Gibt es "Schraubobjektive"?

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3 Antworten

Hallo

- es gibt Objektivvorsätze für das Filtergewinde

- man kann für Makrofotografie mit einem Zwischenring ein Objektiv in Retrostellung als "Superlupe" verwenden

- man kann durch "Stacken" von Optiken Supterteles bauen.

- im Grossformatbereich waren "Satzobjektive" beliebt das waren gefasste  Linsen die je nach Reihenfolge und Orientierung unterschiedliche Bildwinkel und Bildqualitäten erzeugten

- die ersten Wechseloptiken hatten ein Schraubgewinde und wurde damit vor, in oder hinter die Standardtenplatte (Platine/Objektivbrett) geschraubt. Im Kinobereich hat sich vor über hundert Jahren das C-Mount Schraubgewinde als SAE Norm durchgesetzt und wird noch heute verwendet. Im Fotobereich wurde M39 und später M42 zu einem Industriestandard und wird heute noch gebaut

Die erste Methode ist seit 100 Jahren weit verbreitet und vor allem bei Foto und Videokameras mit fest verbauter Zoomoptik gar nicht anderst machbar.

Die "Retrostellung" ist unpraktisch im Handling und Achromaten erzeugen meist bessere Bildqualitäten. Es gibt denn Sonderfall das man von den defekten Canon 28-90 und 18-55 Kit Optiken die Frontlinsengruppe als Achromat verwenden kann und Optiken dann schlachtet um noch was sinnvolles damit anzufangen. Auch die leicht ausseinanderfallenden und unreparierbaren 50er kann man für so was benutzen.

Der "Supertelebau" war eine Notlösung der 60er bzw eine Bastelei die man zur "Effektfilterphase" der fotografischen Frühentwicklung zählt.

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Es gab M42 Gewinde für Spiegelreflexkameras. Weit verbreitet in den 60er bis 70er Jahren.

M39 Gewinde hatten davor einige Kamera-Objektive von Leica und anderen Herstellern.

Oder auch heute noch weit verbreitet bei Filmkameras das C-Mount-Gewinde.

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