Frage von ShishaGut, 103

Gibt es richtiges Handeln bei einem Überfall?

Guten Morgen,

Ich frage mich, ob es ein richtiges Verhalten gibt im Thema Überfall. Oft hörte ich, das sogar die Opfer dann die Schuldner sind. Ich hatte sogar gelesen, das ein Täter einen überfallen wollte. Das Opfer war wohl in einem Kickbox Verein. Das Opfer schlug ihn schwer verletzt nieder.

Der Angreifer bekam sogar Schadensersatz. Warum ist das eigentlich so?

Danke im voraus.

Antwort
von kevin1905, 19

Warum ist das eigentlich so?

Du musst unterscheiden zwischen einem objektiven und einem subjektiven Tatbestand. Wenn ich jemanden die Kauleiste einschlage ist das objektiv eine Körperverletzung.

Ob es auch subjektiv strafbar ist kommt auf die Situation an (§§ 32 ff StGB).

Notwehr ist jede - auch objektiv rechtswidrige Handlung - die notwendig ist um eine unmittelbare rechtswidrige Handlung gegen mich oder Dritte abzuwenden oder zu beenden.

Und wenn ich diesen Angriff abgewehrt habe und keine Notlage mehr besteht, jedoch weiter rechtswidrige Handlungen am Angreifer begehe, mache ich mich selbst wieder strafbar.

Antwort
von Havenari, 15

Man hört viel, wenn der Tag lang ist.

Wenn man angegriffen wird, darf man sich zur Wehr setzen. Aber auch dafür sind durch unsere Gesetze Grenzen gesetzt, die man nicht überschreiten darf.

Antwort
von DiamantAnwalt, 23

Natürlich gibt es das.

Aber es gibt auch das falsche Auslegen des Notwehrrechts ( §§ 32 bis 35 StGB ) . Darum geht es in deinem Fall.

Wird man angegriffen, dann muss man gleichzeitig das mildeste und effektivste Mittel zur Gefahrenabwehr einsetzen.

Überschreitet man die Grenzen der Notwehr aber aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so kann man dennoch juristisch ohne Schuld handeln. ( § 33 StGB )

Bedeutet:  Überfällt ein unbewaffneter Angreifer ein Opfer mit dem Ziel, diesen lediglich Wertgegenstände zu berauben, dann darf das Opfer den Angreifer nicht halb tot prügeln.

Überfällt ein Angreifer hingegen ein Opfer mit gefährlichen Waffen und möchte das Opfer offensichtlich und wild entschlossen schwerst verletzen oder gar töten, dann sind dem Notwehrrecht kaum/keine Grenzen gesetzt.

Das Opfer kann dann den Angreifer selbst schwer verletzen, oder töten, und dennoch freigesprochen werden. Hat es alles schon gegeben.

Dem Gericht muss dann aber durch Zeugen, Beweise oder Aussagen glaubhaft klar gemacht werden, dass es kein milderes Mittel gab, als den Angreifer schwer zu verletzen oder gar zu töten.

Kommentar von furbo ,

Aber es gibt auch das falsche Auslegen des Notwehrrechts ( §§ 32 bis 35 StGB ) 

kannst du mir bitte den Zusammenhang des Notstandes mit der Notwehr darlegen?

Überschreitet man die Grenzen d(er Notwehr aber aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so kann man dennoch juristisch ohne Schuld handeln. ( § 33 StGB )
Bedeutet:  Überfällt ein unbewaffneter Angreifer ein Opfer mit dem Ziel, diesen lediglich Wertgegenstände zu berauben, dann darf das Opfer den Angreifer nicht halb tot prügeln.
Überfällt ein Angreifer hingegen ein Opfer mit gefährlichen Waffen und möchte das Opfer offensichtlich und wild entschlossen schwerst verletzen oder gar töten, dann sind dem Notwehrrecht kaum/keine Grenzen gesetzt.

Kannst du bitte den Bezug deiner Beispiele zum 33 StGB darlegen?

Antwort
von Mellyorchi, 52

Bei einen überfall sollte man das machen was sie wollen , zb wenn sie sagen geld her gib es ihnen , versuche einige merkmale von den täter zu merken den sobald sie weck sind polizei rufen !

Antwort
von MeinTagebuch, 3

Ich versteh gerade nicht, was bringt dir das?

Antwort
von zeytiin, 63

Wen man übertreibt dann ist das so man soll nur sich während wen es notwendig ist und auch dabei nicht übertreiben

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