Insbesondere meine ich die Höhe, in der man Schalter und Steckdosen anbringt?

Das ist zwar alles richtig, beantwortet aber die Frage nur begrenzt.
In einem Privathaus kann man Steckdosen und Schalter meist hinsetzen, wo man will, ausser in der Nähe von Wasserhähnen - da gibt es verständlicherweise Mindestabstände.

Wenn das Haus privat genutzt wird sind Richtlinien unerheblich(sicherheitsregeln immer beachten!).Bei gewerblich genutzten Räumen gibt es sehr wohl Richtlinien.Einzusehen bei der Innung des Elektronikhandwerks. Schalter sollten in Griffhöhe (ca 1,00m-1,20m)sein,Leitungen sollten immer geradlinig verlegt sein,keine flexiblen Kabel unte Putz. Ich hoffe dir geholfen zu haben,mfg Achim.
Planungsgrundlagen,Art und Umfang der Ausstattung sowie Leitungsführung und Anordnung der Betriebsmittel sind für Wohngebäude in DIN 18015-1 bis 3 festgehalten. Weiter wird auf DIN 18022 verwiesen,wo Planungsunterlagen für Küche und Bad im Wohnungsbau zu finden sind. Im Hüthig Verlag gibt es das Buch "Die vorschriftsmäßige Elektroinstallation".Sehr zu empfehlen,wenn man selbst an der elektrischen Anlage arbeitet.
JoGerman am 23. August 2007 17:51 "Selber" ist gar nicht erlaubt, Kollege.
Hmm, unerhebliche Richtlinien - klar manchmal sind Normen und ähnliches nur störend. Im Fall von Elektroinstallationen aber ganz hilfreich, wenn man sich z.B. darauf verlassen kann, dass eine Leitung nicht irgendwo mitten in der Wand verlegt ist, und zwar immer genau an der Stelle, an der ich gerade ein Loch für meinen Dübel in die Wand bohre. Am besten ist es sich selber einen Plan zu zeichnen, den man dann gut ablegt!

Na, Antworten sind ja genug da. Aber noch in Kürze einige Tips:
Der Kabelquerschnitt nicht zu klein, wegen Überlastung bzw. Hitzeentwicklung.
Möglichst immer oben gerade (waagerecht) und gerade senkrecht.
Ist oft später hilfreich bei Bohrabsichten.

DAS E-TEAM: Wir wissens ganz genau.wäre aber jetzt zuviel zum schreiben. Die frage wird EINDEUTIG mit JA beantwortet mit GARANTIE. Am besten einen Elektriker holen und es sich erklären lassen. denn kommen muss er doch- bis zum zählerplatz zumindest. Und wegen der versicherung- ein FACHMANN haftet für sein Werk.

Hallo holzhaeusler, die Elektronstallation muß auch in Privathäuser und Haushalten nach DIN VdE 100 erfolgen. Sollte unsachgemäße Elektroinstallation zu einem Brand führen, wird die Versicherung den dadurch entstandenen Schaden nicht übernehmen.

Also im allgemeinen Schalter auf 1,15 m Oberkante und Steckdosen auf 0,30 m Oberkante, außer falls der Hausherr Sonderwünsche hat. Im Bad (Feuchtraum) gelten besondere Grenzen um Dusche und Wanne. Diese sind in 3 Stufen unterteilt, was jetzt zu weit führen würde. Gibt aber genug Seiten dafür im Netz, am besten nach VDE 100 googeln.