Gibt es einen statistischen Zusammenhang zwischen sozialer Schicht/Bildung und Wähler einer Partei?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Deine Einschätzung ist zutreffend, die Grünen sind eine Partei der Besserverdienenden mit höherer Schulbildung. Bei den Nichtwählern dominieren ungebildete prekarisierte Menschen, auch Unterschichtler genannt. Diese würden allerdings durchaus größtenteils wählen gehen, wenn sie eine Verbesserung ihres Lebens sich erhofften. Bis jetzt wurden sie massiv von all den zurückliegenden Regierungen enttäuscht, die Kraft und das Vorstellungsvermögen mal Links zu wählen ist ihnen nicht gegeben. Da müßten die Linken schon sehr viel mehr auf diese Menschen zugehen, was bis jetzt nicht der Fall ist.

Um nun deine Überlegungen fortzusetzen, seien die mittleren und gehobenen Besitzbürger, also die Beourgeois bzw. dfie Bourgeoisie erwähnt, die meist CDU wählen, ähnlich sieht es bei den mittleren und höheren Beamten aus, die gleichfalls diese Partwei wählen.

Der Mittelstand wiederum, wählt zuweilen FDP, also Hausbesitzer, Kleineigentümer usw.

Die SPD wird bevorzugt von Angestellten, Facharbeitern und einem Teil der Beamten gewählt.

Die Linke wird in Westdeutschland von Intellektuellen gewählt, im Osten auch von sogenannten "einfachen" Leuten.

AfD: Teile des Kleinbürgertums sowie verarmte Menschen, als auch sonstige Klassen und Schichten zusätzlich


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe mal irgendwann Statistik studiert! Glaube mir: mit Statistik lässt sich alles beweisen!

Sowas  z. B.:

Es ist 5x wahrscheinlicher, von einem Stuhl getötet zu werden als von einem Hai.

Anteil der Deutschen, die glauben, dass Stress hässlich macht: 57 Prozent.
Anteil der Deutschen, die nie unter Stress leiden: 17 Prozent.

Im Vatikan gibt es zwei Päpste pro km².

Jährlich werden mehr Menschen durch Esel getötet als durch Flugzeugabstürze.

Die Durchschnittstafel Schokolade enthält 8 Insektenbeine.

In China sprechen mehr Menschen Englisch als in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Anteil der Eltern Halbwüchsiger, die diese durch Androhung von Strafen zur Mithilfe im Haushalt bewegen können: 8 Prozent.

Anteil der Eltern Halbwüchsiger, die diese durch Erhöhung des Taschengelds zur Mithilfe bewegen können: 20 Prozent.

Anteil der Eltern Halbwüchsiger, die diese durch Lob zur Mithilfe bewegen können: 71 Prozent.

Im Durchschnitt haben Menschen mehr Angst vor Spinnen als vor dem Tod.

Man stirbt eher an einem Champagner-Korken als an einer giftigen Spinne.

Der Durchschnittsmensch isst in seinem gesamten Leben 10 Spinnen und 70 Insekten während der Nacht.

Das Auge eines Straußes ist größer als sein Gehirn.

Im Durchschnitt war der Bach bloß 30cm tief - und trotzdem ist die Kuh ersoffen:

Wenn ich mich mit dem Kopf in einen aufgeheizten Backofen lege und meine Füße in ein Gefrierfach stecke, dann habe ich eine durchschnittlich normale Körpertemperatur.

...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine Studie über die AfD kommt zu folgendem Ergebnis (WELT, 30.4.2016): 

AfD-Wähler sind vor allem Menschen, die gut gebildet sind und mehr verdienen. 34 Prozent der Anhänger gehören zu den Top-Verdienern im Land.

Die Untersuchung widerlegt gängige Klischees  über die AfD.  So sind die Anhänger der AfD weder arm noch ungebildet. So hat nur die FDP deutlich mehr Anhänger unter den Top-Verdienern als die AfD. Union und Grüne haben ähnlich viele gut verdienende Sympathisanten. Aus wirtschaftlicher Not wählen deshalb offenbar die wenigsten die AfD.

Damit unterscheidet sich die Wählerschaft der AfD fundamental von den Wählern der NPD. Nur vier Prozent der Anhänger der rechtsextremen Partei zählen zum reichsten Teil der Bevölkerung, während 31 Prozent zum einkommensärmsten Fünftel der Bevölkerung gehören. Bei der AfD kommen gerade einmal halb so viele, 15 Prozent, aus der unteren Einkommensschicht. Das Bildungsniveau der AfD-Anhänger ist entsprechend überdurchschnittlich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da gibt es sogar etliche Statistiken zu!

Im Schnitt ist der Grünen-Wähler ein Akademiker aus der Mittelschicht, der AfD-Wähler arbeitslos oder einfacher Arbeiter, der FDP-Wähler Freiberufler oder selbstständig, der Linken-Wähler ist eher jung, der CDU-Wähler eher alt etc. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gegen diese These spricht allein schon die AfD, die sich bei Gründung vorgeblich aus akademisch gebildeten Mitgliedern und damit Wählern zusammengesetzt sah.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von barfussjim
28.09.2016, 20:41

Bei ihrer Gründung unter Bernie Lucke mag das zugetroffen haben.

HEUTE fährt die Partei ihre Spitzenergebnisse in Plattenbausiedlungen wie Berlin-Marzahn und -Hellersdorf und in Hartz4-Wahlkreisen wie Wolfen-Bitterfeld ein - je mehr Frustration, Bildungsferne, Arbeitslosigkeit und Tristesse, desto besser die Ergebnisse.

1

Ja, es gibt Zusammenhänge.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung