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Gibt es gesetzliche Bestimmungen/Vorschriften zur Herstellung von Hundefutter?

gefragt von ttempelhueter am 23.09.2008 um 14:58 Uhr

Hallo, man hört immer zwei Seiten, wenn es um Fertigfutter, besonders Dosenfutter geht. Die einen sagen, die Produktion ist sicher und sehr hygenisch, die anderen sagen, die Hersteller schmeissen dort nur Abfälle rein. Was stimmt?Angeblich wird Hundefutter sogar von Menschen getestet. Gibt es Gesetze zur Herstellung?


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Tatjanaaa
beantwortet von Tatjanaaa am 6. Oktober 2008 12:12
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Gesetzliche Bestimmungen gibt es. Die besagen dass zum Beispiel auch folgendes ins Hundefutter rein darf: geschredderte Laborratten, der Kot von sämtlichen Tieren, der abends im Schlachthof zusammengefegt wird, alles, was im Ausguss landet, wenn der Schlachthof aberns mit Wasser ausgespritzt wird, Weizen der entweder so verfault, verschimmelt und verpilzt ist, dass er nicht in den Handel dürfte oder alle Grenzwerte an Pestizidbelastungen übersteigt. Solche "leckeren Sachen" sind in konventionell hergestelltem Hundefutter ganz legal.
Im Jahre 1989 berichtete die deutsche Zeitschrift »Der Spiegel« (Nr.23) über die unglaubliche Geschichte des Magazins »Chancen«, das am Umweltanalytik-Institut Ökolimma 24 Nahrungsmittel für Hunde und Katzen hatten analysieren lassen, mit dem Resultat, daß in allen 24 Mustern schädliche Substanzen vorhanden waren: Blei, Quecksilber, DDT, PCB (Biphenylpolychloat), Kadmium, Lindan, zusammen mit fast allen Umweltgiften, davon einige in beachtlichen Mengen. Viele dieser Substanzen sind krebserregend, wie zum Beispiel das DDT, das PCB und Lindan; letzteres ist ein Pestizid, das, wie das Insektizid DDT, aus dem Handel gezogen wurde, weil es krebserregend ist. Das PCB wirkt, nebst karzinogen zu sein, schädigend für die Haut (Jucken und Wunden), für die Atmung und im neurologischen Bereich. In den Mustern sind ebenso ansehnliche Mengen von Alpha- und Beta-HCH (Hexachlorcyclohexan), einer ebenfalls sehr gefährlichen Substanz gefunden worden. In Sachen Tiernahrung sind die Gesetze besonders weitmaschig, es bestand somit keine Gesetzesübertretung. Die betreffende Industrie hatte sich aufgelehnt gegen die Umfrage (Prüfung) von »Chancen«, und hatte das Institut Ökolimma bezichtigt, sich geirrt zu haben. Vom Herausgeber der Zeitschrift wurde eine Wiedergutmachungssumme von 300 Mio. DM verlangt. Auch wurde damit gedroht, der Verlegerkette, der »Chancen« angehört, alle Werbeinserate zu streichen. Der Verleger zog es vor, die ganze Edition von »Chancen« zu vernichten; sie wurde nie herausgegeben.

Kommentar von 42486d679fc885941f5037979bc99442smallTatjanaaa am 6. Oktober 2008 12:15

Das es von Menschen getestet wird stimmt NICHT, weil die Zutaten keine Lebensmittelqualität haben. Nur wenige Hersteller produzieren in Lebensmittelquali, aber die schreiben es auch ausdrücklich drauf!

Kommentar von 2ddd1066d3d07ba366ad0aa1c6f3bf9esmallalexanderb am 13. Oktober 2008 11:23

DH, Tatjanaaa! Stutzig macht mich zumindest, warum die großen Hersteller so eine Geheimniskrämerei um ihre Zutaten machen. Stutzig macht mich auch, dass heute jeder 2. Hund über 10 an Krebs stirbt. Da stellt sich schon die Frage: Trotz, oder gerade wegen des angeblich doch so “guten Futters”? Mehr Infos und Gedanken dazu hier: http://alexdogblog.blogspot.com/2008/10/nebenerzeugnisse-was-ist-drin-im.html
.


Fine08
beantwortet von Fine08 am 14. Oktober 2008 11:03
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Guck mal, hier findest du eine auflistung der Inhaltsstoffe und wie das gesetzlich Geregelt ist: http://www.tierforum.de/wiki/hunde/ernaehrung


russeliana
beantwortet von russeliana am 23. September 2008 15:02
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Es gibt EU-Richtlinien für Tierfutter.

Kommentar von ttempelhueter am 23. September 2008 15:04

Danke!


maiki01
beantwortet von maiki01 am 23. September 2008 15:03
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da ist kein minderwertiges Fleisch drin. Es dürfen nur keine Hunde drin sein. Getestet wir das Hundfutter bei Mc Donalds, Burgerking und in jeder Dönerbude

Kommentar von ttempelhueter am 23. September 2008 15:04

Hihi, sehr witzig! Aber wahrscheinlich hast Du recht.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 23. September 2008 15:06
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Vor einigen Jahren hatte mal jemand ein Eis entwickelt, dass Menschen und Hunde essen dürfen. Bei der Zulassung gab es Probleme. Nicht wegen der Menschen, sondern wegen der Hunde. Also scheint es schon Vorschriften zu geben, die eingehalten werden müssen. Aber verspreche Dir nicht zu viel vom Dosenfutter. Ich habe eine Dose Pedigree (5 Sorten Fleisch) geholt. Weißt Du, was da an Fleisch drinnen ist? Lese mal das Kleingedruckte: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse u.a. mind. 4%; Mix aus Fleisch mind. 4% frisches Fleisch, dann folgen andere Zusätze. Das hätte ich früher auch nicht geglaubt.




Kommentar von ttempelhueter am 23. September 2008 15:24

Bei mir gibts zu 70% Frischfleisch. 1-2x in der Woche gibts ne Dose, aber nicht aus dem Supermarkt.Kann mir jemand sagen, wo ich die EU-Richtlinien im Netz finden kann?

Kommentar von 42486d679fc885941f5037979bc99442smallTatjanaaa am 6. Oktober 2008 12:48

@ tempelhüter: Die Richtlinien werden dem Verbraucher ganz bewusst nicht so einfach zugänglich gemacht. Und jetzt darfst du dreimal raten warum. ;-)


anonym
beantwortet von sputnik1506 am 15. Oktober 2008 15:32
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es gibt sehr gutes hundefutter,sogar bio -hundefutter,das natürlich etwas teuerer ist. egal ob trocken oder nassfutter,der inhalt muss nachvollziehbar sein. bei einem guten futter muss der inhalt genau angeben sein,ebenso die zusatzstoffe u .vitamine. zusatzstoffe müssen nicht schlecht sein,doch besser vorsicht. konservierungsmittel nur auf natürlicher basis (planzenöl,rosmarin,etc.)SOJAÖL VORSICHT. bitte im internet www.futterfreund oder vet-conzept usw.nachlesen


anonym
beantwortet von sputnik1506 am 15. Oktober 2008 15:41
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bei meinen beiden yorkys gibt es marengo,herrmanns oder vet-conzept futter,muss nicht unbedingt bio sein,aber sauber. mindestens 70% fleisch was soll man von hundefutter halten,das zb.als rindfleisch deklariert wird mit 4% RINDFLEISCH ? WAS BITTE SIND DIE RESTLICHEN 94 % bitte unbedingt in internet über hundefutter nachlesen,ist ein riesen thema.





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