Wieselchen1 am 13.03.2008 um 9:09 Uhr
Hallo zusammen,
da ich demnächst mit Schweizer Geschäftspartnern korrespondieren muss, würde ich gerne mal erfahren, ob bei euch andere Grammatikregeln herrschen als in der BRD. Ist die Kommasetzung anders als hier?
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Die deutschen Regeln, dürften weitgehend mit denen der Schweiz übereinstimmen. Natürlich gibt es immer wieder Schweizer, die eine eigene Regel entwickelt haben. Das gibt es, aber auch in Deutschland. ;-)))))
Ich würde sagen, die Schweizer müssen mit der deutschen Schreibweise und Kommasetzung zurecht kommen, genauso wie die Deutschen mit der schweizer Regel.
Wir müssen ja auch lernen, dass es in der Schweiz kein ß gibt, obwohl lt. Duden die neue deutsche Rechtschreibreform in allen deutschsprachigen Ländern gilt.
Aber ein ß in die Schweiz zu schicken, haben die Herren da wohl vergessen! gg
Ich korrespondiere auch mit Schweizern,mit Holländern und Österreichern und mache mir keine Gedanken, ob das Komma an der richtigen Stelle ist!
Die mit Sicherheit aber auch nicht!
solf1 am 13. März 2008 10:00 DH!
Wieselchen1 am 13. März 2008 10:24 Nun, Happyly, ich kann ja nur von mir reden und auf mich macht das immer keinen guten Eindruck, wenn Geschäftsbriefe vor Fehlern nur so wimmeln. Ein einfaches ß mal in ein ss umwandeln, mal ein Komma falsch, ok. Aber wenn sich in einem Brief konsequent grammatikalische Fehler häufen, entsteht in meinem Hinterkopf halt schnell das Vorurteil der mangelnden Sorgfalt.
Jeder ist anders. Du magst es nicht so eng sehen, ein Geschäftspartner in der Schweiz vielleicht wohl. Und wenn er dann noch entsprechende Bemerkungen meinem Chef gegenüber fallen lässt.... Dann sitz ich aber oben und darf mir was anhören.

Das ist ja mit ein Grund , warum es mit der Rechtschreibreform so lange gedauert hat - alle deutschsprachigen Länder waren daran beteiligt und mussten sich gemeinsam zu einer einheitlichen durchringen.
solf1 am 13. März 2008 09:35 Ach du meinst, dass es die Schweizer es lange nicht begriffen hätten..? Verstehe!
ich würde sagen, eher die Österreicher lange nicht g
Wieselchen1 am 13. März 2008 10:17 Ich denke mal eher, dass es daran lag, alle Wünsche und Vorstellungen unter einen Hut zu bringen. Ist ja schon in einem Land nicht einfach.
Habe gar nicht gewusst, dass da alle deutschsprachigen Länder mit in einem Boot saßen. Danke für die Info, kiralee.
solf1 am 13. März 2008 11:48 Achso Wiesel, du denkst du Deutschen entscheiden dies alleine und die "anderen" müssen dies einfach übernehmen?
Wieselchen1 am 13. März 2008 12:59 Nein, Solf, da ich davon ausging, dass jedes Land seine eigenen Regeln hat, stellte ich ja auch diese Frage. Ich weiß gar nicht, was du mir immer wieder unterstellen willst.
kiralee am 13. März 2008 15:17 Solf - sorry mal wieder :-)), wenn ich meine Antwort lese, könnte es tatsächlich so aufgefasst werden. Es war aber wirklich nur damit gemeint, je mehr Köpfe an etwas hocken, um so länger dauert es......
Wieselchen1 am 13. März 2008 15:50 Kiralee, so habe ich es auch verstanden.
Meine Partnerin ist Deutsche und wir korrspondieren natürlich viel. Ich stellte fest, dass es tatsächlich andere Regeln in der Schreibweise geben muss, besonders bei der Frage des Komma. Doch wie möchtest Du das perfekt machen? Einen Kurs belegen oder so? Viel Glück!
Da einige Deutsche nach der alten Rechtschreibung schreiben, einige nach der neuen und einige beide nicht 100%ig beherrschen (was bei dem Reformchaos ja nicht verwunderlich ist), würd ich daraus nicht sofort schließen, dass es verschiedene Regeln gibt - vielleicht schreibt ihr nur in verschiedenen "Versionen" :)
Wieselchen1 am 13. März 2008 10:19 Das ist natürlich auch möglich, beene. Also halte ich mich an das, was ich gelernt habe und lasse - wie immer - noch einmal korrekturlesen und bin damit auf der sicheren Seite. Danke schön.
Es gibt keine anderen Komma Regeln in der Schweiz.
Da auch deutsch-Schweizer meist nur sehr schlecht Schrift-Deutsch sprechen und schreiben, hat es auch keinen Wert, dass Du Dir darüber Sorgen machst.
Es ist schon ein Zeichen von mangelndem Anstand, wenn man die Rechtschreibung kritisiert, insbesondere dann, wenn es sich um elektronische Mitteilungen handelt.
Eigentlich gilt auch, dass die Rechtschreiberegeln, die beim ABSENDER einer Nachricht gelten, anzuwenden sind. AUSSER: wenn der Text in einer fremden Sprache abgefasst ist, dann gelten WAHLWEISE die Regeln, die im Ursprungsland der Sprache gelten ODER die Regeln die im Land des Empfängers gelten.
Es gibt EINE Ausnahme, die man berücksichtigen sollte: wenn sich jemand als Angestellter von einer Firma in der Schweiz ausgibt, dann sollte er "ss" und KEIN "ß" verwenden ... sogar ich empfinde es als sehr störend , wenn ein "ß", in einem Brief, der von einer schweizerischen Firma kommt, verwendet wird. Insbesondere dann, wenn der Name der Firma so richtig spiesserig schweizerisch klingt, dann ist es "fehl am Platze" wenn ein "ß" benützt wird.
Wenn die "Rechtschreibereform" nicht berücksichtigt, dass das "ß" in der Schweiz nicht verwendet wird, dann sind ihre Autoren unverbesserliche Spinner: auf einer schweizerischen Computertastatur hat es kein "ß" und wie kann man nur so verblödet und eingebildet sein, dass man die Leute zwingen will, Zeichen zu verwenden die gar nicht auf normalem Wege zur Verfügung stehen ? So etwas ist verscroben und unverschämt. Ich muss hier, dass "ß" erzeugen, indem ich es irgendwo im anderen Text suche und hier in den Text hineinkopiere.
Wieselchen1 am 7. September 2008 21:46 Ich danke Dir für Deine ausführliche Antwort.
LG
Wieselchen

Da in der Schweiz und in Österreich die gleiche Rechtschreibreform wie in Deutschland gilt, sollen momentan auch die Regeln für die Zeichensetzung gleich sein. http://www.nzz.ch/2006/06/22/il/newzzEOQX6QMO-12.html
Wieselchen1 am 13. März 2008 09:19 Danke, Luise! Dann werde ich mich ja dort nicht unbedingt blamieren.... ;-)

Ich bin Schweizer und denke, dass das nicht so ist. Unsere Lehrer haben sich jedenfalls bemüht uns Deutsch beizubringen. Natürlich ist nicht auszuschliessen, dass Kommas falsch gesetzt werden. Dies aber hauptsächlich aus Unwissenheit.
Wieselchen1 am 13. März 2008 09:22 Danke, um das zu vermeiden habe ich die Frage gestellt... ;-)

Ich war mir auch nicht sicher, deswegen habe ich den Button angeklickt. Und liebe(r) Solf, wenn ich Dir privat schreibe, kannst Du sicher einen Kommafehler verschmerzen! Aber bei Geschäftspost ist das eben nicht so. Da soll schon alles stimmen! Und wenn ich mir unsicher bin, frage ich danach! Dafür ist die Seite doch da!
Wieselchen1 am 13. März 2008 10:20 Danke, Pippi60. Weiß gar nicht, was das nun sollte. Es heißt doch immer: Wer nicht fragt, bleibt dumm, oder?
Es gelten die gleichen Kommaregeln, wenn das nicht so wäre, dan wäre es schlimm. Die neu Rechtschreibung gilt auch hier. Ausnahme das ss z.B. Hass, Strasse, dass
Danke, HerrLich, für die Information. Nun fühle ich mich wesentlich sicherer, wenn ich demnächst die Korrespondenz beginne.