Frage von self77, 302

Gibt es in Deutschland einen Islamischen Kindergarten? In der Schweiz wollten ein paar Muslime einen Islamischen Kindergarten öffnen.

Aber die Schweizer waren dagegen. Was meint ihr haben die Schweizer richtig reagiert oder ist es wieder gegen die Religionsfreiheit?

Antwort
von xo0ox, 146

Nicht die Schweizer waren dagegen sondern die Bildungdirektion, weil die vermittelten Werte nicht mit der Volkschule übereinstimmen.

Er hätte der erste islamische Kindergarten der Deutschschweiz werden sollen, doch daraus wird nun nichts. Das kantonale Volksschulamt hat das Gesuch für den geplanten Kindergarten «al Huda» (der rechte Weg) in Volketswil abgelehnt. Aus Sicht der Bildungsdirektion spricht die Verbindung der Trägerschaft des Kindergartens zum Islamischen Zentralrat der Schweiz (IZRS) gegen eine Bewilligung. Eine solche berge die Gefahr, dass den Kindern einseitige Werte vermittelt würden, die mit den Leitsätzen der Volksschule wie Toleranz, Offenheit und Dialogfähigkeit nicht vereinbar seien, schreibt das Volksschulamt in einer Medienmitteilung. So sollte gemäss dem Konzept des geplanten Kindergartens das religiöse Wissen die Basis bilden für alles, was die Kinder später lernen und erleben werden. «Dies geht über das Setzen von Schwerpunkten religiöser oder konfessioneller Art hinaus, wie es die Volksschulverordnung Privatschulen grundsätzlich ermöglicht», hält die Bildungsdirektion fest.

Quelle: http://www.nzz.ch/zuerich/mit-einer-offenen-gesellschaft-unvereinbar-1.18310996

Kommentar von martinzuhause ,

eine gute entscheidung

Kommentar von xo0ox ,

Es ist ja nicht so das es unmöglich ist einen rein Islamischen Kindergarten zu eröffnen, nur muss auch der sich an den Bildungsplan halten und kann nicht mal eben Arabisch in die Stunden aufnehmen.

Kommentar von martinzuhause ,

und da werden dann andere kinder abgelehnt weil sie nicht an diesen unsinn glauben?

Kommentar von furzbacke200 ,

DANKE Bildungsdirektion!

Antwort
von MuellerMona, 126

Bei solchen Wünschen frage ich mich irgendwie, wie nötig denn eine Religion in einer öffentlichen Anstallt wie einem Kindergarten oder einer Schule überhaupt ist?

Ist es wirklich nötig, dass wir Kinder nach Religionen teilen müssen? Wie soll man tolerant und weltoffen bleiben, wenn sich gewisse Gruppen aus, weiss der Kuckuck welchen Gründen, abschotten wollen?

Ich finde das wirklich sehr schade und bedauerlich, dass wir schon den Kindern auf diese Weise vermitteln müssen, dass Menschen wohl nicht einfach Menschen sind, die eigentlich alle die gleichen Rechte haben sollen... egal an welche Religion sie glauben, egal welche Hautfarbe sie haben...

Es ist traurig, dass jeder eine "extra Wurst" haben möchte und sich sofort in seiner "Freiheit" eingeschränkt fühlt, wenn nicht alle zu seinen Sonderwünschen und Sonderbehandlungen Freudesprünge vollführen.

Wenn ich an das Schrank-Monster in meinem Keller glaube und für dieses eine 3 Meter hohe Gedenkt-Statue in meinem Dorf aufstellen möchte, die Einwohner jedoch "Nein" sagen... bin ich dann in meiner "Religionsfreiheit" eingeschränkt worden??

Antwort
von Temas, 36

Ja es gibt in Deutschland islamische Kindergärten, genauso wie es auch evangelische und katholische gibt.  

Hier ein Beispiel: http://www.halima-kindergarten.de/

Der Kindergarten wird von Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Kirchen oder Vereinen getragen. 

Sie sind also im Besitz von freien Trägern, außerdem ist der Kindergarten in Deutschland keine Bildungseinrichtung, wie beispw. öffentliche Schule, welche meist ausschließlich durch den Staat finanziert werden.

Ich finde wenn es schon keine islamischen Kindergärten gibt, sollte es auch keine christlichen geben. Wenn dann schon gleiches Recht für alle. 

Und bevor jemand auf die Idee kommt, islamische Kindergärten würden den religiösen Fundamentalismus fördern. Es ist auch von großer Bedeutung wie die Erzieher ausgebildet werden, durch eine angemessene islamische Erziehung in Kindergärten könnte dem Trend sogar entgegengewirkt werden. 

Und Muslime würden eventuell aufgeklärter über ihre eigene Religion sein, und lernen, dass Extremismus darin nichts zu suchen hat. 

Antwort
von Jogi57L, 30

Also ich weiß nicht, wie es mit der freien Wahl der Religion in der Schweiz aussieht, bei uns darf man mit 14 seine Religionszugehörigkeit selbst bestimmen.

Da ist man aber längst nicht mehr im Kindergarten.

Es spricht vermutlich überhaupt nichts dagegen, dass --(.. so wie es die Kirchen/Städte/Gemeinden auch machen..)-- eine islamische Gruppe einen für alle Kinder offen zugänglichen Kindergarten finanzieren...

...und darauf achtet, dass keine einseitigen religiösen, politischen oder weltanschaulichen Inhalte vermittelt werden

Kommentar von dandy100 ,

Was glaubst Du wohl ist der Sinn eines islamischen Kindergartens? Natürlich werden dort religiöse Inhalte vermittelt und natürlich sind diese einseitig - nämlich islamisch, was denn sonst!

http://www.nzz.ch/zuerich/mit-einer-offenen-gesellschaft-unvereinbar-1.18310996

Kommentar von Jogi57L ,

oh.. und ich meinte schon, dass die islamische Gemeinschaft sich an der Finanzierung von Kindergärten beteiligen will.... 

...quasi als " Zeichen".. dass sie dieselben Rechte die sie für sich an vorhandenen Kindergärten wünschen... 

...sie nun auch selbst "allen" Kindern unabhängig von "Religion" entsprechend zur Verfügung stellen wollen....

Das ist wohl ein Irrtum meinerseits... Danke für den link

Antwort
von dandy100, 111

Religionsfreiheit heißt nichts anderes, als das jeder frei in der Wahl seiner Religion ist,  und weder strafverfolgt noch zwangsmissioniert wird - es heißt aber nicht, dass die jeweiligen Städte und Gemeinden bzw. ihre Bürger verpflichtet wären,  religiöse Institutionen wie Moscheen, religiöse Schulen oder Kindergärten zu akzeptieren -  vor allem dann nicht, wenn sie von radikal islamischen Vereinen wie dem IZRS getragen werden.

Die Schweiz ist immer noch das Land der Schweizer und wenn sie das nicht wollen, ist das ihr gutes Recht - genau deshalb werden in der Schweiz sehr gern Volksabstimmungen gemacht, um sicherzustellen, dass das geschieht, was die Bürger wollen und nicht das, was einen Regierung bestimmt - das ist echte Basisdemokratie

Antwort
von 1988Ritter, 111

Die Schweizer haben natürlich richtig reagiert, und es gibt dementsprechend auch abgschlossene Rechts- und Gutachterverfahren.

Anders als in Deutschland, haben die Schweizer die Differenzen im Islam erkannt, und tragen mit dem Verbot die Vorsichtsmaßnahme vor einem fundamentalistischem Islam.

Wir müssen erkennen, dass insbesondere fundamentalistisch orientierte Kreise an einer islamischen Erziehung interessiert sind. Liberale Muslime kommen schon seit Jahrzehnten mit dem bestehenden Bidlungsangeboten von Kindergarten bis hin zur weiterführenden Schule aus.

Antwort
von TomahawkDonVito, 104

Naja. Stell dir mal vor, ein paar Christen würden in Saudi-Arabien so einen Kindergarten eröffnen. Dafür würden sie vermutlich hart bestraft werden. Ich finde, ihre Entscheidung geht dementsprechend voll in Ordnung.

Kommentar von ollesgemuese ,

Der Vergleich hinkt extrem..

Kommentar von earnest ,

Inwiefern? 

Meinst du, es solle mit zweierlei Maß gemessen werden?

Kommentar von ollesgemuese ,

Ich meine, weil erstens Äpfel und Birnen verglichen werden, da komplett anderes Thema.  Zweitens, und vor allem, war das Problem hier nicht die Religion an sich, sondern das (berechtigte) Mißtrauen ggnüber dem Träger.

Sprich, macht das ein anderer Verein und kann auch glaubhaft nachweisen, daß bestimmte Standards eingehalten werden, ist es kein Problem

Kommentar von earnest ,

Und Saudi-Arabien: Sind das nun die Birnen?

Kommentar von KaeteK ,

Die Muslime haben ständig  Forderungen...Wenn es ihnen hier in Europa nicht passt, dann dürfen sie gerne in ein Land auswandern, dass ihren Wünschen entspricht.Anstatt sie dankbar sind, dass sie hier leben dürfen und ihren Kinder eine Chance auf Bildung und einen Arbeitsplatz , wird nur eingefordert. lg

Kommentar von dandy100 ,

Stimmt, der Vergleich hinkt extrem - würden Christen nämlich so etwas in einem islamischen Land versuchen, gäbe es darüber nämlich keine Diskussion.....

Kommentar von Mark1616 ,

Ich verabscheue diese Vergleiche mit Saudi Arabien, oder anderen rückständigen und extremistischen Wüstenlöchern, jedes mal. Du sagst damit, dass du uns hier mit Saudi Arabien gleichsetzt, aber sind wir nicht besser als die Extremisten in Saudi Arabien? Sollten wir hier, im fortschrittlichen Europa, dem "Hort der Menschenrechte und bürgerlichen Freiheiten" nicht auch muslimischen Einwohnern diesselben Rechte gewähren wie wir sie nicht-Muslimen gewähren?

Kommentar von dandy100 ,

Welche Rechte denn? Das Recht Kindern, die hier aufwachsen radikal und menschenverachtend zu erziehen?

...und versuchs erst gar nicht, etwas von der Toleranz gegenüber Andersgläubigen im Islam zu erzählen und Ehrenmorde, Frauenverachtung usw. als Ausnahmeerscheinung darzustellen.

Tipp von mit: Fahr mal hin nach Afghanistan oder in den Irak  oder Iran und lebe da einen Weile, dann weißt Du Bescheid über das Menschenbild dort und dann reden wir weiter darüber, was man hier erlauben sollte und was nicht

Kommentar von Mark1616 ,

sind wir nicht besser

Du sagst mit deinem Beitrag praktisch, dass wir uns hier in Dtld. keine höheren Standards auferlegen sollten, sondern uns am Irak, Iran oder Afghanistan orientieren sollten. Das ist es was ich kritisiert habe, völlig unabhängig von der Frage nach dem "islamischen Kindergarten". Herzlichen Glückwunsch zur absoluten Themaverfehlung.

Kommentar von Temas ,

http://www.disr.edu.sa/ Sowas Ähnliches gibt es bereits in Saudi-Arabien

Kommentar von Klaraaha ,

Nicht nur in SA. Die Kinder die auf deutsche Schulen dort gehen, können einen in DE und westlichen Ländern anerkannten Abschluß machen. Die könnten in westlichen Ländern mit einer Saudi-arabischen Schulbildung evtl. nur zur Müllabfuhr.  Dahin gehen Kinder von Diplomaten und Geschäftsleuten, die sich vorrübergehend dort aufhalten. Umgekehrt können Schüler die hier auf eine Saudi-arabische Schule gehen in DE keinen anerkannten Abschluß machen. Auf diese König-Fahd Schulen die es auch in DE gibt, dürfen auch nur Kinder die nicht der deutschen Schulpflicht unterliegen, weil es eben mehr oder weniger Koran-Schulen sind, ohne hier in westlichen Ländern gültigen Schulabschluß.

Antwort
von whabifan, 52

Wenn Privatschulen sowas machen, warum nicht. Ein öffentlicher Kindergarten sollte aber meiner Meinung nach frei von Religion sein.

Antwort
von Lazarius, 43

Ich bin gegen Islamische Kindergärten.

Die Kinder sollten sich integrieren und nicht auf eine Parallelgesellschaft
vorbereitet werden.

Die kleinen Kinder lernen sehr schnell die deutsche Sprache und den
Umgang im alltäglichen Leben, wenn sie mit deutschen täglichen Spielen und Umgang haben.

Ein islamischer Kindergarten wäre bei der Entwicklung dieser Kinder eher
kontraproduktiv und würde sich behindernd, was Integration betrifft, auswirken.

Kinder in einem Kindergarten sollten auf das spätere Leben vorbereitet
werden. Religion oder ideologische Ausrichtung, gleich welcher Art, hat da
meiner Meinung nach nichts zu suchen. Das können die Eltern den Kindern zu
Hause beibringen, wenn sie wollen.


Kommentar von Lazarius ,

An die Adresse des ↓.

Ich bin der Meinung, dass Integration sehr wichtig ist, wenn Menschen mit islamischer Religion ihren Lebensmittelpunkt in Europa suchen. Wer keine Bereitschaft dafür zeigt, ist hier sicher fehl am Platz. Du wirst mich auch nicht durch den Pfeil nach unten von dieser Meinung abbringen. LG Lazarius

Antwort
von HMilch1988, 66

Die Schweiz hat komplett richtig gehandelt. Denn islamische Kindergärten stehen einer gesunden Integration im Weg.

Antwort
von Blackylara, 121

Das genau kann ich nicht beurteilen, aber eine andere Sache fällt mir da ein:
In manchen deutschen Kindergärten darf jetzt kein Schweinefleisch mehr gegessen werden oder das Jesuskreuz wird abgehängt, weil sich irgendwelche Muslime davon beleidigt fühlen, und das ist, so finde ich ein No-go. Kein Deutscher würde in der Türkei verlangen, dass die Frauen sich alle nicht mehr verhüllen, oder sich darüber aufregen, dass sie in manchen Restaurants kein Schweinefleisch bekommen, und wenn doch, würde es nicht so eine Reichweite bekommen wie das obrige Problem. Natürlich können wir alle friedlich nebeneinanderleben, aber in dieser Situation ist es ja so, dass unsere Kultur verdrängt wird und das ist falsch.
Ich weiß nicht genau wie so ein muslimischer Kindergarten aussieht, aber ich glaube, er wird nicht großartig anders sein als ein Schweizer Kindergarten.

Kommentar von martinzuhause ,

mit dem kreuz das ist schon ok. das ist ein religiöses symbol und gehört da nicht hin. das mit "kein schweinefleisch" ist eine schweinerei.

wenn eltern meinen ihre kinder dürften das nicht essen sollen sie es ihnen verbieten. ansonsten wird gegessen was auf den tisch kommt.

Kommentar von dandy100 ,

Ein religiöses Symbol gehört nicht in einen christlichen Kindergarten?  Interessante Einstellung

Kommentar von Mark1616 ,

Ein religiöses Symbol gehört weder in einen Kindergarten, noch in eine Schule. Punkt.

Es ist komplett irrelevant welcher Religion dieses Symbol entstammt, oder welche Religion der Träger der Einrichtung vertritt.

Kommentar von dandy100 ,

Wie leben hier immer noch in einem christlichen Land, dessen Kulturgeschichte christlich geprägt ist - ob Dir das passt oder nicht.

Selbstverständlich dürfen christliche Symbole in öffentlichen Einrichtungen aufgehängt werden - das ist seit Jahrhunderten Tradition, ohne dass sich irgendjemand daran gestört hat.

Symbole der Nächstenliebe und des Friedens - und dafür steht Jesus - gehören mit zum ehtischen Grundverständnis einer Nation.

Die christlichen Kirchen sind ein fundamentaler Bestandteil aller sozialen und caritativen Einrichtungen der Länder Europas und vieler Länder weltweit - ihre Symbole werden ganz sicher nicht verboten, weil Du das so willst - mit welchen Recht denn auch?

Kommentar von Mark1616 ,

Ein christliches Land? Soso, das dürfte die 30-50 % der atheistischen Deutschen etwas verstimmen.

Es ist auf gewisse Weise schon peinlich, wenn man zugeben muss, dass das eigene Land massiv von antiken Märchen über Zauberwesen beeinflusst wurde. Wir sollten mittlerweile so aufgeklärt sein, dass wir unsere Kinder nicht mit irgendwelchen Ideologien indoktrinieren müssen nur um uns selbst zu bestätigen. Kindererziehung sollte absolut neutral erfolgen, damit sich die Kinder, sobald sie irgendwann so weit sind, selbst für ihre Religion entscheiden können. Die Indoktrinierung deutscher Kinder mit Religionen ist eins der größten Verbrechen die wir je vollbracht haben. Und um das klarzustellen, ich rede hier nicht von den Werten, die das Christentum für sich beansprucht, ich rede von der Religion.

Du darfst mir dann auch einmal erklären, warum das Kreuz, an dem Menschen brutal getötet wurden, ein Symbol der Nächstenliebe und des Friedens sein soll?

Kommentar von Blackylara ,

in katholischen Kindergärten oder katholischen Schulen hängen oft Kreuze.. Ich bin auf einem katholischen Gymnasium und da hängt eigentlich in jedem Klassenraum ein Kreuz, und wir haben auch Schüler aus anderen Religionen..

Kommentar von dandy100 ,

Na und? Die Schüler aus anderen Nationen leben aber nun mal hier und müssen sich wohl oder übel mit der europäischen christlichen Kultur auseinandersetzen - genauso wie sich jeder Mensch mit derjenigen Kultur auseindersetzen muss, in der er lebt - oder sollen z.B.die Inder auch ihre Götterstatuen aus den Schulen entfernen, wenn ein Europäer dort zur Schule geht?

Spricht irgendetwas dagegen, sich mit dem christlichen Kreuz zu beschäftigen, das zur Kulturgeschichte Europas und vieler anderer Länder gehört? Geht irgendeinen Gefahr davon aus oder beleidigt das irgendjemanden?

Antwort
von martinzuhause, 68

wenn die schweizer so entschieden haben ist es so natürlich richtig.

würde ein "muslimischer" kindergarten nicht dagegen verstossen das vor dem gesetz alle gleich sind?

da dürfte dann doch kein kind abgelehnt werden nur weil es einen anderen oder keinen glauben an einen der götter hat

Antwort
von tod34, 96

Meiner Meinung nach haben die Schweizer richtig gehandelt, nur weil sie Muslime sind bedeutet es nicht das es jetzt ein Kindergarten gäbe der nur für Muslime ist, normaler Kindergarten erlauben jede art von Mensch egal von welchen Land, Ich bin Muslim und bin selber nicht in einem islamischen Kindergarten aufgewachsen, sondern war in einem ganz normalen.

Kommentar von self77 ,

Du vergleichst nationalität (Japan) Rasse mit einer Religion...

Antwort
von KaeteK, 41

Ich bin auch dagegen, dass die Muslime sich absondern, denn so funktioniert keine Integration. Die Kinder müssen dringend die deutsche Sprache lernen, denn nach dem Kindergarten geht es in die Schule. Allerdings kommt mir da der Verdacht, dass nach dem Durchsetzen eines muslimischen Kindergartens, dann eine muslimische Schule folgen soll u.s.w.

Ich hoffe, die Regierungen sind wachsam! lg

Kommentar von furzbacke200 ,

Die Ausbreitung des Islam.

Antwort
von musenkumpel, 79

Ich fänd es sehr wichtig für alle Religionsfreiheit und Toleranz und Akzeptanz untereinander. Vorallem, damit grundsätzlich wieder andere Meinungen akzeptiert werden und Mobbing wieder eingedämmt wird. Davon sind wir in D aber noch meilenweit entfernt.

Kindergarten Halima seit 1999 in Karlsruhe
http://www.dw.com/de/islamischer-kindergarten-hier-wird-deutsch-gesprochen/a-173...

In Berlin solls auch einen geben
http://www.ahlu-sunnah.com/threads/36230-Islamische-Kinderg%C3%A4rten-in-Berlin

Keine Ahnung wieviele insgesamt.

Und
rieche ich da einen 'Troll' im 'wieder gegen die Religionsfreiheit'?

Kommentar von earnest ,

Ich habe keine Ahnung, wen oder was du da riechst. Ich kann dir aber sagen, dass es sich bei ahlu-sunnah um eine Salafistenwebseite handelt. 

Inzwischen aber stillgelegt ...

Kommentar von musenkumpel ,

Ok, sollte mal meinen riecher nachjustieren.

Oh nein, bei mir geht die aber noch, hüülfe ... Nee. Ok nadann...
Als Hinweis akzeptiert. Weil vllt unterschiedliche Ausrichtungen/Auslegungen unterschiedliche Kindergärten bräuchten.
Ich sehs nich so eng. Die haben auch ein Recht zu leben.

Kommentar von earnest ,

Zu LEBEN selbstverständlich. Aber nicht zu INDOKTRINIEREN.

Kommentar von musenkumpel ,

Jo, musst ich jetz erstmal nachschlagen und würde dir ja spontan recht geben. Aber dauerbelehrung ohne kompromisse ist auch erlaubt, haben wir ja auch dauernd. :/
Erschreckender sind dann Gewalt auf Demos usw.. Das würd ich jetzt nichtmal an der verfehlten Jugend oder den Salaffisten festmachen. Aber kein Plan.

Kommentar von KaeteK ,

Natürlich dürfen sie leben, darum hat man ihnen ja auch die Chance gegeben, hier leben zu dürfen...aber sie müssen sich eben auch anpassen. Aber das heißt nicht, dass wir jetzt nach ihrer Pfeife tanzen. lg

Kommentar von musenkumpel ,

mömömö, 'wir' österreicher oder deutsche?
Ein paar Kindergärten mehr oder weniger.

Ich möchte das mal weiterspinnen, was wäre eine umfassende Toleranz, wo jeder das leben kann was er glaubt UND es zusätzlich für alle auch die passende Schulform geben würde?!

Also auch nach dem Bildungssystem an das jemand 'glaubt', zB ne buddhistische Schule oder ne anthropologische Schule dafür kostenlos, oder für die Leutz die keine sexuelle Aufklärung in der Schule als Pflichtfach möchten, weil sie es als Vergewaltigung auffassen ooder was noch.. Ich meine Vielfalt ist auch wichtig.

Oder wo du nicht Geschichte lernen musst, wenn du in Mathe gut bist, dann bräucht es nicht ne spezielle Form, sondern nur weitere Teilbereiche. In die Richtung fänd ich das richtig cool.
Das entgeht allen die Toleranz und Religionsfreiheit mit Angst begegnen. :/ Dann wird auch der eigenen Meinung die Mündigkeit genommen, Angst und Überwachung nehmen zu, psychische Krankheiten durch ein verkorkstes Bildungssystem.

Kann man das so sehen oder ist das zu umfassend? Ich weiss, die Leute wollen immer den 'Kern' der Sache sehen. Aber das ist doch das ganze worum es geht - wohin es geht. In Jahrzehnten usw.? =)

Kommentar von Mark1616 ,

UND es zusätzlich für alle auch die passende Schulform geben würde?!

Du meinst also, dass Kinder dazu in der Lage sind komplexe Gottesvorstellungen und Wertesysteme, wie sie in einer Religion vertreten werden, zu verstehen und sich, unbeeinflusst von den Eltern, für eine Religion entscheiden werden um danach auf die entsprechende Schule zu gehen?

Der staatliche Bildungsapparat hat nicht den Auftrag, den Kindern eine Ideologie einzuhämmern, sondern sie möglichst gut mit Wissen für ihr späteres Leben zu versorgen. Sexualaufklärung gehört zwangsläuf auch dazu, denn ohne diese musst du dich zwangsläufig mit Teenagerschangerschaften und STI-Epidemien herumschlagen. Kinder, die nicht wissen was sie mit ihrem eigenen Körper anstellen können, sind eine riesen Gefahr für sich und die Allgemeinheit. Da ist die Religion der Eltern komplett irrelevant. Die können sich fühlen wie sie wollen, die Kinder sind es aber, die später die Folgen ihrer mangelhaften Ausbildung ausbaden dürfen.

Kommentar von musenkumpel ,

Nee, ich ich meine eher, dass Menschen in eine Schule oder Kindergarten können und auch die familiären Werte mitnehmen können. Damit nicht sie in den Werten keine Kränkung erfahren, weil mit Enttäuschungen in dem Alter noch nicht so gut umgegangen werden kann, vor allem wenn sich die familiären Bezugspersonen dann als 'falsch' 'entpuppen', dann ist das schwer psychisch zu verkraften (so entsteht z.B. Borderline) (und da haben wir sogar, dass Intoleranz das Potential hätte erst Terrorismus zu schaffen).

Es geht darum, den Kindern eben nicht die eigenen Einsichten zu verbieten, stattdessen werden sie dann im Alter von 6 Jahren mit Glaubensfragen oder Physik maltretiert. Dann würden sie von der Verarbeitung und Entwicklung der eigenen Identität abgebracht weil sie aus dem gewohnten Wertemilieu rausgerissen werden, was wiederum innere Konflikte zu erzeugt.

Ausserdem gilt doch eine Strennung zwischen Staat und Religion. Dann können sie verschiedenes Fleisch anbieten oder lassen es ganz. Entweder ganz Staat oder garnicht. Nur eben so, dass die Glaubensfreiheit nicht eingeschränkt wird. Er muss ja keine staatliche Verantwortung für die eine Oder die andere Religion übernehmen. Dann könnt ja jeder kommen, bis wir Scientology-Kindergärten haben..
(Gut dass du nachgefragt hast, hab mich nich gut ausgedrück, dann wär es ein Wiederspruch. Ich meine vielleicht, dass man nicht eine Sonderform einführen sollte, sondern alles unter einen Hut kriegen müsste)

Deswegen müsste man einfach ein System entwerfen in dem alle Platz haben, wo dann Kreuze und Kopftücher alles ok, aber auch die Ansichten nicht angegriffen werden. Sprich Salafisten ^^ wo niemand überzeugt wird. Egal in welchem Unterricht oder Pädagogik. Verhalten kriegt man natürlich beigebracht. Missionierung hat da einfach keinen Platz, aber auch nicht für die Wissenschaften. Das ist auch Glaube und Ideologie, nur sind wir es gewohnt und hinterfragen das nicht. Wissenschaft lässt, je weiter man das führt, immer weniger bis gar keine Freiräume fürs Individuum. (Wären alle logisch wie Spock, gäbs immer nur eine Möglichkeit? Das wär lebensfeindlich.)

Niemand kann überhaupt ohne Ideologie leben, nur wie kann man das mit Toleranz vereinbaren. Ich hab mir ja grad die Physiker ausgesucht, weil sie gerne alle von der Logik überzeugen wollen. ;)

Kommentar von musenkumpel ,

Ok, ich hab eh zu weit ausgeholt, never mind.

Auf den Punkt gebracht:

Ich meine dass es in den Schulformen sowie Kindergärten genug Möglichkeiten geben sollte, wo die Kinder jede Wertvorstellung und jeden Glaube ausdrücken und zur Geltung bringen können dürfen sollten.

Zum Beispiel durch verschiedene Bereiche in den Kindergärten, wobei die Kinder selbst aussuchen in welchen sie heute oder morgen reingehen, damit sie nicht deswegen ihre eigene Abstammung, Familie und Werte in Frage stellen *müssen!

Wenn sie heute einen Bereich besuchen und morgen einen anderen, sprich mal die Moslems oder die Juden besuchen, also die Werte *nach und nach in Frage stellen*, dann wäre, wenn man das schon beim Kindergarten so macht, das in der Schule mit Wertunterschieden und Toleranz n Kinderspiel. Ausserdem würde das auch zur Volksverständigung und Integration führen.

In der Schule könnte man das selbe System mit den Unterrichtsfächern einführen. Jeder könnte lernen was ihm läge und die Frage nach dem Fach des Studiums oder der weiterführenden Schule würde auch um einiges leichter fallen.

Antwort
von earnest, 47

Erste Frage: Das weiß ich nicht, aber ich bezweifle es. 

Ja, auch ich finde "religiöse Kindergärten" voll daneben. Das gilt selbstverständlich auch für katholische und evangelische Kindergärten. (Und auch für vegane Kindergärten. Und vegetarische Kindergärten.)

Die Ausgrenzung anderer durch die Eltern, die ihre Kinder dorthin schicken, ist von Übel.

Kinder sind Kinder. 

Wenn ich mir die "Sunniten-Fraktion" bei GF so anschaue: Es wäre meiner Ansicht nach das Letzte, würden Kinder hierzulande und anderswo derart sunnitisch indoktriniert.

Gruß, earnest


Antwort
von Mamoal, 57

Allein der Name: der rechte Weg " sagt doch schon alles...

Kommentar von self77 ,

Ich weiss es ist nicht zum lachen aber ich finde das extrem bescheuert xD

Kommentar von Mamoal ,

Was jetzt ? Mein Kommentar oder der Name???

Kommentar von self77 ,

Name

Kommentar von Mamoal ,

Aha ok . Sehe das genau so . Dasselbe als wenn in Thüringen ein Kindergarten aufmachen würde und der sich dann ,, zum braunen Eck" nennt-- Ironie off--

Kommentar von furzbacke200 ,

Stimmt,der rechte Weg, den die Schweizer gegangen sind.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community