Frage von FelinasDemons, 188

Gibt es Fälle in denen Suizid gerechtfertigt wäre?

Außer bei Todkranken.

Antwort
von xZeref, 85

Ich finde Suizid ist eine Sache die jeder für sich entscheiden sollte, aber niemand sollte sagen, dass er welchen begehen will, ohne vorher drüber nachgedacht zu haben.

Sich wirklich zu denken,

Wie werden die anderen davon betroffen sein?

Gibt es keinen anderen Weg?(Es gibt meistens einen anderen Weg)

Was werde ich verpassen?

Warum das ganze?

Kann ich mich nicht anders wehren?

Aber Suizid ist heutzutage negativ betrachtet, klar kann man auch verstehen. Denn es gibt viele , gerade jüngere Leute, die Stress haben oder unter Mobbing etc. leiden. Aber es gibt immer Auswege bei so etwas, oftmals trauen sich diese Personen nicht mit anderen darüber zu sprechen, weil sie Angst davor haben für verrückt erklärt zu werden. Aber sie wollen nur , dass es aufhört, aber das geht auch anders.

In Japan war damals Suizid bei den Samurai sehr hoch angesehen, denn wenn ein Krieg verloren wurde und der König gestorben ist, haben die Krieger, weil sie in Schande leben würden weil sie ihren König nicht beschützen konnten, Suizid mit dem eigenen Schwert begannen. Es war eine Sache der Ehre, den Ruf der Familie wieder herzustellen.

Doch wie gesagt ist es Heute keine Ehre die antreibt, es ist Verzweiflung. Es ist die Angst, und darum finde ich es in solchen Situationen , egal wie stressig, sollte man sich immer an jemanden wenden, der einem zuhört und hilft.

Es gibt Extremsituationen wo ich es als gerechtfertigt ansehen kann Suizid zu begehen, zb wenn man ein Kriegsgefangener wäre und immerzu versucht wird irgendwelche Informationen aus einem raus zu quetschen und man weiß nachdem man ihnen alles gesagt hat sie einen umbringen würden.

Klar ist so ein Szenario etwas zu dick aufgelegt, aber das wäre etwas wo ich sagen würde, ok. Sachen wo man dem Tod unausweichlich ins Auge blicken muss.

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Meinung helfen, das war jetzt relativ ausführlich. ^^

Antwort
von kreuzundquerxxx, 35

Ein Suizid ist die endgültigste Form, eine Bindung abzubrechen und sich allen weiteren Verpflichtungen, Verantwortung und Bedürfnissen zu entziehen. Der Schock bei den Hinterbliebenen tritt sofort ein und dauert unterschiedlich lange, von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Seine schützende Funktion hilft, den Schrecken so lange zu verdrängen, bis äußerlich und innerlich Bedingungen geschaffen sind, die ein Bewusstwerden des Verlustes ermöglichen. Es geht nicht darum, dass die Hinterbliebenen einverstanden mit einem Suizid sind, wichtig ist, ob sie es ertragen können, dass ein vertrauter Mensch einverstanden mit dem eigenen Tod war und ihn dem Weiterleben vorgezogen hat. Eine der verworrensten Aspekte an Schuld ist die Beobachtung, dass sich Menschen, die ein Verbrechen begangen haben, nur selten schuldig fühlen. Doch bei Menschen, die ein Unrecht erlitten haben, sind Schuldgefühle beinahe etwas Normales. Schuldgefühle bilden sich stark und langanhaltend bei Menschen, die sich als ganz und gar ausgeliefert und ohnmächtig erlebt haben. Diese Menschen, die keinerlei Schuld auf sich geladen haben, sondern zum Opfer wurden, an dem Andere sich schuldig gemacht haben, zermartern sich das Hirn bei der Suche nach Gründen, warum ausgerechnet ihnen so etwas Schreckliches zugestoßen ist. Das Bewusstsein, völlig ausgeliefert zu sein und keinerlei Einfluss auf eine Situation zu haben, lässt uns den Verstand verlieren. Wer sich für den Tod entscheidet, hat einen Tunnelblick und sieht keine Chance mehr für eine Besserung des momentanen Unglücks!

Antwort
von Ap0ll0taku, 57

Viele sagen hier,dass der selbstmörderdas selbst für sich entscheiden muss....Leider ist  es nicht immer gegeben,dass ein suizid gefärdeter,klar beisinnen ist.   Ich kann jtz nicht viel mehr dazu sagen,aber das sollte man immer im hinter kopf behalten

Antwort
von MrRomanticGuy, 7

Erkenntnis/Erleuchtung. Da darf man aber nur Suizid durch die Verweigerung von Nahrung und Wasser begehen oder wenn man behandelt wird wie viele Nutztiere.

Antwort
von einfachichseinn, 64

Nein.

Ich halte Selbstmörder für maßlos egoistisch.

Sie setzten ihrem eigenen(vielleicht grauenvollen) Leben das Ende,aber lassen in der Regel eine Menge Menschen zurück, die unheilbar verletzt sind. Das ist nicht okay. Denn niemand sollte seine eigenen Mitmenschen vorsätzlich verletzen.

Kommentar von FelinasDemons ,

Also sollen sie sich ihr Lebenlang quälen,nur damit andere nicht verletzt werden? Das klingt wirklich furchtbar. Ich denke,du machst es dir viel zu einfach.

Kommentar von einfachichseinn ,

Ich mache es mir definitiv nicht viel zu einfach. jener Mensch, der sein Leben aufgibt, macht es sich viel zu einfach!

Kommentar von FelinasDemons ,

Du hast meine Frage damit nicht beantwortet. Sollen sie? Außerdem,macht es sich kein Selbstmörder einfach,wenn er schon alles versucht hat und nichts funktioniert hat. Manchmal ist auch genug. Aber das verstehst du sowieso nicht. Also warum hast du überhaupt auf die Frage geantwortet?

Kommentar von ploterzuila ,

@einfach ich finde deine antwort bzw deine denkweise richtig egoistisch. Auch menschen die suizid begehen wollen wurden vorsätzlich verletzt(und nebenbei bemerkt passt das was du als letztes geschrieben hat überhaupt nicht wenn es um SUIZID geht) und das war von anderen mindestens genau so egoistisch

Kommentar von einfachichseinn ,

Nein sie sollten sich Hilfe suchen und ihr Leben nicht einfach in den Müll werfen. klar ist das leben oft schwierig, manchmal ist es sau schwierig, aber es einfach in den Müll zu werfen ist vollkommen egoistisch. @ploterzuila natürlich passt der letzte Teil. Wenn du dir dein Leben nimmst, hast du keine Probleme mehr, aber deine Familie und Freunde werden verletzt sein und es gibt nichts, was diesen Schmerz lindern kann. Und die Tatsache, dass du dich selbst umgebracht hast, ist vorsätzlich. Ein Mensch, der an Krebs oder ähnlichem stirbt, stirbt nicht vorsätzlich.

Kommentar von WastedYout ,

Ja man lebt auch nur für andere

Kommentar von Kodringer ,

Du stellst also das Leben einer Person, die es als durch und durch schrecklich und nicht lebenswert empfindet, über deine Gefühle? Für dich wäre es ein - wenn auch nicht unerheblicher - Aspekt deines Lebens der wegfällt, für die andere Person sind hingegen alle Aspekte nicht mehr lebenswert. Zudem sollte man das Recht auf Selbstbestimmung nicht vergessen. 

Alles in allem hat die sich umbringende Person mehr Argumente auf ihrer Seite.

Kommentar von einfachichseinn ,

Ganz ehrlich kein Mensch mit Depressionen muss sterben!

Sich das Leben zu nehmen ist feige und egoistisch. 

Hat einer von euch mal erlebt, wie furchtbar es für eine Familie ist, wenn sich ein Mensch umbringt?  

Habt ihr mal eine trauernde Familie gesehen?

Und auf der anderen Seite habt ihr schon einmal erlebt, wie es ist, wenn sich jemand versucht das Leben zu nehmen und Gott sie Dank überlebt hat und neuen Lebensmut gefunden hat?

Ich kann euch sagen, dass das Leben wieder einen Sinn ergeben kann und auch wieder sehr sehr positiv laufen kann.

Es bleibt natürlich jedem Menschen selbst überlassen, aber es bleibt auch mir überlassen zu sagen, dass ich es für ziemlich egoistisch halte.

Und ja ich habe mitbekommen, wie schlimm Depressionen sein können. Ich habe aber auch mitbekommen, wie ein Mensch, der sich versucht hat um zu bringen wieder gesund und glücklich wurde. 

Kommentar von Sorrybutno ,

Ich hatte vor 1,5 Jahren einen Suizid in meinem engen Freundeskreis. Ja es war traurig, ja, ich habe mich von der Trauer und dem Schock noch immer nicht erholt, aber als Mensch, der selbst an psychischen Krankheiten leidet weiß ich, dass es ihr schlecht ging, Sie hatte Psychosen, hat permanent Stimmen gehört, musste mehrere Tabletten am Tag nehmen, war in den 2 Jahrne zuvor 5 mal in der Klinik, 2 mal davon nach Selbstmordversuchen. Glaub mir, sich selbst umzubringen ist nicht feige. Menschen die sich umbringen gehen ein hohes Risiko ein. Es ist schwer, man weiß ja nicht, ob man starke Schmerzen erleiden muss. 

Ich finde es extrem egoistisch seine eigenen Gefühle über das Leben einer anderen Person zu stellen. Menschen sterben, es tut weh, aber wie sehr es dich selbst belastet hängt damit zusammen, wie du mit dem Tod umgehst. Ich bin unendlich froh, dass meine Freundin nicht mehr leiden muss und dass sie die Bedingungen ihres Todes selbst festlegen konnte. Dieses Glück haben die wenigsten.

Kommentar von einfachichseinn ,

Ich sehe es nicht so. Für mich sind Selbstmörder feige und egoistisch. 

Es ist einfach seine Welt hinter sich zu lassen und die Menschen, die einen lieben alleine zu lassen. Im schlimmsten Fall noch ohne jegliche Information.

Ich habe in meiner Familie leider schon mehrere Selbstmord-(Versuche) miterleben müssen. 

In dem 'geglückten' Fall blieb eine Frau zurück, die sich selbst unheimliche Vorwürfe macht und sich fragt, was sie denn falsch gemacht hat und das ist ein absolutes Unding. Er hat sich das Leben genommen und seine Frau damit bis an ihr Lebensende verletzt und das unheimlich tief.

Auf der anderen Seite habe ich erlebt, wie eine Person neuen Lebensmut gefasst hat, obwohl es ihr schon oft sehr schlecht ging und sie mehrfach versucht hat sich das Leben zu nehmen. 

Sie hat sich zurück gekämpft. Das war ganz bestimmt nicht einfach und ging auch nicht von heute auf morgen und auch nicht in zwei, drei Jahren. 

Aber sie hat es geschafft und lebt mittlerweile sehr, sehr glücklich. 

Antwort
von chrisi565, 108

Kann man so nicht sagen. Ist es nicht jedem seine Entscheidung ob er Leben will oder nicht?

Leider ein gar nicht so leichtes Thema..

Antwort
von Kodringer, 138

Wenn man will natürlich. Ist doch die Sache der Person, was sie mit sich macht - mit welchem Recht will man es jemand anderen verbieten?

Kommentar von Luciferr2 ,

Bin der selben Meinung

Kommentar von WastedYout ,

Verstehen viele Idealisten leider nicht

Antwort
von archibaldesel, 96

Das kann nur der Selbstmörder für sich selbst entscheiden.

Antwort
von WastedYout, 18

Viele Fälle sind gerechtfertigt meiner Meinung nach denn welcher Mensch durfte sich den aussuchen ob er auf die Welt kommt? Richtig keiner also sollte er auch das Recht haben diese Welt zu verlassen wann er will!!!

Antwort
von Glueckskeks01, 103

Nein, eigentlich ist es eher traurig. Eigentlich gibt es doch für alles eine Lösung.

Kommentar von martinzuhause ,

über diese lösung entscheidet nur der betrofffene. wenn es für ihn ok sollten sich alle anderen da heraushalten. wenn er in der lage ist das selber zu entscheiden

Kommentar von Glueckskeks01 ,

Aber ist es dann nicht total feige? Sich einfach davonstehlen, anstatt sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen? Und gibt es keine Menschen, die man damit in totaler Verzweiflung und Trauer zurücklässt?

Kommentar von FelinasDemons ,

Und was ist wenn die Person sich mit den Problemen auseinander gesetzt hat. Immer und immer wieder und es nichts gebracht hat? (Weder Gespräche, Therapien,noch Medikamente oder sonst was) Warum gehen die meisten immer davon aus, dass jemand der Suizid begehen will,nicht schon alles probiert hat? Auf dieser Plattform ist es wohl größtenteils der Fall,aber nicht im Allgemeinen.

Kommentar von BerserkerDilu92 ,

Du willst nicht wissen was ich schon alles durchgemacht habe und aufzugeben und an suizid zu denken ist einfach nur schwach. Du glaubst es ist ein ausweg, aber nein, es ist kein asuweg und keine option.

Antwort
von Loeffelqualle, 49

Um andere zu schützen

Antwort
von BerserkerDilu92, 72

Nein!

Lg

Antwort
von FragaAntworta, 102

Bei welchen denn sonst noch? Das ist doch eben die Zielgruppe.

Antwort
von Dearex, 111

Mir fallen keine ein

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