Ich versuchem mich langsam aber sicher mit der Börse, Aktien und dem ganzen Geschäft auseinander zu setzen. Eine grundlegende Sache habe ich allerdings noch nicht ganz verstanden: Warum fallen die Kurse von festverzinslichen Wertpapieren, wenn die Zinsen steigen?

Bei festverzinslichen Wertpapieren und Rentenfonds (die investieren in festverzinsliche Papier) ist der Zusammenhang gegeben.
Wenn morgen ein Unternehmen eine neue Anleihe mit 7 % rausbringen würde, kauft niemand mehr eine Anleihe um 5 %. Das ist doch logisch. Durch ein Kurssenkung um 2 % wird die gleich Rendite hergestellt. Der Anleger zahlt nur 98 % und bekommt 5 % und somit ist er auch auf den neuen 7%.
Also auch bei festverzinslichen Wertpapieren und Rentenfonds kann es zu Kursverlusten kommen.
Es gilt die Regel: Steigende Zinsen fallende Kurse. Fallende Zinsen steigende Kurse.
Eben weil sie festverzinslich sind. Die Gesamtrendite (also Nominalzins dividiert durch Kurs) entspricht dem Marktzins. Ist der Nominalzins höher als der Marktzins, erhältst Du Kurse von mehr als 100%, liegt er darunter, von weniger als 100%. Und deswegen sinken die Kurse, wenn sich der Marktzins erhöht.
In diesem Zusammenhang kann ich Dir die Ausführungen auf http://www.investmentsparen.net/anleihen-und-marktzins.html empfehlen. Dort kannst Du an einem konkreten Beispiel den Zusammenhang zwischen fallenden Kursen von Anleihen und steigenden Marktzinsen nachvollziehen.

hier hast du einiges an Infos: http://wissen.boerse.de/wissen_boersenlexikon.php
Sehr verständlich erklärt und damit absolut Laien-tauglich. Finde ich gut!