Frage von 420JP, 184

Gibt es einen Gott nach unserer Vorstellung?

Nachdem ich in einem anderen Thread die Frage gestellt habe, wieso Menschen restlos von ihrem Glauben überzeugt sein können, stiess ich auf grossen Widerstand. Nun will ich in einer neuen Diskussion endlich mal stichhaltige Argumente für eine Existenz Gottes erhalten. Ich wäre dankbar, wenn ihr genau schildert an was ihr überhaupt glaubt. Nehmt ihr die Bibel oder auch andere heilige Schriften Wort für Wort, oder nur Sinnübertragend? Ich wäre ebenfalls dankbar wenn keine Antworten wie; "Glauben tut den Menschen gut", kommen. Wenn ihr eine gewisse Kritik nicht vertragt, antwortet bitte gar nicht erst.

Ich persöhnlich schliesse eine höhere Macht nicht aus, allerdings empfinde ich alle auf der Erde vorkommenden Religionen als absoluten Schwachsinn, da sie meiner Meinung aus reiner Vorstellungkraft entstanden sind und sich nicht mit den natürlichen Gesetzesmässigkeiten vereinigen lassen. Gebt mir bitte Anhaltspunkte, warum ihr so felsenfest von einem Gott nach menschlicher Vorstellung (Religionen auf der Erde) überzeugt seit.

Antwort
von Philipp59, 22

Hallo 420JP,

ich glaube zwar an Gott, bin jedoch mit vielem, was die Religionen tun und lehren, nicht einverstanden. Leider haben die Religionen in ihrer Gesamtheit im Laufe der Geschichte einen denkbar schlechten Eindruck hinterlassen, so schlecht, dass sich viele Menschen gerade deswegen von jeglichen religiösen Vorstellungen gelöst haben. Zu viele schlechte Taten sind im Namen der Religion oder unter ihrem Deckmantel vollbracht worden, sowohl von den religiösen Führern als auch von ihren Anhängern.In der Zeitung Chicago Tribune war zu lesen: „Jede größere Glaubensgemeinschaft predigt Frieden, Brüderlichkeit und Barmherzigkeit, dennoch erfolgten in der Geschichte die grausamsten und unbarmherzigsten Unterdrückungen im Namen Gottes ".

Ganz sicher spielen auch die vielen religiösen Lehren über Gott eine Rolle, die ihn als grausamen, unversöhnlichen Despoten darstellen ( siehe z.B. Höllenlehre) oder als eine unerklärbare, mystische Dreieinigkeit. Außerdem sind die Religionen den Menschen die Antworten auf viele Fragen des Lebens schuldig geblieben, z.B. : "Was ist der Sinn des Lebens?", "Warum lässt Gott das Böse zu?" oder "Was geschieht beim Tod?". Hinzu kommen eine Menge von Behauptungen, die die Religionen aufgestellt haben, die in direktem Widerspruch zu eindeutigen wissenschaftlichen Tatsachen stehen. All das und noch viel mehr hat in vielen eine Antipathie gegen Religion an sich entstehen lassen, was sehr gut nachvollziehbar ist.

Ich möchte im folgenden einige Gründe nennen, warum ich mich dennoch nicht vom Religiösen abgewendet habe, obgleich ich die angesprochenen schlechten Früchte der Religionen selbst auch zutiefst verabscheue.

Es gibt zwar keinen exakt wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes, doch gerade die Naturwissenschaft liefert eine Menge an Fakten und Hinweisen, die genügend Beweiskraft liefern, um an einen Schöpfer glauben zu können. In diesem Sinne sind diese sehr wohl als "Beweise" zu werten.

Nehmen wir z.B. das menschliche Gehirn. Ein Forscher sagte: „Das Gehirn ist das Komplizierteste, was wir bisher in unserem Universum entdeckt haben“ (James Watson, Molekularbiologe und Mitentdecker der Struktur der DNS). Der sowjetische Gehirnspezialistin Natalya Bekhterewa sagte: „Das Gehirn ist ein kompletter Kosmos im Kopf. Es ist das einzige menschliche Organ, das praktisch über unbegrenzte Möglichkeiten verfügt“. In der New Encyclopædia Britannica heißt es: „Die Informationsübertragung innerhalb des Nervensystems ist komplexer als die größten Fernsprechvermittlungs-zentralen. Die Problemlösung durch ein menschliches Gehirn übertrifft die Kapazität der stärksten Computer bei weitem.“

Ist es logisch anzunehmen, dass ein solch komplexes und kompliziertes Gebilde wie das Gehirn das Endprodukt einer langen Reihe glücklicher Zufälle ist?  Wenn man glaubt, der Zufall könne wirklich alles hervorbringen, dann müsste man auch glauben, dass eine beliebige Anzahl von Schimpansen, die wahllos auf Schreibmaschinen tippen, irgendwann "Shakespeares gesammelte Werke" oder die "Bockhaus Enzyklopädie" hervorbringen könnten. Doch jeder würde ohne zu zögern sagen, dass solche Werke nur ein menschlicher Geist hervorbringen kann. Warum aber wird die gleiche Logik nicht auch auf die Werke der Schöpfung angewendet? Könnte es vielleicht daran liegen, dass viele ganz bewusst die Vorstellung eines Schöpfers ablehnen, weil ihnen die Verstellung eines Gottes einfach nicht zusagt? Das ist bei vielen Wissenschaftlern der Fall, doch längst nicht bei allen.

Der Naturwissenschaftler Wolf-Ekkehard Lönnig, langjährig tätig am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung sagte in einem Interview:"Durch meine empirischen Forschungen in der Genetik sowie durch Studien biologischer Themen wie Physiologie und Morphologie komme ich mit der enormen, oft unfassbaren Komplexität der Lebewesen unmittelbar in Berührung. Meine einschlägigen Studien haben mich in der Überzeugung bestärkt, dass Lebewesen — selbst die einfachsten — einen intelligenten Ursprung haben müssen".

Ich möchte noch ein anderes Beispiel eine hochkomplexen Systems anführen, das Wissenschaftler bis heute in Erstaunen versetzt: die Blutgerinnung. Wenn wir uns schneiden, dann geschehen in unserem Körper erstaunliche Dinge. Es setzen unmittelbar nach einer Verletzung komplexe Vorgänge ein, die verhindern, dass wir unser gesamtes Blut verlieren. Biochemische Untersuchungen haben gezeigt, dass an der Blutgerinnung viele Faktoren beteiligt sind, bei denen auch nicht einer fehlen darf, damit das Gesamtkonzept funktionieren kann. Auch muss sicher gestellt sein, dass die Gerinnung ab einem bestimmten Punkt aufhört, damit nicht das gesamte Blut erstarrt. Wissenschaftler sprechen von einem "kompletten biologischen System".

Russell Doolittle, Evolutionist und Professor für Biochemie an der Universität von Kalifornien, stellte die Frage: „Wie ist dieser komplexe und fein abgestimmte Prozeß nur entstanden? . . . Das Widersprüchliche daran ist: Wie konnte das System jemals entstehen, wenn doch jedes Protein auf die Aktivierung durch ein anderes angewiesen war? Von welchem Nutzen wären die einzelnen Teile ohne das gesamte System gewesen?“ .

Die Blutgerinnung ist nur ein Beispiel einer sog. "nicht zu vereinfachenden Komplexität", bei der alle Einzelfaktoren vorhanden sein müssen, damit das Gesamtsystem funktionieren kann. Diese Genialität ist eindeutig kennzeichnend für einen Schöpfer.

Das sind nur zwei Beispielen von vielen anderen, die zeigen, dass in vielem, was wir in der Natur beobachten können, ein großes Maß an Intelligenz mit im Spiel ist. Ein unermesslicher Verstand muss hier gedacht, geplant und konstruiert haben.

Natürlich liefert auch die Wissenschaft Erklärungen zur Entstehung des Lebens in all seinen Erscheinungsformen. Doch diese Erklärungen sind im Grunde Rekonstruktionen von Geschehnissen, die weit zurückliegen. Kein Wissenschaftler kann mit Sicherheit behaupten, dass alles so abgelaufen ist, wie es diese Erklärungen besagen. Einen Beweis dafür, dass es keinen Gott gibt, kann also auch aus der Richtung der Wissenschaft niemand erbringen. Es bleibt also jedem selbst überlassen, wie er das, was er in der Natur mit seinen eigenen Augen wahrnimmt und beobachtet, bewertet.

LG Philipp

Antwort
von Viktor1, 50
allerdings empfinde ich alle auf der Erde vorkommenden 
Religionen als absoluten Schwachsinn, da sie meiner
Meinung aus reiner Vorstellungkraft entstanden sind
und sich nicht mit den natürlichen
Gesetzesmässigkeiten vereinigen lassen.

Kann es sein, daß du dich hier nur überheblich präsentierst und deine Schwachsinns-Befindlichkeit bestätigt haben willst ?
Was ist überhaupt Religion ? Für dich wohl nur die vielen Ungereimtheiten, Auswüchse, und Fehlleistungen aller Art welch Religion auch begleiten.
Dieser Schwachsinn ist aber für Milliarden von Menschen mehr als der Mißbrauch und oder die Unvernunft ihres "Glaubens".

Deine kategorische Forderung.

Nun will ich in einer neuen Diskussion endlich mal 
stichhaltige Argumente für eine Existenz Gottes
erhalten.

zeugt nicht gerade von Reife und Verstand.
Du müßtest wissen, daß Gott weder belegbar noch beweisbar ist.
Was anderes kommt also nicht raus - für dich der erwünschte Aha-Effekt.

Wenn ihr eine gewisse Kritik nicht vertragt, antwortet 
bitte gar nicht erst.

Deine Überheblichkeit ist nicht zu überbieten. Als ob du irgendetwas brauchbares dazu bisher geliefert hättest.
Dir werde ich keine Argumente bringen für die Annahme, Wahrscheinlichkeit !
daß Gott IST - es wäre wohl für die Katz.

Antwort
von ragglan, 70

Das Ausrichten des eigenen Lebens nach einem Buch ... einer bestimmten Lehre ... ist doch gar kein Hinweis auf die Existenz eines Gottes. Dadurch, dass es fast genauso viele Gottesbilder/-Vorstellungen von Gott gibt, wie es Menschen (nicht nur Gottgläubige - auch die nicht an einen Gott glauben, haben oftmals ein Bild, an das sie eben nicht glauben) ist es schwierig herauszufinden, ob es nun diesen ... oder diesen ... oder doch den dort gibt. 

Ich finde es im Grunde unerheblich, ob es einen gibt oder nicht ... ich für mich gehe aber davon aus, nur ist mein Gottesbild nicht mit dem eines aktiv gläubigen Katholiken zu vergleichen. Was würde es denn ändern? Würden die Menschen plötzlich anders? Gott würde dann auch den Einfluss verlieren der jetzt besteht. Es gäbe die *"ällebäääätsch*-macher und diejenigen, welche ihr Leben lang einem "falschen" Gottesbild nachgelaufen sind ... Es kommt meiner Ansicht nach nicht darauf an, wer Recht hat oder berrechtigt glaubt, sondern darauf, was man aus dem ganzen Kram macht, was man dabei mit sich und den Menschen ... der Welt um sich herum macht. 

Ob Gott ist oder nicht ist - sollte als Mensch unter Menschen nicht die Priorität haben.

Antwort
von Hyperdinosaurus, 43

Kannst du näher erläutern, inwieweit natürliche Gesetzmäßigkeiten für dich nicht mit Glaube zu vereinigen ist ? Ist für mich nicht logisch nachvollziehbar, da beides sich auf völlig unterschiedlicher Ebene mit der Wirklichkeit auseinandersetzen.

Alle Weltbilder richten sich nach der Vervollkommnung der Menschheit aus: Im Kommunismus doch die Gleichheitsdoktrin, im Liberalismus durch die Freiheitsdoktrin, im Atheismus durch Religionsabschaffung, jedoch sind alle bei diesem Versuch an seine Grenzen gekommen, weil der Mensch  an sich nicht vollkommen ist und keine Ideologie seien Wesen gerecht wird.

Daraus folgt die Frage, woher das Strebe nach Vollkommenheit herkommt.   Und ich glaube das kommt von eine vollkommenen Ursprung des Lebens, der diese Sehnsucht nach Erlösung vom Sumpf der Welt in uns hinein gelegt. Das eben mehr existiert, als das was wir mit unserer Wahrnehmung objektiv erfassen können.  

Für mich führt sehr viel zu einer Annahme eines Gottes. Nicht nur die persönliche Erfahrung, sondern auch aufgrund mehrere gegebenen Hinweise unseres Daseins.

Kommentar von realsausi2 ,

im Atheismus durch Religionsabschaffung

Nun aber mal halblang... woher hast Du das denn? Ich kenne keinen Atheisten, der die Religionen abschaffen möchte.

Ich und viele andere sind wohl der Überzeugung, die Welt wäre ohne Religion besser dran, aber per Dekret ist da nichts zu machen. Gott entsteht in den Köpfen und kann sich auch nur dort auflösen. Dies kann nur jeder Einzelne für sich selbst leisten. Jeder Zwang ist da fehl am Platze.

Erlösung vom Sumpf der Welt

Das magst Du ja so empfinden. Ich finde die Welt ziemlich klasse im Großen und Ganzen.

Das eben mehr existiert, als das was wir mit unserer Wahrnehmung objektiv erfassen können. 

Oh, daran besteht ja nicht der geringste Zweifel. Ich z.B. bin verdammt schlecht beim Sehen von Röntgenstrahlen oder beim Hören von Ultraschall.

Auch den Pluto habe ich mit eigenen Augen noch nie gesehen. Ich gehe dennoch davon aus, dass er existiert.

Wichtig ist aber, zu erkennen, dass dadurch, dass wir etwas nicht mit unserer Wahrnehmung objektiv erfassen können, die Wahrscheinlichkeit für dessen Existenz nicht einen Hauch deutlicher wird.

Für einen Gott gibt es exakt soviel Belege wie für die Existenz der Zahnfee. Gott für möglich zu halten, die Zahnfee aber ins Reich der Phantasie zu verbannen, ist inkonsequent.

Kommentar von Hyperdinosaurus ,

Im atheistischen Weltbild wäre die Welt besser  ohne Religion, darin liegt der Wunsch , die Religion vielleicht nicht über Zwang, sondern über andere Mittel abzuschwächen.

Ich kenne eher wenige Atheisten die von einem positiven Einfluss von Glaube und Religion sprechen. Im Gegenteil hat der neue Atheismus einen sehr aggressiven Ton angenommen, die auf eine bloße Diffamierung jeder Religion abzielt.

Kommentar von Suboptimierer ,

Man muss Religion nicht positiv empfinden, um nichts gegen Religionen zu haben.

Die Ängste der Atheisten, dass Religionen lawinenartig sich ausrollen und Ungläubige diffarmieren sind allerdings die gleichen, wie bei den Gläubigen, ihren Glauben nicht anerkannt zu bekommen oder vom Fremdglauben übermannt zu werden.

Ein Atheist, der eine Religion angreift, fühlt sich entweder bedrängt oder heißt die Taten, die im Namen einer Religion verübt werden, nicht gut.

Unter friedlichen, religiösen Menschen mit introvertierter Religion können sich Atheisten sehr wohl fühlen und diese religiösen Menschen können unter Atheisten sehr wohl fühlen.

Kommentar von Hyperdinosaurus ,

Ich erlebe den neuen Atheismus als eine neue Form der Weltanschauung, gegründet von Religionshasser Darwin mit seinem Buch Gotteswahn, in dem die Religion als die Wurzel allen Übels bewertet wird. Aus seiner Sichtweise würde eine sichere friedvolle Welt nur aus Atheisten bestehen können.

Dann verstehst du von welcher Aggressivität ich spreche.

Kommentar von realsausi2 ,

Religionshasser Darwin mit seinem Buch Gotteswahn, in dem die Religion als die Wurzel allen Übels bewertet wird.

Halbwissen ist die Wurzel des Übels. Das ist oft noch schlimmer als Nichtwissen.

Der Mann heißt Dawkins. Richard Dawkins. Und er ist primär Evolutionsbiologe. Und zwar einer der rennomiertesten, die unter uns weilen.

Er ist keineswegs ein Religionshasser. Man muss aber bei seinem Auftreten berücksichtigen, dass er als englischsprachiger Wissenschaftler überwiegend auch in den USA präsent ist. Dort gibt es noch sehr viele Menschen, die die Schilderungen des Schöpfungsmythos für etwas halten, was einen Bezug zur Realität hätte.

Solchem Unsinn muss er als Biologe natürlich entgegen treten. Man muss seine antireligiösen Einlassungen immer in diesem Kontext betrachten. Immerhin gibt es Spinner, die den Schöpfungsmythos als gleichrangig im Biologieunterricht behandelt haben wollen. Solchem Niedergang der Kultur ist natürlich Widerstand zu leisten.

Dann verstehst du von welcher Aggressivität ich spreche.

Ich gehe auch davon aus, dass eine Welt und Religion eine bessere wäre. Was ist daran bitte aggressiv?

Antwort
von nowka20, 10

natürlich, aber nur in der vorstellung!

Antwort
von Gewuerzmeister, 64

Wenn es gesichert einen Gott gäbe, dann bräuchte man nicht glauben, dann würde man wissen. Theologen und Philosophen suchen nach einem Gottesbeweis seit Jahrhunderten, bislang erfolglos. Ich bin mir auch ziemlich sicher dass dies so bleiben wird.

Kommentar von 420JP ,

Wenn es aber genügend Beweise gibt, die gegen die Existenz sprechen, ist es nur naiv da nicht einmal hinzuschauen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass dies so bleiben wird.

Kommentar von Blizzardtwist ,

Es gibt schon so einige Beweise für die Existenz Gottes.

Kommentar von 420JP ,

und die wären?

Kommentar von Blizzardtwist ,

Es würde mich jetzt interessieren, welche Beweise es für die nicht Existenz von Gott gibt.

Kommentar von 420JP ,

Dafür muss ich wissen an was für einen Gott du glaubst. An den Gott so wie er in der Bibel steht?

Kommentar von realsausi2 ,

Es würde mich jetzt interessieren, welche Beweise es für die nicht Existenz von Gott gibt.

Keine. Wer solches behauptet, hat entweder keine Ahnung oder lügt. Aber das ist auch völlig egal. Es gibt auch keine Belege für die Nichtexistenz der Zahnfee. Kann das ein Argument für die Existenz der Zahnfee sein?

Kommentar von comhb3mpqy ,

Menschen berichten davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Eine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden gibt es nicht.

Kommentar von realsausi2 ,

Menschen berichten davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat.

Ja sicher. Menschen berichten auch davon, von Aliens entführt worden zu sein.

Recherchiere mal Spontanheilung und Placebo-Effekt.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich habe geschrieben, dass es keine wissenschaftliche Erklärung dafür gibt. Damit ist auch der Placebo-Effekt augeschlossen.

Antwort
von Fantho, 19

Solange Du auf die Religionen fixiert bist bei Deinen Überlegungen, wirst Du immer in Nöten sein...

Da wird man Dir auf die vielen von Dir gestellten Fragen keine noch so zufriedenstellende Antwort liefern (können)...

Gruß Fantho

Antwort
von ShitzOvran, 35

Nun will ich in einer neuen Diskussion endlich mal stichhaltige Argumente für eine Existenz Gottes erhalten

Gäbe es stichhaltige Argumente für die Existenz Gottes, dann wäre es nicht Glaube sondern Wissen. 

Zudem ist die Plattform hier nicht zur Diskussion gedacht. Nutze dafür doch lieber das Forum

Kommentar von Suboptimierer ,

Da das jetzt schon öfter geantwortet wurde: Diskussionen sind seit diesem Jahr erlaubt: https://www.gutefrage.net/policy

Nicht erlaubt sind hingegen tendenziöse oder penetrant überzeugen wollende Beiträge. Das sollte der Fragesteller beherzigen.

Antwort
von Healzlolrofl, 49

"Gibt es einen Gott nach unserer Vorstellung?" - Nein.

"Nehmt ihr die Bibel oder auch andere heilige Schriften Wort für Wort, oder nur Sinnübertragend?" - Sinnübertragend da die Schriften nicht an die heutige Zeit angelehnt sind.

Ich denke, jeder Mensch sollte an etwas glauben aber alles natürlich im Masse.

Antwort
von viktorus, 19

Fast Jeder stellt sich "seinen Gott" vor, wie es ihm gefällt.

Dewr wahre Schöpfer Gott (Jes.45,22) ist ganz anders als man sich ihn vorstellt (5.Mose 5,9; Offb.7,17; 18,9).

Antwort
von Omnivore08, 19

Ich habe gar keine Vorstellung von Gott, weil er einfach für mich unexistent ist und eine Erfindung des Menschen.

Es gibt nicht einen einzigen Grund an so eine Märchenwesen zu glauben.

Gott würde mir nur mehr Fragen auferlegen als er erklärt. Gott hat in meinem rationalen Denken kein Platz. Das ist wie der Weihnachtsmann...den kann man sich auch nicht erklären.

Antwort
von fricktor, 2

Jede "Religion" stellt sich "ihren Gott" zusammen (2.Kor.4,4; Offb.12,9).

Unser ewige Vater hat "Sein Wort" (Joh.17,17) auf die Erde gesandt, um unsere Schuld zu löschen (Mt.16,24; Röm.6,23).

Antwort
von comhb3mpqy, 27

Warum sollten die Jünger von Jesus die Religion erfinden? Schließlich sind viele verfolgt und getötet worden.
Menschen berichten davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Auch stehen in der Bibel erfüllte Prophezeihungen. Weitere Gründe, warum ich an Gott glaube findest du auf meinem Profil. Ich glaube auch nicht, dass die ganze durchdachte Erde aus Zufall entstanden ist, sondern, dass sie geplant wurde.

Kommentar von realsausi2 ,

Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden.

Es gibt aber auch keine Belege, dass sich diese Geschichten so zugetragen haben.

Ich glaube auch nicht, dass die ganze durchdachte Erde aus Zufall entstanden ist,

Ich auch nicht. Das mit dem Zufall ist aber eben auch nur ein Element des Schöpfungsmythos. Die wissenschaftliche Betrachtung kommt da völlig ohne Zufall aus. Niemand, der was von der Sache versteht, räumt dem Zufall bei der Entstehung der Erde besonderen Raum ein.

Natürlich sind Ereignisse wie die Kollision mit Theia sehr seltene Vorkommnisse. Aber all das vollzieht sich im Rahmen exakt zu berechnender Parameter.

Hingegen ist  das zufällig ein Gott, der an einem zufälligen Moment in der Ewigkeit die Idee bekommt, ein Universum aus dem Nichts zu schaffen, dass nun zufällig so ist, wie wir es vorfinden. Zufällig hat er ein paar Dinoknochen in der Erde vergraben, hat aus dem Nichts eine ganze Ökologie zusammengedengelt, die zufällig so komplex ist, wie wir sie vorfinden.

Wenn Du den Zufall nicht magst, solltest Du Dich der wissenschaftlichen Betrachtung zuwenden. Die ist wesentlich folgerichtiger als ein zufälliges "Gott war´s".

...alles natürlich im Masse

Hier kommt es durch die Verwechselung von "ss" und "ß" tatsächlich zu einer völlig Umkehrung des Sinngehaltes.

Antwort
von arevo, 21

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