Bei meinem Freund wurde Diabetes diagnostiziert. Dadurch ist er nun evtl. dazu gezwungen, Insulin einzunehmen. Da dies kein wirklich angenehmer Vorgang ist wollte ich fragen, ob jemand alternative Mittel gegen Diabetes kennt?

Bewegung und Ernährung umstellen. Radikal. Dann hat man Chancen drum herum zu kommen.
Dazu muesste man wissen, ob es sich um Typ i oder II handelt.
Typ I - man lommt nicht um Insulin herum. Am sichersten ist es mit einer Insulinpumpe.
Typ II: Vollkost, Bewegung, ausreichend Schlaf. Von Zucker, Staerke, ausgemahlenen Mehlen wegkommen - ach von schlechten Fetten. Nach dem Krieg gab es praktisch keinen Diabetes Typ II in Deutschland, als die Leute von Rueben und Trockenerbsen lebten...(es gibt schmachhaftere, abwechslungsreichere Gesundkost - aber man sieht daran, dass Diabetes II nicht sein muss).
Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin Authorin.
Quandt am 6. Juni 2008 08:12 Wie immer völlig korrekt, lieben Gruss. DH
Danke!
unfixedgirl am 11. Februar 2009 22:11 typ 1 hätte man schon im kindesalter diagnostitiert, während typ 2 erst meist ab ca. dem 30. lebensalter auftritt. sonst gebe ich dir recht :)
Das ist im Allgemeinen so - aber nicht im Einzelfall. Waehrend wir jetzt den "Alters"diabetes (Typ II) oft schon bei Kindern und Jugendlichen diagnostizieren, kann Typ I ("jugendlicher Diabetes") auch schon mal im hoeheren Alter auftreten, obwohl er oft schon im Kindesalter auftritt.
Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Autorin.
Meine Freundin ist ebenfalls zuckerkrank und sie geht regelmäßig zum chinesischen Schattenboxen (sog. Tai Chi Chuan). Ein Arzt hatte ihr diese „Therapie“ empfohlen, da durch die langsamen und ruhigen Bewegungsabläufe der Blutzucker ebenfalls sinken soll. Wie ich vernommen habe verspricht diese Methode großen Erfolg, eine dementsprechende Beratung bei einem Fachmann wäre in dem Fall deines Freundes auf jeden Fall empfehlenswert. Viel Glück
Alternativen zum insulin gibt es n i c h t . Es gab schon die verrücktesten Angebote, die sich als Scharlatanerie erwiesen haben. Beim Typ I kenne ich mich nicht aus, man nennt ihn allgemein den Jugend-Diabetes. Bei Diabetes II gilt Folgendes: Wenn die Bauchspeicheldrüse noch genügend Insulin produziert, reicht die Einnahme von Tabletten. Bei Übergewicht hilft Gewichtsreduktion ungemein, die Dosis zu verringern. Dies gilt für Tabletten wie auch für Insulinspritzen. Produziert die Bauchspeicheldrüse nur noch wenig oder gar kein Insulin mehr, muss gespritzt werden. Es gibt wahlweise auch Insulinpumpen. Es gibt Insuline, die eine Zeit vor den Mahlzeiten gespritzt werden müssen und man muss eine gewisse Diät halten. Bei den moderneren Insulinen muss kein Spritz-Ess-Abstand eingehalten werden. Man überlegt sich, was man essen will, errechnet sich die Broteinheiten und spritzt die entsprechende Menge. Man kann essen, was man will und ist völlig ungebunden. Es gibt sehr gute und sehr viele Diabetes-Abteilungen in Krankenhäusern, die während eines Krankenhausaufenthaltes die Einstellung vornehmen. Man erhält in täglichen Schulungen umfassende Informationen und meist auch Kochkurse. Während dieser Zeit wird durch "Probieren" herausgefunden, welche Insulinmengen bei welcher Nahrungsaufnahme gespritzt werden müssen. Eine Einstellung mit dem Hausarzt zu Hause kann ich nicht empfehlen, weil umfassende Informationen so nicht gegeben werden können. Ich bitte euch von Herzen, diese Krankheit ernst zu nehmen. Bei guter Einstellung der Werte auf Dauer, ist nichts zu befürchten. Schlechte Werte über Jahre führen zu Erblindung, Nervenstörungen und -schäden, Amputationen, schlecht heilenden Wunden und vielen weiteren Schäden der Gesundheit.
Es wird am Anfang bei Typ II probiert, ob es mit Ernährungsumstellung und Bewegung klappt, den Zuckerwert in einem geeigneten Rahmen zu halten. Ist dies nicht möglich, bekommt man meist erst Tabletten. Der letzte Schritt ist Insulin. Ich bin seit 7 Jahren Typ II Diabetiker und nehme 2 Tabletten am Tag und achte auf Ernährung und ausreichend Bewegung. Von Zimtkapseln oder ähnlichen Präperaten rate ich ab, das ist nur Abzocke. Meine Diabetologin hat mir das so gesagt. Was sehr gut ist, Colostrum...von Dr. Marco Prümmer. Info-> google.
Angela2305 am 6. Juni 2008 07:43 Und Zimtkapseln haben die Nebenwirkung, dass sie die Leber angreifen können. LG

NEIN!!! Wenn es sich um Typ I handelt, bleibt nur Insulin zu spritzen.
Weg bekommt man starke Diabetes nicht, man kann aber entsprechend leben und die Ernährung umstellen, daß ein bestimmtes Level gehalten wird. Meist muß gespritzt werden, und regelmäßige Kontrollen sind nötig, zum Einstellen des Medikaments, das man nimmt, oder spritzt. In jungen Jahren kann es gut möglich sein, wenn Diabetes in niedrigem Stadium ist, daß es bei entsprechender Diät wieder ganz weggeht. Auch ist erbliche Belastung manchmal schuld an dieser Krankheit.
Eine einfache und gute Möglichkeit wäre täglich 2x50ml Aloe Vera Trinkgel. Google mal unter hbslieckfeld, da gibts Infos. Mein Freund braucht fast keine Tabletten mehr und bei einem weiteren Bekannten ist das Diabetis 2 völlig verschwunden.
Bei Diabetes2 kann durch Aloe Vera alles durch den eigenen Körper geheilt werden. Bei Diabetes1 muss leider weitergespritzt werden, kann aber trotzdem hilfreich sein.
Der Patient entscheidet - nicht der Doktor.

Wer Typ I hat, kann nur noch spritzen und mit entsprechender Ernährung (>> keinen Alkohol <<) sein Dasein so gut es geht fristen. Bei Typ II besteht die Möglichkeit, das Leben ziehmlich normal zu führen. Das Leben mit Völlerei und Überfluß und führen verstärkt zu Diabetes, hat aber auch was mit Genen (Vererbung) zu tun. Vor 50-60 Jahren noch war Diabetes keine Volkskrankheit ...
Welcher Diabetikertyp ist bei Deinem Freund diagnostiziert? Typ 1 oder Typ 2? Warum seit ihr gegen eine Einstellung mit Insulin? Bei Typ 1 besteht auf jeden Fall insulinpflicht. Typ 2 kann durch die oben genannten Maßmahmen und auch durch die Einstellung mit oralen Antidiabetika (Tabletten) oder durch Insulin therapiert werden. Beim Typ 2 ist noch eine gewisse Eigeninsulinproduktion der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) vorhanden. Durch orale Antidiabetika wird die Insulinproduktion angeregt. Nachteil dieser Geschichte ist die Tatsache, daß die Bauchspeicheldrüse quasi ständig angeregt wird Insulin zu produzieren aber gleichzeitig permanent wie eine Zitrone ausgepreßt wird. Dadurch wird das Organ möglicherweise schneller seine Eigenproduktion einstellen. Meiner Meinung nach ist ein Diabetes (egal ob Typ 1 oder 2) viel besser durch Insulin zu therapieren. Hierbei gibt es ebenfalls noch unterschiede in den Insulinsorten. Diesbezüglich laßt Euch bitte beim Diabetologen beraten. Die Diagnose Diabetes ist bei mir nicht schlimm gewesen. Ganz im Gegenteil. Im Gegensatz zu vielen anderen hatte ich ganz schnell meine Diagnose. Ich habe erheblich abgenommen und Esse nicht mehr über den Hunger hinaus. Für mich kam nur die Basis/Bolustherpie mit Insulin in Frage. 3monatlich gehe ich zu meinem Arzt, 1mal pro Jahr werden meine Augen kontrolliert. Ich bin voll arbeitsfähig (3 Schichten). Mir geht es mit dieser Therapie sehr gut. Weitere Fragen beantworte ich gerne auch persönlich per EMail unter dm1.reiners@web.de.
Ist Dein Freund Typ 1- oder Typ 2-Diabetiker?
Bei Typ 1 gibt's keine Alternative zum Insulin. Ich bin Typ 1-Diabetiker und hänge seit 33 Jahren an der Nadel. Mit einer guten Einstellung kann man sorgenfrei leben. Klar, es ist erst einmal ein Einschnitt im Leben, wenn man mit der Diagnose konfrontiert wird, aber man gewöhnt sich ziemlich schnell daran.
Bei Typ 2 kann man durch Gewichtsreduzierung, Bewegung und eine Ernährungsumstellung schon viel erreichen, ggf. müssen zusätzlich Tabletten zur Senkung des Blutzuckerspiegels genommen werden. Bei Typ 2 ist Insulin erst notwendig, wenn alle anderen Maßnahmen nicht helfen.
Bei Typ II sollte mal der Adiponektinspiegel des Blutes untersucht werden. Je nach der Höhe sind dann Massnahmen zu bestimmen.

Hat dein Freund vielleicht Übergewicht ? (Adipositas ) Dies ist mit die Hauptursache ( fast 9o% ) für den Typ II und sollte primär angegangen werden aber das müßte ja bereits der Hausarzt angesprochen haben. Nach Reduzierung des Gewichtes tritt oft eine erstaunliche Verbesserung der Insulinproduktion ein.