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Gibt es Nachteile bei Fußbodenheizungen?

gefragt von yogitee am 01.02.2007 um 20:29 Uhr

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marxx
beantwortet von marxx am 1. Februar 2007 20:35
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Nachteil einer Fußbodenheizung: Nicht jeder Bodenbelag ist gleich gut geeignet. Sehr gut sind alle Fliesen- und Steinböden. Diese leiten die Wärme gut. Weniger geeignet sind dagegen manche Teppichböden, Laminat, Holzdielen oder Parkett. Hier gilt: je besser der Bodenbelag isoliert, desto weniger eignet er sich in Kombination mit einer Fußbodenheizung. Es gibt allerdings speziell entwickelte und gekennzeichnete Produkte. Fußbodenheizung-geeignete Teppichböden erkennt man beispielsweise an einem entsprechenden Symbol des EGT-Teppichsiegels: Es attestiert einen geringen Wärmedurchlasswiderstand, antistatische Eigenschaften und Hitzebeständigkeit, berichtet das Deutsche Teppich-Forschungsinstitut (TFI). http://www.handelsblatt.immowelt.de/renovieren/index.aspx?PaGID=Paket27&CoGID=flah1 (wie immer: Link kopieren und in Browserfenster einfügen)


anonym
beantwortet von ramir49 am 1. Februar 2007 21:10
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Ein großer Nachteil, aber auch der einzige, der Fußbodenheizung ist, daß sie sehr träge reagiert.

Das ist besonders in der Übergangszeit zu spüren, wo sich die Außentemperaturen ständig ändern. Da kann es schon mal passieren, dass es entweder zu kalt, oder aber zu warm ist.

Wir haben im ganzen Haus Marmorfußböden und ich empfinde die Fußbodenheizung als sehr angenehm, weil ich gerne Barfuß laufe.


Moltobene
beantwortet von Moltobene am 2. Februar 2007 09:21
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Ein großes Problem ist,das bei der Verlegung oft aus Kostengründen zu wenig Leitungen verlegt werden und die Leitungsführung falsch angelegt wird.Bei zu wenig Leitungen muß mit höherer Vorlauftemperatur gefahren werden,was bei vielen Leuten zu dicken Füßen führt.Die Vorlauftemp. sollte max 5°C über der Raumtemp. liegen.Bei falscher Verlegung treten kalte Inseln im Fußboden auf.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 2. Februar 2007 12:00
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Durch die von ramir erwähnte sehr träge Reaktion von Fussbodenheizungen ist es auch sinnlos, diese etwa aus Gründen der Energieersparnis nachts runterzustellen, da das Aufheizen am nächsten Tag sehr lange dauert.

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 15. Mai 2008 06:33

Das Aufheizen dauert nicht länger, als das Abkühlen. Ich stelle das Automatik-Thermostat einfach früher ein. Das gilt für gleichermaßen für Tages- und Nachttemperatur.
Bei der alten Heizung heizte ich von 7 bis 22 Uhr und jetzt von 4 bis 19 Uhr. Somit hat die Trägheit keine Relevanz mehr.


anonym
beantwortet von SaliCS am 1. Februar 2007 20:50
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Das nachträgliche Umrüsten auf eine Fußbodenheizung ist immer noch nicht problemlos möglich. Es gibt allerdings Modelle mit geringen Einbautiefen. Alternativ dazu: Wandheizung (keine Ahnung, ob die wirklich so heißen). Das ist im Prinzip wie eine Fußbodenheizung, nur an der Wand. Ansonsten gilt: 2Daumen hoch für Fußbodenheizungen.





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