Frage von Edmundbauer, 118

Gibt es Menschen, die obwohl sie zum Christentum gefunden haben, dafür nicht bestimmt sind?

Hallo, 

ich verzweifle total. 

Ich habe vor zwei Wochen zum Christentum gefunden. Zuerst ging es mir gut und ich hatte schöne Stunden, dann aber ging es mir immer schlechter. Umso mehr ich die Bibel lese, um so schlechter geht es mir. 

Ich habe nur noch Angst vor Jesus, vor Gott, vor dem Teufel, vor der Hölle, vor dem Glauben, vor der Bibel und sogar vor mir selbst! 

Wieso erfüllt mich diese Religion nicht, anderen Christen tut es gut, in der Bibel zu lesen, aber mir nicht. Kann es sein, dass ich einfach nicht dazu bestimmt bin Christ zu sein? 

Hilfe! Ich habe Angst, weiter zu glauben, aber auch Angst, aufzuhören.

Ich weiß nicht, was ich tun soll!

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Antwort
von Neraaa, 9

Was du im moment durchmachst ist das sogenannte hadern. Martin luther ist das populärste beispiel der letzten jahrhunderte für diese sache.

Da du so wie ich es rauslese nicht in gläubigem umfeld aufgewachsen bist. Kann das schon mal vorkommen. 

Im übrigen kann ich dir auch die angst nehmen. Je länger du christ bist desto weniger allumfassend ist das gefühl. Und vor allem wirst du immer fester in deinem glauben sein. Was dir hilft mit solchen situationen auch immer leichter fertig zu werden.

Btw: ich bin kein christ

Antwort
von jessica268, 18

Wie liest Du denn die Bibel? Vieles ist schon grausam, aber das neue Testament eigentlich nicht so. Mir tut es total gut. Ich erkenne Paralellen zum heutigen Leben darin. Gut und Böse zum Beispiel.

Vielleicht ist es der falsche Glaube. Es gibt da doch Unterschiede. Ich war jetzt monatelang in einer Freikirche und kam damit nicht zu recht. Jetzt lese ich die Bibel allein und fühle mich wohl damit.

Ein richtiger Atheist klingt anders. Joyce Meyer schreibt tolle Bücher. Lese ich grad. Vielleicht hilft das ja was. Ist ja auch viel im Netz. Eine Zeitlang habe ich viel mit einem sehr guten Prediger geschrieben und geredet. Das hat mir geholfen. 

Antwort
von Andrastor, 57

Kein Wunder dass du Angst bekommst wenn du so nen Müll liest.

Ich rate dir davon ab solche Lektüre zu konsumieren und eher eine fachmännische Beratung in Gestalt einer Therapie aufzusuchen. Dir scheint etwas im Leben zu fehlen, aber das wirst du nicht in jahrtausende alten Märchenbüchern finden.

Antwort
von kiracro, 20

Du brauchst keine Angst davor zu haben :) Klar, es gibt manche Dinge in der Bibel die einem ein bisschen Angst machen, aber das braucht man nicht :D

Antwort
von Hyperdinosaurus, 33

Mich würde zunächst interessieren auf welche Weise du zu deinem Glauben gefunden hast beziehungsweise auf welchen Grundlagen und persönlichen Erkenntnissen heraus du für dich entschieden hast, dein Leben mit dem Gott der Bibel zu gestalten ?  

Deine Sicht von der Bibel steht nämlich in großer Abhängigkeit zu deinen Vorprägungen zum Beispiel durch dein Verhältnis zu den Eltern.  Deine Ängste könnten sich schon vorher im Laufe deines Lebens in deinem Unterbewusstsein entwickelt haben und jetzt durch das Lesen bestimmte Inhalte aufbrechen.

Zum Beispiel hast du bei bestimmten Ausdrücken Assoziationen im Kopf, die dich verängstigen.

In der Anfangsphase meines Glaubens herrschte bei mir auch eine Atmosphäre der Angst bis ich die befreiende Kraft des Evangeliums in der Bibel entdeckte.

Bevor du weiter die Bibel liest, kläre dich über die Kernaussagen des Evangeliums auf. Tausche dich mit erfahrenen Christen aus, frag sie nach ihrer Sicht auf die Bibel.

Glaube ist ein lebenslanger Prozess, er muss sich erst entwickeln. Erwarte nicht, dass du direkt alles verstehst. Manche Aussagen in der Bibel sind sehr schwierig einzuordnen. Das geht mir auch so.

Die Bibel ist nicht frei von Irrtümern und Unstimmigkeiten, du kannst sie auch kritisch lesen wie ein normales Zeitdokument. Das entbehrt den Zeilen ihre Unfehlbarkeit.

Die Bibel ist eine Ansammlung von Werken, die Menschen damals aus den Lebensverhältnissen ihrer Zeit verfasst haben. Das finde ich so besonders an der Bibel, dass sie nicht von Himmel gefallen ist, sondern erst im Laufe von Jahrhunderten entstanden ist.

Antwort
von Supernova10222, 34

Wenn du Christ sein willst ,dann sei Christ ,aber wenn es dir damit schlecht geht solltest du es eher lassen .Ich glaub auch ,dass falls es einen Gott gibt das er nicht will das es dir schlecht geht.

Antwort
von Suboptimierer, 45

Wieso hast du denn vor Jesus und Gott Angst? o.O

Die Zeiten sind doch längst vorbei, zu denen Gott als strafender Gott dargestellt wird und Jesus wird stets als personifizierte Barmherzigkeit dargestellt.

Beschreibe mal genauer, was dir Angst macht.

__________

Deine Frage ist etwas ungünstig formuliert, da die Begründungen fehlen. So kann es Spalterfrage angesehen werden.

Entweder machst du die Religion schlecht, indem du beschreibst, dass man derartige Angst davor haben kann oder du willst alle Pro-Argumente hervor locken und meinst es in zweiter Instanz nur gut mit dem Glauben. 

Kommentar von Edmundbauer ,

>>Die Zeiten sind doch längst vorbei, zu denen Gott als strafender Gott dargestellt wird und Jesus wird stets als personifizierte Barmherzigkeit dargestellt.<<

In der Bibel liest sich das ganz anders, da hab ich das Gefühl, dass sowohl Jesus als auch Gott sehr streng und nicht gerade gnädig sind. Aber vielleicht verstehe ich das nur falsch, weil ich einfach kein Christ sein kann, und das mein Schicksal ist.

Kommentar von Suboptimierer ,

Bring mal ein Beispiel.

Vor allem zu Jesus würde es mich interessieren.

Kommentar von Edmundbauer ,

z.B. Das mit den drei Dienern , ist bei Matthäus 25 oder 26,24 . Oder auch da wo ein jünger versucht ihn vom Tod abzuhalten.

Kommentar von Suboptimierer ,

Hmm, stimmt. Das klingt sehr streng.

Wenn du aber Jesus als Erlöser und Freund und Gott als Vater siehst, wenn du versuchst, so zu handeln wie Jesus und sein Opfer als Geschenk annimmst, dann wird dir sicherlich deren Schutz und Liebe zuteil.

Es geht doch (wie in sehr vielen Religionen) darum, dass die Gläubigen nichts zu befürchten haben und unter dem Schutz des Gottes stehen. Es wird doch meistens so dargestellt, als sei gerade die Religion die Rettung, nicht der Ort, vor dem man fliehen müsste.

Deswegen wundert es mich, dass du dich einer Religon zuwendest, dich als Anhänger weißt und Angst vor der Religion entwickelst. Das ist für mich als Außenstehender erstmal schwer nachvollziehbar.

Antwort
von Zischelmann, 8

Es kommt darauf an welche Bibelstellen  man liest.Die Bibel wurde ja von mehreren Menschen geschrieben.

Manche grausamen wo es um "Das Zerschmettern von Kindern an Felsen" oder um Kannibalismus geht-klar die ziehen einen schon runter.

Es gibt jedoch auch viele kraftgebenden Bibelworte

Dann ist natürlich auch ausschlaggebend zu welcher Richtung einer christlichen Kirche man geht.

Da gibt es Gemeinschaften die fundamentalistisch sind und Hölle und Teufel predigen, bei anderen steht die Liebe Gottes und Jesus im Mittelpunkt.

Und Hilfe bei Problemen im Alltag und die Verkündigung der Froh statt Drohbotschaft.

Ehrfurcht vor Gott und Jesus-jedoch keine Angst sollte Christen gelehrt werden.

Gut wäre wenn Du Dir mal ein Begleitbuch zur Bibel kaufst-

es gibt gute bei Amazon. Da wird vieles erklärt und die damalige Zeit des Alten Israels und seinem damaligen Gottesbild.

Gerade der christliche Glaube sollte ein Glaube sein, der die Menschen frei macht von Angst und ihnen Lebensmut gibt.

Mein Tip: Suche Dir doch liberale christliche Kirchen.

Wo den Menschen die Gottsucher sind, die Liebe Jesus vermittelt wird

Wo man Fragen stellen darf und auch Ängste zeigen und auch Kritik

Ein Geistlicher meiner Kirche sagte in seinen Predigten oft die Worte:

"Vater, nimm die Angst aus den Herzen der Menschen"

Antwort
von vonGizycki, 22

Grüß Dich Edmund!

Du hast ja hier schon sehr oft Fragen gestellt, die in die selbe Richtung gehen. Ich fürchte, Du könntest noch so oft fragen, es werden wohl nicht die Antworten kommen, die Dich letztlich wirklich so befriedigen, das Dein Problem gelöst werden könnte. Ich denke, da wäre wohl eine psychotherapeutische oder gar psychiatrische Behandlung vonnöten, wenn Du nicht schon in einer bist, was ich vermute. Und zwar deshalb, weil es möglicherweise sein könnte, das Du irgendwie christlich indoktriniert worden bist und das Dich krank macht. Genau weiß ich das natürlich nicht, aber ich vermute es! Liege ich da richtig?

Deine Fragen waren:

4.1.2016 Was soll man ruhen ,wenn man zwar an Christus und die Bibel glaubt, aber mit der Religion dennoch nicht klar kommt?

4.1.2016 Woher weiß man, dass man ein Christ ist?

4.1.2016 Kann es wenn man ein junger Christ ist und mit der Religion irgendwie nicht klar kommt gut tun, wenn man sie mal ein paar Tage hinter sich lässt?

4.1.2016 Widerspricht sich die Bibel eigentlich selbst?

4.1.2016 Gibt es Menschen, die obwohl sie zum Christentum gefunden haben, dafür nicht bestimmt sind?

 3.1.2016 Soll ich das Christentum wieder aufgeben?

3.1.2016  Wenn man als Mann für Frauen unattraktiv ist, kann man sich dann auch nicht verstellen?

3.1.2016 Was ist wenn man die nicht vergebbare Sünde begangen hat?


24.12.2015 Ist ein unbeabsichtigter Samenerguss Sünde?

28.12.2015 Ist Dönerfleisch einem Christen von Haus aus verboten?

Usw. usw. 

Herzlichen Gruß

Rüdiger




Kommentar von vonGizycki ,

Du hattest Dich auch als Autisten bezeichnet, wenn ich mich richtig erinnere. Ich frage mich was für ein Autismus das ist?

Kommentar von vonGizycki ,

Nachtrag: 

Wenn Du erst vor 2 Wochen zum Christentum gekommen bist, wie du schreibst und Du Dich fürchtest, dann wäre es doch irgendwie folgerichtig, schon früh wieder davon loszulassen. Eine derartige krankmachende Indoktrinierung ist zu diesem frühen Zeitpunkt recht unwahrscheinlich. Da muss ich mich korrigieren. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht mit Dir und am Christentum oder an einer Sekte kann es wohl nicht liegen! Da steckt etwas anderes gravierendes dahinter.

Antwort
von Kandahar, 38

Kann ich gut verstehen. Mir ging es früher auch immer so. Jedesmal wenn meine Mutter mich in die Kirche gezwungen hat oder zum Studium der Bibel wurde mir auch schlecht. Bei dem scheinheiligen Geschwafel kann einem ja nur übel werden!

Ich lebe ohne dieses Märchenbuch sehr gut, denn ich weiß auch so was gut und was falsch ist. Dazu brauche ich kein Buch und keinen Priester.

Antwort
von cupcake756, 33

Erstmal. Niemand ist dazu bestimmt Christ zu sein. Jeder kann Christ sein und manche sind Christen ohne es zu wissen. Gott ist die Liebe. Wenn dz aus Liebe handelst handelst du christlich

Antwort
von DerBuddha, 16

da ich auch etliche andere fragen von dir gelesen habe, muss ich dir mal ganz klar wasdazu schreiben, auch wenn du von atheisten keine antworten willst, da sie dir angeblich nicht helfen.........aber fakt ist doch folgendes:

mal im ernst, ich verstehe nicht, warum du dein leben mit müll vegeudest, anstatt einfach nach zu leben und somit OHNE ängste vor irgendwelchen fragen nach vergebung usw... WAS ist so schlimm daran, wenn du dich selbst befriedigst (andere fragen von dir), WAS ist so schlimm daran, wenn du einfach nur lebst und das tust, was dir keine ängste mehr bereitet....lass doch das monsterbuch, bibel genannt in der ecke liegen oder verschenke es, werfe es in den müll oder sonstwas, aber lese nicht mehr darin, denn 1. ist alles darin geschriebene nur von menschen geschrieben und enthält niemals gottes worte und 2. wäre dieser dort beschriebene glaube und gott monströs und gewalttätig.........die dinge die dort im alten testament beschrieben werden, zeigen einen verbrecher als gott und selbst hochstudierte theologen und kirchen-professoren streiten seit jahrhundeten über diese ganzen wiedersprüche.........

wie schon geschrieben, ich habe auch die anderen fragen von dir gelesen und deshalb der tipp: lass diesen wahnsinssglauben sein, denn dein köprer und geist zeigt dir mit allen mitteln, dass es dir nicht gut tut............denn schon alleine die frage mit der selbstberfiedigung ist ja wohl schon alles andere als wirklich "lächerlich" und zeigt doch nur, dass du dich dem wahnsinn total unterwirfst und dich davon abhängig machst.........LEBE DEIN LEBEN OHNE ANDEREN ZU SCHADEN UND DAS REICHT SCHON UND DAMIT MACHST DU SCHON VIEL MEHR ALS VIELE ANDERE LEUTE, DIE VON SICH BEHAUPTEN HOCHGLÄUBIG ZU SEIN UND VIEL SCHLIMMERE DINGE TUN ALS SELBSTBEFRIEDIGUNG.............:)

Antwort
von fricktor, 1

Ja, solche gibt es (Mk.4,17-19).

Aber du brauchst dich nicht dazu zu zählen, denn du scheinst Gott ernst zu nehmen.

Lasse doch Jesu in dir wirken, dann bist du auf der sicheren Seite (Röm.7,24-25).

Was die anderen erzählen, sollte dir "Schnuppe" sein, denn dein Weg möge nach "Gottes Wort" (Joh.17,17) ausgerichtet sein.

Diese Welt ist "verführt" (Offb.12,9) und hat Angst, das ist klar, aber Gott hat uns durch Seinen Sohn gerettet (Röm.6,23).

Antwort
von fricktorel, 1

Kein Mensch ist für das "Christentum" bestimmt, denn wir alle sollen "Gottes Kinder" heißen (Röm.8,14).

Die einzelnen "Religionen" sind das Produkt des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9), welcher damit die Menschheit von Gottes Weg fernhält (Eph.2,2).

Dieser "Verführer" wird in Kürze im Gefängnis landen (Offb.20,2).

Dann werden wir alle die Schrift besser verstehen (Joh.17,17) und danach wandeln (1.Joh.2,14).

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