Frage von Fiona24NRW, 96

Gibt es einen Weltkrieg mit Trump als Präsident?

Oder zumindest viele Kriege?

Antwort
von Andracus, 81

So schlau ist der gar nicht. Ich denk, der wird alle Hände voll zu tun haben, die Kontrolle über das eigene Land nicht zu verlieren. Abgesehen davon bezweifle ich doch sehr, dass Trump überhaupt Kriege führen will. Das passt überhaupt nicht zu ihm. Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht mehr so sehr, dass ers wird. Eher nicht. Die Leute begreifen langsam, wie viel hinter seiner großen Klappe steckt. Lass uns hoffen und beten und dafür demonstrieren, dass ich mit meiner Einschätzung recht habe

Kommentar von randanana ,

Die Leute begreifen langsam, wie viel hinter seiner großen Klappe steckt.

Die landesweite Mittlung aller Umfragen in den Vereinigten Staaten der letzten 1-2 Wochen drückt genau das Gegenteil davon aus. Eher öffnen sie langsam die Augen und erkennen die Gefahr in Clinton. (auch wenns "nur" Umfragen sind)...

Kommentar von Andracus ,

wobei die Erfahrung eben auch zeigt, dass die Leute, die kapieren, was abgeht, in den Medien eher im Hintergrund bleiben. Die Medien bauschen Dinge eben auch auf. Ich sage nicht, dass sie falsche Angaben machen, aber alleine mit Formulierungen kann man schon einiges in den Köpfen erreichen. Ich gebe zu, dass die Zahlen immer noch besorgniserregend sind. Ich glaube aber trotzdem, dass bis zur Entscheidung genügend Trump-Gegner sich zum Wählen aufraffen können. Meine Sicherheit, dass Trump verliert, liegt aber auch nur bei irgendwas zwischen 55 und 65 Prozent...hoffen wir das Beste. 

Kommentar von Francescolg ,

Naja, machen wir doch mal eine spielerische Annahme. Nehmen wir an, beide Kandidaten seien Schüler und stellen wir die Frage, welcher der beiden, aufgrund seiner Äußerungen, seines Charakters und seiner Geschichte zur Gewalt neigt?

Clinton war eine Super-Streberin, hatte einen ständig unzufriedenen Vater und sie hat die eigene Karriere quasi "geopfert" für ihren Mann. Sie hat sogar zu ihm gestanden, trotz all der Eskapaden, weil er ein womanizer ist (charmant, oft am flirten)

Trump ist ein high-society Bursche, aka as Richy Rich, so-schwer erziehbar und gemein (!) als junger Mann, dass ihn der Vater in eine Militär-Akademie geschickt hat, die aufmüpfige Jungen mißhandelt hat und ständig unter Geschrei und anderen Erziehungsmethoden diszipliniert hat..

Betrachten wir nur Mal "wie sie reden".. (Unterton) Welcher von beiden Kandidaten benutzt hate speech, die sein Gegenüber (oder den Adressaten) dazu verleitet, ihm am liebsten eine runter zu hauen? Die disrespekvoll ist und menschenverachtend.. Die Rhetorik der Kriegstreiber.. die Rhetorik die Hass und Wut in den Menschen aufsteigen lässt...

Usw.. Also ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso man tatsächlich annimmt, dass die alte Trulla, die Aggressivere oder Gefährlichere der beiden Kandidaten sein soll! Viel mehr erkenne ich in dieser Denkweise eine gewollte Strategie eines Polit-Beraters, wie man die Hillary schlecht reden kann, umso von dem tatsächlichen Bösewicht abzulenken(alle Fakten sprechen für Trump). Eine Taktik, zusammen mit dem brainwashing, die Trump schon von Anfang an benutzt. Ich durchschaue diese als solche!

Kommentar von Francescolg ,

Mist, immer dieses Wettrennen zum Korrigieren eines Textes... Deswegen bin ich selten-hier- :((( hier nochmal mein Text, mit wichtigen Korrekturen. Sorry!

Naja, machen wir doch mal eine spielerische Annahme. Nehmen wir an, beide Kandidaten seien Schüler und stellen wir die Frage, welcher der beiden, aufgrund seiner Äußerungen, seines Charakters und seiner Geschichte zur Gewalt neigt?

Clinton war eine Super-Streberin, hatte einen ständig unzufriedenen Vater und sie hat die eigene Karriere quasi "geopfert" für ihren Mann. Sie hat sogar zu ihm gestanden, trotz all der Eskapaden, weil er ein womanizer ist (charmant, oft am flirten)

Trump ist ein high-society Bursche, aka as Richy Rich, so-schwer erziehbar und gemein (!) als junger Mann, dass ihn der Vater in eine Militär-Akademie geschickt hat, die aufmüpfige Jungen mißhandelt hat und ständig unter Geschrei und anderen Erziehungsmethoden diszipliniert hat..

Betrachten wir nur Mal "wie sie reden".. (Unterton) Welcher von beiden Kandidaten benutzt hate speech, die sein Gegenüber (oder den Adressaten) dazu verleitet, ihm am liebsten eine runter zu hauen? Die disrespekvoll ist und menschenverachtend.. Die Rhetorik der Kriegstreiber.. die Rhetorik die Hass und Wut in den Menschen aufsteigen lässt...

Usw.. Also ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso man tatsächlich annimmt, dass die alte Trulla, die Aggressivere oder Gefährlichere der beiden Kandidaten sein soll! Viel mehr erkenne ich in dieser Denkweise eine gewollte Strategie eines Polit-Beraters, wie man die Hillary schlecht reden kann, um so-auf diese Weise-von dem tatsächlichen Bösewicht abzulenken(alle Fakten sprechen gegen Trump, außer man verzerrt sie: aus der Literatur: The uncanny!). Eine Taktik, zusammen mit dem brainwashing, die Trump schon von Anfang an benutzt. Ich durchschaue diese als solche!

Kommentar von Andracus ,

Ich habe nie gesagt dass Hillary gefährlicher ist als Trump. Ich habe gesagt, dass ich nicht annehme, dass Trump, egal was für ein Ekelpaket, Geldhai (wobei er ja auch immer mal wieder pleite gegangen ist und Papas Geld aus dem Fenster geschmissen hat), Rassist und Menschenverachter er auch ist, in der Lage und willens wäre, einen Krieg zu führen. Und dass ich eher zu der Prognose tendiere, dass er die Wahl nicht gewinnt. Das ist alles. Ich verstehe nicht ganz, wie du aus meinen Antworten nicht herauslesen konntest, dass ich entschiedener Trump-Gegner bin. Wobei ich zugebe, dass ich von Clinton auch kein ganz so makelloses Bild habe, aber sie ist definitiv die um längen bessere Alternative.

Dein Schulkindvergleich gefällt mir aber ganz gut.

Antwort
von Unsinkable2, 44

Gibt es einen Weltkrieg mit Trump als Präsident?

Anders als Frau Clinton droht er nicht mit Atomwaffen in Richtung Russland. Also denke ich: Ziemlich sicher "Nein!" 

Oder zumindest viele Kriege?

Ja, das mit Sicherheit. Barack Obama (der aktuelle demokratische Präsident) hinterlässt eine ganze Reihe noch laufender Kriege und Kriegseinsätze. 

Die wird der nächste Präsident - ganz egal, wer das ist - fortführen müssen. Einige weitere Kriege und Kriegseinsätze stehen noch an. So wird sich "der Westen" schon bald im Jemen ... Wie sagt man so nett? ... "engagieren" müssen, denn dort ist der IS dank der Waffen, die der Westen an Saudi-Arabien liefert; und die Saudi-Arabien dann an den IS weitergibt - auf dem Vormarsch.

Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass der IS einfach so aufgibt. Es wird also wohl zu jeder Menge Tumulten kommen. Anders als die Taliban (die seit dem Irak- und Afganistan-Kriegen die beiden Länder aufmischen) ist der IS nicht "landesgebunden". Er kann also weiterziehen. 

Und derzeit sieht es so aus, als interessiere er sich für die Türkei. Sollte das passieren, wird die NATO selbstverständlich einem Bündnispartner helfen.

Honduras, Somalia, Mali, Sudan, ... es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Krisenherde, die sich zu Kriegen auswachsen können. 

Und der US-Präsident ist eigentlich viel machtloser, als die meisten glauben. Auch er ist nur eine Marionette der eigentlich Mächtigen im Hintergrund. Pentagon, NSA, CIA und eine ganze Reihe Konzerne, die "Rohstoff- und/oder Markt-Ambitionen" haben, ziehen die eigentlichen Fäden.

Kurz gesagt: Ja, ganz egal, wer da Präsident wird: Es wird "viele Kriege" geben...

Antwort
von JBEZorg, 30

Das Gegenteil davon.

Antwort
von Cryptopsy, 44

Keine Sorge, so viel Macht hat ein Präsident heutzutage gar nicht mehr. Wer tatsächlich über Krieg entscheidet sind die Rüstungsindustrie und mächtige Familienclans in den USA. Sowohl Trump als auch Clinton werden deren Vorstellungen Folge leisten müssen.

Kommentar von randanana ,

Du weißt schon, dass die Clintons im Gegensatz zu den Trumps einer dieser mächtigen Familienclans sind?

Anderes Beispiel ist die Bush-Familie und das nicht nur weil sie Präsidenten waren... die Obamas spielen nicht in der oberen Riege mit.

Kommentar von Cryptopsy ,

Durchaus aber selbst Clinton wurde erst zu dem geformt was sie heute ist. Hör dir mal alte Reden von ihr an - so in etwa als sie ihr Studium abgeschlossen hat. Da war sie ein anderer Mensch :)

Antwort
von Qochata, 46

Seine Feinde müssen sich schwer in Acht nehmen

Antwort
von HDomi12, 56

Das kann man nicht sicher sagen.

Es wäre auf jeden Fall möglich, da der US Präsident die Macht über Atomwaffen etc. hat.

Kommentar von Unsinkable2 ,

da der US Präsident die Macht über Atomwaffen etc. hat.

Er hat genauso viel Macht über die Atomwaffen, wie der deutsche Bundeskanzler über die Bundeswehr: Praktisch gar keine. Es gibt jede Menge "Sicherungsmechanismen".

Beispielsweise muss der US-Präsident von seinem Vize-Präsidenten die Zustimmung bekommen. (Gut, er könnte ihn umbringen.) Und dann muss der Senat zustimmen. (Jeder Soldat in der betreffenden Hierarchie der US-Armee ist verpflichtet und berechtigt, diese Bestätigung vom Senat einzuholen.; soll er auch den ganzen Senat umbringen?)

... am Ende landest du bei einem Hollywood-Blockbuster, wenn er wirklich "direkte Macht über die Atomwaffen" ausüben wollte oder sollte...

Kommentar von randanana ,

@Unsinkable2 ich weiß, dass du mir schon ab und zu Daumen hoch für meine Antworten gegeben hast, aber für das was du hier schreibst finde ich keine einzige Quelle im Internet.

Ich finde überall, dass der Präsident und NUR der Präsident einen Nuklearschlag anordnen kann und den endgültigen "Abschuss" (so nenne ich es mal) ordnen sowohl der Präsident als auch der Verteidigungsminister an (Zwei-Mann-Prinzip). Hat nichts mit dem Vizepräsidenten oder dem Senat zu tun...die haben da gar nichts zu melden...  das sind wie gesagt alle Quellen die ich finde - soll kein Klugscheíßen von mir sein.

Welches sind denn deine Quellen?

Antwort
von xxLKS, 53

Wahrscheinlich.. :x

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