Frage von SHAKESBlER, 39

Gibt es Nebenwirkungen nach Absetzen eines Antibiotikums?

Ich sollte aufgrund einer Erkältung das Antibiotikum Cotrim nehmen und hatte letzten Donnerstag mit den ersten beiden Tabletten angefangen. Davon wurde mir im Laufe des Tages übel, ich bekam Magenschmerzen, wurde sehr zittrig und habe mich schwach gefühlt. Deshalb habe ich es nach nur zwei Tabletten bereits abgesetzt und passiert ist erstmal nichts. Jetzt, 4 Tage später, kommen scheinbar neue Nebenwirkungen davon, dass ich abgesetzt habe. Gestern hab ich mich den ganzen Tag so geschwächt gefühlt und manchmal war mir auch schlecht. Gestern morgen war ich total hungrig und als ich dann Müsli mit Joghurt gegessen habe, wurde mir übel. Nach dem Abendessen bekam ich Magenschmerzen und seit der Einnahme des Antibiotikums habe ich Verstopfung. Ich fühle mich total komisch, bin auch immer noch erkältet und frage mich jetzt, ob das mit dem Absetzen zusammenhängt? Gibt es solche Nebenwirkungen nach Absetzen eines Antibiotikums? Hat jemand Erfahrung?

Antwort
von jsKYF, 13

Hallo allerseits

Antibiotika können drastische Nebenwirkungen haben, je nach dem, welche Bakterien sie bekämpfen sollen. Die Nebenwirkungen sind vor allem als Durchfall, Bauchschmerzen, Schwäche und Unwohlsein zu spüren. Leichte Nebenwirkungen sind durchaus normal und zeigen dem Arzt an, daß im Körper die Post abgeht.

Allerdings gehen deine Schilderungen über das übliche Maß der Nebenwirkungen hinaus. Vielleicht kann man in diesem Fall schon von einer Unverträglichkeit sprechen.

Das Medikament abzusetzen, war die richtige Entscheidung. Du hättest aber gleich zum Arzt gehen müssen. Ohne Antibiotikum tobt deine Infektion weiter. Du hast zwar nun keine Probleme mehr mit den Tabletten, aber gesund wirst du auch nicht - Du nimmst ja nichts. 

Ab zum Arzt. Gleich!

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Antwort
von voayager, 15

Cotrim ist ist bei einer Hals-Racheninfektion in keinster Weise zu empfehlen, gar zu übel sind die Nebenwirkungen. Du hattest doch schon ein Antibiotikum namens Dorithricin bekommen. Ich finde es völlig unverständlich, dass zu diesem noch ein weiteres Antibiotikum "draufgesattelt" wurde. Mit Verlaub gesagt, das finde ich regelrecht bescheuert. Eigentlich hättest du die Therapie mit Dorithricin fortsetzen sollen, denn es ist an sich ganz gut verträglich.

Es gibt nun 2 Optionen:

  • du beginnst erneut die Behandlung mit diesem Mittel bis die Beschwerden völlig abgeklungen sind
  • die wendest alternativ Naturheilverfahren konsequent an

Und nun ganz konkret zu deiner Frage: Hat man sich schon einmal auf ein Antibiotikum eingelassen, dann zieht man solch eine Behandlung durch, oder läßt sich erst garnicht darauf ein. Bricht man vorzeitig ab und macht nichts, dann kommt es in den meisten Fällen zu einem Rückschlag, d.h. der Infekt flammt dann eben wieder auf. Was sollte denn sonst noch passieren -eben nichts weiter.

Fazit. garnichts zu machen, ist mit Sicherheit die schlechteste aller Lösungen!


Kommentar von SHAKESBlER ,

Dorithricin ist nach wie vor KEIN Antibiotikum und wird auch nicht verschrieben. Das sind rezeptfreie Lutschtabletten gegen Halsschmerzen.

Kommentar von voayager ,

Hunnius und Wikipedia haben dich also noch immer nicht überzeugt, so möge noch der Psychrembl herangezogen werden, auf dass deine Verstocktheit mit dem "mentalen Besen weggekehrt" werde!

"Tyrothricin: Polypeptid-Antibiotikum aus Kulturen von Bacillus brevis oder gleiche, auf anderen Wege hergestellte Verbindung, zusammengesetzt aus Gramicidin und Tyrocidin: CAS Nr. 1404-88-2, Verw.: Polypeptid-Antibiotikum" 256. Auflage Seite 1730

Hier nun eine Definition von Antibiotika, entnommen aus dem Pharmazie-Fachlexikon Hunnius: " Organisch-chemische Verbindungen, die aus lebenden Zellen von Mikroorganismen, Bakterien, Pilzen, Flechten, Algen oder höheren Pflanzen oder als deren Stoffwechselprodukt aus dem Substrat isoliert wurden und die im Stande ist, schon in neidriger Konzentration andere Mikroorganismen , Bakterien, Viren, Pilze abzutöten oder in ihrem Wachstum zu hemmen......" S.95

Ich kann nun nichts dafgür, dass deine Schulbildung bis dato recht mager ausfällt, weitere Möglichkeiten einer eingeschränkten Sichtweise lasse ich mal bewußt außen vor.

Ich kann aber erwarten, dass du nicht nur zickig drauf bist, sondern so viel Einsicht besitrzt, oder aber entwickelst, um diesen Ausführungen zu folgen.

P.S. ob was verschrieben wird oder nicht, ist kein Kriterium ob Antibiotikum oder nicht, das ist lediglich Firlefanz.


Kommentar von SHAKESBlER ,

Es hat doch nix mit "eingeschränkter Sichtweise" zu tun, wenn man dir nicht immer Recht gibt. :-D Und wenn jemand seinen Abschluss aufgrund von psychischen Erkrankungen bisher nicht absolvieren konnte, macht es wenig Sinn, von fehlender Schulbildung zu sprechen. Ich gehe seit 10 Jahren zur Schule und wenn ich bedenke, was man dort überhaupt noch lernt, lege ich eigentlich gar keinen Wert darauf. :-D Von Dorithricin war in der Schule jedenfalls noch nie die Rede und ich hab' auch keine Lust, über so eine langweilige Sche!ße diskutieren zu müssen. Nicht dass ich gleich wieder eine Wahnidee hab, weil ich Dorithricin nicht als Antibiotikum bezeichne. :-D

Also: Du hast Recht und ich hab' meine Ruhe.

Kommentar von voayager ,

Apotheke, nun sei keine bloße beleidigte Leberwurst und liefere wenn`s denn geht keine bloßen Zerrbilder. schütte auch nicht das Kind mit dem Bade aus. Natürlich lernt man in keiner Schule was über Dorithricin. Auch ich lernte es nicht im Gymnasium. Was man aber in den höheren Schulklassen lernt, dass ist eine Information über das Charakteristische eines Antibiotikums. Das hatte man auch mir im Biounterricht vermittelt und es dürfte bei den anderen Schülern der oberen Klassen auch nicht anders (gewesen) sein.

Es geht übrigens nicht darum ob ich recht habe oder nicht, das ist eher unwichtig, wichtig ist hingegen ob ein Sachverhalt richtig oder falsch ist, das ist der ganze "Witz an der Sach".

Antwort
von Gaskutscher, 21

Wieso nur fragt man wieder mal das Internet?

Ab zum Arzt mit dir!

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit dem Arzt besprechen. Was du jetzt erreicht hast: Das Medikament konnte gar nicht wirksam die bakterielle Infektion bekämpfen. So züchtet man sich resistente Keime an. Bravo!

Du schiebst alles auf das Medikament, wahrscheinlicher ist jedoch das du ohnehin Beschwerden hattest - und jetzt eben noch zusätzlich welche bekommen hast.

Ich wiederhole:

Ab zum Arzt mit dir!

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