Frage von kleeblatt1999,

Gibt es Hunde die wie Wölfe aussehen ?

Ich hab eine Frage ich weiß das man keine Wölfe als Haustier haben darf ( oder mit so einer Genehmigung ) .

Deswegen will ich Fragen ob es einen Hund gibt der aussieht wie ein Wolf ?

Ich finde Wölfe sind schöne Tiere und ja :D

Und er sollte nicht so klein sein , also mindest Größe wie eine Aussgewachsene FRanzösische Buldoge =)

Hilfreichste Antwort von Whitesatin,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Anschaffung eines Haustieres davon abhängig machen das es so und so aussehen musst? Hm. Das ist schwierig.

Aber einen Rat möchte ich dir geben: Lass die Finger weg von Hybriden! Das ist eine Mischung aus domestiziertem Hund und Wolf. Diese Tiere sind außerordentlich schwierig und die Haltung setzt jahrelange, intensive Erfahrung mit eben solchen voraus. Alles andere ist unverantwortlich und gefährlich.

Antwort von almmichel,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Tschechoslowakische Wolfshunde

http://www.polar-chat.de/topic_20444.html

Kommentar von YarlungTsangpo,

Nur wegen dem ähnlichen Aussehen sollte man sich keinen Tschecheslowakischen Wolfhund anschaffen.

Kommentar von Hunde4ever,

Allerdings, die sind nicht ohne und absolut ungeeignet für Hundeanfänger !!!

Kommentar von aycawolf,

Finger weg davon.

Antwort von YarlungTsangpo,
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Schon ein kleines bisschen Träumerei.....

Groesse zirka wie eine Französische Bulldogge (also eher kleiner) und das Aussehen soll Wolfsähnlich sein...

Was würdest du denn von einem Wolfsspitz halten??Ein Lapenkiora?

Dann gibt es noch den Saarloos-Wolfhund und den Tschecheslowakischen Wolfhund. Das sind beides aber grosse Hunde welche sehr umsichtig zu führen und zu halten sind. Also wirklich nur Hunde fuer Idealisten mit sehr viel Zeit und auch Platz, sowie Hundeerfahrung.Also keine Hunde für Leute von der Drillfraktion, sondern eher etwas für Marathonläufer die einen Hund mitnehmen wollen.

Auch der Husky in seinen verschiedenen Formen ist etwas für Marathonläufer unter den Menschen welche mit einem Hund die täglichen 20 - 40 Kilometer absolvieren wollen.

Ein Wolf ist ein schönes - aber ein Wildtier. Das kann man mit einem Hund nicht vergleichen. In KEINER Hinsicht. Ebenso wenig Hund-Wolf - Mischungen (Hybriden) In den USA ist deren Haltung erlaubt und es sind jedes Jahr sehr, sehr viele welche eingeschlaefert werden - weil die Tiere zu gefährlich in der Haltung für diese Menschen werden. Also nur Träumerei zu Lasten der Tiere!

Wenn man nur nach dem optischen geht und auch darauf achtet, dass man einen Hund auch in Beschäftigung und Auslastung artgerecht halten kann kommt einfach nur Wolfspitz, Lapenkoira oder der Eurasier in Wolfsfarben in Frage.

Antwort von TygerLylly,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Saarloos Wolfshund-sind aber keine Anfängerhunde!!

Guck!!
Guck!!
Kommentar von YarlungTsangpo,

Nur wegen dem Aussehen sollte man sich keinen Saarloos Wolfhund anschaffen.

Kommentar von TygerLylly,

Nur wegen dem AUssehen sollte man sich keinen Hund anschaffen ;)

Kommentar von niska,

Für diesen Kommentar ein DH :)

Kommentar von YarlungTsangpo,

Von mir auch ein DH fuer diesen Kommentar

Antwort von niska,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich finde auch, dass Wölfe wunderschöne Tiere sind. Definitiv eines meiner Lieblingstiere, aber du hast Recht: Ein Wolf ist kein Haustier! Trotzdem bist du nicht der einzige Mensch, der fasziniert ist von Wölfen und dementsprechend gibt es einige - nicht-anerkannte - Versuche Designer-Hunde zu züchten die Wölfen ähnlich sehen sollen, damit die Leute sich ihren eigenen Sofawolf kaufen können - ohne die nervige Wildheit eines Wolfes.

Beispiele dafür sind z.B. der Thürner Wolfshund oder auch der Teutonenhund. Das sind beides keine Rassen sondern mal eben zusammengemischte Rassen (anders gesagt Mischlinge), die besonders ansprechend aussehen sollen und somit einen guten Preis erzielen. Die Bauernfängerei besteht darin, dass die Hunde angepriesen werden ohne Ende, insbesondere ihre "Ursprünglichkeit" in Kombination mit ihren super tollen Eigenschaften.

Ich persönlich möchte sowas nicht unterstützen weil mir das viel zu unsicher ist, wer garantiert mir dass Züchter die solche Konsumerorientierten Hunde züchten auf die Gesundheit der Tiere achten bzw. darauf, dass wirklich der Charakter von Bedeutung ist und nicht nur das Aussehen. Und letztlich weiß ich wirklich nicht was ich davon halten soll, dass Leute Mischlinge nach einem bestimmten Konzept züchten um damit Geld zu verdienen. Außerdem versuchen diese Züchter ja auch ihre Hunde möglichst schnell auf ein konformes Aussehen zu bringen oder anders gesagt einen "Rassestandard" zu erreichen, die Methoden hierzu kenne ich, aber hoffe mal, dass heute keiner mehr so naiv ist es so wie vor 50Jahren zu machen...

Was Wolfshunde generell angeht: Überall wo Wolfshund -mit 's' steht - steckt auch Wolf mit drin, das gilt z.B. für Saarlos Wolfshund und den tschechischen Wolfshund. Der irische Wolfhound ist eine Hunderasse. Übrigens sieht man da auch gleich was man von solchen Modezüchtungen halten kann: Der Thürner Wolfshund (man beachte das 's') beinhaltet gar keinen Wolfseinschlag. Der FCI kann so einen Hund gar nicht als Rasse anerkennen, weil allein der Rassename nicht akzeptabel ist.

Die richtigen Wolfshunde sind kurz gesagt nichts für Anfänger. Ich selbst habe mich als Anfänger zwar auch an eine recht schwierige Hunderasse getraut - allerdings auch mit langer Vorbereitungszeit durch das Tierheim. An einen Wolfshund würde ich mich trotz aller Begeisterung für Wölfe trotzdem noch nicht herantrauen. Irgendwann mal vielleicht wenn so einem Hund wirklich das Leben ermöglichen könnte, dass er braucht. Aber jetzt ganz sicher nicht.

PS. Wie kommst du denn ausgerechnet auf französische Bulldogge? Das sind ja schonmal generell kleine Hunde und Wolfshunde sind mind. doppelt so hoch. Ein tschechischer Wolfshund muss mind. 60cm Widerristhöhe haben.

Kommentar von niska,

Übrigens es gibt viele nordische Hunderassen, Huskies sowie Jagdhunde wie z.B. der Jämthund, hier gilt aber dasselbe wie bei den Wolfshunden: Keine Anfängerhunde!

Kommentar von aycawolf,

Genau !!!!! DH von mir. Der Meinung bin ich auch. Lies meinen Text oben.

Kommentar von aycawolf,

Äh Text unten, sorry

Antwort von Hunde4ever,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja es gibt Tschechoslowakische Wolfshunde und auch sog. Hybride (Mischung aus Hund und Wolf), die sind allerdings nicht ohne. Ich rate dir DRINGEND von solchen Hunden ab !!! Das ist NICHTS für Anfänger und für das Leben in der Stadt ABSOLUT UNGEEIGNET.

Kommentar von Hunde4ever,

Noch was: Einen Hund sucht man NIE NIE NIE NIE nach seinem Aussehen aus, sondern nach seinem Charakter. Da du null Ahnung von Hunden hast, wird das von Anfang an hinten los gehen, selbst wenn du dir einen einfacheren hund anschaffst. Mach dir ersteinmal über Hunde schlau, sammel Erfahrungen und überlege dir dann die Anschaffung GANZ GENAU.

Kommentar von aycawolf,

Sehr gut !!!!! DH von mir. Wir haben uns unwissender Weise so einen Hund angeschaftt und hatten immerhin auch 20 Jahre Hundeerfahrung. Aber nee, nichts für die Wohnung, nichts für zu hause, nichts für den Zwinger. Das sind keine Hunde, die müssen in den Wald und sonst nichts. Naja, mit viiiiiiiiel Mühe, Tränen, Kraft und Geduld (ich kannte das Wort vorher gar nicht) sind wir zusammen gewachsen und natürlich jetzt unzertrennlich. Aber ich rate auch allen von diesem Hund ab. Denn Schönheit allein macht noch keinen Hund glücklich.

Antwort von aycawolf,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hände weg vom Wolfsmischling. Der Saarlos wird schon gar nicht mehr gezüchtet, weil der Wolf sich so durchgesetzt hat und beim Tschechoslowakischen Wolfshund wird das auch bald der Fall sein. Wir haben eine Hündin. Die ist jetzt dazu verdammt, den Rest des Lebens an der Schleppleine zu laufen, weil sie in der großen Freiheit sofort nach nem Partner sucht. und wenn sie ihn gefunden hat, dann will sie jedes Weibchen eliminieren. Kein Spruch, echt. Im großen eingezäunten Bereich geht das noch, aber auch unter Aufsicht. Während der Läufigkeit bzw. Ranzzeit geht gar nichts. Voll aggressiv anderen Hündinnen gegenüber.

Beides keine Hunde für den Hausgebrauch, auch nicht von erfahrenen Hundehaltern. Das sind keine Hunde mehr sondern m.E. Wölfe, die sehr darunter leiden, dass sie nicht im Wald leben dürfen, sondern in der Bude oder im Zwinger.

Die Züchter verharmlosen das alles. Im Züchterforum wolfdog.org werden alle Besitzer von den Züchtern beschimpft und beleidigt, die mit ihrem Problem sich ans Forum wenden, wenn sie nicht weiter wissen. Meist trifft man da aber Gott sei Dank noch auf Leute, die per PN dann antworten und die Wahrheit sagen und einem auch helfen.

Ich kann nur raten, Finger weg von diesen Hunden, wenn du nicht mindestens 12 Stunden Zeit hast, dich mit denen zu beschäftigen. Das heißt nicht nur joggen gehen sondern auch Beschäftigung fürs Gehirn. Da die aber super schlau sind, mußt du dir immer neue Spiele einfallen lassen. Die Hundespiele aus dem Buch kannst du schon mal vergessen, das machen die sowieso. Also die ersten 4 Jahre, dann werden sie erwachsen, Beschäftigung nonstop. Keinesfalls sind die mit anderen Hunden wie zBsp. Schäferhund, zu vergleichen. Also das Optische allein sollte es nicht sein. Ehrlich. Bitte überleg dir das genau. Vom Züchter wird dir auf keinem Fall alles so erzählt wie es wirklich ist.

Unsere Züchterin hatte noch nicht mal soviel Ahnung, weil die Mutter unserer Hündin gerade mal 2 Jahre alt war. Nun bedenke man, dass die mit 4 erst erwachsen sind. Also die erste Läufigkeit wurde gleich zum Züchten genutzt. Die Mutter war dann so aggressiv geworden (und sah bei unserem Besuch auch ganz traurig aus), dass die Züchterin selbst nicht mehr klar kam und sie ins Ausland geschafft hat. Vorher aber noch ein Junges vom nächsten Wurf, ein Jahr später, zum weiter Züchten behalten hat. Wir hatten damals keine Ahnung, naja woher auch, wenn einem das keiner sagt. Deshalb haben wir jetzt eine Hündin, die zwar wirklich süß und lieb ist, aber wie gesagt eben kein Stubenhund oder mal so zum spazieren gehen. Es ist viel Arbeit ohne Witz. Bitte denk genau darüber nach. Wenn du in diesem Leben noch arbeiten mußt nebenbei, dann tu dir und dem Hund den Gefallen und lass es lieber sein. Ihr werdet beide nicht besonders glücklich.

Sollte es eines Tages die Möglichkeit geben, alle Wolfsmischlinge aus dem Verkehr zu ziehen, also nicht mehr züchten zu dürfen, ich helfe gern dabei. Es ist für die armen Tiere echt das beste. Denn glückliche Tiere ist was anderes.

Kommentar von YarlungTsangpo,

DH!!! Eine kleine Anmerkung dazu:Diese zwei Hunderassen welche als Wolfshybriden entstanden sind und es durch verstärkte Inzucht (Genetik) SIND (!) aber auch andere Wolfsähnliche Hunderassen aus Asien ( Tamaskan, Shikoku ) und andere aus der Gruppe Nordische, Urhunde sowie alle direkten Wolfhybriden zeigen eine hohe Problemloesungs-Intelligenz welche mit grosser Neugierde gekoppelt ist. Diese Form der Intelligenz ist mit "Spielen mit dem Hund" und "Ausbildung" nicht zu befriedigen oder sicher zu kontrollieren!Alles was ein solcher "Hund" lernt wird er zu seinen eigenen Gunsten ausschliesslich einsetzen.

Solche Hunde können niemals freilaufend spazieren geführt werden!!Zum Beispiel auch - Basenji, Neuguinea Singing Dog, Akita Inu, Shiba Inu u.v.m.

Im Bezug auf oben genannte Wolfhybriden, Wolfsähnliche Hunderassen & Auch einiger Urhunderassen ist eine für diese "Hunde" geeignete Haltung ein genügend grosses "Gehege und eine artgerechte Mehrhundehaltung (gleicher Bedürfnisse) notwendig. Dann nur reichen ausgedehnte Spaziergänge - an der Leine aus.

Solche Haltungsbedingungen solcher Rassen nennt ein Züchter meist nicht dem Interessenten der Rasse.

Kommentar von shark1940,

Ich lese per Zufall erst heute diese Antwort und bin total schockiert.

Wie kommst Du auf solche teilweise haltlose und total falsche Behauptungen was den Saarloos Wolfhund angelangt?

Natürlich wird dieser gezüchtet und es gab und gibt auch keinerlei Gedanken, diese zugelassene Rasse nicht weiter zu züchten.

Ich habe einen Saarloos, der jetzt 2 Jahre alt ist. Ich kenne sehr viele Saarloos und ich kenne auch einige Züchter, die dieses Jahr bereits Welpen hatten/haben und auch weitere dieses Jahr planen.

Mein Saarloos hat im März 2012 die Zuchtzulassung erhalten.

Es ist also komplett falsch. Bitte keine falschen Behauptungen aufstellen !!!

Beim Tschechen halte ich mich raus und sag auch nichts dazu. Aber hier wird Saarloos und Tscheche in einen Topf geschmissen und das ist ebenfalls falsch. Sie sehen sich sehr ähnlich und in beiden steckt ein Wolf - aber vom Wesen her sind es zwei komplett unterschiedliche Hunde. Und der Saarloos ist mehr Hund als Wolf. Er ist sicher nicht einfach und auch nicht für Anfänger geeignet. Aber nicht haltbar - das ist völlig falsch. Man braucht auch keine 12 Stunden am Tag - auch das ist falsch. Und ich gehe da nicht nur von meinem Saarloos aus (er ist ja erst 2 Jahre, er kann noch schwierig werden) sondern auch von denen, die ich kenne und ich kenne auch 4jährig, 6jährige und noch ältere Saarloos. Das was hier steht, stimmt einfach nicht.

Ich bin auch der Meinung, dass man sich zweimal überlegen muß, ob man sich einen Saarloos zulegt und sich vorher ganz genau informiert. Am besten so viele Saarloos kennen lernt etc.

Aber man sollte bei der Wahrheit bleiben. Und wenn Du Dich mit Saarloos nicht auskennst, dann schreib einfach nichts dazu - so wie ich es beim Tschechen mache. Aber nicht einfach so viel falsches Zeug schreiben.

Danke

Kommentar von aycawolf,

Okay. Ich hatte das mehrfach gelesen. - Naja, der Kern ist ja gesagt.

Kommentar von TheLadyWithTWH,

Uff... so viel Blödsinn, wie hier über Tschechoslowakische Wolfhunde geschrieben wurde, geht ja auf keine Kuhhaut!

Punkt 1: TWH sind weder Halbwölfe noch Wolfshybriden (die Haltung von F1 - F4 ist in D ohne CITES-Bescheinigung gar nicht zulässig). Sie sind Hunde und seit 1989 sogar vom FCI als Hunderasse anerkannt. Ja, die Rasse entstand aus der Kreuzung von Schäferhund und Wolf, aber die letzte Wolfseinkreuzung liegt mittlerweile einige Generationen zurück.

Punkt 2: Keine Ahnung, an welche Züchter Du geraten bist, aycawolf. Mein Kontakt zu Züchtern bestand und besteht aus vielen informativen Gesprächen, bei denen gerade alle Schwierigkeiten, die auftreten können, auf den Tisch gepackt wurden. Ja, es ist richtig, dass unter den TWH-Leuten bisweilen ein rauher Umgangston herrscht, aber seien wir mal ehrlich - viele Fragen sind so oft gestellt worden, dass man sie sich von alleine beantworten kann, wenn man sich einfach mal durch das wolfdog-Forum arbeitet. Ich für meinen Teil halte wolfdog.org für eine sehr informative Seite, auf der ich häufig fündig wurde - und ich bin keine Züchterin. Außerdem haben auch sehr viele Züchter informative Seiten und weil das selten ausreicht, greift man zum Telefon und löchert! Mein erstes Gespräch mit einem TWH-Züchter ging über vier Stunden und das war lange nicht das letzte!

Für mich liest es sich Dein Beitrag eher wie: nicht ausreichend im Vorfeld informiert, keine Züchterin, sondern eine "Vermehrerin" kontaktiert (aus welchen Gründen auch immer... ein paar Euros gespart, ...wohnt gleich um die Ecke, ...) Ich bin für meinen reinrassigen Welpen 1200 km hin und zurück gefahren, habe ihn dafür von einer Top-Züchterin, die ihr Handwerk versteht und er hat einen Stammbaum und Papiere (FCI) - ich kann also nachvollziehen, was drin steckt - was mir von Anfang an sehr wichtig war.

Punkt 3: Ja, TWH sind in ihrem Verhalten ausgeprägter als andere Hunde. Wie schon in einem vorherigen Post geschrieben wurde: sie arbeiten extrem problemlösungsorientiert - in allen Bereichen. Wenn man sich als Halter nicht darauf einstellen kann und/oder will, kommt es logischerweise zu Schwierigkeiten.

Ich selber bin seit 18 Monaten Besitzerin eines mittlerweile 20 Monate alten TWH-Rüden, der mit mir und bei mir im Haus lebt, denn sie sind keine Zwingerhunde und brauchen die Nähe zu ihrem "Rudel". Meine Hundeerfahrung hielt sich bis dato übrigens ziemlich in Grenzen. In der Welpenzeit war von himmelhochjauchzend bis kurz vor der Verzweiflung alles drin an bescherten Emotionen. Da ich aber alle Horror-Geschichten schon im Vorfeld kannte, konnte ich mich darauf einstellen und mich darüber freuen, wenn sie nicht eintraten. Und den größten Teil seiner "Dummheiten" habe ich meiner eigenen Schusseligkeit zu verdanken. Ich muss ihn auch nicht 12 Stunden am Tag beschäftigen, er liegt auch sehr gerne mal auf seinem Sofa oder im Garten und beobachtet, was außerhalb des Grundstückes passiert. Ganz im Gegenteil, wer seinen Hund nonstop beschäftigt, trägt selber die Schuld daran, wenn er sich einen Bewegungsjunky heranzieht. Und wenn ein Hund lernt, dass jedes Mal auf seine Spielaufforderungen eingegangen wird, Herrchen/Frauchen also immer für ihn parat stehen, läuft da etwas ganz gehörig falsch. Nur alleine bleiben kann meiner nicht, was aber nicht heißt, dass alle TWH damit Probleme haben oder man sie durch Training nicht dahin bringen kann. Da ich ihn aber so weit wie möglich überall hin mitgenommen habe, kann ich mit ihm im Wald und in der Stadt spazieren gehen, auch mal mit ins Eiscafe nehmen stellt kein Problem dar.

Heute habe ich genau das, was ich wollte: einen tollen, sensiblen, intelligenten, anhänglichen Hund mit eigenem Kopf, der sich manchmal für eine zu groß geratene Schmusekatze hält - aber auch bltzschnell eine Schwäche auszunutzen weiß. Von Aggressionen bislang keine Spur, weder Menschen noch anderen Hunden gegenüber, auch jetzt in der Pubertät nicht. Manchmal ist er noch recht tollpatschig, aber er ist noch längst nicht erwachsen (TWH sind es mit 3 Jahren, nicht mit 4) und ich bin gespannt, wie er sich weiter entwickeln wird. Ich will nicht behaupten, dass der TWH ein Anfängerhund ist, andererseits sind auch viele erfahrenere Hundehalter an deren Haltung gescheitert. Ergo behaupte ich, es kommt immer ganz auf den Halter an - vor allem muss er sich im Klaren darüber sein, was für eine Art Hund er sich mit einem TWH ins Haus holt. Ich wollte keinen Hund, der sich schon beim Versuch, mir zu gefallen, ins Fell macht. Ich habe mich bewusst für einen TWH entschieden und bin froh darüber, nicht vom Verhalten "einfacherer" Hunde geprägt zu sein.

Übrigens werden die Hündinnen gemeinhin einmal im Jahr läufig (in seltenen Fällen zwei Mal) und sind nicht das ganze Jahr über auf Partnersuche. Daran kann ihr Verhalten also nicht liegen. Aus meiner eigenen Erfahrung würde ich sagen, guckt euch bitte mal eure Hund-Halter-Bindung genauer an - oder lasst mal danach gucken.

Kommentar von TheLadyWithTWH,

Das einzige, dem ich hier beipflichten möchte, ist die Bitte an den Tread-Ersteller: Suche Dir Deinen Hund nicht nach dem Aussehen aus! Der TWH ist kein Hund für jedermann (sind aber andere Hunderassen auch nicht), leider sind sich viele Interessierte dessen nicht bewusst und somit werden momentan sehr viele Vertreter dieser tollen Rasse wieder abgegeben.

Antwort von ilsemarie,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der tschechoslowakische Wolfshund und der Saarloos Wolfhond sehen ähnlich wie Wölfe aus-** ABER es sind keine Hunde die in Anfängerhände gehören!**Du kannst aber auch schauen ob du einen grauen deutschen Schäferhund bekommst. Die sehen auch ein wenig wie Wölfe aus.

Kommentar von YarlungTsangpo,

Ja, vor allen wenn es sich um eine Hündin handelt.

Kommentar von niska,

:)

Kommentar von aycawolf,

Jupp. :-)). DH von mir

Antwort von Kleene2108,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

tschechisch-slowakischer Wolfshund, einfach mal googlen

Kommentar von aycawolf,

Was'n Tipp. ;-((

Antwort von googlana,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

also mir würde da ein Husky einfallen - werden extrem schön wenn sie weiß sind :P.

Ansonsten probier dich mal über einen Wolfshund zu informieren. (hat ich vor geraumer Zeit mal im Fernsehen gesehen, allerdings waren das nur Grau-Braune.)

Kommentar von Hunde4ever,

Nur weil sie schön, heißt das noch LANGE nicht, dass sie zu einem passen. Alle genannten Hunde sind KEINE ANFÄNGERHUNDE!!! Die müssen konsequent erzogen und ausgelastet werden. Einem Spontankäufer wird das schnell lästig und der Hund kommt ins Heim. und solche Hunde sind schwer vermittelbar, da man vor allem in Großstädten kaum die Möglichkeit hat, solche Hunde auszulasten und artgerecht zu Halten.

Kommentar von googlana,

Ich hab selbst mehrere Hunde, so ist das nicht - ich weiß selbst genau das es viel Pflege bedarf, aber da sollten eigtl. die Züchter drauf achten (was die meisten auch tun.)

Kommentar von Hunde4ever,

Die Meisten - und wenn sie es nicht tun, soll der Hund vergammeln?

Kommentar von niska,

Im Idealfall sollten da eigentlich die zukünftigen Besitzer drauf achten - wollt ich nur mal so gesagt haben. Ist in der Realität aber leider eben oft nicht so.

Und Züchter - auch die seriösen mit Papieren und Stammbäumen und allem brimborium garantieren noch lange kein Verantwortungsbewusstsein. Ich weiß zwar nicht wieviele solcher Exemplare es gibt, die Schande über das Ansehen ihrer Züchterkollegen bringen - aber es gibt sie. Das beweisen die Hunde, die im Tierheim sitzen und saßen und nicht von ihren Erzeugern weitervermittelt wurden. Das ist traurig für anständige Züchter, aber noch viel trauriger für die Hunde.

Kommentar von aycawolf,

Vergiss es. ZÜchter werden dir niiiieeee die ganze Wahrheit sagen. Naja, wenn überhaupt Wahrheit. Die wollen doch verdienen. Das Wohl der Hunde, hm, wenn sie nachher im Tierheim landen, kriegen die doch nicht mit. Wir hatten auch den falschen Rat, obwohl ich Bedenken angemeldet hatte (wir hatten ein Haus gebaut und eine Geschäftseröffnung vor uns), es wurde alles verharmlost. Den Stress hatte dann ich, und was für Stress. Da war der Bau eine Erholung dagegen.

Kommentar von YarlungTsangpo,

aber da sollten eigentl. die Züchter drauf achten (was die meisten auch tun.)>

Diese Mehrzahl müsste man erst einmal finden.Züchter welche Welpen zum Verkauf anbieten auf allerlei Plattformen und in Zeitungsinseraten sind es jedenfalls nicht. Ein Züchter der "darauf achtet" hat niemals Welpen anzubieten sonder nur dann einen Wurf wenn sich genug wirklich geeignete Halter für jeden Welpen der eventuell geboren werden könnte auf einer Warteliste befindet!

Damit wird erkenntlich, dass es nur sehr wenige Züchter gibt welche "drauf achten"

Kommentar von googlana,

Von solchen Züchtern habe ich eigentlich auch gesprochen - einmalige Inserate sind für neue Züchter kein Problem, danach sollte es aber allein schon durch Mund zu Mund Propaganda geben. Allerdings weiß ich das wir auf unseren Golden Retriever 3 Jahre warten mussten - dass wird keiner für ein "kleines" Geschenk für das Kind machen.

Antwort von Akima2803,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ist ja toll, dass du dir einen Hund nur nach dem Aussehhen aussuchst! Jede Hunderasse hat bestimmt Chraktereigenschaften, da sie so gezüchtet wurde, weiß nicht ob du schonmal was davon gehört hast. Es wäre gut, wenn du deinen Hund danach aussuchen würdest, damit er auch zu dir und deinem Leben passt. Das Ausserdem sollte zweitranging sein! Aber bei deinem Auswahlkreterium solltest du es lieber ganz sein lassen !

Ja es gibt so eine Rasse. Diese sind aber nich unkompliziert und alles andere, als geeignet für Anfänger. Du würdest den Hund und dich nur unglücklich machen!

Antwort von Monasophie17,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Meiner Meinung nach ist der Tamaskan äußerlich nicht vom Grauwolf zu unterscheiden: http://de.wikipedia.org/wiki/Tamaskan

Dies ist jedoch eine nicht vom FCI anerkannte Rasse.

Kommentar von YarlungTsangpo,

Es ist wohl ziemlich schwer, ja fast unrealistisch an einen Tamaskan zu kommen...

Kommentar von Monasophie17,

Das stimmt schon. Aber tolle Tiere, die wohl aber auch nichts für Anfänger sind, wie alle wolfsähnlichen Rassen, dazu zählt ja auch der Husky.

Schau mal, Züchter in Deutshland: http://www.tamaskan-vom-muensterland.de/

Kommentar von YarlungTsangpo,

Ui hoppla - na dann wird es nicht mehr lange dauern bis der ....

Shikoku dann von ein oder zwei Züchtern....

http://de.wikipedia.org/wiki/Shikoku_(Hund)

Allerdings bin ich skeptisch. Exotische, seltene Hunde sind ziemlich schnell, mangels ausreichender Varianz kaputt gezüchtet. = extreme VerwandtschaftszuchtBesser sie bleiben in ihrem Heimatland und dort erhalten.

Auch der Shikoku ist ein Hund mit starkem Jagdinstinkt und eigenem Denken.

Kommentar von Monasophie17,

Es gibt jetzt 3 Tamaskanzüchter in Deutschland, aber die anderen beiden haben Tiere von den Züchtern aus Münster und die fingen erst 2008 an. Da gebe ich Dir Recht. Sie müssen nun weite Wege für frisches Blut in Kauf nehmen.

Aber der Tamaskan ist ein Traum von Hund. Könnte ich ihm das bieten, was nötig ist, ich würde es wirklich wagen mit ihm. Er soll einfacher als ein Husky sein, trotzdem braucht er Auslastung und Beschäftigung. Er hat wohl keinen ausgeprägten Jagdinstinkt allgemein.

Kommentar von YarlungTsangpo,

Wie du es so schone beschreibst - engste Verwandtschaftszucht. Ein Züchter welcher Halter zum züchten animiert (Vermehrung) und extrem weite Wege um an frisches womöglich dennoch verwandtes Blut zu kommen.Das Unterfangen ist von daher nicht seriös geplant und geht zu Lasten der Hunde und deren Halter.Wird nicht lange dauern und andere Rassen werden insgeheim Einzug halten um Welpensterben zu vermeiden.Mit dem Zusammenarbeiten zum Erhalt einer Rasse ist das nicht zu vergleichen. Ein "Bedürfnis in der Nachfrage" nach Hunden die wie Wölfe aussehen wird "befriedigt" gegen Geld - nichts weiter...

In den Ursprungsländern stirbt dann die Rasse durch Vermischung aus dem Westen dann endgültig aus.

Antwort von DasNeutrum,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es gibt einen Tschechoslowakischen Wolfshund, der auch dem Wolf ziemlich ähnlich sieht.

Aber Vorsicht: seine Charakterzüge hat er z.T. auch. Das heißt, daß er nicht die hundeübliche Bindung zum Menschen in dem Ausmaße hat.

Ansonsten probiere es doch mit einem Malamut. Wobei auch der ein paar Wesensähnlichkeiten mit dem Wolf hat.

Der Irische Wolfshund ist übrigens ein großer Windhund, der für die Jagd auf Wölfe gezüchtet wurde. Für den brauchst Du jede Menge Auslauf. Und Ähnlichkeiten mit dem Wolf sind da auch nicht unbedingt vorhanden... ;o)

Kommentar von aycawolf,

Was dat denn. Der Tschechoslowakische Wolfshund und keine Bindung zum Menschen? Naja, das ist aber genau das Gegenteil. Die haben so eine starke Bindung, dass sie keine Minute alleine zu hause bleiben können, sondern vor Verlassensangst die ganze Bude demolieren. Die Bindung ist tausendmal enger als beim "normalen" Hund. Dementsprechend auch anstrengender. Das sollte man sich überlegen, ob man das will. Denn 17 Jahre an diesen Hund gekettet, das muss man mögen.

Kommentar von YarlungTsangpo,

DH!!!!!

Antwort von Alphawoelfin992,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wolfhybride, Schäferhund, Tamaskan

Antwort von Analyn,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Meiner Meinung nach sind Deutsche bzw. Osteuropäische Schäferhunde sowie Huskys den Wölfen noch sehr ähnlich vom Aussehen. Bei den Deutschen Schäferhunden gibt es aufgrund von Überzüchtung jedoch oft Probleme mit den Hüften, daher eher einen Mischling oder einen Osteuropäischen Schäferhund (sind meine ich dunkler und haben einen geraderen Rücken) holen.

Huskys brauchen von Natur aus viel Bewegung, noch mehr als andere Hunde, da muss man sich entsprechend drauf einstellen.

Kommentar von Hunde4ever,

Osteuropäischen Schäferhund? Meinst du Owtscharkas? Das sind herdenschutzhunde (wie z.B. auch der Kangal): http://de.wikipedia.org/wiki/Herdenschutzhund

Kommentar von Analyn,

Nein es ist kein Owtscharka, ich weiß leider nicht, wie der genaue Rassenname ist. Ich hatte so einen Hund einmal in der Nachbarschaft. Er sah dem deutschen Schäferhund wahnsinnig ähnlich, nur war er dunkler, eher grau, und vom Körperbau etwas schlanker mit geradem Rücken, nicht so nach hinten abfallend, wie bei den deutschen Schäferhunden. Zu Anfang dachte ich, es wäre ein Mischling, habe den besitzer aber irgendwann einmal danach gefragt und er sagte mir dann, dass es eine eigene Rasse, verwandt mit dem deutschen Schäferhund ist. Irgendwo aus Osteuropa meine ich. Kann mich nur an den Namen nicht mehr erinnern.

Wobei, das scheint er zu sein: http://osteuropaeischer-schaeferhund.de/de/node/125

Kommentar von YarlungTsangpo,

Das sind Deutsche Schäferhunde.Der Weg des Links führt nach Ungarn zu all dem Hundeelend der Hundezucht.

Einige Angaben auf der Webseite sind nicht schlüssig. Es gibt keine FCI Anerkennung in Russland, welche nicht vom FCI in Deutschland = VDH anerkannt wird.

In der UDSSR wurden damals extra und eigens Deutsche Schäferhunde vom Militär gezuechtet zur Bewachung von Militäranlagen & Grenzen, welche an langen Laufketten ausschliesslich lebten. Die Zuchtselektion war nicht auf Aussehen sondern nur auf Schärfe. Diese Hundebestände bildeten nach Öffnung der Grenzen ein großes Problem auch beim Tierschutz der ehem. DDR. Womöglich sind solche Hunde dann nicht zu geeigneten Haltern gegangen sondern zu Vermehrern nach Ungarn welche den Hund heute so vermarkten.

Kommentar von niska,

Das ist jetzt interessant. Mein Opa hat in seiner Armeezeit eine Hundeführerschaft übernommen, das war in der UdSSR. Seine Hündin hieß Sjedka. Tatsächlich sind das deutsche Schäferhunde in die andere einheimische Rassen mit eingekreuzt wurden mit dem Ziel, noch größere und "schärfere" Hunde zu erhalten - ich glaube kaum, dass die Zucht nach dem Ende der Sowjetunion noch so weitergeführt wurde bzw. mit Sicherheit nicht so professionell und wie Yarlung Tsangpo schon schreibt mit dem Ziel die Hunde als statusförderliche Schutzhunde zu vermarkten.

Antwort von CelineJuS,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ein schäferhund spitz mix so ein hat meine freundin und die hat mich verarscht und hat gesagt die haben jetzt einen wolf gefunden und haben den mit der hand augezogen und dann kam der raus ich habe mich so erschrocken total echt sah der aus !!!!

Antwort von shark1940,

Hast Du mittlerweile Dich erkundigt oder evt. sogar einen Wolfhund?

Ich habe einen Saarloos Wolfhund - das ist eine zugelassene Rasse, die aussieht wie ein Wolf und wo auch Wolf drinen steckt. 1963 wurde der letzte Wolf eingekreuzt. Man merkt es auch am Verhalten (z. B. Scheuheit, Rudelverhalten etc.).

Daher würde es mich interessieren, ob es damals vor einem Jahr nur mal so eine Frage war oder ob Du mittlerweile davon komplett abgekommen bist oder Dich immer noch dafür interessierst oder einen Saarloos oder Tschechischen Wolfhund hast.

Gruß

Kommentar von kleeblatt1999,

Nein, ich habe noch immer daran gedacht und ich war sehr überrascht, dass sie noch geantwortet haben, da die Frage jetzt auch schon älter ist :)

Kommentar von shark1940,

Ist ein reiner Zufall, dass ich die Frage jetzt gelesen habe. Im gutefrage stehen oft unten alte Fragen und da mich die Überschrift angesprochen hat, habe ich mal gelesen.

Wollen Sie denn einen Hund oder ist es nur eine theoretische Überlegung?

Sie haben hier ja viele Antworten erhalten - Saarloos, Tschechischer, Tamaskan etc.

Wir selbst sind auch auf den Tamaskan gestossen, weil er so wölfisch aussieht. Nachdem wir jedoch gelesen haben, dass die Rasse keine wirkliche Rasse ist - das teilweise nicht sicher ist, was alles eingekreuzt wurde und es so wenig "Züchter" gibt, dass diese entweder aussterben wird oder mit Inzucht gearbeitet wird - haben wir davon Abstand genommen. Also kamen wir auf den Saarloos und auf den Tschechen. Der Tscheche ist uns zu heftig. Wir hatten einen Dobermann und wissen was es bedeutet einen heftigen Hund zu haben.

Also kam nur noch der Saarloos in Frage. Da man hier so viele auch dumme Antworten bekommt - teilweise einfach komplett falsch wie z. B. das der Saarloos nicht mehr gezüchtet wird - habe ich mich auf solchen Plattformen nicht kundig gemacht sondern im Saarloos Forum sowie in einem Hundeforum, die auch eine Sparte Saarloos haben und konnte dort von Saarloos Besitzern die Infos aus erster Hand erfahren.

Dann habe ich mit mehreren Züchtern telefoniert, die mir alle sehr nett Auskunft gegeben haben. Dabei ist mir aufgefallen, dass die sehr viel Negatives über den Saarloos sagen - also nicht positiv nach dem Motto "hauptsache verkaufen" sondern genau das Gegenteil. Fand ich gut.

Und dann habe ich geschaut, ob irgendwo im Umkreis Saarloos wohnen, um die kennen zu lernen. Und dabei habe ich 5 Saarloos kennen gelernt - zwischen 1,5 und 11 Jahren - Rüden u. Hündinen. So konnte ich mir einwenig Eindruck verschaffen.

Und dann haben wir uns einen geholt und bis heute sind wir mit dieser Entscheidung super glücklich. Aber der Saarloos ist wirklich nicht einfach und man muß wissen auf was man sich einläßt.

Ich empfehle jedem Interessenten nach Selters / Taunus zu kommen, denn dort findet am 08.07. eine Saarloos Speziale statt - das ist ein Treffen mit Ausstellung von Saarloos Wolfhunden. Dort sieht man um die 30 Hunde und kann sich mit den Besitzern unterhalten - teilweise Privatleute, teilweise Züchter. Vor allem kann man aber die Hunde beobachten und so einen guten Eindruck gewinnen, ob ein solcher Hund in Frage kommen würde.

LG

Kommentar von TheLadyWithTWH,

Hallo shark1940,

darf ich fragen, warum euch der TWH "zu heftig" ist bzw was genau euch an dieser Rasse "zu heftig" ist?

Nimm es mir nicht übel, aber die Wortwahl zusammen mit dem Vergleich mit einem Dobermann assoziiert bei mir nach diesen ganzen Horrorgeschichten in diesem Thread von Leuten, die überhaupt keine Ahnung von den Rassen haben, das Bild eines zähnefletschenden, sich vor Aggressivität überschlagenen, nur noch mittels Kette gehaltenen "Schrottplatz-TWH" - was mit Blick auf meinen Rüden neben mir, der sich gerade noch auf seinem Sofa räkelt, eigentlich zu einem Lachanfall führen müsste - wenn das Thema nicht so traurig wäre! Denn wie wir in diesem Thread sehen, haben Halter unser beider Rassen mit Vorurteilen zu kämpfen; Halter beider Rassen versuchen, das Bild dieser durch Informationen und Verhalten in der Öffentlichkeit zu verbessern - da müssen wir uns nicht noch gegenseitig Knüppel zwischen die Beine werfen durch eine unachtsame Wortwahl. Leider habe ich diesen Thread auch erst gestern gefunden, ich habe weiter oben direkt unter Deinem Post geantwortet, weil ich genauso schockiert war wie Du. Mit ein klein wenig Recherche ließ sich auch herausfinden, dass mindestens der Großteil der Diffamierungen, die die Posterin von sich gab, vollkommen haltlos haltlos sind. Leider ist es wieder einmal ein Fall von Beratungsresistenz, denn Beratung hat sie sehr wohl erhalten (ich habe betreffende Threads gestern selber noch gelesen) - nur wohl nicht ihrem Geschmack entsprechend. Denn wenn sie einsehen würde, dass ihre Probleme am oberen Ende der Leine liegen, könnte sie sie nicht mehr auf die Rasse abwälzen - DAS ist aber eben einfacher, als die Fehler bei sich zu suchen. So bleibt nur zu hoffen, dass die Maus mittlerweile einen Platz hat, an dem sie verstanden wird. TWH sind wundervolle Hunde - für Menschen, die sich auf ihr Wesen einlassen können und wollen - wer einen unbedingten will-to-please sucht, sollte sich nach einer anderen Rasse umsehen....

Kommentar von shark1940,

Es gibt tolle TWH´s. Aber es kommt sehr auf die Linie, auf die Prägung, auf die Erziehung etc. an. Natürlich ist das bei jeder Rasse so.

Ich habe einige TWH´s kennen gelernt. Da waren Schmusebären dabei - richtig geniale Hunde. Ebenso habe ich einige kennen gelernt mit denen nicht gut Kirschen essen ist. Und daher auch der Vergleich zum Dobermann.

Es sind beides geniale Rassen - können ganz tolle Schmusebären sein. Aber die falsche Linie, falsche Prägung, nicht genug auspowern und man hat einen Hund, der sehr heftig sein kann.

Du hast vollkommen Recht - das Problem liegt immer an der anderen Ende der Leine.

Nur was macht man hier. Hier fragen Leute nach einer Rasse, ob die einfach oder schwierig ist ... bla bla bla.

Man weiß nichts von diesen Leuten, haben die Ahnung von Hunden, wissen die auf was sie bei der Züchterauswahl schauen müssen, wie man einen Hund richtig prägt, wie man ihn richtig erzieht etc. pp.

Nein, wissen wir nicht. Da rate ich doch lieber von einer Rasse ab u. stelle das Negative hin also das Positive und nachher holt der "Falsche" sich die Rasse und hat dann Probleme. Denn dann leidet der Hund und kommt ins Tierheim.

TWH ist - wie Du es schon schreibst - eben kein will-to-please Hund u. nun mal auch kein sehr einfacher Hund - was ihn eigentlich sehr attraktiv macht - aber nur wenn man die Zeit, die Ahnung und den Willen hat.

Antwort von Jennapfote,

Es gibt einige Hunde, die sehen so sehr aus wie ein Wolf, dass man denkt, wenn so einer an einem vorbeiläuft: Wieso geht der Typ da mit einem Wolf spazieren? Meistens sind es Mischlinge, aber auch einige Rassen haben große Ähnlichkeit mit solchen Tieren: z. B. der Tschechoslowakische Wolfshund, der Wolfsspitz, und vor allem der Irish Wolshound. Das sind auch alles nicht so kleine Hunde. Aber wenn du dir einen Hund zulegen willst, solltest du eher darauf achten, dass sein Charakter und seine Bedürfnisse zu dir passen, als dass dir sein Aussehen gefällt.

Antwort von Eurasierfreakin,

Es gibt aber noch einen, der für deinen Größenanspruch in Frage kommen würde: den Schwedischen Vallhund. Allerdings ist der ein Hütehund und nicht für die Stadt geeignet. Er hat den gleichen Zweck wie ein Welsh Corgi: er soll in er Rinderherde umherlaufen und den Tieren in die Fersen zwicken und sie so zusammenhalten. Er ist also ein Treibhund, der klein und flink sein muss, um den Tritten der Rinder ausweichen zu können. Er gilt als sehr kinderfreundlich und muss geistig wie körperlich ausgelastet werden, um ein so toller Familienhund zu sein, wie man ihm nachsagt.

Das ist der kleine
Das ist der kleine
Kommentar von Eurasierfreakin,

Wenn du mehr recherchieren willst, schaue unter seinen besser bekannten Namen "Westgotenspitz" und "Schwedischer Schäferspitz" nach.

Kommentar von YarlungTsangpo,

Alle Hunderassen entstanden in dem Bereich Schweden, Norwegen und Sibirien sind reine Arbeitshunde und bedürfen einer entsprechenden Arbeitsauslastung welche wir im Bereich Mitteleuropas aufgrund der Dichte Besiedlung & Gesellschaft nur schwer bieten können. Dazu gehören auch alle Laika-Rassen.

Antwort von Eurasierfreakin,

Ja gibt es: Den Tschechoslowakischen Wolfshund und den Saarloos Wolfhound. Allerdings sind beide Rassen Hybriden aus Hund und Wolf und sollten keinesfalls als Anfängerhunde und nur wegen ihrem Aussehen gekauft werden! Sie sind alles andere als leicht zu händeln und haben viele Eigenschaften ihrer wilden Verwanden: sie heulen gelegentlich, sind wilder, zäher und sturer als die meisten Hunde. Sie sind quasi Halbwölfe. Man sollte es sich gründlich überlegen! Und beide Rassen sind ungefähr so groß wie ein Schäferhund, kämen also für dich nicht in Frage. Außerdem, was meinst du mit "nicht zu klein"? Französische Bulldoggen sind schon ziemlich klein, was findest du denn da normal! ICH RATE DIR DAVON AB!!! Guck lieber im Tierheim nach, da gibt´s wundervolle Hunde!

Tschechoslowakischer Wolfshund
Tschechoslowakischer Wolfshund
Saarloos Wolfhound
Saarloos Wolfhound
Antwort von coeleste,

huskies

Antwort von Minay,

Mischhunde. Schäfer+Husky oder sowas, meiner ist zwar braun, sieht aber richtig Wolfsähnlich aus!

Aber schaff dir keinen Hund an,nur wegen dem Aussehen, sondern vom Charakter und Wesen der zu dir passt.

Antwort von TuRK3y,

Kaufe dir einen Wolf und die Sache ist geklärt.

Antwort von wender,

Ja der Wolfshund....und was sollte er noch haben ? süße verträumte Augen und kuschelweiches fell und sollte Hundekarate kennen, und?

Antwort von totalserioes,

Irischer Wolfshund. Super.

Kommentar von aycawolf,

Hat ja nun mit nem Wolf gar nichts gemeinsam, ne.

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