Frage von Qualia 04.08.2010

Gibt es objektive Wahrheiten?

  • Hilfreichste Antwort von Nietzsche81 04.08.2010
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Am wenigstens Wahrheit findet sich in der Mathematik. Es heißt zwar, diese oder jene Aussage sei wahr oder unwahr, aber das gilt immer nur unter den Voraussetzungen der gültigen Axiome. 1+1=2 ist nur deshalb wahr, weil das so definiert ist. Definiere ich 1+1=3 dann ist diese Aussage wahr. In der Mathematik findet sich also gar keine Wahrheit.


    Dekonstruieren wir mal den Begriff. Fangen wir mit Wahrheit an. Ich verweise mal auf berkerheims hervorragenden Beitrag und fasse diesen (hoffentlich wahrheitsgetreu) zusammen: Wahrheit meint die tatsächlichen Umstände einer Situation, die Wahrhaftigkeit unverstellt zu leben, die Bewertung von Hypothesen zu Dingen in der Welt und zuletzt die Wahrheit einer Glaubensvorstellung. Zu Glaubensvorstellungen muss ich glaube ich nicht viel sagen. Das muss jeder selbst wissen, was er zu glauben im Stande ist. Aber eine objektive Wahrheit gibt es bei den Religionen nicht, außer Du bist ein fanatischer Anhänger einer solchen.


    Am spannendsten sind ist die Wahrheit in unserer Interpretation der Realität. Das findet sich in berkers Punkt 1 und 3. Wenn wir uns nämlich jetzt der Objektivität zuwenden, stellt sich die Frage, wie wir denn an Informationen gelangen. Z.B nehmen unsere Augen von Dingen reflektierte Sonnenstrahlung auf und die Zellen der Retina senden elektrische Impulse an das Gehirn. Dort wird dann interpretiert. Wir haben aber keinen direkten Kontakt zu den Dingen, sondern unsere Sinne produzieren Wahrnehmungen in dem sie elektrische Impulse senden. In unserem Gehirn bauen wir dann eine Konstruktion dessen zusammen, was wir für eine legitime Interpretation der Wirklichkeit halten. Aber: niemand sagt uns, dass unsere Interpretation wirklich richtig ist. Niemand kann uns das sagen, da auch das gesagte wieder durch die Ohren aufgenommen würde und im Gehirn elektrische Impulse interpretiert würden. Abgesehen davon, dass unsere komplette Umgebung konstruiert ist, wirft dies ein Licht darauf, dass alle Erkenntnis zwangsläufig subjektiv ist, egal welcher Art die Erkenntnis ist. Ohne interpretierendes Individuum keine Erkenntnis.


    Jetzt könnte man ja sagen, wir erklären uns gegenseitig die Wirklichkeit, das ist auch nicht abwegig. Aber nur, weil eine bestimmte Gruppe in einem Punkt eine Übereinstimmung der Interpretation gefunden hat, heißt das noch nicht, dass diese Interpretation auch wahr ist. Das interessante ist, selbst wenn diese Vorstellung der objektiven Wahrheit, also der Realität entspräche, könnten wir das niemals zweifelsfrei wissen. Ich weiß, der Konstruktivismus ist gewöhnungsbedürftig.


    Zurück zu unseren schönen Beispielen: Die Schwerkraft ist doch ein Naturgesetz, oder? Stimmt nicht, sie ist kein Gesetz. Sie gilt nur so lange, wie der Apfel immer nach unten fällt. Fällt er nur ein einziges Mal nach oben, ist das "Gesetz" dahin. Außerdem heißt es Erdbeschleunigung. Wenden wir uns den kleinen Dingen zu. Das schönste Beispiel ist das von Optimist und Pessimist mit dem Wasserglas. Hier sehen wir, wie die Beschreibung der Wirklichkeit Probleme bereitet. Man könnte allerdings sagen, das Glas sei zu 50% gefüllt. Angenommen wir sind dazu in der Lage Aussagen über unsere Umwelt zu treffen, könnte man meinen, dass das stimmt. Aber wir nehmen erstens nur das wahr, was wir mit unseren Sinnen erfassen können. zweitens ist das Glas in den restlichen Teil mit Luft gefüllt, es ist also ganz voll, nur nicht mit Wasser, und es weiß niemand ob nicht vielleicht doch halbvoll oder halbleer die "wahre" Beschreibung ist.


    Wahrheit hängt also auch noch von unserer Beschreibung der Wirklichkeit ab, lassen wir es mal dahingestellt, ob unsere Wirklichkeitskonstruktion auch der Realität entspricht. Aber so wie wir beschreiben, so erfahren wir Dinge und ihre Wahrheit. Jetzt mag es aber noch das Problem geben, dass wir gar nicht die Worte haben, um ein Ereignis zu beschreiben. Dann produziert unsere Sprache Probleme und Widersprüche in der Konstruktion der Wirklichkeit. Zur vertiefenden Lektüre hierfür empfehle ich Ludwig Wittgensteins Philosophische Grammatik.


    So, nun zum Schluss des ganzen Sermons meine Interpretation der Wirklichkeit. Ich bin der festen Überzeugung, dass außer unseren Gedanken und Gefühlen (interessanter Weise) nichts für uns erkennbare, objektive Wahrheit enthält. Alles ist eine Frage der Interpretation und der Konstruktion. Nur das, was in uns selbst ist, das mag tatsächlich einwandfrei als wahr bezeichnet werden, allerdings können diese Dinge niemals objektiv sein. Es mag tatsächlich objetive Wahrheiten geben, aber der Mensch ist nicht dazu in der Lage diese zu erkennen, und, wenn er sie erkennt, zweifelsfrei zu wissen, dass es sich um eine objektive Wahrheit handelt.

  • Antwort von Draschomat 04.08.2010
    23 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Schöne Frage, die mir auch öfters im Kopf rumgeistert. ;-)

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    Im Grunde sehe ich es wie du: Wahrheit ist immer relativ.

    Beispiel: "Ich fahre gerade 50 km/h mit dem Auto." Das ist nicht die "Wahrheit"! Denn diese Aussage ist nur relativ zur Bewegung auf der Erde richtig, weil sich die Erde mit 30 km/s um die Sonne dreht, die Sonne um das Zentrum der Milchstraße etc.

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    Womöglich ist es mit der Wahrheit wie mit Moralvorstellungen oder Lebenseinstellungen: Was einem als Kind an-erzogen wird, hält man (zumindest größtenteils) für "richtig" und "wahr".

    Der Mensch gewöhnt sich nunmal an fast alles und denkt dann nicht mehr genauer über eine Sache nach. Wenn man z.B. eine ältere, sehr gläubige Person Fragen über Religion stellt, wird sie kaum logisch argumentieren können - evtl. kommen Antworten wie "Das habe ich so gelernt." oder "Das mache ich schon immer so.".

    Anderes Beispiel: (Fast) jeder Mensch hier in Deutschland ist Frieden und Wohlstand gewohnt und meint deshalb, dass diese Dinge selbstverständlich seien - was natürlich überhaupt nicht der Fall ist!

    Immer frisches Wasser und Strom - eine Selbstverständlichkeit? Ich denke nicht - und wenn man sich vor Augen führt, wie z.B. ländliche Bewohner in Russland durch die derzeitigen Waldbrände alles verloren haben, sollte man einmal mehr sehen, wie GUT es uns geht.

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    Den Aspekt mit der Mathematik finde ich interessant. Aber ist Mathematik nicht auch vom Menschen gemacht? Dividieren durch Null? Nicht möglich - das wurde aber nur so festgelegt. 1+1 ist nicht "wahrheitsgemäß" 2, sondern einfach so definiert. Hätte man andere Zahlensysteme, wäre die mathematische "Wahrheit" schon wieder anders. Wenn ich nicht irre, gibt es sogar Beweise (?), dass 1=2 oder 1+1=3.

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    Gerade in der Wissenschaft müsste man eigentlich meinen, dass sie "recht" hat - wenn ein Forscher z.B. seine Meinung über die Klimaveränderung kundtut, hat das mehr Gewicht als die Meinung eines Laien. Aber trotzdem: Der Forscher hat nicht die Wahrheit gefunden, sondern nur die für ihn plausibelste und logischste Erklärung veröffentlicht - mit objektiver Wahrheit hat das nichts zu tun.

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    Wenn man (zu) viel darüber nachdenkt, könnte man vermutlich verrückt werden, weil man erstens keine klare Lösung erhält und zweitens feststellen muss, dass Begriffe wie Wahrheit oder auch Wissen, von denen man meinen könnte, dass sie ganz klar definiert und für alle Menschen gleich seien, letztlich doch nur subjektiv und relativ sind.

  • Antwort von marijo2 04.08.2010
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    "Gibt es objektive Wahrheiten?"

    Unsere Wissenschaftler vermeinen dies zumindest an gewissen Eckpunkten festmachen zu können. So stellt z.B. die Ausdehnung des Universums eine "objektive Wahrheit" dar - ebenso wie das Vorhandensein messbarer Parameter allgemein... - wobei das Phänomen der "Wahr-Nehmung" indes auch in der Wissenschaft nicht wirklich ergründet ist.

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    Warum also gibt es z.B. den "Welle-Teilchen-Dualismus", der ausschließlich von der Anwesenheit eines Betrachters abhängig ist??

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    Gibt es nicht auch zahllose Beispiele dafür, wie zunächst "objektive" Wahrheiten nach späteren Wahrnehmungsmodifikationen plötzlich nichtig und somit wieder "subjektiviert" wurden? (z.B. "Die Erde ist keine Scheibe - und dreht sich um die Sonne"...- anstatt umgekehrt!)

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    Ich persönlich denke, die einzig objektive Wahrheit kann immer nur meiner subjektiven "Wahr-Nehmung" folgen, denn das Gegenteil ist imho nicht bewiesen. Oder gab es schon mal jemanden, der festgelegte "Wahrheits-Parameter" nach seinem Tode verifizieren konnte?

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    Durchaus denkbar, dass alles, was wir als "wahr" annehmen, nur eine "Matrix" ist, die wir als wahr annehmen...(!) - und dahinter einer sitzt, der pausenlos weiter am Programmieren ist... (siehe Ideen z.B. aus "Matrix", "The 13th Floor", "Thron")

    Durchaus denkbar, dass WIR Erschaffer unserer Wirklichkeit und Wahrheit sind... - oder jemand anderes, den viele als "Gott" bezeichnen wollen. Und anderes Synonym für Gott: "Wahrheit" - womit wir wieder beim Ausgangspunkt wären... o.O

    Darum lasse ich mir heutzutage auch nichts mehr als "Wahrheit" verkaufen, was ich nicht morgen auch wieder der "Lüge" bezichtigen kann. Auch meine eigenen "Wahrheiten" - sprich: Glaubenssätze, Prinzipien, Überzeugungen - pflege ich allfällig neu zu hinterfragen, weil das für mich die einzige Form ist, wie Wahrheit überhaupt eine Existenz erfahren kann.

  • Antwort von Angel84 04.08.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hier war zwar die Frage, was der Unterschied zwischen "richtig" und "wahr" ist, aber du hast diese beiden Worte ja auch schon in deiner Fragestellung vermengt. Von daher erlaube ich mir, meine Antwort aus anderer Frage einfach reinzukopieren mit kleiner Ergänzung... :-)

    Richtig:

    Dieses Wort wird im Grunde immer nur dann benützt, wenn es um eine Feststellung geht. Das heißt, es ist in diesem Moment überprüfbar, diskutierbar, nachvollziehbar. Es ist die Antwort auf eine Aussage, sei es eine mathematische Rechnung, ein gesprochener Satz. Ich kann also hier feststellen, ob etwas in diesem Moment „richtig“ oder „falsch“ ist.

    Wahrheit:

    Ich könnte auch sagen „Wahr(-nehmungs-ein-)heit“. Hier zeigt sich schon, dass die Wahrheit im Zusammenhang steht mit dem Wahrnehmenden. Und da der Wahrnehmende aus seiner ganz persönlichen Brille schaut, ist es für ihn die Wahrheit, das was er wahr nimmt, was aber nicht der absoluten Wahrheit entsprechen muss. Während bei „richtig oder falsch“ ein Gedankenkonstrukt beurteilt wird, gehört zur Wahrnehmung mehr. Da sind Sinneseindrücke, Gefühle, persönliche Sichtweisen, also Vieles, das nicht direkt überprüfbar ist.

    Damit stimme ich dem Satz von Hegel zu.

    Die Rose ist rot. Das ist hier und jetzt direkt überprüfbar. Ist sie gelb, ist die Aussage falsch. Ist sie rot, ist die Aussage richtig.

    Ob sie wahr ist, lässt sich nicht überprüfen, da wir sehen, was wir glauben und nicht umgekehrt.

    Der Beurteilung „richtig oder falsch“ liegen allgemeingültige Kriterien zugrunde (ob sie wahr sind, ist eine andere Frage ;-)). Die Farbe rot ist auf der ganzen Welt die Farbe rot, wenn auch in verschiedenen Sprachen. 1+1=2 ist ebenso allgemeingültig.

    Zur Wahrheit ein Beispiel, das ich gestern erlebte:

    Ich war mit meinem Partner und Freunden Essen. Bei der Heimfahrt unterhielten sie sich darüber, wie betrunken der Koch gewesen wäre, wie unmöglich er sich verhalten hat und dass am Gesichtsausdruck der Bedienung klar abzulesen war, wie sie darüber dachte. Die Wahrheit? Ich konnte nicht ein Wort beisteuern, denn seltsamer Weise hab ich als einzige absolut nichts davon mitbekommen. Was ist also wahr?

    Ich bin sicher, dass es hier, aus unserer derzeitigen Perspektive, keine objektive, allgemeingültige Wahrheit gibt. Wahrheit verändert sich mit dem Fluss des Lebens. Dass es eine absolute Wahrheit gibt, nehme ich an, aber wissen kann ich es nicht. Wahrheit ist und bleibt relativ...

  • Antwort von Marion2 04.08.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wow, das ist wirklich einge gute Frage, die soooo schnell gar nicht zu beantworten ist...

    Ich denke, Wahrheit ist das, was ich tatsächlich wissen will und worüber ich mir meine Meinung bilde.Wenn ich etwas nicht weiß, äussere ich mich nicht dazu und kann damit auch nicht meine Wahrheit zum Besten geben.

    Und wer behauptet, dass Mathematik die einzige Wahrheit ist?

    Ist es denn so, dass die Welt dazu erschaffen wurde, dass wir sie nur anhand von Zahlen verstehen können / wollen?


    Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen. -Voltaire-

  • Antwort von berkersheim 04.08.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wahrheit ist ein sehr weitläufiger Begriff mit unterschiedlichster Verwendung. So wie hier gefragt ist, und die meisten Antworten greifen das auch so auf, geht es um die Wahrheit von Antworten, die zu metaphysischen Fragen gegeben werden wie "Gibt es ein Leben nach dem Tod?" usw..

    Im einfachen, auch im juristischen Verständnis geht es erst einmal darum, dass Wahrheit die Situation betrifft, dass die Darstellung die tatsächlichen Eindrücke wiedergibt ohne Verfälschung, ohne Hinzudichtung, ohne Kalkül. Das Gegenteil dazu ist die Lüge.

    Im weiteren Sinne wird das durch den deutschen Begriff "Wahrhaftigkeit" ausgedrückt, z.B. 'wahrhaftig leben', was bedeutet, unverstellt, ohne manipulierendes Kalkül leben, meine Handlungen und Taten geben eins zu eins mein Wissen und meine Wertungen wider. Das Gegenteil dazu ist die Heuchelei, die Verstellung.

    Dann wird Wahrheit als Verkürzung auch benutzt im Verhältnis von objektiver Umweilt und den Verhältnisse dazwischen und zu uns Menschen. Das ist ein Stein. Er hat dieses Gewicht und diesen Umfang und diese Dynamik und wenn er mich trifft, reichen Gewicht, Festigkeit und Dynamik zu einer Enerie, die mich tötet. Hinter allen diesen Aussagen stecken Objekte und Hypothesen zu ihrer Beschaffenheit und Möglichkeiten. Eigentlich meinen wir dann mit "wahr", dass Hypothesen richtig oder falsch sind.

    Die Wahrheit metaphysischer Antworten ist in der Regel komplex und umfasst Systeme von "Glaubensdogmen" über Zusammenhänge, die eine komplexe Einstellung zu Mensch und Welt beschreiben und in die Werte eingebunden sind, nach denen wir uns richten im Umgang mit Mensch und Umwelt.

    Mengentheoretisch ausgedrückt gibt es zwischen den beschriebenen Kernbereichen "Schnittmengen", was die Sache nicht einfacher macht und bei oberflächlicher Betrachtung zu Verwechslungen führen kann. So gibt es sehr wohl "Glaubenssätze", die mit Kalkül propagiert werden und dem Verkünder eine vorteilhaftere Position verschaffen. Das ist z.B. immer der Fall, wenn eine verkündete Religion in Wirklichkeit versteckt gesellschaftliche Rangordnungen verteidigt, oder gesellschaftliche Traditionen bewahren will, die z.B. vor allem die Männer bevorteilt. Auch hier muss man dann klar unterscheiden.

  • Antwort von rubicon66 04.08.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    eigentlich hast du deine frage schon selbst beantwortet:alles ist relativ! wahrheit,oder wirklichkeit? egal, jeder interpretiert das ständig für sich selbst,und hält alles erst einmal ,naiverweise für die wiklichkeit,obwohl,oder,weil unsere grauen gehirnzellen uns ständig etwas vorgaukeln! Die wahrheit, die wirklichkeit,oder wie man das auch immer nennen mag, entspricht eigentlich dem ´kategorischem imperativ´, sämtliche religionen könnten ohne gar nicht existieren und leben uns das ständig vor,auch die politiker handeln ebenso,deshalb möchte ich hier und jetzt nicht behaupten,dass das, was ich hier verfasst habe der wahrheit entspricht,es soll lediglich ein versuch der wahrheitsfindung darstellen,ich habe also nicht gelogen.... woher soll ich wissen,was ich gemeint habe,bevor ich gehört habe,was ich gesagt,und hier in diesem fall gelesen habe????

  • Antwort von Lilly2643 04.08.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eigentlich wollte ich spontan schreiben, dass alles objektiv wahr ist, was wir wissenschaftlich beweisen können. Aber nachdem ich Draschos Antwort gelesen habe, bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob es überhaupt eine Wahrheit gibt. nochganzwirrimkopf

    Aber subjektive Wahrheiten gibt es sicher. Manche drehen sich auch die Wahrheit so, wie sie ihnen gefallen.

    Aber zum Beispiel:

    Wenn jemand sagt: "Draußen ist es warm." mag das wahr sein, aber es wird sicher auch jemanden geben, der sagt, dass er friert.

  • Antwort von gottesanbeterin 04.08.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt eine einzige große Wahrheit, der man allerdings nur in der "Gedankenstille", einem besonderen Zustand ohne Gedanken, einem Zustand, den alle großen Religion anstreben, der in der indischen Tradition als Samadhi-Zustand bezeichnet wird, begegnen kann.

    Diese Wahrheit ist jenseits des menschlichen Vorstellungsvermögens.

  • Antwort von PlaysWithWolves 04.08.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine gute wenn auch schwierige Frage. Zählt die Tatsache, dass der Zuckerhut in Brasilien nicht aus Zucker ist, als absolute Wahrheit? Kann Wahrheit, die von Menschen als objektiv bezeichnet wird, wirklich objektiv sein, wenn sich die Wahrheit auf Dinge bezieht, die wie der Mensch selbst Teil des objektiven Ganzen (Universum) ist? Oder ist letzten Endes doch alles Relativ?

    Auch in der Mathematik, obwohl es das einzige Gebiet ist, welches wirklich Beweise liefern kann, ist Vieles relativ. So ist 1 und 1 nicht immer 2. In einem Labor Bsw. können aus einer männlichen und einer weiblichen Ratte ganz schnell mal 47 werden. Andererseits werden sich zwei parallel laufende Linien nie treffen.

    Auch wenn mein Beitrag in Wahrheit bestimmt nicht sehr zufriedenstellend ist, entspricht es sicherlich der Wahrheit zu behaupten, dass dieses Thema einen Teil der Philosophie darstellt.


    Buchtipp: "The Problems of Philosophy" von Bertrand Russell

    Zuckerhut
    Zuckerhut
  • Antwort von erdfrau 04.08.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich denke, es gibt so viele Wahrheiten wie es Menschen gibt. Jeder hat seine eigene Wahrheit, aber es gibt nur eine absolute Wahrheit. Das Schöne ist doch, dass sich Deine Wahrheit immer wieder neu gestaltet, weil Du Erfahrungen machst und Dein Bewusstsein zunimmt. Es gibt somit kein "falsch", sondern nur "Irrtum"....:-))

  • Antwort von JoJoPiMa 04.08.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es kann nicht die EINE Wahrheit geben, die über alle Wahrheiten und Unwahrheiten steht, weil die Wahrheit immer Sach-, Zustands- oder Handlungsbezogen ist. Bei solch eine Vielfalt von Ursprünge, kann es keine Dachwahrheit geben. Ein Beispiel: die Medizin hat Wahrheiten; die Metereologie auch. Wie soll man eine gültige Wahrheit erschaffen, die diese zwei Bereiche deckt?

    Die Wahrheit kann nicht relativ sein, weil die Wahrheit nicht von der Bewertung durch den einzelnen Menschen abhängig ist. Die Bewertung von Wahr oder Unwahr hängt von menschliche Erkenntnisse ab, von denen man annimmt, dass sie von jedem Menschen auf der Welt anerkannt werden, wenn sie denn mit ihnen konfrontiert werden würden.

    Wird ein Mensch umgebracht, dann kann man es hier als Mord sehen; und dort als Tradition, zum Beispiel. Aber, das ist eine gesellschaftliche Bewertung der Handlung. Die Wahrheit ist: der Mensch ist tot und das Leben wurde durch fremde Hand genommen. Da ist nichts zu relativieren.

    Wenn alles relativ ist, dann ist sogar die Relativitätstheorie relativ.

  • Antwort von FreundGottes 08.08.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Apfel A hat eine größere Masse als Apfel B.

    Wahr oder falsch oder unbestimmbar?

    Die meisten Aussagen besitzen eine objektive Wahrheit. Diese kann sich nur scheinbar ändern, indem sich die Sinnbelegung der Wörter ändert.

    Die Wahrheit ist die Menge aller Aussagen, die sich prinzipiell formulieren ließen und denen das Prädikat "wahr" zugeordnet werden kann.

  • Antwort von platon91 04.08.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    cogito ergo sum

    Außerhalb deinem sein existiert erseinmal nichts sicher. Dadurch wird jede Wahrheit zwangsläufig subjektiv, da du doch ein Subjekt bist. Selbst die Mathematik so objektiv sie scheint kann doch auch nicht objektiv sein, da alles das sih alle berechnungen auch nur in deiner Vorstellung abspielen könnte. Das System der Mathematik könnte in anderen Subjekten, von deren Existenz wir nichts wissen, vielleicht überhaupt nicht existieren oder sich anderen Methoden bedienen. Die reine Logik/Wahrheit existiert nicht.

    1. nichts existiert
    2. selbst wenn etwas existierte, es nicht erkennbar wäre
    3. selbst wenn etwas erkennbar wäre, es nicht mitgeteilt werden könnte."

    Gorgias

  • Antwort von Marv1994 04.08.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    die absolute wahrheit ist: du wirst niemals wissen welche antwort wahr ist

  • Antwort von Sceptic 04.08.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Beispiel für eine objektive Wahrheit:

    Nach dem Leben kommt der Tod.

  • Antwort von Juergensenior 04.08.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube nicht das es die Objektive Wahrheit gibt Wie so viele Dinge im Leben liegt die Wahrheit häufig nur im Auge des Betrachters Was für dich Wahr ist könnte von mir eine ganz andere Beurteilung erhalten

  • Antwort von alphalpha 04.08.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    puhhh, schwierig. aber da wahrheit immer auch von wahrnehmung abhängt halte ich sie für subjektiv. objektiv wahr ist etwas nur solange, bis das gegenteil bewiesen wird.

  • Antwort von Yugeuner 04.08.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin fest davon überzeugt das es objektive Wahrheit gibt.

    Hnizufügen möchte ich das Mathematik nicht immer objektiv wahr ist. oder würdest du Antikugeln für möglich halten?

  • Antwort von babyos 04.08.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    die objektive wahrheit liegt bei den objekten,

  • Antwort von WASGESCHIEHT 25.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    WAS (und WIE) GESCHIEHT – nicht vorstellbar und nicht darstellbar?

    Wahr ist, was (und WIE) geschieht – nicht das, was wir uns »unter Geschehen« vorstellen?

    Aber es stimmt doch für alle vorstellbare Zeiten: „Wenn ich im Dunkeln Licht anmache, wird es heller.“ Aber diese „weise Erkenntnis“ hat es nicht verdient, als (unveränderliche) Wahrheit verehrt zu werden. Es handelt sich bei dieser „weisen“ Erkenntnis „am ehesten“ um abstrakte Vergleichssystematik. Ein anderes Beispiel: Geometrie beschreibt nicht genau den konkreten „Raum“, den sie berechnet, sondern sie regelt abstrakt genau „Handhabung“ von „Raum“. 1 + 1 = 2 stimmt auch. Aber auf welche Zählbarkeiten (z.B. „Äpfel“) kann ich diese Stimmigkeit – genau genommen – anwenden, wenn ich weiß, dass sogar „genetisch“ alles einmalig geschieht.

    Wenn mir jemand – egal wer – „Geschehen erzählt“, weiß ich, dass das nicht stimmt. Wenn mir jemand VON Geschehen erzählt, frage ich mich, was seine „angewandten lautlichen Kennzeichnungen“ über das Geschehen aussagen können. Wenn er seine „lautlichen Kennzeichnungen“ in Nachlesbarkeiten konvertiert, stelle ich mir immer noch diese Frage. Wenn ich selbst von Geschehen erzähle, sollte ich diese Frage nicht systematisch unterdrücken wollen.

    WORTE können sich aus ihrer Funktion des „Verpasst-Werdens“ nie »verabschieden« (ähnlich wie „sichtbare Bedeutungs-Träger“).

    Das sollte man möglichst weitgehend beachten. Dann könnte es nicht immer wieder geschehen, dass sogar völlig Unmögliches mit seiner (lautlichen) Kennzeichnung als weitestgehend identisch angesehen wird.

    Zu „Symbol“ finde ich einen Satz des Religionsphilosophen Abraham Joshua Heschel wunderbar, in den ich hier meine Zwischenbemerkung in Klammern einschiebe:

    „Ein Symbol ist häufig wie ein Spielzeug, eine Imitation (anstelle!) der Wirklichkeit, die man pflegt, weil sie Emotionen befriedigt.“


    WORTE haben die bemerkenswerte „schöpferische Unvollkommenheits-Eigenschaft“, dass man über das nachdenken kann, was sie „meinen“ - und dass sie niemals zu „unveränderlich hochhaltbaren Wahrheits-Fähnchen“ werden können, denen man „in geschlossener Formation fragen-scheu abnickend folgen“ sollte...

    Dass das uneingrenzbare GESCHEHEN/WERDEN seine schöpferische Fragenoffenheit niemals aufgibt, SORGT ALSO unaufhörlich für beachtenswerte FOLGEN…

    Wahr ist - WAS (und WIE) GESCHIEHT.

    (Es gibt nichts Statisches, keine „endgültigen Endzustände“. Zeit kann Geschehen nicht trennen – Zeit kann Geschehen nicht verbinden.)

    WAS (und WIE) GESCHIEHT ist – integrativ genau betrachtet – nicht vorstellbar und nicht darstellbar; Geschehen/Werden ist in letzter Konsequenz nicht an einem fassbaren Ursprung verankert und nicht zeiträumlich einzugrenzen. So ereignet sich Erstaunliches:

    1. Intelligenz verbirgt sich (vor uns) im unüberschaubaren Gesamtgeschehen zumindest soweit, wie Dummheiten sich in Vorstellungen über das Geschehen unerkannt „entfalten“.

    2. Intelligenz offenbart sich (uns) im unüberschaubaren Gesamtgeschehen zumindest in dem Maße, wie Dummheit in konkretisierten Vorstellungen über das Geschehen auffällt.

    Im Idealfall folgt auf die Fehlleistung die Einsicht.


    Geschehen braucht keine „Bindemittel“, um zu „verhindern“, dass es (WAS – und WIE – GESCHIEHT) „in einzelne Zustände zerfällt“. An Geschehen vorbei geschieht nichts. Zumindest diese letzten beiden Aussagen scheinen auf den ersten Blick „restlos überflüssig“ – sie sind es aber „in der Tat“ nicht.


    Abstrakte Vergleichssystematik, oft „für alle Ewigkeit wahr scheinend“, geschieht nicht.

    Einigen „ziemlich alten Denkern“ ist es jedoch scheinbar „gelungen“, sich „von uns unvollkommenen Menschen“ über alle Stufen der Vollkommenheit bis zur „allerobersten Vollendungsstufe… bis in die Übernatürlichkeits-Zone emporzuzählen“. Das ausdrücklich WEGEN seiner unüberbietbar hohen Vollkommenheits-Stufe (in der Übernatürlichkeits-Zone) „angetroffene absolut Unveränderliche“ bestimmt bis heute dogmatisch-festgelegte Unveränderlichkeits- Vorstellungsmodelle großer Mehrheiten auf der Erde. Diese scheinbar „maximal-attraktiven“ Fehlerlosigkeitsvorstellungsmodelle dienen über viele Generationen bis heute als Anforderungs-Maßstab für Vorstellungsgläubige auf der ganzen Welt. Von „wo auch immer“ herbeigewünschte Fehlerlosigkeits-Zustände sind seit jeher eine sehr zentrale Problemursache. Die unentrinnbare Integrationskraft allen Geschehens ist kein fehlerfeindlicher Überlegenheits-Streber – und kein „hoffnungslos überlegener Konkurrent“ gegenüber aufrichtig fragendem Bemühen. Wenn man sich nicht fragend dem Geschehen öffnet, sondern traditionell-vorschriftlich aufrechterhaltenen Patentlösungsvorstellungen einen absoluten Glaubwürdigkeits-Vorzug gewährt, hat man (generationenübergreifend) „erheblich erschwerten Zugang“ zur Wahrheit.


    GESCHEHEN/WERDEN schließt Ewigkeit ein – und „herrschende Zustände“ VOLLKOMMEN aus. Nichts bleibt, wie es mir im Augenblick der Betrachtung zu SEIN scheint. (Da hilft keine noch so gut ausgedachte Vorstellung dran vorbei...)

  • Antwort von Janape 17.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Objektive Wahrheit: der Ball ist rund. Subjektive Wahrheit: Fußball ist toll/doof. Oder auch anders: Es gibt Naturgesetze, die feststellbar, messbar und unveränderlich sind. Es gibt Methoden, einige Naturgesetze aufzuheben (z.B. die Schwerkraft in einem bestimmten Raum für eine bestimmte Zeit). Es gibt vorläufige Erkenntnisse, die die Grundlage weiterer Überlegungen sind. Ändern sich die Grundlagen, müssen die Folgeüberlegungen neu überdacht werden. Wir gehen aber zunächst von festen Grundannahmen aus, um weiter forschen zu können. Ein anderes feld ist die Sache mit dem Gefühl, dem individuellen Geschmack, usw. Das kann per definitionem nur subjektiv sein, weil an das Individuum gebunden und nur bedingt übertragbar. Deine Ausgangsfrage hat also einen Haken: Es gibt keine universelle Wahrheit, sondern immer nur Erklärungen oder Erklärungsversuche für unterschiedliche, einzelne Phänomene. Zur weiteren Info kannst du mehr bei Hegel nachlesen.

  • Antwort von rulaAl 04.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Alles was man macht und damit die Logik befolgt, hat man die Wahrheit. Die Zeit geht immer weiter, doch die Logik bleibt, deshalb ist die Wahrheit immernoch vorhanden. Wenn man z.B in der Mathematik die Logik anwendet, hat man die Wahrheit, auch wenn die Mathematik unabhängig von Masse, Ort und Zeit ist. Nur unser Alltagsleben besteht noch aus Zeit, deshalb ist es schwerer als Mathematik. Doch wenn du was tust und nach der Wahrheit suchst, findest du die bloss, wenn du logisch vorgehst. Wenn du den Kern der Wahrheit suchst, brauchst du bloss die ganze Logik zusammenzufassen, was wieder unmöglich ist. Genau deshalb kann man die Wahrheit des Lebens net finden. Nur einen Satz gibt es: Es ist die Logik!

    LG rulaAl

  • Antwort von J1986 04.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wahrheit ist immer subjektiv und an Werte, Normen,Biographie des Menschen gebunden. So unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterscheidlich ist auch die Wahrheit

  • Antwort von Tobias87 04.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Der Satz "Es gibt keine objektive Wahrheit" kann nicht zutreffen. Träfe er nämlich zu, so wäre er gerade darum nicht objektiv wahr und träfe folglich wiederum nicht zu. Also muss es objektive Wahrheit geben. Es ist allerdings allenfalls sehr schwer zu ermitteln, welche der Sätze, die wir für wahr halten, tatsächlich objektiv wahr sind.

  • Antwort von Koyaanisqatsi 04.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du hast Recht. Objektivität gibt es genau genommen garnicht. Alles ist mehr oder weniger intersubjektiv. Es wird zwischen vielen Menschen ausgehandelt, was "wahr" oder "falsch" ist und noch viel wichtiger "wie es zu deuten ist". Menschen passen sich strukturell aneinander an. Wenn wir z.B. von Gesetzen oder Amtspersonen reden, die nach "objektiven" Maßstäben handeln, liegt das nur daran, dass sich irgendwann mal eine Mehrheit von Personen über bestimmte Gesetze geeinigt hat. Genauso haben sich die Menschen dafür entschieden einen Tisch, Tisch zu nennen oder das Ding mit der Lehne Stuhl zu nennen. Doch vielleicht gibt es so etwas wie eine natürliche Objektivität, wie der Wachstumszyklus von Pflanzen oder Jahreszeiten. Mit Mathematik als objektiver Wahrheit liegst du deshalb garnicht so falsch. Allerdings kann man da wieder fragen, warum wir dieses Zeichensystem verwenden und kein anderes...

  • Antwort von franz3 04.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    objektive Wahrheit ist m.E. ein Konstrukt der Wissenschaft, die auf der Trennung von Subjekt und Objket bestehen muss als Voraussetzung ihrer Aussagen. Philosophie und natürlich Religion suchen nach dem gemeinsamen Ursprung. Sie sind in dem Dilemma, dass der Erkennende selbst Teil dessen ist, was er zu erkennen versucht. Das Urteil ist immer ein Teil Ur, ein Teil des Urzustandes, aus dem der Erkennde zunächst heraustreten muss und dem er sich gegenüber befindet: Subjekt-Objekt.

  • Antwort von Leviathan94 04.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Natürlich gibt es sowas.

    Die Erde ist eine Kugel......zB

  • Antwort von Vivienne 04.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Schau Dir mal Gödels Unvollständikeitssatz an. Und natürlich Hilberts Traum. Nur so zum Thema Wahrheit in der Mathematik.

  • Antwort von Marv1994 04.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    es gibt wahr oder falsch und aussagen oder dinge in denen mehrere fakten stecken die unterschiedlich sind und es gibt relative aussagen in denen es auf das auge des betrachtes ankommt und es gibt fragen zu denen man keine wahre aussage machen kann.

    ps. auch die mathematik hat lücken siehe geteilt durch null

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