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Gibt es heutzutage psychische Problem öfter als früher?

gefragt von Alex247Alex247 am 02.03.2009 um 22:17 Uhr

Das ist vielleicht eine doofe Frage?! Psychotherapeutische Behandlung ist ja heutzutage nichts mehr Besonderesund bestimmt liegt diese Entwicklung auch an 100000000 neuen Therapiemethoden, mehr Ausbildungsmöglichkeiten für Therapeuten und so, aber bestimmt auch daran, dass Menschen heutzutage mehr psychische Probleme haben? Aber woran liegt das? Haben Menschen heutzutage z.B. öfter Depressionen als früher, oder ist es heute einfach weniger tabu, zum Therapeuten zu gehen? Was meint ihr? Bin mal gespannt auf Eure Antworten.


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Nudelsternchen
beantwortet von Nudelsternchen am 2. März 2009 22:18
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Nein, es nur nicht mehr so ein Tabu wie noch vor ein paar jahren!

Obwohl der steigende leistungsdruck(versagensängste) in der gesselschaft sicher auch zu einer erhöhung , grade im Bereich von Burn-Out geführt hat.

Kommentar von Oliv1971 am 2. März 2009 22:20

Kann ich mich nur anschließen. Heute wird offener darüber geredet.

Kommentar von 0ac83aa6d84ea2de88d4eebf22364d12smallSmash am 2. März 2009 22:30

Das ist nicht wahr. Leistungsdruck und Burn-Out sind nur Ausdruck und Schlagwörter einer dekadenten Gesellschaft. Es gibt heute viel weniger Arbeit als früher und viel mehr Freizeit. Früher war der berufliche Leistungsdruck viel größer, nur es wurde in der Öffentlichkeit nicht oder nur wenig darüber geredet.

Kommentar von 93ecfa23eb5fb4126631981258a5c52esmallAlex247 am 2. März 2009 22:32

Ich finde aber, der Leistungsdruck steigt einfach schon durch die immensen Möglichkeiten, die es heute gibt.

Kommentar von 0ac83aa6d84ea2de88d4eebf22364d12smallSmash am 2. März 2009 22:35

Dann besorge Dir mal Literatur über die Arbeitsbedingungen der Arbeiter und Landarbeiter im 19. JH und vergleiche das mit heute. Die Menschen wissen gar nicht mehr wie gut es uns hier geht nach 60 Jahre Frieden. Immer nur Gemecker und Geheule. Wenig Einsatz und Anspruchsdenken ist Mode.

Kommentar von 93ecfa23eb5fb4126631981258a5c52esmallAlex247 am 2. März 2009 22:48

Ja, da hast Du sicherlich auch nicht ganz Unrecht damit


puck73
beantwortet von puck73 am 2. März 2009 22:19
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Ich glaube, die Probleme gab es früher schon. Aber damals wurde nicht drüber gesprochen! Es wurde einfach mehr "geschluckt" oder einfach manchmal auch akzeptiert wie es ist. Manches wird heutzutage vielleicht zu schnell zu sehr hochgespielt. Für anderes kann man froh sein, dass die Entwicklung so ist.

Kommentar von D4ba2738480effe1f8b1c7389ea4473fsmallKermit65 am 2. März 2009 22:23

Sehr gute Antwort puck, ich kann dir nur zustimmen.


moon73
beantwortet von moon73 am 2. März 2009 22:18
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Nein, glaube ich nicht, ich glaube eher, dass die psychischen Krankheiten damals weniger bekannt waren, bzw. weniger ernst genommen worden sind.


HugoHabicht
beantwortet von HugoHabicht am 2. März 2009 22:20
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Nicht öfter - nur haben früher die meisten Menschen nicht gewußt, dass sie ein psychisches Problem haben und sind dann darüber hinweggegangen.


Kermit65
beantwortet von Kermit65 am 2. März 2009 22:20
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Ich denke schon, dass Menschen mehr Depressionen haben als noch vor z.b. 50 Jahren. Das hat mehrere Ursachen. Zum einen ist Depression in aller Munde und nicht mehr so verpönt und so ein Tabuthema wie es mal war. Außerdem gibt es heute sehr viele "seelische Störungen", die früher gar nicht als Krankheit bezeichnet wurden. Wir sind eine sehr gefühlsorientierte Gesellschaft. Die Menschen früher haben 13 Stunden gearbeitet, die hatten schlichtweg keine Zeit sich soviele Gedanken um Gefühle und Psyche zu machen. Sie waren rationaler und hatten nicht dasBedürfniss alles "aufzuarbeiten".


Kommentar von 93ecfa23eb5fb4126631981258a5c52esmallAlex247 am 2. März 2009 22:22

Da hast Du wohl recht. Wenn ich im Steinbruch arbeiten würde hätte ich auch keine Depressionen mehr;-)


mushroom1
beantwortet von mushroom1 am 2. März 2009 22:18
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Zum Teil ist es kein Tabu und zum Teil wird vieles hochgespielt.


whiterabbit
beantwortet von whiterabbit am 2. März 2009 22:20
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Ich mache es kurz: Früher gab es weniger (gute) Therapiemöglichkeiten aber weniger Gründe depressiv zu werden. Aber die Menschheit hat sich sehr stark entwickelt. Heute ist es umgekehrt: Wir kennen mir Therapiewege, haben aber mehr Einfluss auf unser Leben zu "ertragen" als es die Menschen früher hatten und sind deshalb anfälliger für Depression. Wäre meine Theorie :/

Kommentar von 93ecfa23eb5fb4126631981258a5c52esmallAlex247 am 2. März 2009 22:21

Das klingt sehr logisch, danke, den Aspekt hatte ich noch nicht bedacht


Eastside
beantwortet von Eastside am 2. März 2009 22:21
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es gibt heute mehr psychische Probleme als früher, weil früher die Menschen nicht soviel Zeit hatten über sich selbst und die anderen nachzudenken, sondern schwerst damit beschäftigt waren, den Lebensunterhalt zu verdienen und danach todmüde ins Bett gefallen sind..

..Fazit: die meisten psychischen Probleme sind "hausgemacht", weil die Menschen zuviel Freizeit haben, bzw. nichts mit sich selbst anzufangen wissen


Angel84
beantwortet von Angel84 am 2. März 2009 22:24
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Denke, da spielen viele Dinge zusammen... Das Leben früher war einfacher strukturiert, nicht so stressig, dafür mit mehr körperlicher Arbeit verbunden. Das Überleben nahm mehr Raum ein, wohingegen jetzt mehr Raum bleibt, um nachzudenken, sich mit sich zu beschäftigen. Allgemein verstärkt sich die Tendenz zu seelisch-geistiger Entwicklung, die nun Mal damit einher geht, bei sich selbst aufzuräumen...

Kommentar von 93ecfa23eb5fb4126631981258a5c52esmallAlex247 am 2. März 2009 22:26

DH, danke


schweresHerz
beantwortet von schweresHerz am 2. März 2009 22:20
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Einerseits ist es kein Tabu mehr, in manchen "Kreisen" gehört es auch einfach dazu einen Therapeuthen zu haben, aber andererseits nehmen heutzutage psychische Krankheiten aufgrund von Stress, Belastung und Druck zu.


misssunny
beantwortet von misssunny am 2. März 2009 22:20
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früher sind die leute damit nur nicht zu nem arzt gegangen. es gab früher auch nicht weniger schwule, nur heutzutage ist es nicht mehr strafbar. dazu hört man andauernd wenn man die und die symptome hat, muss man zum psychologen weil das die und die krankheit sein könnte. so kommt sich jeder irgendwann wie ein geisteskranker vor.


Smash
beantwortet von Smash am 2. März 2009 22:21
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Früher waren ja auch Depressionen (auch Alkoholismus) nicht als Krankheit anerkannt. Da wurden die Leute höchstens "weggesteckt" oder als der Dorftrottel belacht. Heute weiss man mehr über psychische Erkrankungen und es heisst so schön: "Es ist keine Schande krank zu sein, aber es ist eine Schande, nichts dagegen zu tun."

Kommentar von 93ecfa23eb5fb4126631981258a5c52esmallAlex247 am 2. März 2009 22:23

stimmt!


paradies
beantwortet von paradies am 2. März 2009 22:21
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Heutzutage will man auch immer mehr für alles eine Lösung und Erklärung.


naddelinsky
beantwortet von naddelinsky am 2. März 2009 22:22
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es mag mehr fälle von psychischen erkrankungen geben als noch vor 20 jahren. das liegt zum einen daran, dass es kein tabuthema mehr ist. es wird mehr aufgeklärt. daher wissen betroffene zum glück früher, dass sie hilfe brauchen und nehmen diese dann zum größten teil in anspruch. zum anderen gibt es sicherlich auch mehr psychische krankheiten, da alles immer schneller undhektischer wird.


Taimanka
beantwortet von Taimanka am 2. März 2009 22:24
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Wir leben in einer äußerst spannenden, aufgeklärten und komplexen Zeit. Wir stehen ständig in einem Informationsaustausch und unsere Kultur bietet keine (natürliche) Möglichkeit, runterzufahren, außer den Schlaf. Der Leistungsdruck ist enorm. Die Menschen fühlen sich überfordert, haben keinen Ausgleich, werden krank. Ja, wir hatten andere Zeiten die schlimm waren, aber die jetztige Zeit ist schon hammermäßig.


Kommentar von 93ecfa23eb5fb4126631981258a5c52esmallAlex247 am 2. März 2009 22:26

stimmt. manchmal wünschte ich schon, ich wäre im 18. jahrhundert geboren

Kommentar von 54ee90c553bcea4b5e58f2378a5909b1smallTaimanka am 2. März 2009 22:28

ich komm mit, für 2 Wochen ;-) ... und wünsche dir sehr, dass es dir besser geht!

Kommentar von 93ecfa23eb5fb4126631981258a5c52esmallAlex247 am 2. März 2009 22:29

aber nur wenn wir in einem königshaus wohnen, ansonsten gehen wir nicht;-)! danke, das ist lieb

Kommentar von 54ee90c553bcea4b5e58f2378a5909b1smallTaimanka am 2. März 2009 22:31

jaaah, fein


Michaela2684
beantwortet von Michaela2684 am 2. März 2009 22:26
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Psychische erkrankungen kommen heutzutag auf jedenfall häufiger vor!! Vor allem Depressionen - weil ein "Druchschnittsmensch" eigentlich alles hat was er braucht - und trotzdem nicht zufrieden ist und immer mehr haben will - dadurch wird man dann immer unzufriedener - dazu kommt: bsp. Jugendliche und Kinder: wann spielen die noch draussen im Freien? im Park, Im Wald, auf der WIese??? .... Nein: Playstation, Nintendo, Fernseher ....! Damals hatte man nichts man freute sich über bsp: 1 Neuen Pulli/pro Jahr (meine Mutter in den 70er JAhren trug als Kind/Jungendliche Jahrelang die gleichen Schuhe - bis ihre Zehen schon ganz verbogen waren (Halux)!!), es gab keine Computer ect. man spielte draussen in der NAtur! frische Luft und Sonnenschein machen einfach "fröhlicher" und vor allem Gesünder! P.s.: das ist doch keine Blöde Frage ... sondern eine Sehr gute!!! DH

Kommentar von 93ecfa23eb5fb4126631981258a5c52esmallAlex247 am 2. März 2009 22:29

Danke für Deine Antwort


Cheiro
beantwortet von Cheiro am 2. März 2009 22:26
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Ich denke Beides ist richtig. Zum einen leben wir in einer erheblich offeneren und aufgeklärteren Zeit, in der über Tabuthemen wie psychische Erkrankungen offener gesprochen wird. Leider aber noch lange nicht so wie es sein müsste. Andererseits ist es aber so, dass wir zum einen einer erheblich höheren Datenflut ausgesetzt sind und auch an den einzelnen erheblich höhere Ansprüche gestellt werden. Insbesondere Krankheiten wie Burnout-Syndrom und Depressionen sind meiner Meinung nach die letzten Jahrzehnte erheblich am zunehmen.

Kommentar von 93ecfa23eb5fb4126631981258a5c52esmallAlex247 am 2. März 2009 22:28

Ja, das denke ich auch. Ich stimme auch zu, dass über psychische Erkrankungen noch lange nicht so offen gesprochen wird wie es sein sollte. Vor allem Menschen, die richtig psychisch krank sind werden immer noch als Verrückte abgetan

Kommentar von E5edfb27abe9a08bcbfa2809e0a8db09smallCheiro am 2. März 2009 22:38

Ja ich weiss, das ist leider unsere grausame und ach so kluge Zivilisation. Und daraus resultiert dann, das Menschen die psychisch krank sind sich teilweise einfach so sehr schämen als verrückt zu gelten, dass sie sich nicht trauen sich helfen zu lassen.


Virginia47
beantwortet von Virginia47 am 28. Juli 2009 10:31
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Nein, es wird nur öfter darüber gesprochen. Und es ist kein Tabu-Thema mehr. Als ich das erste mal beim Psychologen war, wollte ich auch nicht gesehen werden. Jetzt rede ich offen darüber, da er mir wirklich sehr geholfen hat. Und ich glaube, dass ich als Kind schon Depressionen hatte. Nur hat das keiner erkannt, weil es noch nicht so populär war.


anonym
beantwortet von duwieich am 2. März 2009 22:26
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heute gibt es eben mehr weicheier als damals

damals hatten die leute nicht so viel zeit sich mit so etwas zu beschäftigen

heute stöhnen die meschen ja schon wenn sie 8 std am tag arbeiten müssen ,früher haben sie 10 und mehr std gearbeitet


anonym
beantwortet von duwieich am 2. März 2009 22:29
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