple_avatar3smallboesefrage am 24. Februar 2008 19:46

Danke, habe leider den letzten Satz nicht verstanden :) wieviel Prozent Eigenkapital sollte man mindestens besitzen?

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 24. Februar 2008 19:48

20 besser 30 %

Ein 08/15 Annuitätendarlehen ist das Standarddarlehen für ein Eigentumsfinanzierung.

DH nicht vergessen.

Kommentar von Simple_avatar3smallboesefrage am 24. Februar 2008 19:50

DH ;)

Kommentar von Fc79fbbeff80352f2626db4f72e0c114smallpippi60 am 24. Februar 2008 19:58

Ganz genau, wenigstens 20% sollten an Eigenkapital da sein. Und bedenke, dass es auch durch Arbeitslosigkeit oder unvorhergesehene Ausgaben finanziell eng werden kann. Es gibt genug Leute, die sich überschätzt haben und die eine Zwangsversteigerung durchmachen musssten!

Kommentar von Ead3bccc72a1eabf5041ca5de2d3de2asmallSuedobjekt am 22. Juni 2008 21:07

man sollte vielleicht hinzufügen, dass meistens diese Leute ausser der Wohnung, auch noch die Hifi-Anlage, den Flachbild-Fernseher, eine Bügelstation und sonstigen Firlefanz auf Pump gekauft haben. Nicht die Immobilie, sondern der andere Unfug hat die Sache zum Platzen gebracht.

Kommentar von anjanni am 24. Februar 2008 20:06

Kriegst heute fast nur noch Darlehen mit mindesten 40% Eigenkapital.

Kommentar von Bafa66ac1583838b5ce2752890ab5656smallHypothekenteam am 25. Februar 2008 12:00

Hallo Herr Niklaus, Sie sind doch auch Finanzberater wie ich sehe. Da verwundert mich Ihre Aussage (auch weiter unten) "Macht heute keine Bank mehr" doch sehr. Oder beschäftigen Sie sich nicht mit Immobilienfinanzierungen? 100%-Finanzierungen sind von vielen Banken ohne weiteres zu bekommen und wir vermitteln diese regelmäßig. Ich halte mich und die Banken deswegen auch keineswegs für unseriös, denn es kommt immer auf den Einzelfall an. Ein Doppelverdienerhaushalt mit gutem Einkommen z.B. ist auch im Münchner Raum gut für sowas. Und das Argument Arbeitslosigkeit zieht auch nicht, denn auch bei einer 80%-Finanzierung hat der betreffende dann ein Problem. Ferner gibt es Versicherungsangebote mit denen man die Raten bei Arbeitslosigkeit absichern kann. Gerne informiere ich Sie näher über dieses Thema, vielleicht ergeben sich ja Ansätze für eine Kooperation. Alexander Solya www.hypothekenteam.de

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 25. Februar 2008 17:08

Ist das hier eine Werbeplattform????

Kommentar von deralte am 26. Februar 2008 21:13

Anstatt zu meckern, hätte mich eher die Antwort auf die handfesten Argumente des Herrn Solya interessiert.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 27. Februar 2008 09:23

Also hier mein abschließender Beitrag. Nach der Wende ca. 1990, bekam man vorausgesetzt die Bonität stimmte, nicht nur 100% sondern sogar 105 % finanziert. Man hat den Menschen das Geld fast nachgeworfen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Die Ergebnisse sind bekannt. Der Zusammenbruch des Immobilienmarktes im Osten und auch im Westen, hat viel ehrliche Menschen, die sich ihre Altersversorgung mit einer Immobilie absichern wollten, in den Ruin gebracht. Ein Vorreiter dieser lockeren Kreditvergabe war die Bayerische Vereinsbank. Deshalb ist sie auch heute nicht mehr in deutscher Hand sondern heißt Unicredito. Es mussten Milliarden € an faulen Krediten abgeschrieben werden. Von diesen Fehlern haben die Banken gelernt. Die bayerische Bank war nicht die Einzige, die sich so fahrlässig verhalten hat, leider waren fast alle Banken in Deutschland daran beteiligt. Aus diesem Grunde sind selbst Darlehen für Immobilien als Kapitalanlagen heute, fast so gut wie nie, ohne Eigenkapital zu bekommen.

Persönlich halte ich es auch für unverantwortlich 100% Finanzierungen anzubieten. Die Bank will im Falle des Scheiterns immer wieder ihr Geld zurück. D.h. der Beleihungswert liegt immer 20-30 % unter dem Kaufpreis. Selbst bei sehr hoher Bonität bleibt hier ein großes Risiko für die Bank bestehen. Was ist bei Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit des Verdieners, was bei Tod oder Unfall. Sicher kann man sagen, das kann man alles versichern. Berufsunfähigkeit und Tod sollte man sowieso versichern, wenn man eine Immobilie erwirbt. Die Versicherung der Arbeitslosigkeit macht eine britische Versicherung die Cardiff. Persönlich halte ich davon nichts, denn die Kosten dafür sind sehr hoch und das Geld sollte besser für eine höhere Tilgung eingesetzt werden.

Unter bestimmten Umständen mag es noch ein 100 % Finanzierung geben. Dazu braucht es sehr gute Bonität, Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und Tod sowie zusätzlich Sicherheiten.

Kommentar von Simple_avatar6smallbaufibemu am 27. Februar 2008 14:58

Sehr geehrter Herr Niklaus, Sie reden hier aber von Kapitalanlageimmobilien. Und da hat man nicht nur bis 100 oder 105% finanziert, sondern sogar deutlich höher. Ich weiß allerdings nicht, woher Sie Ihre anderen Weisheiten nehmen. Kapitalanlageimmobilien sind immer noch ohne Eigenkapital zu finanzieren, sofern der Kaufpreis tatsächlich marktgerecht ist, und es sich auch um einen bonitätsstarken Kunden handelt. Also um einen echten Kapitalanleger. Da ist dann allerdings bei fast allen Banken bei 100 % Beleihungsauslauf Schluß. Da gebe ich Ihnen recht. Und zu Ihren letzten Sätzen: "Unter bestimmten Umständen mag es noch 100% Finanzierungen geben. Dazu braucht es ...sowie zusätzliche Sicherheiten." Wenn Sie zusätzliche Sicherheiten geben, handelt es sich ja nicht mehr um eine 100% Finanzierung. Bei Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, Tod oder Unfall wird die Finanzierung in den meisten Fällen sowieso notleidend. Wessen sich der Kunde mit einem hohem Beleihungsauslauf auf jeden Fall bewußt sein muß ist, dass er höchst wahrscheinlich bei einer Zwangsvollstreckung auf einem nicht unerheblichen Teil seiner Schulden sitzen bleiben wird.

Kommentar von Bafa66ac1583838b5ce2752890ab5656smallHypothekenteam am 3. März 2008 10:40

Genauso isses! Wie schon baufibemu schrieb ging ich in meiner Argumentation immer vom Selbstnutzer aus und nicht von Kapitalanlegern. Nebenbei hat das hohe Eigenkapital auch von 30% den armen Würstchen, denen man 1990 eine Ostimmobilie auf´s Auge gedrückt hat auch nichts geholfen, da sehr viele Objekte jetzt nur noch die Hälfte Wert sind! Wir haben also tendenziell aneinander vorbei geschrieben.


Luise
beantwortet von Luise am 24. Februar 2008 19:56
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Wohl nur, wenn man eine zusätzliche Sicherheit bieten kann, wie z.B. Eintragung einer Grundschuld auf eine andere Immobilie. Dann ist bei guter Einkommenssituation die 100 % Finanzierung möglich.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 24. Februar 2008 19:46
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sehr, sehr schwierig..da wird keine Bank mitmachen, davon ganz abgesehen , dass ohne Eigenkapital schon alleine die Bezahlung von Notar und Finanzamt unmöglich ist..


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 24. Februar 2008 19:46
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Wieso? Wir haben damals unsere Wohnung auch ohne einen Pfennig Eigenkapital finanziert. Klar muss aber auch sein, daß die Belastung monatlich dann eben auch höher ist! Aber in ein paar Jährchen ist das alles erledigt! Und was war daran falsch?

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 24. Februar 2008 19:48

Macht heute keine Bank mehr

Kommentar von Simple_avatar3smallboesefrage am 24. Februar 2008 19:49

könntest du vielleicht erläutern, wie das genau bei dir funktioniert hat? wie lange hat es gedauert, welche Zinsen mußtest du effektiv Zahlen?

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 24. Februar 2008 19:59

Wir haben unsere ETW von einen Makler gekauft. Dieser hat uns die Bank empfohlen (keine Wald- und Wiesenbank sondern ein renomiertes Haus mit zahlreichen Niederlassungen in Nordbaden). Damals waren es bei 100% Auszahlung 5,25%, was ein sehr akzeptabler Zinssatz war. In der Finanzierung wurden der Kaufpreis, die Kaufkosten (incl. Makler)und eine kleine "Lumpsum" abgedeckt. Als Sicherheit wurden Grundschulden auf die ETW und zwei kleine Grundschulden auf die Häuser der Eltern und Schwiegereltern eingetragen. Zusätzlich wurde noch durch eine LV gesichert, die nach Fälligkeit auch teilweise zur Resttilgung verwendet wird. Wie gesagt war die Belastung höher, als mit einer entsprechenden Eigenleistung, aber es ging! Gedauert hat es insgesamt ca. 4 Wochen.

Kommentar von Simple_avatar3smallboesefrage am 24. Februar 2008 20:01

Danke

Kommentar von dolabella am 24. Februar 2008 21:02

Moment! Dieser Vergleich hinkt etwas (bitte nicht persönlich nehmen). Damit habt ihr praktisch Fremdkapital bei den Schwiegereltern und bei der Bank aufgenommen. Die Bank hat wahrscheinlich das übliche Ausfallrisiko und eine Beleihungsquote zwischen 60 und 80% (damit zahlt ihr vernünftige Zinsen), für den Rest stehen Eure Eltern gerade. Das ist keine 100% Beleihung.

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 24. Februar 2008 21:10

Ne, diese Grundschulden sind mit einem voraussichtlichen Fälligkeitstermin von > 25 Jahren nicht als EK bewertet worden, sondern lediglich als Sicherheit! Das Objekt selbst ist mit 100% beliehen worden, da ja auch noch die Anschaffungskosten und eine frei verfügbare Summe mit finanziert worden sind!

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 27. Februar 2008 08:59

Dieses Beispielt kann man nun überhaupt nicht mit einer normaln 100 % Finanzierung vergleichen. Erstens gab es zusätzlich Sicherheiten, und zweitens noch eine Kapitallebensversicherung, die als zusätzlicher Tilgungsersatz abgetreten wurde.

Das ist ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen.

Kommentar von anjanni am 24. Februar 2008 20:06

"Ein paar Jährchen"? Ein normales Annuitätendarlehen mit 1% Anfangstilgung läuft über ca. 30 Jahre - je nach Zinssatz kürzer oder länger.

Anders ist das nur, wenn Du eine hohe Anfangstilgung einsetzen kannst.

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 24. Februar 2008 20:10

Die gesamte Laufzeit liegt deutlich unter 30 Jahren! Kommt immer auch darauf an, was man monatlich leisten kann und natürlich auch, was als "Resttilgung" über die LV bleibt!


linuxopa
beantwortet von linuxopa am 24. Februar 2008 19:49
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Es gibt Angebote, z.B. Mietkauf. Ob die seriös sind? Man sollte dabei jedenfalls ernsthaft das Risiko einkalkulieren, einmal keine Wohnung aber viel Schulden zu haben.

Ich kenne einen Fall, mehr Schulden als der Kaufpreis der Wohnung.

Kommentar von Simple_avatar3smallboesefrage am 24. Februar 2008 19:54

Danke für das Stichwort, werde dann dazu eine frage stellen


anonym
beantwortet von dolabella am 24. Februar 2008 19:54
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Man kann auch 100% Finanzierungen bekommen, wenn man will (ich verlasse mich jetzt stark auf die Angebote der Hypothekgeber, ob sie es im Einzelfall dann wirklich tun, kann ich nicht beurteilen). Die Hypothekzinsen sind dann aber deutlich schlechter als bei zum Beispiel 60% Fremdkapital. Was man immer selber aufbringen muss, sind die sogenannten Kaufnebenkosten, also Notar, Makler, etc. Damit muss man effektiv mindestens 5.000 bis 20.000 EUR Eigenkapital aufbringen.

Kommentar von anjanni am 24. Februar 2008 20:09

Auch Notar, Makler und Grunderwerbsteuer hängen prozentual vom Kaufpreis ab. Du kannst insgesamt ca. 10% Kaufnebenkosten rechnen. Mit 5000 Euro Eigenkapital kriegst Du die kaum gedeckt...

Kommentar von dolabella am 24. Februar 2008 20:51

Grunderwerbssteuer hatte ich glatt vergessen, danke für den Hinweis. Aber nicht jeder möchte direkt ein Haus kaufen, deswegen habe ich vorsichtig angefangen. Ich würde die reine Deckung der Anschaffungsnebenkosten auch noch nicht als "Eigenkapital" sehen ...


baufibemu
beantwortet von baufibemu am 24. Februar 2008 19:55
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Selbstverständlich gibt es die. Baufinanzierungen ohne Eigenkapital werden von einigen seriösen Banken angeboten. Ist heutzutage kein alzugroßes Problem mehr. Der maximale Beleihungsauslauf einer Baufinanzierung in Deutschland kann bis zu 130 % des Beleihungswertes betragen, d.h. man könnte sogar die Nebenkosten mitfinanzieren.

Kommentar von anjanni am 24. Februar 2008 20:10

Aber nicht für jeden - oder nicht von einer seriösen Bank...

Kommentar von dolabella am 24. Februar 2008 20:53

Weisst Du, was die Banken dabei als Sicherheitsleistungen verlangen - nicht dass ich es ausprobieren möchte, aber die Kosten dürften doch horrend sein (irgendwo im Bereich von Konsumentenkrediten)?

Kommentar von Simple_avatar6smallbaufibemu am 25. Februar 2008 12:04

Es gibt durchaus Anbieter, die bewegen sich mit ihren Angeboten im Bereich von Konsumentenkrediten. Aber es gibt auch Anbieter, die Finanzieren auch dies relativ günstig. Die unten genannte Bank ist so eine.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 27. Februar 2008 09:24

Also hier mein abschließender Beitrag. Nach der Wende ca. 1990, bekam man vorausgesetzt die Bonität stimmte, nicht nur 100% sondern sogar 105 % finanziert. Man hat den Menschen das Geld fast nachgeworfen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Die Ergebnisse sind bekannt. Der Zusammenbruch des Immobilienmarktes im Osten und auch im Westen, hat viel ehrliche Menschen, die sich ihre Altersversorgung mit einer Immobilie absichern wollten, in den Ruin gebracht. Ein Vorreiter dieser lockeren Kreditvergabe war die Bayerische Vereinsbank. Deshalb ist sie auch heute nicht mehr in deutscher Hand sondern heißt Unicredito. Es mussten Milliarden € an faulen Krediten abgeschrieben werden. Von diesen Fehlern haben die Banken gelernt. Die bayerische Bank war nicht die Einzige, die sich so fahrlässig verhalten hat, leider waren fast alle Banken in Deutschland daran beteiligt. Aus diesem Grunde sind selbst Darlehen für Immobilien als Kapitalanlagen heute, fast so gut wie nie, ohne Eigenkapital zu bekommen.

Persönlich halte ich es auch für unverantwortlich 100% Finanzierungen anzubieten. Die Bank will im Falle des Scheiterns immer wieder ihr Geld zurück. D.h. der Beleihungswert liegt immer 20-30 % unter dem Kaufpreis. Selbst bei sehr hoher Bonität bleibt hier ein großes Risiko für die Bank bestehen. Was ist bei Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit des Verdieners, was bei Tod oder Unfall. Sicher kann man sagen, das kann man alles versichern. Berufsunfähigkeit und Tod sollte man sowieso versichern, wenn man eine Immobilie erwirbt. Die Versicherung der Arbeitslosigkeit macht eine britische Versicherung die Cardiff. Persönlich halte ich davon nichts, denn die Kosten dafür sind sehr hoch und das Geld sollte besser für eine höhere Tilgung eingesetzt werden.

Unter bestimmten Umständen mag es noch ein 100 % Finanzierung geben. Dazu braucht es sehr gute Bonität, Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und Tod sowie zusätzlich Sicherheiten.


baufibemu
beantwortet von baufibemu am 24. Februar 2008 19:58
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Wie gesagt, es sind sogar Finanzierungen über 100 % möglich.


anonym
beantwortet von anjanni am 24. Februar 2008 20:02
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Als Normalverdiener wirst Du heutzutage ca. 40% Eigenkapital mitbringen müssen - berechnet auf den Kaufpreis plus eventueller Renovierungs- (bzw. Sanierungs-)kosten zzgl. aller Nebenkosten.

Vor 10 Jahren reichten den Banken in aller Regel noch 20% Eigenkapital.

Nur als echter Großverdiener oder mit erheblichen zusätzlichen Sicherheiten bekommst Du noch eine Vollfinanzierung ohne Eigenkapital.

Tatsächlich macht das auch Sinn:

Die Banken sind ihren Anlegern (und ihren Aktionären) gegenüber in der Pflicht, nicht zu große Risiken einzugehen.

Dir gegenüber ist es auch nur fair, wenn die Rate so ist, daß man erwarten kann, daß Du die monatlichen Raten auch bis zum Ende abzahlen kannst.

Kommentar von Simple_avatar6smallbaufibemu am 24. Februar 2008 20:04

Das ist leider nicht richtig. Man braucht keine 40 % Eigenkapital. Natürlich muß man die Raten bedienen können, sonst bekommt man das Darlehen gar nicht. Ist ja wohl logisch. Wir sind ja nicht in Amerika.

Kommentar von anjanni am 24. Februar 2008 20:13

Das ist leider doch richtig. In aller Regel benötigt man bei den meisten Banken heutzutage 40% Eigenkapital.

Daß es davon auch Ausnahemn gibt, habe ich beschrieben.

Ach so: ich rede natürlich von seriösen Banken. Und Banken, bei denen ich nicht mit dem Verkauf meines Kredits rechnen muß...

Kommentar von Simple_avatar6smallbaufibemu am 24. Februar 2008 20:30

Ich rede auch von seriösen Banken. Oder ist die DBK z.B. keine seriöse Bank?

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 27. Februar 2008 09:24

Also hier mein abschließender Beitrag. Nach der Wende ca. 1990, bekam man vorausgesetzt die Bonität stimmte, nicht nur 100% sondern sogar 105 % finanziert. Man hat den Menschen das Geld fast nachgeworfen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Die Ergebnisse sind bekannt. Der Zusammenbruch des Immobilienmarktes im Osten und auch im Westen, hat viel ehrliche Menschen, die sich ihre Altersversorgung mit einer Immobilie absichern wollten, in den Ruin gebracht. Ein Vorreiter dieser lockeren Kreditvergabe war die Bayerische Vereinsbank. Deshalb ist sie auch heute nicht mehr in deutscher Hand sondern heißt Unicredito. Es mussten Milliarden € an faulen Krediten abgeschrieben werden. Von diesen Fehlern haben die Banken gelernt. Die bayerische Bank war nicht die Einzige, die sich so fahrlässig verhalten hat, leider waren fast alle Banken in Deutschland daran beteiligt. Aus diesem Grunde sind selbst Darlehen für Immobilien als Kapitalanlagen heute, fast so gut wie nie, ohne Eigenkapital zu bekommen.

Persönlich halte ich es auch für unverantwortlich 100% Finanzierungen anzubieten. Die Bank will im Falle des Scheiterns immer wieder ihr Geld zurück. D.h. der Beleihungswert liegt immer 20-30 % unter dem Kaufpreis. Selbst bei sehr hoher Bonität bleibt hier ein großes Risiko für die Bank bestehen. Was ist bei Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit des Verdieners, was bei Tod oder Unfall. Sicher kann man sagen, das kann man alles versichern. Berufsunfähigkeit und Tod sollte man sowieso versichern, wenn man eine Immobilie erwirbt. Die Versicherung der Arbeitslosigkeit macht eine britische Versicherung die Cardiff. Persönlich halte ich davon nichts, denn die Kosten dafür sind sehr hoch und das Geld sollte besser für eine höhere Tilgung eingesetzt werden.

Unter bestimmten Umständen mag es noch ein 100 % Finanzierung geben. Dazu braucht es sehr gute Bonität, Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und Tod sowie zusätzlich Sicherheiten.


ghostwriter
beantwortet von ghostwriter am 24. Februar 2008 20:07
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Wir haben vor 9 Jahren unser Haus (Kaufpreis 220 000 DM) voll finanzieren lassen, bei einer seriösen Bank, allerdings kamen wir damals noch in den Genuss der öffentlichen Mittel.Wir hatten Glück, dass wir damals ein Darlehen zu niedrigen Zinsen( 4,95%)bekommen konnten, die monatliche Belastung beträgt bei uns grad mal 600 Euro. Das hätten wir auch für eine endsprechend große Wohnung (wir haben 4 Kinder) oder ein anderes Haus an Miete aufbringen müssen, bzw.vielleicht sogar noch mehr.Nächstes Jahr schulden wir um (haben wir letztes Jahr schon festgemacht, um uns die niedrigen Zinsen zu sichern), dann haben wir nur noch knapp 500 Euro Belastung monatlich. Lass dir bei verschiedenen seriösen Banken mal ein Angebot machen. Liste vorher einmal alle deine monatlichen Ausgaben auf, auch das was du zum Leben,für Benzin u.für Kleidung brauchst.Ziehe diesen Betrag von deinen Einkünften ab.Und lass dir dann ausrechnen, wieviel Geld du von dem verbleibenden Geld bei der Bank bekommen würdest.Vergess dabei nicht, dass auch mal eine Pizza u. ein Kinobesuch drin sein sollte.Also Vorsicht, nicht mit dem ganz spitzen Bleistift rechnen. Und mach nicht den Fehler, gleich noch Geld für ein neues Auto oder die Wohnungseinrichtung mit in das Darlehen zu packen.Dann zahlst du nämlich ca. 30 Jahre lang Zinsen für ein Auto, dass du garnicht mehr hast.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 27. Februar 2008 09:24

Also hier mein abschließender Beitrag. Nach der Wende ca. 1990, bekam man vorausgesetzt die Bonität stimmte, nicht nur 100% sondern sogar 105 % finanziert. Man hat den Menschen das Geld fast nachgeworfen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Die Ergebnisse sind bekannt. Der Zusammenbruch des Immobilienmarktes im Osten und auch im Westen, hat viel ehrliche Menschen, die sich ihre Altersversorgung mit einer Immobilie absichern wollten, in den Ruin gebracht. Ein Vorreiter dieser lockeren Kreditvergabe war die Bayerische Vereinsbank. Deshalb ist sie auch heute nicht mehr in deutscher Hand sondern heißt Unicredito. Es mussten Milliarden € an faulen Krediten abgeschrieben werden. Von diesen Fehlern haben die Banken gelernt. Die bayerische Bank war nicht die Einzige, die sich so fahrlässig verhalten hat, leider waren fast alle Banken in Deutschland daran beteiligt. Aus diesem Grunde sind selbst Darlehen für Immobilien als Kapitalanlagen heute, fast so gut wie nie, ohne Eigenkapital zu bekommen.

Persönlich halte ich es auch für unverantwortlich 100% Finanzierungen anzubieten. Die Bank will im Falle des Scheiterns immer wieder ihr Geld zurück. D.h. der Beleihungswert liegt immer 20-30 % unter dem Kaufpreis. Selbst bei sehr hoher Bonität bleibt hier ein großes Risiko für die Bank bestehen. Was ist bei Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit des Verdieners, was bei Tod oder Unfall. Sicher kann man sagen, das kann man alles versichern. Berufsunfähigkeit und Tod sollte man sowieso versichern, wenn man eine Immobilie erwirbt. Die Versicherung der Arbeitslosigkeit macht eine britische Versicherung die Cardiff. Persönlich halte ich davon nichts, denn die Kosten dafür sind sehr hoch und das Geld sollte besser für eine höhere Tilgung eingesetzt werden.

Unter bestimmten Umständen mag es noch ein 100 % Finanzierung geben. Dazu braucht es sehr gute Bonität, Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und Tod sowie zusätzlich Sicherheiten.


anonym
beantwortet von Klabauter am 25. Februar 2008 01:29
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Eine 100%-Finanzierung ist sehr teuer. Weder das Ansinnen noch die Kreditbewilligung mit sehr vielen Nebenkosten sind das, was man seriös nennt.

Kommentar von Bafa66ac1583838b5ce2752890ab5656smallHypothekenteam am 25. Februar 2008 11:59

Nun interessiert den Leser womöglich: was ist "sehr teuer"? Wieder aus der Praxis: gegenüber einer Finanzierung von 80% des Kaufpreises/Objektwertes kostet eine 100%-Finanzierung etwa 0,50% mehr an Zinsen im Jahr. D.h. pro 100.000 Euro Darlehen sind das monatlich rd. 42 Euro Mehrbelastung. Alles ist relativ ;) Den 2. Teil von wegen "sehr vielen Nebenkosten" verstehe ich nicht, aber vielleicht ist "Klabauter" dann an den gleichnamigen Mann geraten :) ? Seriöse Banken und Berater nehmen, keine Extragebühren für die Finanzierung!

Alexander Solya www.hypothekenteam.de

Kommentar von Simple_avatar6smallbaufibemu am 25. Februar 2008 12:14

Genauso ist es. Das erspart mir den Kommentar.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 25. Februar 2008 17:08

Ist das hier ein Werbeplattform???

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 27. Februar 2008 09:24

Also hier mein abschließender Beitrag. Nach der Wende ca. 1990, bekam man vorausgesetzt die Bonität stimmte, nicht nur 100% sondern sogar 105 % finanziert. Man hat den Menschen das Geld fast nachgeworfen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Die Ergebnisse sind bekannt. Der Zusammenbruch des Immobilienmarktes im Osten und auch im Westen, hat viel ehrliche Menschen, die sich ihre Altersversorgung mit einer Immobilie absichern wollten, in den Ruin gebracht. Ein Vorreiter dieser lockeren Kreditvergabe war die Bayerische Vereinsbank. Deshalb ist sie auch heute nicht mehr in deutscher Hand sondern heißt Unicredito. Es mussten Milliarden € an faulen Krediten abgeschrieben werden. Von diesen Fehlern haben die Banken gelernt. Die bayerische Bank war nicht die Einzige, die sich so fahrlässig verhalten hat, leider waren fast alle Banken in Deutschland daran beteiligt. Aus diesem Grunde sind selbst Darlehen für Immobilien als Kapitalanlagen heute, fast so gut wie nie, ohne Eigenkapital zu bekommen.

Persönlich halte ich es auch für unverantwortlich 100% Finanzierungen anzubieten. Die Bank will im Falle des Scheiterns immer wieder ihr Geld zurück. D.h. der Beleihungswert liegt immer 20-30 % unter dem Kaufpreis. Selbst bei sehr hoher Bonität bleibt hier ein großes Risiko für die Bank bestehen. Was ist bei Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit des Verdieners, was bei Tod oder Unfall. Sicher kann man sagen, das kann man alles versichern. Berufsunfähigkeit und Tod sollte man sowieso versichern, wenn man eine Immobilie erwirbt. Die Versicherung der Arbeitslosigkeit macht eine britische Versicherung die Cardiff. Persönlich halte ich davon nichts, denn die Kosten dafür sind sehr hoch und das Geld sollte besser für eine höhere Tilgung eingesetzt werden.

Unter bestimmten Umständen mag es noch ein 100 % Finanzierung geben. Dazu braucht es sehr gute Bonität, Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und Tod sowie zusätzlich Sicherheiten.

Kommentar von Klabauter am 29. Juli 2008 08:44

Wenn am Ende der gesamten Laufzeit die Gesamtgestehungskosten mehr als das Doppelte des Objektpreises sind, ists teuer finanziert. Alles eine Frage der Berechnung, versteckte Kosten natürlich auch. Gute Banken machen akurate Laufzeitberechnungen bis aufn letzen Heller und Pfennig.


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