gibt es mehr grund dafür, atheist zu sein, als an etwas übernatürliches zu glauben?

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19 Antworten

Ja gibt es. Aus rationaler Sicht. 

Religionen sind nichts weiter als das primitive Mittel Menschen zu beruhigen. Das ist nunmal ein Fakt und sieht man sich die Entwicklung der monotheistischen Religionen einmal an und woher sie herkommen, dann wird einem, solange man das objektiv betrachten kann, sehr schnell klar das keiner der bisherigen über 3000 Götter wirklich existiert hat und Jesus auch nur eine Umschreibung bzw. Weiterentwicklung von ägyptischer Mythologie ist.

Das Problem an der Sache ist die Indoktrination im Kindesalter. Kinder bekommen solchen Mist eingetrichtert, in einem Alter, in dem sie nicht differenzieren können was einen Sinn ergibt und was nicht. Also leben sie mit dem Gedanken auf, es würde wirklich so etwas wie Gott geben und sind mit dem Jugendlichen Alter, obwohl die Evolutionstheorie mittlerweile in der Schule gelehrt wird, felsenfest davon überzeugt das Gott dieses Universum schuf. Und diese Gedanken geben Sie an ihre Kinder weiter usw.

Dadurch haben wir ein weiteres ganz großes Problem. Die Aufklärung geht an vielen Menschen vorbei. Der Großteil aller Gläubigen lehnen Wissenschaftler die Aufklärungsarbeit betreiben (wie Richard Dawkins und Stephen Hawking) ab und das obwohl Sie nichts weiter als Fakten aufzeigen. Das liegt an der sehr arroganten Geisteshaltung, wieso irgendwelchen "Ungläubigen" vertrauen, wenn Sie Gott auf ihrer Seite haben ? Sie fühlen Sich beleidigt, da der Glaube einen Teil ihrer Persönlichkeit ausmacht und durch die Wissenschaft empfinden sie diesen Teil als angegriffen. Was diese Menschen aber nicht schnallen ist, das Sie damit Fakten ablehnen. Dinge die feststehen. Und eine davon ist, das wir wissen, das es keinen Schöpfergott brauchte um unser Universum entstehen zu lassen. 

Auch wenn Gläubige das gerne mit pseudo-emotionalen Geschwafel darüber wie komplex wir doch sind, bestreiten, ist der Fehler offensichtlich! Sie haben die Evolution nicht verstanden. Das ist aber ein sehr allgemeines Problem, da sie sogar meist an Schulen nicht richtig gelehrt wird (auch ich war betroffen) hat aber zur Folge, dass die meisten Denken wir wären aus "Zufall" entstanden und würden von Affen abstammen, obwohl das niemals jemand sagte und auch nicht stimmt

Auch verstehen diese nicht, wieso sich Ungläubige zu religiösen Themen äußern müssen. Sehr oft ist die Aussage, das es doch nichts mit Wissenschaft zu tun hat, und deshalb nicht mit dieser beschrieben oder widerlegt werden kann. Aber das ist falsch. Schließlich verwenden Gläubige ja auch die Wissenschaft um ihre Bibel oder den Koran schön darzustellen in dem sie behaupten diese würde diesen Mist beweisen. Also wieso dürfen Sie das, wir es aber andersrum nicht ? Wenn die Wissenschaft nun herausfinden würde, das es Gott gibt (nehmen wir es mal an) würden sich alle Gläubigen darauf stürzen wie die Hunde nur um zu zeigen das Ungläubige falsch langen. Also, wieso diese Einseitigkeit ? Eben, sie haben Angst. Angst vor Fakten.

Im Endeffekt kann man nur eins sagen. Es gibt Gründe nicht an Gott zu glauben. Sehr viele sogar. Und Menschen die an einen Gott glauben sollen das tun. Ich finde das muss toleriert werden. Aber sobald diese anfangen Wissenschaftliche Unwahrheiten zu verbreiten, oder Fakten als Falsch darzustellen nur damit ihre Religion in einem besseren Licht steht, wird eingegriffen. 

Und zwar von denen, die es nicht länger ertragen können das wir in einem Zeitalter der Aufklärung, einem Zeitalter in dem wir ins Weltall fliegen können, wirklich immer noch Mitmenschen haben, die sich an 2000 Jahre alte Dogmen halten, weil Sie denken es würde Sinn machen die Sonne anzubeten (Ja, die Sonne. Informiert euch.)

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Kommentar von Hamburger02
29.07.2016, 09:09

Nur kurz zum letzten Absatz:

In der Tat sind Judentum und zumindest Frühchristentum klassische astrale Religionen. An diesem Thema arbeite ich zur Zeit sehr intensiv.

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Kommentar von wissensies
29.07.2016, 10:03

Definitiv ist NICHT jeder Jugendliche, der religiös aufwuchs, für immer davon überzeugt, dass es Gott gibt, etc! In dem Alter fängt man nämlich gerade an sich eine eigene Meinung zu machen und die Donge genauer zu hinterfragen...
So einfach ist es nun auch wieder nicht^^

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Kommentar von HumanistHeart
31.07.2016, 15:38

Abermals ein gut argumentierter Text, Aaron. 
Du treibst es noch so weit dass ich meine Meinung über Dich ändere :)

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kommt drauf an wen du fragst, ich selbst bin überzeugter Atheist (würde mich fast schon als radikalen bezeichnen).

ich kann alles was du mir pro Religion sagst nehmen zerreißen wieder zusammen kleben dann widerlegen um es dann in einen Mixer zu werfen und das Haus mit dem Mixer drin abzufackeln.....

also ich sage ja es gibt sehr viel mehr gründe dafür Atheist zu sein.
wobei dir ein religiöser das Gegenteil sagen wird.

ein paar gründe pro Atheismus
-keine beweise
-keine nachvollziehbare Handlung
-nachweisbare Evolution etc
-Unlogik in Religion (Adam aus erde gemacht, kain bevölkert alleine die erde usw)
-Hass aufgrund von Religion , Sex- und Rassismus sind zum Großteil durch Religion entstanden, z.b die Bibel hetzt oft gegen andersgläubige, Leute aus anderen Ländern, Frauen, unartige Kinder ,homosexuelle usw
-kommerziell
-die neuen Religionen (Religionen der letzten 2000jahren die oft auf Jesus als Messias aufbauen) sind Nutzreligionen die dazu dienten in kleineren Dörfern das leben besser zu gestalten und angst zu nehmen (dumme Leute verstehen regen nicht(also haben sie angst davor), also ziehen sich kluge Leute etwas aus den Fingern was zwar keinen Sinn macht aber Regen erklärt und damit angst wegnimmt ,in dem Fall "die feste" und das Wasser darauf)(Schweinefleisch schimmelt schnell also verbietet die Religion das damit die Leute nicht sterben)
-veraltetes Konzept. mittlerweile wissen wir wie Regen oder Gewitter entsteht ,warum sich das Wetter ändert, wie die erde entstanden ist und haben Kühlschränke mit denen wir auch Schweinefleisch lange lagern können

das waren so ein paar Argumente gegen Religion und damit für Atheismus

mf(atheistischen)g kaaji 

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Kommentar von Raubkatze45
29.07.2016, 07:04

das ist die naive Form des Atheismus, der auf Unwissenheit gründet.

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Als Atheist ist man zwangsläufig verpflichtet, sich selbst um das Wohl der Welt zu kümmern, weil man keinen imaginären Freund hat, auf den man die Verantwortung abschieben kann und dies führt letztlich zu einber insgesamt besser funktionierenden Gesellschaft, als eine religiös geprägte.

Da braucht man sich nur anzugucken, welche Länder säkular (quais atheistisch) und welche religiös geprägt sind und wie es diesen Ländern jeweils geht. 

Komischerweise gehen die ganzen Fluchtbewegungen von den religiösen zu den säkularen Ländern und nicht umgekehrt.

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Kommentar von HumanistHeart
29.07.2016, 15:43

Komischerweise gehen die ganzen Fluchtbewegungen von den religiösen zu den säkularen Ländern und nicht umgekehrt.

^This!

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Die Frage ist denke ich leicht zu beantworten:

Im Kern unterliegt deiner Entscheidung zwei Möglichkeiten.

1.) Du bist rational und verlässt dich auf die bisherigen Beweise. Im Endeffekt gibt es keinen Beweis auf übernatürliches oder Göttliches. Du glaubst also an garnichts, und belegst in deinem Leben alles mit Mathematik und Physik. Rationalität eben.

2.) Du glaubst. Du glaubst, das Zufälle und Ereignisse einer höheren, einer göttlichen Kraft unterliegen. Du glaubst dass ein höheres Wesen diese Dinge steuert und diese passieren und alles einem göttlichen Plan folgt.

In erster Linie klingt 2. ziemlich naiv aber letztendlich ist der Glaube mehr als nur die Widerlegung des rationalen. Der Glaube ist Vereinigung der Gemeinschaft der Menschen. Gemeinsame Ziele. Ideale.

Meine persönliche Wahrheit ist, ich bin Atheist und in Augen der Gläubigen ein Heide oder ein Ungläubiger. Aber letztendlich schätze ich den Glauben sehr (da der überwiegende Teil der Religionen gutes bewirkt, Extremisten ausgeschlossen), da die Ziele durchaus schätzenswert sind. Meine Welt, so glaube ich, wird zusammenbrechen wenn das Schicksal zuschlägt. Wenn ich denke, dass mein Leben zusammenbricht oder ich ein Glück erfahre, dass ich es nicht verdient habe.

Glaube ist für Menschen gut, die Antworten im Leben suchen und sich selbst keine bilden können.

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Kommentar von schmuseTeufel
29.07.2016, 03:24

und was ist, wenn man nichts glaubt? also auch nicht an die rationalität

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Kommentar von Ahzmandius
29.07.2016, 04:30

Über die letzten Abschnitte lässt sich streiten. Hättest du Glauben oder Spiritualität anstelle von Religion gesagt, würde ich dir vielleicht zustimmen. 

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Kommentar von ThomasJNewton
29.07.2016, 16:53

das Schicksal

Das kannst du aufdröseln wie du willst, ich drösele es sprachlich auf:

Es wurde geschickt. Und ohne Schicker keine Schickung und kein Schicksal.

Nach dieser einen Antwort erscheinst du mir kryptoreligiös, keine Ahnung ob es das Wort gibt.

Religion ist nicht nur der Glaube an einen Gott im Sinne einer Person, sondern der Glaube an unerklärbares.
Nicht der an unerklärliches.

Niemand kann alles erklären, aber nur unvernünftige Menschen behaupten, dass etwas prinzipiell nicht zu erklären ist.

Ist jedenfalls meine Sicht der Dinge.

Aber wahrscheinlich bist du nur ein U-Boot-Missionar, keine Ahnung ob es das Wort gibt.

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Das muss jeder für sich beantworten. Das hängt bereits davon ab - wie man hier nachlesen kann - was jemand als Gründe akzeptiert und was nicht. Die beiden Fragen Kant' s zur Philosophie: Was kann ich hoffen? und Was soll ich tun? werden von den Wissenschaftsfreaks gerne ausgeklammert, weil ihre Antworten darauf eigentlich nur sehr dürftig sind. Hier ist es eine Frage der Persönlichkeit und des Typs, wieviel Hoffen ersehnt wird oder wieviel Verdrängung. Es fällt Menschen schwer mit Unsicherheit zu leben.

Da flüchten die einen lieber in eine Pseudo-Wissenschaft, weil auch die Wissenschaft keine offenen Zukunftsfragen beantworten kann und die andern klammern sich an die Rockschöße einer höheren Macht. Beide Lebensstrategien sind akzeptabel, solange sie andere nicht abwerten sondern bereit sind, beides als Zugang zu einer insgeamt humanistischen Einstellung zu akzeptieren. Nach Lessings Ringparabel ist die Lebenspraxis entscheidend und nicht das theoretische Herumgeplärre. Die Lebenspraxis jenseits der selbsterhöhenden Masken ist der Prüfstein, ob z.B. hinter den Masken nicht große Selbstbetrüger stecken.

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Kommentar von ThomasJNewton
29.07.2016, 16:00

An ihren Worten sollt ihr sie erkennen! Oder so.

Du teilst nur Schläge mit dem Wattebäuschchen aus, allerdings unter die Gürtellinie.

Wissenschaftsfreaks ist wohl eher ein Kampfbegriff, als wäre es eine Krankheit, Wissenschaftler zu sein. Oder nur Wissenschaftler.

Du erfindest da Diskrepanzen, die es nicht gibt.
Und Ansprüche, die es nicht gibt.

Die Wissenschaften suchen nicht nach irgend einem Sinn, und bieten ihn auch logischerweise nicht an.
Dass die Wissenschaft selbst der Sinn ist, ist ein plumper Trugschluss.

Wissenschaftler sind auch Menschen, und als Mensch suchen sie ihren ganz privaten Sinn, wenn sie es wollen.

Du verwandelst mal ganz locker nur einige syntaktische Wendungen Nichtglauben in Glauben.
Unter Verhackstückung deiner eigenen Argumente, die so schon sehr zweifelhaft sind.

Und du baust Popanze auf, den der Selbsterhöhung z.B.
Nur dass man keine höhere Macht sieht, erhöht einen nicht.

Und erniedrigt auch keinen, das erledigen viele selbst, und freiwillig unfreiwillig.

Schreib doch einfach:
"Es gibt Gott, und alle, die das nicht glauben, sind doof".
Das wäre klar und ehrlich.

Es fällt Menschen schwer mit Unsicherheit zu leben

Und das sollte einen dazu bewegen, Sicherheit zu schaffen.

Und nicht dazu, die Last solange immer wieder umzupacken, bis man bis ans Lebensende aufrecht auf der Stelle kriecht.

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Eigentlich ist es einfach. Es gibt keinen ernst zu nehmenden Hinweis auf Übernatürliches. Da bleibt für rational denkende Menschen nur Atheismus übrig.

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Es gibt viele Gründe, um an Gott zu glauben.

Wenn Du Gründe wissen möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

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Kommentar von HumanistHeart
29.07.2016, 15:53

Dort findet man fehlerhafte Behauptungen für Gott. Keine Gründe.

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Schau dir Blaise Pascal an. Der hat es auf den Punkt gebracht.

Gibt es Gott :

Du glaubst an ihm, du kommst in den Himmel, hast keine Angst vor dem Tod und du stirbst friedlich.

Du glaubst nicht an ihn, du kommst in die Hölle, hast Angst und stirbst nicht so friedlich.

Gibt es keinen Gott :

Du glaubst an ihm, führst oftmals ein gutes Leben, nimmst keine Drogen, tötest keinen, versuchst die Sünden zu unterlassen, stirbst einen friedlichen Tod und denkst das du in den Himmel kommst

Du glaubst nicht an ihm, kann sein das du ein gutes Leben führst, kann sein das du machst was du willst, am Ende stirbst du halt wie schon oben gesagt mit Angst und wissen "da ist nix, alles vorbei" und im Nachhinein ist nix.

Also am Ende des Tages bei gibt es keinen Gott hast du als gläubiger nichts zu verlieren, bei gibt es Gott hast du die Ewigkeit zu verlieren. Jetzt guck was wäre wohl schlauer auf welches Pferd zu setzen.

Man kann außerdem nie beweisen das es keinen Gott gibt und ab irgend einen Punkt muss es etwas geben, das den Anfang gesetzt hat, den Urknall und das frei vom Kausalitätsprinzip ist.

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Kommentar von ThomasJNewton
29.07.2016, 11:51

Und was ist, wenn Gott es einem übel nimmt, wenn man ihn als Pferd auffasst?

Selbst wenn es Gott gibt, dass es ein Leben nach dem Tode gibt, ist dann ein ganz anderes Kapitel.
Und dass der Glaube an Gott darüber entscheidet, ob oder wie man daran teil hat, noch ein drittes.

Drösel das man zu einer Wette auf!

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Kommentar von RipeClown
29.07.2016, 12:04

Ich habe es natürlich sehr extrem dargestellt.

Da hast du natürlich recht

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Kommentar von HumanistHeart
29.07.2016, 15:52

Jetzt guck was wäre wohl schlauer auf welches Pferd zu setzen.

Dass Pascals Wette seit rund 250 Jahren widerlegt ist, das ganze kompletter Unsinn und falsch Argumentiert ist, was er da hingestellt hat, ist Dir offensichtlich entgangen.

Hauptfehler, neben etlichen anderen: Er bezieht sich einzig auf EINEN Gott und ignoriert dabei alle anderen.

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Das ist keine Frage der Abstimmung, sondern des persönlichen Glaubens und der eigenen Überzeugung.

Es gibt keine wissenschaftlich tragbaren Beweise für Gottes Existenz - kann es auch nicht geben, da wir es beim Glauben nicht mit einer wissenschaftlichen These zu tun haben. Genausowenig, wie ein Computerprogramm den Entwickler sehen kann, können wir Gott sehen und nachweisen.

Es gibt aber auf der anderen Seite auch keinen Grund, davon auszugehen, dass das alles nur Quatsch ist. Wer sich schon einmal ernsthaft mit der Bibel beschäftigt hat, kann erkennen, dass dieses Buch voller Weisheit steckt. Und wer wie ich gläubiger Christ ist, erlebt mit Gott immer wieder Wunder.

Last but not least gibt es auch keinen vernünftigen Grund dafür anzunehmen, dass Glaube und Wissenschaft unvereinbar sind. Das wird von Einigen immer gern behauptet. Natürlich dürfen diese beiden Felder nicht wild vermischt werden. Wissenschaft ist Wissenschaft und muss ohne Gott auskommen. Aber warum sollte hinter all den Naturgesetzen nicht Gott als Schöpfer stecken? Das ist meiner Ansicht nach auch nicht glaubwürdiger oder weniger glaubwürdig, als dass auf einmal aus organischem Dreck die erste Zelle einfach so entstand. Mit Genom und allem drum und dran.

Man sollte nicht in die Falle tappen, sich angeblich entscheiden zu müssen zwischen "Logik und Vernunft" und Wissenschaft auf der einen Seite und Glauben auf der anderen Seite. Diese Entscheidung ist nicht nötig. Es gibt genug gläubige Wissenschaftler. Glauben ist NICHT das Gegenteil von Wissenschaft. Atheismus hat NICHT die Wissenschaft und das rationale Denken für sich allein gepachtet.

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Kommentar von ThomasJNewton
29.07.2016, 08:45

Aber du hast es anscheinend nötig, die Wissenschaften massiv zu beleidigen:

Das ist meiner Ansicht nach auch nicht glaubwürdiger oder weniger glaubwürdig, als dass auf einmal aus organischem Dreck die erste Zelle einfach so entstand. Mit Genom und allem drum und dran.

Das behauptet auch niemand.
Im Gegenteil, die Wissenschaften forschen intensiv an dem Thema.
Und die bisherigen Ergebnisse widersprechen deiner Unterstellung in allen Punkten.
Es gibt durchaus Hinweise, aber die können eben nach Milliarden Jahren nur wage sein.

Aber das interessiert dich ja nicht, du brauchst nur ein biliges Strohmann-Argument.
Das du mutmaßlich auch nicht selbst erfunden hast.

Die Wissenschaften nur so weit zu akzeptieren, wie man sie selbst kennt, ist nur der erste Schritt zu einer Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube.

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Kommentar von Trashtom
29.07.2016, 12:28
Atheismus hat NICHT die Wissenschaft und das rationale Denken für sich allein gepachtet.

Du bist der Typ, der den Grossteil der Wissenschaftler (und ja Anhänger der Evolution und der Urknalltheorie sind wahrscheinlich 99%) als dumm hinstellt und dabei rein gar nichts nichts als Alternative zu bieten hat, als blind an "Die Bibel" zu glauben. 

Du surfst mit deinem Smartphone im Internet, fährst mit dem Auto und nimmst Antibiotikum wenn du eine b. Infektion hast. Aber bei der Evolution, hört sichs auf, dass kann natürlich alles nicht wahr sein.

Das einzige was du kannst, ist die Wissenschaft in Frage zu stellen. Deiner Ansicht nach stimmt dies nicht, das nicht. Ok. Das ist auch gut so, denn Hinterfragen ist wichtig in der Wissenschaft. Eben nicht alles so hinzunehmen.

Was du aber nicht kannst, ist die Alternative bieten. Weder zur Evolution, noch zum Urknall noch zu sonst irgendwas. 

Jeder Furz in der modernen Wissenschaft (und deinem Gott zu nahe kommt) wird penibelst in seine Einzelteile zerlegt, aber deine Alternative "Lies die Bibel" wird blind und kompromisslos geglaubt. Völlig egal, welche blauäugigen Halb-Analphabeten dieses Buch vor 2000 Jahren geschrieben haben. 

Du hast mit Wissenschaft rein gar nichts zu tun, ausser sie mit deinen Verschwörungstheorien zu behindern.

Finde raus wie es wirklich war. Beweis es, dass Naturgesetze oder DNA einen Schöpfer braucht. Beweis es, oder mach einfach den Mund zu.

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Ich bin auch in keiner Weise religiös. Und glaube auch nicht an übernatürliches. 
Ich denke schon, dass es mehr Gründe gibt Atheist zu sein, als an sowas zu glauben. Die Wissenschaften geben unzählige Grüne dafür. 

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Kommentar von schmuseTeufel
29.07.2016, 03:19

an sowas, an was? und welche gründe? was war vor dem urknall?

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Warum lese ich hier ständig, dass der Glaube gegen die Wissenschaft an arbeitet? Warum sind so viele von Euch davon überzeugt, dass man beises nicht vereinbaren kann?

Ich kann doch von der Evolution, der Erdenstehung, dem Urknall, dem heliozentrischen Weltbild und allem anderen Know How, dass uns die empirische Forschung in den letzten paar Jahrhunderten geliefert hat, überzeugt sein und mich dafür interessieren, aber wenn ich mit meinem Wissen an meine Grenzen stoße trotzdem an mehr als nur ein zufällig okkurierendes Nichts glauben. Gott ist kein Feind der Physik. Gott hat die Physik erfunden. Das glaube ich zumindest.

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Kommentar von ThomasJNewton
29.07.2016, 08:28

Wenn du glaubst, ohne Tatsachen dafür leugnen oder verdrehen zu müssen, ist das für alle gut.

Aber mit dieser Sicht gehörtst du nicht unbedingt zur Mehrheit, und wenn doch, wohl eher zur schweigenden Mehrheit.

Außerdem steht dem noch eines im Wege, wenn ich folgendes mal wörtlich nehme

... wenn ich mit meinem Wissen an meine Grenzen stoße ...

Nein, wenn du an deine Grenzen stößt, gibt es immer noch genug Menschen, die wesentlich mehr wissen.

Vielleicht hast du es ja in diesem Sinne gemeint.

Es gibt aber genug Menschen, die es genau so meinen, wir du es geschrieben hast:
"Wenn ich es nicht verstehe, kann es nicht so sein, und ich versuche auch nicht, es zu verstehen. Weil ich Experten sowieso nicht traue."

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Kommentar von nutzer131
29.07.2016, 08:31

Es wirkt aber so als ob viele Religiöse auf dieser Plattform die Sache nicht so sehen wie du.

Für die passen Religion und Wissenschaft nicht zusammen und deshalb halten sie sich an das was ihre Religion sagt und erklären die Wissenschaft für falsch.

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Bin gläubiger ?

Warum ? Weil ich es in meinem Herzen fühle und liebe was ich liebe.
Wenn ich eine gute Tat gemacht habe oder mich an Gott bedanke, "befreit" es meine Seele und ich fühle mich frei. Ich fühle mich einfach gut gläubig zu sein und an einem Gott zu glauben.

Jetzt kommen bestimmt solche Aussagen wie "die Wissenschaft" dies das. .
Wenn man es so überlegt hat es ja Gott getan. Er hat die Wissenschaft erfunden.

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Kommentar von kaaji
29.07.2016, 03:37

damit würde man Gott und Wissenschaft in Eintracht bringen ....wobei Gott immer noch komisch wäre.
aber das ist immer noch plausibler als die bibel und co

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Kommentar von Ahzmandius
29.07.2016, 04:37

Die Probleme beginnen dann, wenn der Gläubiger/Gläubige den Anspruch auf die absolute Wahrheit erheben.

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Kommentar von HumanistHeart
29.07.2016, 15:54

"Gott hat die Wissenschaft erfunden".....
Sagenhaft. Und da wundert ihr Euch immer wenn man Euch auslacht.

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Kommentar von Fragensind
29.07.2016, 16:04

Ab in die Türkei! Hat man hier in Deutschland kein rechte frei zu reden und seine Meinung zu äußern? Doch! Also ab in die Türkei!

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Ja, gibt es.

Es gibt keine Belege, dass ein Gott existiert.

Das sind 0 Gründe an einen Gott zu glauben und 1 Grund nicht an ihn zu glauben.

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Ja natürlich.

Das "Übernatürliche", egal in welcher Ausführung widerspricht zumeist in seiner Beschreibung so ziemlich allen Regeln der Natur, Biologie, Chemie, Physik und Logik die wir kennen und derart wiedersprüchiges kann nicht existieren.

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Kommentar von ThomasJNewton
29.07.2016, 16:38

Die Frage war aber nicht, ob es existiert, sondern ob man dran glauben soll.

Das ist, und ich hoffe, wir sind uns da einig, eine ganz andere Frage.

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Rein rechnerisch ist es besser an Gott zu glauben

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Wenn du noch nie etwas Schönes, Gutes, Nettes, Wunderbares erlebt hast, wohl nicht....

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Ich denke nicht, dass man da nach der Anzahl gehen kann.

Beispiel 1:
Ein Atheist widerlegt 1000 Aussagen der Bibel.
Ein Gläubiger entgegnet, dass die Bibel symbolisch gemeint ist.

Beispiel 2:
Ein Gläubiger nennt dir 1000 Zitate, das Glauben belohnt wird.
Ein Atheist entgegnet, dass die alle von Gläubigen geschrieben wurden.

Es gibt nur einen Grund zu glauben, den Wunsch zu glauben.
Und nur einen Grund, nicht zu glauben, dass man damit leben kann.

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Warum sollte man an irgendwas übernatürliches glauben? Und wenn ja, an was oder wen? Zeus? Odin? Zahnfee?

Es geht nicht darum, Atheist zu sein. Das klingt viel zu dogmatisch nach "niemals wird es etwas übernatürliches geben". Rechtfertigen muss sich doch nicht der, der an keinen Unsinn glaubt, sondern umgekehrt!

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Ja.   .

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