Psychotherapie ist sozusagen der Überbegriff, das Wort vorher gibt Auskunft über die grundlegende Ausbildungsrichtung der Therapeutin bzw. des Therapeuten, d.h. ein/e psychologische/r Psychotherapeut/in hat als Grundausbildung Psychologie studiert und anschließend die Psychotherapieausbildung gemacht. Im Gegensatz dazu hat ein/e medizinische/r Psychotherapeut/in vor der Psychotherapieausbildung ein Medizinstudium (i.d.R. zur/m Psychiater/in) absolviert.

Grob gesagt, ein Psychologischer Psychotherapeut ist ein Psychotherapeut der sich spezialisiert hat.
Das ist so nicht ganz richtig. Eine Psychotherapieausbildung setzt ein Psychologie- oder Medizinstudium voraus (s. meinen anderen Beitrag als Antwort zu dieser Frage) und ist somit keine nachträgliche Spezialisierung, sondern gibt die Richtung der Grundausbildung an.

geh mal in den angst forum da kann man sich mit ganz vielen leuten darüber unterhalten
moppi1409 am 8. Oktober 2008 13:12 na nicht doch gleich 2mal!

geh mal in den angst forum da kann man sich mit ganz vielen leuten darüber unterhalten

Eine psychologische Therapie kann von einem Psychologen oder einem Psychiater durchgeführt. Der Unterschied liegt darin, dass der Psychiater im Gegensatz zum Psychologen berechtigt ist, therapiebegleitende Medikamente zu verordnen. Das darf der Psychologe nicht.
Eppendorf am 8. Oktober 2008 13:11 Das beantwortet aber die Frage nicht. Sowohl ein Psychologischer Psychotherapeut als auch ein (normaler) Psychotherapeut dürfen beide keine Medikamente verschreiben. :)
Ein/e Psychotherapeut/in mit medizinischer Grundausbildung ist vom Fundament her ein Arzt bzw. eine Ärztin (Psychiater/in) und darf somit auch Medikamente verschreiben.