Hallo. Glauben heißt bekanntlich "nicht zu wissen". Eine persönliche Erfahrung gemacht zu haben, ist absolutes Wissen, weil bei diesem Vorgang die innere Weisheit der subtilen Seele die absolute Wahrheit kennt, oder nicht? Der menschliche Geist dagegen ist von begrenzter Natur. Was denkt ihr?
Glauben kann auch Hoffnung heißen. Und eine Erfahrung heißt nicht unbedingt absolutes Wissen.

Die Seele ist en Glaubenspostulat.
Persönliche Erfahrungen können reproduzierbare (und damit reale) oder nicht reproduzierbare (eingebildete?) sein.
Ber menschliche Geist besteht aus Wissen, Phantasie und Erfahrung, daraus resultieren die Einstellungen eines Menschen gegenüber seiner Umwelt.
Nicht reproduzierbare Glaubenspostulate dienen häufig daz, ganz reale Macht- und Wirtschaftsinteressen vom gläubigen Fußvolk durchsetzen zu lassen (Siehe Bushs Krieg "gegen das Böse", der eigentlich um Öl- und andere Resourcen geht.
Hast du schon mal von der Kraft des Glaubens gehört? Die Kraft des Glaubens kommt aus der subtilen Seele. Ohne den unerschütterlichen Glauben wären so manche Ereignisse nicht möglich gewesen. Der menschliche Geist ist eine Ausdrucksform der Seele. Dort werden die Gedanken und Empfindungen erzeugt. Durch den Geist denkt man, erfährt man und hat Verlangen. Die Gedanken bestimmen, ob man traurig, friedvoll oder friedlos ist. Die Kraft des Glaubens steckt auch andere an. Persönliche Erfahrungen können von anderen Menschen nicht angezweifelt werden - sie sind Fakt. Jeder hat zwar das Recht, diese Möglichkeit anzuzweifeln, kann aber wenn er positiv eingestellt ist, selber den Wahrheitsgehal in sich selbst - in seinem Inneren - überprüfen. Jeder der den Mut hat, kann seine eigenen Erfahrungen machen. Erfahrungen gehen über alles begrenzt Physisiche, oder nicht?
linuxopa am 22. Februar 2008 13:07 Wissenschaftler und Techniker stellen eine Theorie auf, wie etwas funktionieren könnte. Dann setzen sie alles daran, diese Theorie durch Experimente zu bestätigen, denn sie "glauben" ja an sich. Eigentlich ist dieser Glauben aber weitergedachtes Wissen und hat garnichts mit einer Seele zu tun.
Persönliche Erfahrungen sind persönlicher Fakt, müssen aber nicht realer Fakt sein. So fühlen sich z.B. viele durch gewissen Wundermittel gesundet, sehen also die Wirkung als Fakt an. Tatsächlich aber war ihre Krankheit psychosomatisch, also nicht körperlich bedingt. Und die gleiche Heilwirkung lässt sich in diesem Fall auch mit Milchzucker und der Behauptung, es sei ein Wundermittel, erreichen. Die Gesundung ist hier ein psychischer Vorgang, die Einbildung "Krankheit" wurde genommen.
Nirgendwo sind reproduzierbare Experimente für den Beweis einer Seele. Diese ist lediglich ein Glaubenspostulat, und es gibt viele mehr oder weniger ähnliche Glaubenssätze dazu.
Der "Geist" unterliegt ebensovielen mehr oder weniger ähnlichen Deutungen.
Der "Sitz" dessen, was Seele oder Geist genannt wird, ist das physische Gehirn, die Gedanken laufen da auf elektrochemische Weise ab und sind von Mensch zu Mensch natürlich verschieden. Nur das Gehirn ist real, was Menschen glaubend hineininterpretieren ist Glauben.
Was Techniker mit Spirit zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel. Es geht hier auch nicht um eine Technik, da die Seele subtil ist, sie kann nur erfahren und nicht berechnet, aber erforscht werden. Es gibt auch Wissenschaftler, die das machen. Aber dabei muß total umgedacht werden. Wieso sollte man reproduzierbare Experimente machen? Mit der herkommlichen Technik kann sowieso nichts erfahren werden, weil die Ergebnisse immer dem jeweiligen Zustand der Seele entsprechen - und der wandelt sich unaufhörlich, wie übrigens alles im Leben. Seele und Gehirn oder physischer Körper ist von einander getrennt und die Seele lenkt den physisdhen Körper. Das gilt es zu verstehen. Und dieses Verständnis wird immer wichtiger, weil alle Materie immer größere Schwierigkeiten bekommen werden. Wer aufmerksam durch leben geht, spürt diese Veränderungen. Liebe Grüße hermann
linuxopa am 24. Februar 2008 08:59 Technik ist nichts als angewandte Naturwissenschaft, das, was wir "Zivilisation", "Fortschritt" nennen, beruht darauf, die Welt funktioniert mal nach den Naturgesetzen. Spirit, Geist, Seele sind lediglich Interpretationen, Vorstellungen, Bilder.
Wenn Seele und physischer Körper getrennt sind, dann kann doch die Seele durchaus auch ohne Körper existieren, wozu dann noch ein physischer Körper? Der wäre doch dann überflüssig. Die Seelen könnten dann doch zufrieden und glücklich einfach körperlos im "Äther" herumwabern und uns bliebe der physische Lebenskampf erspart.
Es ist eine billige Schutzbehauptung jeder Glaubensrichtung, dass das, was als Glaubenspostulat behauptet wird, der Nachprüfung und dem Verstand nicht zugänglich ist. Die Logik aber sagt mir, dass die reale Existenz der physischen Welt die "Glaubenswelten" als nichtexistent beweist. Denn wenn diese Glaubenswelten tatsächlich existieren würden, wäre die physische Welt absolut überflüssig.

Die Frage hast Du doch eigentlich selbst beantwortet. Und das der menschliche Geist nicht allumfassend ist, dürfte auch längst kein Geheimnis mehr sein!

Wenn man etwas nicht weiß, kann man dran glauben. Wenn man aber etwas weiß, muss man dran glauben.
RBMannheim am 22. Februar 2008 12:20 Und wenn man es nicht wahrhaben will oder auf Veränderung hofft? Oder etwas einfach nicht gutheißen kann. Dann kann man nicht daran glauben, auch wenn man weis, dass es so ist!
Katzentatze am 22. Februar 2008 12:21 Wäre der menschliche Geist so einfach, dass wir es verstünden, wären wir so primitiv, dass es uns ein Rätsel bliebe.
Wer etwas weis, braucht eigentlich nicht mehr zu glauben, da ja glauben nicht wissen heißt - da schließt sich das nur glauben wollen doch aus, oder nicht?
Katzentatze am 22. Februar 2008 12:29 Glauben heißt nich wissen, ja. Aber wenn ich etwas weiß muss ich es ja glauben. Ob man das befürwortet oder nicht. Glauben ist die Vorstufe des Wissens. Somit beinhaltet das wissen den Glauben.
Jeder der etwas weis, glaubt noch lange nicht daran. Zuerst kommt immer das Wissen, denn ohne Wissen, woran sollte ich dann glauben? Wenn ich das Wissen habe, kann ich, aber muß ich nicht daran glauben.
Nach meiner Interpretation heißt Glauben: "etwas für wahr halten !"
Hallo, ja, etwas für wahr halten, was nicht physisch erfaßbar ist, aber doch erfahren werden kann. Liebe Grüße hermann

Nun ja, was ich erfahre, ob nun irdischer oder überirdisch-seelischer Natur, glaube ich für gewöhnlich. Und je höher meine emotionale Beteiligung dabei ist, desto mehr nehme ich es "für wahr" und stricke mir so nach und nach meine eigene kleine absolutistische Realität (manche nennen es Lebenserfahrung, wieder andere Glauben und nochmal andere Realismus). Damit die Empirie dann anschließend auch Bestand hat, suche ich mir möglichst viele Gleichgesinnte, die mir meine empirisch erfundene Wahrheit bestätigen, zementieren und mit mir gemeinsam als absolute alleinseligmachende Sicht auf die Welt verteidigen (GF ist hierfür ein wunderbarer Mikrokosmos). Gottgläubige und Spiritualisten sowieso, aber selbst Atheisten und Rationalisten mutieren auf diese Art und Weise fortwährend zu Glaubensbrüdern und -schwestern. ;-))
Erfahrungen kann ich nur durch die innewohnende Seele machen, der Körper selbst kann nichts erfahren. Gleichgesinnte nützen überhaupt nichts, weil jeder etws anderes oder ähnliches, aber immer nur persönliches erfahren kann. Die Seelen sind nicht alle gleich! Nur wer die Instanzen der Seele kennt, wird dies richtig verstehen können. Liebe Grüße Hermann

Bei Christen ist es anders - Glauben=Wissen - Gewissheit durch den Heiligen Geist
Hallo. Glaube und Hoffnung sind zwei der inneren ewigen Werte. Sie hängen dicht beieinander und ergänzen sich. Da begrenztres physisches Wissen, was mittlerweile allgemines Gedankengut wurde, kann das absolute innere Wissen nur höherstehend sein. Die Seele hat unbegrenztes Wissen - nur haben die Menschen diese Quelle bedauerlicherweise vergessen oder sogar vollkommen ignoriert. Viel großartige Genies dieser Welt haben sich bewußt oder unbewußt diese unbegrenzte Quelle zu nutze gemacht. Liebe Grüße Hermann