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Gibt es Menschen, die von ihrer Homosexualität "abgekommen" sind?

gefragt von Gagic am 14.04.2009 um 18:09 Uhr

Ich stelle die Frage, weil genug Leute meinen (übrigens auch in modernen Staaten wie beispielsweise Deutschland), dass Homosexualität eine heilbare Krankheit sei. Ich als Homosexueller kann das natürlich nicht nachvollziehen, aber würde trotzdem gerne wissen, ob es das tatsächlich gibt. Also Leute, die ihre Homosexuelle Seite "abgeschafft" haben und nun ein glückliches heterosexuelles Leben führen?

Danke im Vorraus!

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Krankheit x 3.439 Gesellschaft x 1.947 Homosexualität x 182 Toleranz x 76 Akzeptanz x 10 Doppelleben x 4

Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 14. April 2009 18:09
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Nein, es ist eher umgekehrt. Viele haben erst eine Familie gegründet, bevor sie vor sich selber erkannt und zugegeben haben, dass sie homosexuell sind. Diese Art von Schauspielerei stelle ich mir quälend grausam vor. Ich stelle mir nur vor, dass Hetero verpönt und krankhaft wäre....

Kommentar von 3f8873d8befe01786a75331980c8d76asmallhesche1988 am 14. April 2009 18:12

sehr richtig!!


anonym
beantwortet von ArneK am 14. April 2009 18:10
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Bestimmt. Ich denke dass es für manche auch nur etwas zum Ausprobieren war.

Aber nur um das klar zu sagen: Als Krankheit sehe ich es auch nicht an.


geli3567
beantwortet von geli3567 am 14. April 2009 18:09
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Das ist doch keine Krankheit

Kommentar von C6072ad52c366f0eb4b78d742522df61smallabibremer am 15. April 2009 10:44

es ist wirklich kaum zu glauben: ein österreichischer kardinal meint, es sei nur eine frage der zeit, bis medikamente gegen die homosexualität entwickelt seien.


anonym
beantwortet von chacuntala am 15. April 2009 09:41
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Die ernsthaften Homosexuelle sind, nehme ich an, nicht umzuwandeln, da sie diese Tendenz haben wie die Heteros, heterosexuell sind. Es gibt aber immer wieder Menschen, die gern etwas anders ausprobieren möchten und dann tun sie es auch, aber sie sind nicht von Natur aus (genetisch) Homosexuelle. Nach der Medizin istHomosexualität aber keine Krankheit, nur die Religion bezeichnet dies als Krankheit, weil Sexualität an und für sich, für die Christen vor allem, etwas Krankes ist.

Kommentar von Simple_avatar5smallHnnah am 25. April 2009 17:59

Das ist ein bescheuertes Vorurteil, dass Christen immer gleich Homosexualität mit Krankheit verbinden würden! Du sagst ja auch nicht von allen 3.-Klässlern was Schlechtes, nur weil 4 die mal ne Scheibe eingeschmissen haben. Ich finde, man sollte auch Religion mehr tolerieren, obwohl Homosexualität natürlich noch einen viel größeren Bedarf an Akzeptanz hat.


OSQuest
beantwortet von OSQuest am 14. April 2009 18:16
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die Übergänge bei den Geschlechteridentitäten sind fließend und nicht starr, das geht von Stockschwul über bisexsuell bis massiv hetero. Als krank wird nur der bezeichnet, den die sexuelle Identität in Konflikt mit dem Gesetz bringt oder ihn an einem selbständigen Leben hindert. Es gibt viele Männer die schwule Neigungen haben und doch als 'normaler' Familienvater leben, Thomas Mann ist ein berühmtes Beispiel.

Kommentar von Gagic am 14. April 2009 18:21

Thomas Mann war homosexuell??? Ist das dein Ernst? Ich google das mal sofort. :)

Kommentar von 3f8873d8befe01786a75331980c8d76asmallhesche1988 am 14. April 2009 18:23

lol


anonym
beantwortet von ottosmops am 14. April 2009 18:13
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Ich hab das noch NIEMALS aus glaubwürdiger Quelle gehört, und würde auch vemuten dass es einfach nicht geht, ebensowenig wie einen heterosexuellen Menschen "umzudrehen". Muss es auch nicht, weil Heterosexualität ebensowenig wie Homosexualität eine Krankheit ist. (Anscheinend muss mans doch immer wieder mal sagen..;)).


hesche1988
beantwortet von hesche1988 am 14. April 2009 18:11
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oh gott da könnt ich gleich schon mal grad aus rauskotzen sowas als krankheit zu bezeichnen.

meine meinung ist, dass wenn jemand der mal homo war wieder hetero wird, dann redet er sich das entweder selber ein um anderen zu gefallen und ist nicht glücklich. oder er war bisexuell und hat jetzt eben einen anders geschlechtlichen partner oder es war eben einfach nur eine phase. und das gibt es alles wirklich. aber sowas als krankheit zu bezeichnen is... booooa...

und dann wundern sich die leute warum pfarrer ihre ministranten sexuell missbrauchen... wenn man sein leben lang alles unterdrücken muss nur weil es nicht "normal" ist. +aufreg+

steh zu dem was du bist! Das machst du ja und das find ich gut.


mania69
beantwortet von mania69 am 22. Oktober 2009 18:04
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vielleicht wenn jemanden schon immer bi war, dass er sich in jemanden des anderen geschlechts verliebt.

wenn man homosexuelle IST, wird sich das nicht ändern.


TTLNorbu1
beantwortet von TTLNorbu1 am 6. August 2009 17:00
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  • Homosexualität ist keine Krankheit sondern eine aus dem Umfeld und Einfluss im Leben entstandene geistige Entwicklung.
  • Ich persönlich sehe es als eine "Entfremdung" des menschlichen Naturs! -hetero-

anonym
beantwortet von maccarosh am 4. Juni 2009 10:30
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Es ist kaum zu glauben,dass dieses Thema immer wieder auftaucht.Diese Frage wird immer von stockschwulen Männern gestellt,die die Hose voll haben und sich nicht trauen, sich zu outen.Daher suchen sie nach einer Möglichkeit,von ihrer "Krankheit" los zukommen.Ein Outing sollte heute als völlig normal gelten,Homosexualität ist EINE Form von Sexualität.Und Sexualität an sich ist sehr breit befächert.Geht eine Hetenschnalle zu anderen und sagt: "Du, ich muss Dir was gestehen.Ich bin heterosexuell!"????? Quatsch mit Soße.Also,Männer,gesteht Euch erst einmal Euer Schwulsein ein,dann klappt es auch mit Euerm Outing.Ihr werdet sehen,dass Ihr endlich wieder ruhig schläfen könnt,Euer Selbstwertgefühl wieder funktioniert und Ihr nach dem Sex mit einem mann oder nach der Selbstbefriedigung kein schlechtes Gefühl mehr habt.Sex ist doch was schönes und wer was mit wem oder was andere in den Betten machen, geht doch niemandem was an, Hauptsache, es macht Spaß! Ich jedenfalls, habe keine schlechten Erfahrungen mit meinem Outing, welches ja immer wieder im täglichen Leben stattfindet, wenn jemand fragt, ob ich verheiratet bin und Kinder habe. dann sage ich, dass ich zwar verheiratet bin, aber keine Kinder habe, Und wenn dann gefagt wird, warum ich keine Kinder habe, sage ich, dass das schlecht geht, biologisch gesehen.Bisher haben alle meinen Fingerzeig verstanden und das große "WAAAAS ???" Erlebnis bleibt aus.Und dann sollten mal die "ganzen Kerle" mit Muskeln und Rasierklingen unter den Armen, die so völlig dem Schwulsein abgeneigt sind, es ekelig finden und über die "schwulen Tunten" herziehen, den Mund halten. Wenn ich daran denke,wieviele ich von diesen "1000%ig Heten" in meiner Sturm- und Drangzeit in der Kiste hatte,wie sie es genossen,endlich ihre schwule Ader ausleben zu können und HOLLA, mit welchen Sexwünschen.Da war ich ja sogar manchmal weit hinterher!Ein Machogetue,eine Ehefrau und ...zig Kinder sind noch lange kein "Beweis" für Heterosexualität.Also Finger weg von dem Thema-"Homosexualität-eine Krankheit??".Es ist, wie es ist und die weitaus große Mehrzahl von Schwulen würden eh keine Medikamente dagegen nehmen!!!!

Kommentar von Gagic am 22. Juni 2009 01:03

Ich stehe zu meiner Homosexualität und ich bin in meinem Freundeskreis auch komplett geoutet. Also, was du da sagst, stimmt aber auch, ich hatte auch viele "100%ige" Heteros im Bett.


anonym
beantwortet von tonks am 15. April 2009 23:39
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Ich kenne jemanden, der jahrelang homosexuell war und heute ist er glücklich (mit einer Frau) verheiratet und hat ein Kind.

Aber ob er deshalb jetzt nur noch auf Frauen steht, weiß ich nicht. Könnte mir vorstellen,daß sowas wie Bisexualität bleibt...


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