Frage von DBKai, 78

Gibt es mehr Menschen als Arbeitsplätze und Wohnungen?

Wenn dem so ist - dann wäre das ja ein Problem, denn es gibt offenbar nicht für jeden auch einen Platz. Weshalb es schlecht ist/wäre, wenn man Kinder in eine Welt setzt, die noch nicht einmal einen Platz für diese übrig hat....

Gutes Management wäre, wenn man sich dafür interessiert, wie viele Leute da sind... und für wie viele Leute man auch gut aufkommen kann... Im Idealfall sollte es so sein, dass es mehr als genug Arbeit, Lebensmittel und Wohnung für jeden Menschen, der da ist, gibt.... dann kann es ganz gemütlich werden unter diesen Leuten.

Wenn es aber umgekehrt ist und nicht mehr genug für alle da ist, bekommen wir globale Probleme.

Unter diesen Umständen wäre es viel besser, wenn die Menschen mehr adoptieren würden als selbst Kinder zu zeugen... Was mit dem Wissen über unsere Zustände auch eher verantwortungslos wäre, wenn man hier gezielt Kinder rein setzt... die dann am Ende tun können was sie wollen und zu nichts kommen können werden. Das ist ja weder ein besonders schönes Leben für die Eltern als auch für die Kinder. Eine Lose-Lose-Situation.

Was kann man tun um eine gute Entwicklung zu unterstützen? Damit nicht Quantität weiterhin zunimmt, sondern die Qualität ansteigt? Gesündere Menschen mit mehr Bildung z. B. - statt viele kranke Menschen, die wenig gebildet sind und viel Blödsinn machen?

Antwort
von Malavatica, 40

Ich sage nur Überbevölkerung. 

Aber was willste machen, wenn arme Menschen nun mal nicht verhüten können oder wollen? 

Kommentar von DBKai ,

Emanzipation der Frau... Menschenrechte und vor allem Aufklärungsarbeit über globale Probleme und was jeder Einzelne tun kann und tun sollte... damit es nicht noch schlimmer wird - sondern sogar für alle besser werden kann...

Information über Verhütung... Angebote von Verhütungsmittel... und auch positive Anreize, wenn man hier mitdenkt und vorsichtig vorgeht... 

Wenn man einen Haufen Kinder hat, für die man kaum sorgen kann, ist man eh selbst gestraft genug... Da kann es weder den Eltern noch den Kindern wirklich gut gehen... eine unbedachte Aktion der Eltern. In diesem System mit unseren Schwierigkeiten ist es wirklich wenig ratsam Kinder zu bekommen... 


Antwort
von lindgren, 33

Ja, es gibt viel zu viele Menschen. Wir vermehren uns unkontrolliert. Demnächst werden es 10 Milliarden Menschen sein.

Menschen benötigen unheimlich viele Ressourcen. Die Erde hat nicht endlos Ressourcen. Immer mehr Tier.-oder Pflanzenarten sterben aus, weil der Mensch massiv in die Natur eingreift.

Vielleicht kommt irgendwann der Tag, an dem wir uns quasi selbst zerstören.

Damit sich die Erde wieder erholen kann.


Kommentar von DBKai ,

Dieses Problem sehe ich auch kommen.

Wir haben Quantität aber wenig Qualität unter den Menschen. Viele sind extrem ungebildet und lügen über ihre oft offensichtlichen Defizite - weswegen man ihnen kaum helfen kann... denn ohne Einsicht, dass ein Problem vorhanden ist, kann man auch kein Problem lösen.

Vielleicht kann Aufklärungsarbeit und die Emanzipation der Frau hier weiterhelfen!

Mit dem Wissen über das Problem und dem Rückgang von Vergewaltigungen etc., könnte es schnell zu einem Geburtenrückgang kommen... Stattdessen könnten viele Paare Kinder adoptieren... 

Kommentar von lindgren ,

Diese Themen werden schon seit Jahrzehnten durchgekaut, geändert hat sich kaum etwas. Immer noch sterben Kinder an Hunger oder Auszehrung. Immer noch gibt es Kranheiten, an denen die Ärmsten sterben. Denke an die schlimme Ebola-Epidemie 2014/2015, bei dem über 11.000 Menschen starben (Dunkelziffer viel höher).

Ich habe mittlerweile langsam das Gefühl, dass der Trend sich umkehrt - sprich, es wird mehr gestorben als geboren.

Kommentar von Malavatica ,

Nee Nee. Geboren wird immer. Manche noch mit 60  durch künstliche Befruchtung. 

Kommentar von verwirrtesmausi ,

... Ich seh aber überall nur kinderlose Paare oder Einzelkinder....???

Kommentar von Malavatica ,

Ich weiß nicht, wo du wohnst. Ich sehe hier sehr viel Kinder. Manche haben auch zwei und mehr Kinder. Die Frau war in den Medien, mit funflingen oder so. 

Antwort
von TreudoofeTomate, 8

Ja, natürlich.

Wozu soll es beispielsweise leere Arbeitsplätze für Kinder und nicht mehr erwerbstätige Rentner/ Pensionäre geben? Das macht doch keinen Sinn.

Üblicherweise wohnen Familien (Mutter, Vater, Kind) zusammen in einer Wohnung, Kinder können noch nicht alleine leben, Pflegebedürftige leben oft in Heimen usw. Man braucht also nicht für jeden Menschen eine eigene Wohnung.

Kommentar von DBKai ,

Das stimmt - nicht jeder Mensch braucht eine eigene Wohnung... aber die Welt ist am überbevölkern und es wäre sicherlich schon wichtig, darauf zu achten, dass möglichst jeder später auch einen Platz kriegt... eine Arbeit... eine Wohnung... usw... sonst kann man in eine Notlage geraten... hier wäre gutes Management sinnvoll... Planung... Analyse... Aufklärung und Kommunikation. 

Antwort
von Tramming, 33

Mehr Menschen als Arbeit wird es in meinen Augen schon recht bald geben. Zumindest in Europa. Hier werden Maschinen gebaut die die menschliche Arbeitskraft ersetzen. In China arbeiten ca. 20 Arbeiter für die gleiche Arbeit die wir hier mit 5 erledigen so ist es zumindest bei meinem Vater. 

Ich verstehe auch nicht warum in Entwicklungsländern, also solche Länder in denen die jenigen die hungern über ein Kind haben müssen. Sie können sich selbst nicht versorgen haben aber zig Kinder die sie in die Welt setzen damit ihnen das gleiche widerfährt..

Kommentar von DBKai ,

Ja - da wird wohl nicht viel darüber nachgedacht... und das ist ein großes Problem... ein globales...

Deshalb wäre sicherlich Aufklärungsarbeit darüber sehr wichtig und hilfreich... auch das Angebot von Verhütungsmitteln!

Positive Anreize, wenn man hier gut aufpasst... 

Wenn man viele Kinder hat, für die man kaum sorgen kann, sind eh beide Seiten schon gestraft genug...

Statt Quantität Qualität anstreben.

Weniger Kinder selber zeugen und mehr adoptieren... 

Menschenrechte... Emanzipation der Frau...

Mehr Arbeitsplätze anbieten...

Gemeinwohl-Ökonomie statt Kapitalismus... 

Kommentar von Malavatica ,

In den Entwicklungsländern haben sie aber oft keinen Zugang zu Verhütungsmitteln. Oder Verhütung verbietet ihnen ihre Religion. Da kommst du mit Vernunft nicht gegen an. 

Kommentar von Tramming ,

Da hast du wohl recht.. Naja sie könnten zumindest so schlau sein und sich zeugungsunfähig machen.. Ansonsten wird sich die Spirale niemals verbessern. Das kann sich nur verbessern wenn weniger Menschen Hilfe benötigen..

Kommentar von DBKai ,

Das ist ein Problem... wäre gut wenn man es denen irgendwie vermitteln könnte, dass deren Lebensqualität extrem mies bleibt, wenn sie nicht planen und bedachter vorgehen... denn so müssen sie ja ständig über Essen etc. bangen... so viele hungrige Mäuler zu stopfen... 

Zumindest das Angebot von Verhütungsmitteln könnte man ja mal einführen und wenn Hilfsorganisationen in diese Gegend fahren, könnte die versuchen es den Leuten dort verständlich zu machen.... Es hätte ja auch viele Vorteile - viel mehr als es Nachteile hätte.

Kommentar von Malavatica ,

@ tramming. Abgesehen davon, dass Sterilisation auch Geld kostet, würden sie das vermutlich ablehnen. Für die Leute dort sind Kinder ein Segen. Wie gesagt, schweres Thema. 

Antwort
von wfwbinder, 23

Zumindest Wohnungen gibt es rechnerisch in Deutschland genug. Nur nicht da, wo viele gern wohnen wollen.

Einen kleinen Überhang an Arbeitslosen wird es auch fast immer geben, schließlich kann man ja nicht genau planen, wer was arbeiten möchte.

Aber global gesehen, gibt es natürlich einen großen Überhang an Menschen gegenüber der Anzahl der Arbeitsplätze.

Antwort
von lesterb42, 8

Vollbeschäftigung gab es immer nur nach Kriegen oder großen Katatrophen. Ist also die absolute Ausnahme.

Antwort
von verwirrtesmausi, 13

Es gibt mehr XYZ als genug, es ist alles nur ungerecht verteilt. Ich habe öfters gelesen, dass ANSCHEINEND 10 % der Menschheit über 90 % der Welt BESITZT.

Antwort
von schelm1, 19

Es gibt Wohnungsleerstand und offene Stellen in Deutschland.

Darüber hinaus haben Menschen bestimmte Vorstellungen an ihren gegenwärtigen und künftigen Wohnort und es herrschen recht  unterschiedliche Vorstellungen bezüglich eines Jobs und der jeweilgien Quailfikation des möglichen Arbeitnehmers und dessen Willen zu arbeiten vor.

Beantwortet dies Ihre Frage in etwa?

Kommentar von DBKai ,

Das ist schon mal gut, dass es Wohnungsleerstand und offene Stellen in Deutschland gibt... Immerhin... gibt bestimmt auch genug Leute, die diese leeren Plätze füllen könnten.

Wenn man nichts hat, dann ist man froh wenn man überhaupt eine Wohnung hat und nicht mehr so anspruchsvoll. Wenn es sich aber gut ausgeht und man geplant und gespart hat, dann überlegt man es sich schon genauer, wo man hinziehen will und wo lieber nicht.

Der Wille zu arbeiten kann dadurch gefördert werden, in dem es sich lohnt Leistung zu erbringen... wenn es sich lohnt an sich zu arbeiten... und wenn es mehr von Nachteil ist, es nicht zu tun... dann wird der Wille da sein... schätze ich....doch in diesem System ist es häufig noch umgekehrt und jemand der fleißig ist und eine gute Leistung erbringt ist jedermanns Depp. Etwas verdreht - ein Systemfehler. Denn immerhin muss ja irgendjemand arbeiten gehen - denn wenn keiner mehr arbeitet, gibt es auch bald nichts mehr zu essen - das fliegt ja nicht von allein in den Supermarkt oder von dort in den Kühlschrank daheim. 

Beim Job ist es wie bei der Wohnungssuche - wenn man nichts hat und das Geld knapp wird, freut man sich wenn man überhaupt eine Stelle hat... wenn man eine gute Ausbildung abgeschlossen hat, mit der man eigentlich gut einen Job finden müsste, dann wird man eher wählerisch... und überlegt es sich gut, wo man denn nun am liebsten Arbeiten würde...

Beim Arbeitsplatz ist es auch so... Wenn eine Arbeit sehr gefragt ist, dann kann der Arbeitgeber wählerisch sein und nur die Person nehmen, die den Anforderungen am besten entspricht oder Aufnahmetests machen lassen... Wenn aber viele Stellen frei sind und man dringend Kräfte brauchen würde, müsste der Arbeitsplatz attraktiver gestaltet werden und man nimmt eher jeden Bewerber mit Handkuss und schult ihn dann eben ein, wenn er etwas noch nicht so gut kann und weiß..  Hauptsache die Stelle ist mal besetzt.

Kommentar von schelm1 ,

Sie sollten in die Politik gehen!

Kommentar von DBKai ,

Vielleicht versuche ich das irgendwann wirklich. (^.^)

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