Gibt es politisch linke Parteien ohne "Gängelei" und Gendergedöns?

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8 Antworten

Auch wenn ich dem Parteiensystem als politische Staatsform sehr kritisch gegenüberstehe - im Parteiprogramm der ÖDP sehe ich wenigstens noch eine relativ große Schnittmenge - auch in Themen die für Dich von Interesse sind.

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Ich denke mal, die DKP kommt dem schon recht nahe. Daher empfehle ich dir, deren Homepage anzuklicken und dich dort einfach mal einlesen, ohne gleich ne Scheuklappe aufzuhaben.

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Ich glaube, dass Sahra Wagenknecht deinen Ansichten ziemlich gerecht werden dürfte. Vielleicht kaufst du dir ihr neues Buch "Reichtum ohne Gier" http://www.buecher.de/shop/geschichte--politik/reichtum-ohne-gier/wagenknecht-sahra/products_products/detail/prod_id/44206895/. Sie geht darin auf viele Punkte ein, die du in deinen ersten Absätzen beschrieben hast. Zudem ist es ein sachlich fundiertes Buch, dass sogar von der wirtschaftsliberalen FAZ eine sehr positive Rezension erhalten hat!

Wagenknecht eckt hier und da immer wieder mit der Linkspartei an, beispielsweise auch bei der Flüchtlingsfrage - mit Sätzen wie "Wir können nicht jedes Jahr eine Million Flüchtlinge aufnehmen" musste sie sich Kritik von ihren Parteigenossen anhören. (http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-linke-vorstand-stellt-sich-gegen-sahra-wagenknecht-und-oskar-lafontaine-a-1067502.html)

Sahra Wagenknecht ist also absolut authentisch und verformt sich nicht, um ihrem Wählerklientel zu gefallen. Sie lebt den wahren Geist der linken Politik, nämlich den der Verteilungspolitik, der sozialen Gerechtigkeit und nicht solchen populistischen Themen wie Gender und pseudohumanitären Flüchtlingsgutmenschenhaftigkeiten. Wagenknecht ist absolut gebildet und durch ihre Bücher erkennt man, dass sie Visionen für die Zukunft hat, statt sich vom Trott der "Realpolitik" einlullen zu lassen.

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In diesem Fächer, hast Du leider Pech, sowas findest Du in Deutschland nicht.
Die SPD ist neoliberal und markthörig,
die CDU ist wirtschaftshörig,
die Grünen sind Träumer, die nur das Leben teurer machen,
die Linke passt nicht in Deinen Fächer,
die AfD ist rechtspopulistisch,
die FDP ist reinster Murcks.

Asl wenn das Die Linke.

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Also du suchst etwas, das Sozialdemagogie, Rassismus, Chauvinismus, Sexismus, Autofahrerliberalismus und Umweltschutzproblemverdrängung harmonisch kombiniert und zusammenbindet?

AfD!

Nur steht das eben nicht für links, sondern bewegt sich in den Untiefen des Bermudadreiecks von Rechtskonservatismus, Salonfaschismus und Rechtsextremismus. :-)

Aber wenn ich mir deinen Nick so anschaue, dann wollen die jemanden wie dich eher nicht als Nachbarn und schon gar nicht als Parteikamerad...:-)

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Kommentar von Uliza
09.07.2016, 19:21

Ja genau, weil man einige Dinge der "Gleichmacherei" einfach affig findet und ablehnt, oder auch einfach keinen Bock darauf hat, dann ist man automatisch ein frauenhassender Chauvinist, is klar...

Und wenn Du Dich weigerst, chinesisch zu lernen, biste ein Chinahasser, der Logik folgend...

Hör mir doch mit den Kaspern von der AfD auf, bloß weil die genau das aufgreifen heißt das noch lange nicht, daß ich die deswegen wählen muß.

Aber ich vermute mal, genau auf diesen Gründen hat die AfD so viele Wähler. Allerdings ist meiner Meinung nach auch keine Lösung, ein Extrem mit einem anderen Extrem zu bekämpfen.

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Gendergedöns

Wovon redest du? Von Gender-Mainstreaming? Das ist ein politisches Ziel in ganz Europa. Was das speziell mit linken Parteien zu tun haben soll ist mir nicht klar.

"Gängelei"

Auch hier kann ich mir nicht vorstellen, was du darunter verstehst. Du erklärst es ja auch nicht.

Tempolimits werden von linken wie konservativen Parteien gefordert.

Gendergerechte oder anti-rassistische Sprache war noch nie eine politische Forderung, sondern ist eine kulturelle Entwicklung. Da bist du auch auf dem falschen Dampfer.

Zutatenlisten auf unterschiedlichen Sprachen hat mit Politik ebenfalls rein gar nichts zu tun. Solche Zutatenlisten gibt es auf Produkten von Unternehmen, die international operieren und sich mit einheitlichen Verpackungen eine Menge Geld sparen.

Deine Ansichten zu Flüchtlingen folgen einem ähnlich uniformierten Schema.

Alles in allem würde ich dir die AfD vorschlagen. Hier können eigentlich alle Uniformierten eine politische Heimat finden.

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Kommentar von BTyker99
09.07.2016, 20:23

Willst du damit andeuten, dass Gendergedöns von allen Parteien unterstützt wird? Das kann ich mir nicht recht vorstellen.

Auch wenn es in ganz Europa Politiker sind, die das durchsetzen wollen, kenne ich in meinem Bekanntenkreis mehr Leute, die das Ablehnen. Also mit Gendergedöns dürften Dinge wie die Frauenquote oder Bevorzugung von Frauen in Stellenausschreibungen des öffentlichen Dienstes gemeint sein, oder dass man heutzutage hinter jedes Nomen ein "*innen" oder "*ix" oder "Innen" schreiben muss.

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"Also es müßte in Arzt trotzdem mehr verdienen als ein Handwerker, aber das ganze Bankensystem würde ich verstaatlichen und saftige Steuern auf Aktienhändler und Leute verhängen, die ein Vermögen jenseits der 10 Millionen Euro haben."

Und wenn die dann das Land verlassen wollen kann man ja immer noch eine Mauer bauen, nicht wahr?

Ich denke deine Ansichten sind am besten bei der AfD aufgehoben - sofern die sich etablieren wird. Dort ist der wirtschaftsliberale Flügel um Lucke rausgedrängt worden und seitdem sind viele Mitglieder mit wenig Geld und staatsinterventionistischen Positionen in die Partei geströmt. Im Osten waren diese bereits zuvor tonangebend.

Dieser Trend zu einer sozialistischen Partei wird sich in Zukunft noch verstärken, weil die verbliebenen Wirtschaftsliberalen der Partei über kurz oder lang den Rücken kehren werden. Genau wegen dieser Entwicklung und dem dort grassierenden Antiamerikanismus bin auch ausgetreten.

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Kommentar von Uliza
09.07.2016, 19:23

Du findest es gut, daß viele Menschen in Deutschland von ihrer Arbeit nicht leben können oder nur einen äußerst bescheidenen Lebensstandard haben?

Während in Frankfurt oder München Milliarden verschoben werden? 

Die AfD lehnt ja sogar den Mindestlohn ab, für einen Arbeitnehmer ist diese Partei keine Alternative.

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DKP, zumindest hört man nix dergleichen- ist auch ziemlich klein

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