Frage von leona1818, 74

Gibt es Entgiftungskuren von den gesetzl. Krankenkassen nach der Einnahme "starker" Medikamente wie z.B. Antibiotika und Isotretinoin?

Hallo zusammen!

Ich habe in den letzten 12-14 Monaten 8 x verschiedene Antibiotika einnehmen müssen (komplikative Weisheitszahn-Extraktion, 5 entzündete wurzelbehandelte Zähne :/ einer davon ist inzwischen raus, ersetzt durch ein Implantat), dann habe ich bei jedem Zahnarztbesuch (alle 3-9 Wochen) Betäubungsspritzen bekommen und in zirka 8 Wochen bin ich mit meiner 9-monatigen Isotretinoin-Therapie (Aknenormin) gegen Akne fertig.

Ich bin der Meinung, und mein Körper lässt es mich auch spüren, dass ich innerlich inzwischen "vergiftet" bin.

Gibt es von den gesetzl. Krankenkassen für "Medikamentenleichen" wie mich Entgiftungskuren deren Kosten die Kasse trägt oder gibt es das nur für Leute die explizit Medikamentenmissbrauch begehen und alkohol- oder drogenabhängig sind?

Danke :-)

Antwort
von Ursusmaritimus, 46

Du bist nicht vergiftet, der von dir verwendete Medikamentencocktail hat deinen Körper schon längst verlassen. Höchstens das Gleichgewicht deiner Darmkulturen könnte durch das Antibiotikum etwas gestört sein, aber das legt sich von Selbst.

Somit entfällt der Grund für eine "Kur"......

Antwort
von FelixFoxx, 41

Du bist dadurch nicht innerlich vergiftet, dafür sorgen Deine Leber und Deine Nieren, die die Medikamente verstoffwechseln und ausscheiden! Deshalb gibt es auch keine "Entgiftungskuren" von der GKV.

Antwort
von sassenach4u, 18

Nein, das zahlt die Krankenkasse nicht. Versuch es mit einer Esberitox- Kur. Bekommst du in der Apotheke, bringt deine Darmflora wieder auf Reihe.

Antwort
von aXXLJ, 19

Du hast eine völlig falsche Vorstellung von "Entgiftung" und/oder "Entzug".

Du bist nicht "vergiftet"; es sei denn Du hättest eine schwerwiegende Nieren- und/oder Leber-Fehlfunktion.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/warum-entschlacken-unsinn-ist-mythos-entgi...

Antwort
von ArminSchmitz, 41

Es ist kaum anzunehmen dass ein Mediziner Deine Einschätzung teilt und damit ist auch klar, dass weder gesetzliche Krankenkassen noch private Krankenversicherungen hier einzutreten brauchen.

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