Frage von neuerprimat, 33

Gibt es praktische Unterschiede zwischen einer langen Befristung (50 Jahre) und einem unbefristeten Arbeitsvertreag?

Manche Unternehmen stellen ja nicht unbefristet ein, sondern bieten befristete Verträge mit sehr langen Laufzeiten an. Hat das einen formalen Grund (Kündigungsschutz etwa??) oder ist es einfach nur egal?

Antwort wäre dringend! Danke!

Antwort
von martinsweltgala, 21

Meiner Meinung nach darf ein befristeter Arbeitsvertrag ohne sachgrund nur bis max zwei jahre verlängert werden. da gibt es n paar "tricks" wie man dies ausweiten kann aber dies dient NUR dem interesse der Firma,--da ich jemanden im zweifelsfall "schneller" loswerde etc. Mit Sachgrund (schwangerschaftsvertretung etc) kann ich länger befristen. aber wie gesagt,--dies dient meißt nur dem Interesse der Firma. Für einen Angestellten ist ein unbefristeter Vertrag immer besser aus verscheidenen Gründen. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen--gruß

Kommentar von neuerprimat ,

Ich bin nicht sicher ... :). Konkret frage ich mich ob es einen grundsätzlichen Unterschied in den Rechten als Arbeitnehmer gibt, wenn er 50 Jahre befristet eingestellt ist (ein Vertrag) oder ob da ein unbefristeter Vertrag besondere Vorteile bietet.

Ob befristet auf 50 Jahre oder unbefristet scheint mir praktisch keinen Unterschied zu machen. Aber wieso besteht das Unternehmen dann auf der "Befristung"?

Kommentar von martinsweltgala ,

So ein Arbeitsvertrag ist nicht gültig, ich kann doch niemanden auf 50 jahre befristet einstellen, ich bin selbst arbeitgeber (zumindest als angestellter geschäftsführer dafür verantwortlich)----das wäre mir sehr neu und auch nicht zweckdienlich.....ich könnte noch den grund verstehen, dass ich dann anschließend keine abfindung zahlen müsste aber bei 50 Jahren würdest du ja anschließend direkt in rente gehen ;-)

Kommentar von neuerprimat ,

Oh, das ist mal interessant. Damit ist dann die Befristung praktisch unwirksam? Also ich meine auch formal? (Es geht mir nur um die Wirksamkeit der Befristungsklausel im Arbeitsvertrag)

Kommentar von martinsweltgala ,

Bei einer befristung ohne sachgrund darf die maximaldauer 2 jahre betragen und darf während dieser zeit nur dreimal verlängert werden. es muss im arbeitsvertrag das genaue enddatum stehen. bei befristung mit sachgrund muss der sachgrund drinstehen,---und den soll mir mal einer sagen--also den grund das man jemand für 50 jahre einstellt--GIBT ES NICHT. Die befristung wäre tatsächlich unwirksam

Kommentar von neuerprimat ,

Wissen macht AH! :D Vielen Dank!

Kommentar von Familiengerd ,

Was für einen "Sinn" sollte denn ein solcher Unsinn einer Befristung auf 50 Jahre überhaupt haben?!?!

Kommentar von martinsweltgala ,

ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen: Der sinn einer befristung ist ja lediglich--------entweder brauche ich jemanden nur übergangsweise um jemanden zu ersetzen oder ich habe ein bestimmtes projekt, wo ich jemanden nur für eine gewisse zeit brauche. der zweite Grund ist/wäre um arbeitsabläufe zu vereinfachen stelle ich jemanden mit befristung ein damit ich ihn anschließend nicht kündigen muss, da der vertrag ja einfach ausläuft oder halt um vorzubeugen ewig lange für jemanden zu bezahlen der nicht da ist wie der fall der schwangerschaft zum beispiel. eine befristung über 50 jahre macht daher überhaupt keinen sinn meiner meinung nach. 50 jahre arbeitet doch keiner :-). Es enzieht sich mir wirklich der hintergrund.

Kommentar von martinsweltgala ,

Da ist vielleicht irgendetwas falsch gelaufen, steht es denn nur so drin oder hat man dir das auch so gesagt----ein paar infos wären nett--jetzt bin ich selbst neugierig lächel.

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