Gibt es einen Weg, dass Angehörige nicht um einen trauern?

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10 Antworten

Für Eltern ist es schon das Schlimmste, wenn ihr Kind stirbt, aber schlichtweg das Trauma ihres Lebens, wenn sie ihr Kind durch einen Suizid verlieren. Da bleiben immer die Fragen und Schuldgefühle, was haben wir übersehen, wie hätten wir es verhindern können. Die Trauer bleibt bis zum eigenen Tod.
Es gibt Situationen im Leben, in denen man/frau keine Perspektive im Leben sieht und glaubt, der eigene Tod ist die einzige Lösung. Es gibt immer mehrere Lösungen. Da ist es wichtig, nicht alleine zu bleiben und sich jemanden anzuvertrauen.
Wende dich an die Krisenhilfe (telefonisch) oder als Jugendliche an die Kummernummer für Jugendliche. Lass dich in deiner Krise, auch wenn du sie schon länger hast, begleiten.

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Ja, ich kann deine Frage nachvollziehen und stimme teilweise deinem letzten Satz zu.

Und ja, es kommt jetzt ein "aber":
Hast du schon mal versucht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen? Suizid ist für Angehörige sehr schwer zu ertragen, besonders wenn man es nicht kommen gesehen hat. Du bist ihnen "schuldig", dass du wenigstens versucht hast, deine Probleme in den Griff zu kriegen. Gehe nicht kampflos von dieser Welt. Lasse die Krankheit Depression nicht über dich bestimmen. Du kannst stärker als sie sein und mit einer Therapie wird es dir in Zukunft besser gehen.

Eigentlich möchte sich niemand umbringen (denke ich).. Jeder Mensch hat einen Überlebenswillen. Wenn du dir dein Leben ohne Probleme vorstellst und so ausmalst, wie du es gerne hättest - würdest du dann immer noch sterben wollen? Lasse dir helfen, bitte.

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Hallo

etwa vor einem Jahr hatte ich für einige Monate genau die selben Gedanken.
Man will einfach nicht mehr aber der Gedanke wie es den Angehörigen gehen würde ist nicht zu ertragen. Diese Gedanken dauerten bei mir etwa 8 Monate.

So unglaubwürdig das jetzt für dich klingen mag, du kannst wieder glücklich werden. Habe lange überlegt ob ich eine Psychotherapie machen sollte, aber zweifelte ständig daran, ob es mir wirklich schlecht genug dafür geht. Im Nachhinein weiß ich natürlich, dass eine Therapie auf jedenfall sinnvoll und gerechtfertigt gewesen wäre und sollte es mir wieder schlechter gehen werde ich auch eine machen. Mein Zustand verbesserte sich dann irgendwann von selbst aber mit Therapie hätte ich diese Fase sicher um einiges verkürzen können.
Würde auch dir eine Psychotherapie empfehlen. Informier dich einfach im internet oder geh zu deinem Hausarzt, der kann dich an einen Therapeut weiterleiten.
Du hast ja nichts zu verlieren versuch es einfach. Denk immer daran Selbstmord ist eine Entscheidung die du nicht rückgängig machen kannst!
Deine Angehörigen werden immer um dich trauern das kannst du nicht verhindern.

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Hallo SimonSantonso,

Deine Verwandten werden den Rest ihres Lebens um Dich trauern, an Dich denken und sich fragen, was sie hätten tun können, um Dir zu helfen. Sie werden von Schuldgefühlen lebenslang geplagt werden, ein schlechtes Gewissen haben und ihre kleine Welt wird zerbrechen.

Aber Du WILLSt ja gehen. Woher willst Du denn überhaupt wissen, dass dann wirklich alles vorbei ist? Es könnte ja sogar noch viel schlimmer werden. Das es besser wird nach dem Tod, kann Dir niemand versprechen.

Im Gegenteil werden die Leute, die an Wiedergeburt glauben, überall eine Wiedergeburt von Dir in anderen Wesen suchen. Und vielleicht musst Du tatsächlich wieder auf die Erde zurück?

Ich würde es lieber sein lassen und stattdessen versuchen, mein Leben glücklicher und schöner zu gestalten - und ich weiß auch, dass das geht!

Überlege es Dir also bitte nochmal, okay?

LG

Buddhishi

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Du solltest unbedingt in Behandlung gehen. Deine Einstellung wird sich auf jeden Fall noch ändern. Viele hatten schon mal Selbstmord Gedanken, vor allem in deinem Alter. Aber das geht irgendwann vorbei. Zum Beispiel wenn du dich verliebst oder wenn du einen Beruf hast der dir Spaß macht. Ruf bitte sofort eine Hilfs Hotline an.

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Wenn du jemanden zum reden möchtest biete ich dir Hilfe an. Zu deiner Frage Nein egal wie sie werden sehr trauern egal wie.. ich selbst hab vor meinen Selbstmordvorhaben alles versucht dass meine Familie mich hasst und sonstiges damit es nicht so weh tut wenn ich gehe. 

Bringe dich nicht um du lebst nicht ewig.. lebe für die, die dich lieben tu ihnen Gutes und such dir Mitte/Hilfe die es dir erträglicher macht.

heute 10 Jahre nach meinen ersten Suizidversuch bin ich immer noch nicht glücklich zu leben ABER es geht mir gut ich habe einen Freund seit 2 Jahren der mich liebt und mehr die mich brauchen. Jetzt lebe ich maximal noch 70 Jahre ich lebe sie wie ich es möchte und deshalb LEBE ich (auch).

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Ziemlich egoistisch. Du willst sterben, willst deiner Familie und deinem Umfeld noch vom Trauern abhalten..

Wieso holst du dir keine professionelle Hilfe, um die Probleme zu lösen, die du lösen kannst.

Dich umbringen und vergessen werden, mag für dich ein Problem darstellen, aber es ist schlichtweg unmöglich.

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Es gibt keine Möglichkeit, dass deine Familie NICHT um dich trauert. Vergiss es.Wenn du es tust,musst du damit klarkommen, dass sie trauen. Weißt du,so einfach ist es mit dem Suizid nicht. Man muss vieles in Kauf nehnen. Weshalb es oft schwer fällt.Diesen letzten(egoistischen) Schritt zu tun.
Na ja,manchmal muss man ein Egoist sein,jedoch nicht in diesem Fall.
Also vergiss es,sie werden so oder so trauern. Wenn sie sich wirklich lieben.

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Kommentar von FelinasDemons
13.06.2016, 21:33

*dich wirklich lieben.

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Eine Mutter (und bestimmt auch ein Vater) wird, wenn nicht das Verhältnis extrem gestört war, NIEMALS aufhören, um ein verlorenes Kind zu trauern!

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Geh zu einem Psychiater, der kann dir helfen.

Deine Hinterbliebenen werden für den rest ihres Lebens trauern und verzweifelt sein und nichts kann das ändern!

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