Gibt es hier Menschen, die mit den 12 Stämmen sympathisieren und sich nicht schämen es offen auszusprechen?

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5 Antworten

Nich, ich sympathisiere nicht mit gefährlichen Sekten, und du solltest es auch nicht tun. Die Menschen mögen nett sein, aber das ist Teil der Sektenmechanik. So will man die Gruppe verharmlosen und attraktiv machen.

Du brauchst keine Sekte, keine Religion, keinen Glauben, keinen Gott. DU BRAUCHST FREUNDE!

Religion trennt die Menschen, belügt sie und entfremdet sie von der Realität. Es gibt keinen Grund sich einer solchen Gruppe anzuschließen. Wenn du ein "besserer Mensch" sein willst, kannst du das viel besser ohne Religionen, denn d u handelst dann aus eigener Überzeugung und nicht weil es dein Gott so will....

Nur Menschen, die Probleme haben, glauben an Gott und wollen Mitglied in einer Sekte/Religion sein. Wer sich richtig informiert, wird schnell erkennen, dass nichts von dem Stimmt, was dort gelehrt wird. Und man merkt, dass Religiöse Dinge nur schaden.

Also tu dir selbst einen Gefallen, nimm Abstand, informiere dich richtig und lasse dich nicht einlullen von der Pseudofreundlichkeit! Ich weiss wovon ich spreche, da ich in einer Sekte aufgewachsen bin, die von vielen als harmlos betrachtet wird.

Gern helfe ich dir im persönlichen Kontakt per Email weiter.

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Kommentar von mrauscher
24.10.2016, 17:20

Ich glaube an Gott, gehöre aber keiner Sekte oder Religion an. Dein Urteil, Menschen die an Gott glauben, hätten ein Problem ist falsch. Umgekehrt, wer denkt, dass das Universum und das Leben Zufall sei, der hat ein Problem. So zu denken ist nicht mehr zeitgemäß. Moderne Wissenschaftler haben entschieden, dass der Zufall das Leben nicht erfinden kann. Das geht nicht. Die Alternative ist Schöpfung. Also beleidige bitte die nicht, die an die Wahrheit glauben, nämlich, dass das Leben, unsere Sonnensystem, das ganze Universum Schöpfung ist.

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Kommentar von IkaGottergeben
25.10.2016, 11:35

Erstmal behauptest du es sei eine "gefährliche Sekte" doch nach den Misshandlungsvorwürfen und ärztlichen Untersuchungen der entzogenen Kinder gab es keinerlei (!) Beweise dafür. Bleib also bei den Fakten, denn besser kannst du es bestimmt auch nicht beurteilen, trotz deiner persönlichen Erfahrungen. Ich denke das hat dich sehr engstirnig gemacht und nun tust du alles in eine Schublade. Schade! Du sagst "Religion trennt die Menschen", naja, meiner Erfahrung (und das werden Milliarden genauso sehen, egal welchem Glauben sie angehören) mag es stückweit trennen von Andersdenkenden, die auch oft sehr ignorant sind, - aber man bekommt auch eine Glaubensgemeinschaft, Geschwister, Wegesgefährten, das bringt also viele zusammen! Das Wort Religion benutze ich ungern, ich definiere damit menschengemachte Versuche zu Gott zu kommen und nicht der wahre Weg den Gott zu uns gebahnt hat, indem er Christus hat kommen lassen. Aber du sagst, ein besserer Mensch wird man ohne Religion. Wie wäre diese Gesellschaft/Welt wenn sich alle NUR an die 10 Gebote halten würden? Und das ist nur ein Bruchteil von Gottes Geboten und Richtlinien. Ich vermute stark, das die Welt dann besser wäre! Aber in deinem Verständnis kann natürlich auch Anarchie besser sein, das weis ich nicht. Ich glaube nicht das nur Menschen mit Problemen an Gott glauben, aber gerade diese sollten zu ihm kommen. Denn die Sünde trennt von Gott und Sünde ist seine Gesetze zu übertreten. Vielleicht machst du dir den ein oder anderen Gedanken dazu. 

Gruß

Ika

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Ist doch alles tutti bei denen: Streng bibeltreu religiös und patriarchalisch, Kinder werden gezüchtigt (im Sinne von verprügelt), kreationistisches Weltbild, "Schule" nach eigenem Weltbild, Isolation ...

Die Kinder, die dort aufwachsen, sind unfähig bzw. werden unfähig gemacht, in einem normalen Leben zurecht zu kommen.

Herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung! :(

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Kommentar von IkaGottergeben
25.10.2016, 11:37

Welche "Entscheidung" meinst du?

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Liebe IkaGottergeben,

ich habe mich für das Studium ausfürhlich mit den Zwölf Stämmen befasst, muss aber zugeben, dass ich mit einigem, was in dieser Gruppe in der Vergangenheit geschehen ist, meine Probleme habe, auch und vor allem aus meinem Glauben heraus.

Es ist jedem unbenommen, für sich zu entscheiden, einen Weg zu gehen, der der Mehrheitsgesellschaft nicht gefällt. Es ist auch jedem unbenommen, seinen Kindern Glaubenslehren und moralische Prinzipien zu vermitteln. Allerdings lege ich auf zweierlei Feststellungen großen Wert:

1. Seine Kinder von staatlichen (oder anerkannten Privat-)Schulen fernzuhalten, ist eine Straftat. Die Begehung von Straftaten aus Glaubensgründen kann ich in keinster Weise gutheißen. Auch Paulus würde mir da zustimmen, denn er schreibt in Römer 13, 1-7:

"Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu. Denn vor denen, die Gewalt haben, muss man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten. Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut. Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht. So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt."


Es bleibt jedem unbenommen, eine private Schule zu gründen und anzumelden, die bestimmten religiösen Grundüberzeugungen treu ist, solange dies nicht mit der staatlichen Informationspflicht kollidiert.

2. Physische Gewalt gegen Kinder ist in meinem Verständnis ein absolutes No-Go. Niemand, der sein Kind wirklich liebt, sollte es Gewalt aussetzen. Strenge ja, aber keine Schläge. Denn so werden nur Trauer und Hass gesät, die sich wiederum in die nächste Generation durchziehen. Ganz davon abgesehen handelt es sich auch hier um einen Straftatbestand, der entsprechend zu ahnden ist.

Ob es sich bei diesen Vorkommnissen um Einzelfälle handelt, vermag ich nicht zu sagen. Sollte das der Fall sein und der Rest der Organisation sich von solchen Aktionen distanzieren, gut. Sollten systematische Rechtsbrüche allerdings Absicht sein und auch in der Zukunft weiter vorkommen, würde auch ich staatliche Sanktionsmaßnahmen im Zuge der Fürsorgepflicht des Staates für die Kinder befürworten.

Das bedeutet aber nicht, dass ich ich deswegen die Menschen, die in solchen Gemeinden leben, per se moralisch abqualifizieren würde. Ein solches Urteil maße ich mir nicht an, denn wir alle sind fehlerhaft.

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Kommentar von IkaGottergeben
25.10.2016, 11:24

Hallo Sören. 

Wiederrum heißt es im NT:

Petrus und die Apostel antworteten: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen." (Apg 5,29; EU)

Wenn also unsere Obrigkeiten etwas von uns verlangen, das gegen den Willen Gottes ist, sollten wir es nicht tun. Wem willst du mehr gehorchen Gott oder den Menschen, besonders denen mit (meiner Meinung nach) verdrehten Ansichten? Wenn die 12 Stämme oder andere Gläubige also nicht wollen das ihren Kindern Evolutionstheorie oder Genderideologie  gelehrt werden, dann ist es verständlich und die Konsequenz wegzuziehen (nach Tschechien Bsp,) haben sie für sich daraus gezogen! Du zitierst also Verse die in dein Verständis passen, aber lässt die Verse zur Züchtigung  aus - wieso? 

Gruß,

Ika

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Zu dieserr brutalen, Kinder misshandelnden, fanatisch gewaltbereiten und meiner Ansicht nach gefährlichen Sekte kann man keine "Sympathien" haben.

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Die 12 Stämme schlagen Kinder, wenn sie sie nicht auch schon misshandeln. Ob man mit solchen Leuten in Kontakt stehen möchte, naja das bleibt jedem selbst überlassen.

Manche finden es ja auch okay wenn ein 5-Jähriger ein Gewehr hat und andere nicht.

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Kommentar von IkaGottergeben
25.10.2016, 11:40

Ich glaube fast ohne Medien könnte keiner hier behaupten "Die 12 Stämme schlagen Kinder!" Fühlt ihr euch dadurch irgendwie besser? In Hamburg musste ich miterleben wie ein Kind an Heroin von seinen Eltern starb und da gab es keinen so großen Aufschrei, wie RTL ihn um die 12 Stämme ausgelöst hat. Komisch..

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