Frage von Simong666, 120

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Religiosität der Menschen und Ihrer Intelligenz und/oder Ihrem Bildungsgrad?

Besteht dort ein Zusammenhang, gibt es da irgendwelche Studien, oder Forschungen dazu.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Undsonstso, 72

Gibt einen Zusammenhang hinsichtl.

  • genetischer Veranlagung und kultureller Prägung 
  • Wohlstand und Bildungsangebote

siehe hier:

http://www.welt.de/wissenschaft/article114696979/Was-Religion-mit-Intelligenz-zu...

Kommentar von Undsonstso ,

Danke für's Sternchen.

Antwort
von Hamburger02, 42

Studien sagen überwiegend ja. Je höher die Intelligenz, umso geringer die durchschnittliche Religösität. Siehe hier:



Antwort
von Peripher, 30

Religion steht für Torheit, Philosophie für Genialität. Genau so ist es - Religion ist die Kunst, unser Bewusstsein zu kontrollieren, zu forcieren. Philosophie die Kunst, selbst zu denken, anzuzweifeln. :)Also ja, je intelligenter, desto unreligiöser. Aber nicht nur, es gibt auch totale Idioten, die nicht religiös sind. ;)

Kommentar von Fantho ,

Philosophie die Kunst, selbst zu denken, anzuzweifeln

Hättest Du dies getan, wärest Du an das finale Ergebnis Deines Bemühens gelangt, dass Glaube weniger mit Denken gemein hat, sondern mit innerer Überzeugung...

und man somit sie nicht gegenüberstellen kann.

Zudem: Eine Vereinigung von Philosophie und Religiösität / Spiritualität spiegelt sich zB im Buddhismus wieder...

Gruß Fantho

Kommentar von Peripher ,

Das Denken ist allem übergeordnet. Um Überzeugung leben zu können, muss ich DENKEN. Merkst du, wie irrational deine Aussage ist? Natürlich hat Philosophie viel mit Religion gemeinsam, weil die Upanishaden (Buddhismus) schon eine Art Grundstufe der Philosophie ist. Ich meinte mit meiner Aussage, dass es keinen GOTT gibt, was für mich die Religion von Philosophie unterscheidet - der Glaube an eine höhere, personifizierte Macht. Ein Philosoph studiert eher das logische Wesen der Welt, der Religionsfanatiker wohl eher das, was er erhofft zu erleben - also das Unlogische. :P Jeder der an einen Gott glaubt, ist in meinen Augen einfach nur naiv... und lächerlich.

Antwort
von nowka20, 10

das hängt ausschließlich von ihren schicksalen ab

ansonsten gibt es keinen zhusammenhang

Antwort
von DerBuddha, 39

nein gibt es nicht, würde es ihn geben, wären wir heute meist religionsfrei denn heute wissen wir mehr als vor 2000 jahren und die entstehungsgeschichte der religionen und götter hatte zwar ihren ursprung bei den naturvölkern, die sich vieles nicht erklären konnten und deshalb für alles mögliche irgendwelche götter und mächtige wesen erfanden, aber der glaube wurde mit der zeit als wahr angesehen und viele wissenschaftliche fakten dann entweder fleißig "übersehen/überhört" oder als unwahr betitelt.

das menschen glauben, liegt an vielen dingen, hauptsächlich jedoch daran, dass man als kind in die glaubenswelt der eltern hineingeboren wird und dann damit aufwächst und da die eltern das so machen, tun dies die kinder auch so ohne später überhaupt wirklich zu hinterfragen..............:)

im grunde genommen sind die meisten gläubigen auf dieser welt nur heuchler, denn es gibt nur sehr wenige, die wirklich nach den regeln ihres glaubens leben bzw. danach leben können........auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen, ist aber so, kenne das aus eigener erfahrung durch viele viele gespräche mit gläubigen, die sich meistens erst nach langer zeit dann "öffnen" und schon alleine durch ihre lebensweise zugeben, dass es so ist...........die meisten antworten dann immer nur, dass geht nicht anders, sonst müssten sie der heutigen welt entsagen, was schon aus berufsgründen und um geld zu verdienen, nicht möglich ist...................

das beispiel ist das selbe beim thema umweltschutz.............die meisten sind für umweltschutz, müssen aber durch ihre möglichkeiten diesen umweltschutz wieder "aufgeben", denn z.b. beim kauf von lebensmittel sind sie oft gezwungen, aufs geld zu achten, was also bedeutet, die billigsten lebensmittel zu kaufen, was wiederum dem umweltschutz überhaupt nicht förderlich ist.......

im grunde genommen ein kreislauf ohne ende............:)

Kommentar von joergbauer ,

Jesus ist für Sünder gestorben, nicht für solche, die glauben durch religiöse Taten sich selbst erlösen zu können, oder sich vor Gott in ein besseres Licht zu stellen. Wer sich vor Gott demütigen kann, weil er weiß daß er gar nichts bringen kann, der ist tatsächlich gläubig. Klug ist, wer nach einem gnädigen Gott ruft - so wie seinerzeit ein Martin Luther. Dieser Glaube verändert einen und befreit von aller falschen Vorstellung.

Kommentar von DerBuddha ,

jesus ist im glauben als sünder gestorben, nicht in der wahrheit..........wer sich für einen erfundenen gott demütigen kann, ist ein dummkopf, nichts anderes........und klug wäre ein mensch, wenn er überhaupt nicht einen erfundenen gott anruft, sondern sein leben selbst so lebt, dass er niemanden schadet, aber gleichzeitig seine träume verwirklichen kann...........zudem, wer glaubt, weiß in wahrheit nichts...................:)

Antwort
von Fantho, 15

Allein diese unintelligente Frage lässt vermuten:

  • FS ist Theist
  • FS ist Atheist
  • FS ist Agnostiker
  • FS ist ______________

Suche was aus, oder fertige den Satzanfang...

Gruß Fantho

P.S.: FS = Fragesteller(in)

Antwort
von ichweisnix, 24

Weder für Intelligenz noch für Religiosität gibt es standartisierte wissenschaftliche Definitionen. Insoweit kann man durch geeignete Definition der Begriffe zu jeden beliebigen bzw. gewünschten Ergebniss kommen.

Antwort
von Netie, 9

Da Gläubige und Ungläubige, Religiöse und Nichtreligiöse alle aus Fleisch und Blut bestehen, gibt es da keinen Unterschied. (:-)

lg

Antwort
von Bitology, 71

Laut einer Studie sind intelligente Menschen wohl er Atheisten und ungläubig. Aber nicht vergessen, alles ist möglich.

Kommentar von PWolff ,

Ich meine, gehört zu haben, am ehesten Agnostiker.

Wobei ich mich allerdings für ein wenig zu gebildet und intelligent halte, um ein ehrlicher Agnostiker sein zu können; seit ich in einem Philosophielexikon den Artikel über Skeptiker gelesen habe, betrachte ich mich dieser Gruppe zugehörig.

Zu den Studien: Von der Natur der Sache her würde ich bis zum Glaubhaftmachen des Gegenteils von einer sehr starken weltanschaulichen Färbung der Studie in der einen oder anderen Richtung ausgehen. Insbesondere die zugrundegelegte Definition der Religiosität und das angewendete Verfahren, ihre Stärke zu ermitteln, würde ich einer sehr genauen Prüfung unterziehen.

Kommentar von Bitology ,

Bin der selben Meinung.


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