Hallo !
Ich bin jetzt 31 und studiere in den letzten Zügen Maschinenbau an einer FH. Danach möchte ich gern erstmal ein paar Jahre als Ing. arbeiten (Berufserfahrung) und spiele mit dem Gedanken dann auf Berufsschullehramt umzusatteln. Dazu wären dann "nur" noch 4 Semester an einer Uni nötig.
Diese Überlegung war ursprünglich nur als "Plan-B" gedacht, falls ich wegen meines relativ hohen Alters oder anderer Gründe keinen guten Posten als Ing. bekomme. Aber mittlerweile merke ich, dass ich sehr viel mehr Lust hätte mich mit Berufsschülern herumzuquälen als in irgendeinem Büro Erbsen zu zählen.
Welche allg
ich bins nochmal...weil ich plötzlich keinen Text mehr eingeben konnte :
Was ich gern mal erfahren würde, ist wie die allgemeinen Berufschancen aussehen und welche Fächerkombination am besten ist. Ich hatte an Physik gedacht.
Kann es sein, dass ich wegen meines Alters Probleme bekomme ?
also ich bin derzeit noch in der ausbildung und mache nebenbei techniker, bin somit an 2 berufschulen und kann nur berichten, dass lehrer für den metallbereich mangelware sind. die werden derzeit händeringend gesucht. man sollte allerdings auch sehr belastbar sein, denn man hat ja nicht nur abiturklassen, sondern auch berufsgrundschuljahre, also das gesocks, was keiner haben wollte und den rest an abschaum, was hier so rumkriecht. klingt hart, ist aber so. da muss man schon einiges abkönnen und auch eine persönlichkeit ausstrahlen, die wenig abgriffsfläche bietet für so manchen schüler.
Als Ingenieur (TU) kann ich dir sagen, dass dieser Beruf außerordentlich vielschichtig ist; du kannst z. B. auch Seminare an einer Akademie durchführen oder als Unternehmensberater arbeiten. Die Aussichten sind momentan besser als jemals zuvor (auch in deinem Alter). Erbsen musst du sicher nicht zählen.
Danke für die Info !
Also fertiger Ingenieur werde ich sicherlich erst mit 32 oder 33 sein. Und in dem Alter kann man auf dem Arbeitsmarkt noch was Gutes erwischen ? Wäre natürlich schön !
Das Studium hat aus verschiedenen Gründen länger gedauert. Krankheit,Finanzielles,keine Lust mehr usw.
Nur weil ich nicht wußte was ich sonst machen sollte habe ich nicht aufgegeben.
Es wäre mir außerordentlich wichtig, mit jungen Menschen zu arbeiten. Ich habe mich eigendlich immer für unsozial gehalten. Umso überraschter war ich als ich bemerkte in so einem Umfeld regelrecht aufzuleben.
Außerdem reizt mich die recht abwechslungsreiche Arbeit was Arbeitszeit,Ort und Inhalt angeht. Man kann selbst seinen Unterricht gestalten und viel Arbeit zH erledigen.
Erst zu allerletzt kommt für mich das Geld usw. Deshalb denke ich schon ein guter Kandidat für das Berufsschullehramt zu sein.
Ja, auch in deinem "hohen Alter" sind die Aussichten noch sehr gut, wenn du flexibel bist und dich auch anderen Anforderungen stellst. Ich habe z. B. als Entwickler angefangen und arbeite jetzt als Berater im Bereich Qualitätsmanagement. Dabei führe ich auch Seminare für die TÜV Akademie durch. Ich nehme an, dass dies durchaus nicht untypisch ist; deshalb meine persönlichen Erfahrungen.