Frage von Midnight1999, 22

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Depressionen bei Jugendlichen und falscher Ernährung?

Ich habe mal gehört, dass durch falsche Ernährung Depressionen verursacht werden können. Es lässt sich nicht leugnen, dass heutzutage ziemlich viele Jugendliche depressiv sind & sich falsch ernähren (kein Wunder, bei dem ganzen Fastfood-Sch***). Gibt es da einen Zusammenhang?

Antwort
von TheTrueSherlock, 16

Ich schließe mich KleinerMuck77 an. Eine Depression ist eine viel zu komplexe und ernste Erkrankung, so dass man das nur auf die falsche Ernährung zurückführen könnte. Bei mir persönlich sehe ich die Ernährung gar nicht als Grund für meine Depression. Allerdings habe ich mich auch nicht so falsch ernährt.

Es gibt vielleicht einen kleinen Zusammenhang, so dass man sich mit gesünderer Ernährung etwas besser fühlen könnte, aber das kann man sicherlich nicht verallgemeinern.

Sigmund Freud hat angenommen, dass psychische Erkrankungen aus der Kindheit heraus entstehen. Also, dass die Kindheit der Auslöser für die Erkrankungen sind. Da sehe ich persönlich auch einen viel größeren Zusammenhang. Natürlich kann man auch depressiv aufgrund von Traumata oder von einschneidenden Erlebnissen wie Jobverlust, Arbeitslosigkeit, Todesfällen in der Familie etc. werden. Dann liegt diese Ursache natürlich nicht in der Kindheit.

Antwort
von Prinzessle, 9

Es war auch früher so, dass es diese Jugenddepression gab........immerhin ist es eine sehr schwierige Phase im Leben...der erste Liebeskummer, das abnabeln von zu Hause ohne genauen Plan....das löst Gefühlsschwankungen aus...

nur heute wird dies schon fast zelebriert und für alles gibt es ein Syndrom hinter dem man sich verstecken kann...Borderline, Narzismus etc....was ich als sehr schlecht erachte, da man die Verantwortung einfach abschieben kann, ohne mit sich selbst zu arbeiten.....eben

Statt dass man natürlich damit umgeht braucht es sofort eine Diagnose.....im späteren Leben, wenn wieder so eine Klippe ist, so um 40, wo man sich fragt, was habe ich verpasst, weil der Aufbau fertig ist und man denkt..entschied ich damals richtig....da machen nun heute viele ein burnout.......dabei, ja man tut dann wieder etwas komisch so in der zweiten Pubertät.....der dritte Frühling ist eine weitere Station...die ich noch nicht erreicht habe und darum wenig darüber weiss...ausser, dass wir dann wieder komisch tun könnten

Es sind Umbruchpahsen, in denen man die Balance verliert......das hat nichts mit Ernährung zu tun auch nicht mit Krankheitsbildern......sondern bloss mit dem Prozess des Lebens....so wie eine Larve sich verpuppt und zum Schmetterling wird..... 

Es liegt nicht an der Ernährung sondern wir machen einen zu grossen Aufstand um den Faktor der Natürlichkeit !

So erlebte ich die Pubertät meiner Kinder nicht als schlimm.....sie probierten sich aus und ich liess sie machen, setzte Grenzen.......in diesem Moment bist du nur noch Lotse, Boxsack, Heulkissen, Türsteher...eines ist klar, man darf dies nicht persönlich nehmen.....denn es ist wirklich nur eine Phase durch die jeder gehen muss.....

Als Eltern musst du nur vorleben.....wenn du etwas verlangst von den Kindern, das du selbst nicht auf die Reihe bekamst, kannst du dir den Mund fusslig schwatzen.....und ja, sie gehen durch eine finstere Zeit, vom Kind zum Erwachsenen zu werden.....das ist alles und da muss jeder durch, egal mit was er gefüttert wurde.

Antwort
von skipworkman, 9

Hi,

wenn du magst schau dir mal die Videos von Dr Daniel Amen an, der geht zum Teil auch auf solche Themen ein, ist allerdings meist auf Englisch. Ich lese auch gerade ein Buch von ihm. 

Dauerhafte Fehlernährung kann demnach die Funktion des Hirn beeinflussen und wenns nicht mehr richtig arbeiten kann, können u.a. Depressionen entstehen oder zumindest begünstigt werden. Wenn du zu wenig Wasser trinkst geht z.B. auch was in diese Richtung.

Was ebenfalls einen Einfluss haben soll ist ein krass schwankender Blutzuckerspiegel,der bei Industrie Zucker reicher Ernährung oder allgemein bei vielen einfachen Kohlenhydrate auftritt. 

Lg

 

Antwort
von KleinerMuck77, 15

Ich glaube nicht unbedingt, dass falsche Ernährung grundsätzlich für Depressionen verantwortlich sein kann, aber dass gesunde Ernährung präventiv wirken kann. 

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung verbunden mit Bewegung und Sport resultiert in einem gesunden und fitten und damit auch leistungsfähigerem Körper und das macht sicher glücklicher. Wobei regelmässiger Sport ja erwiesenermassen zur Ausschüttung von Glückshormonen führt. 

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